Ich hab über Blinkerhebel nie nachgedacht, weil die nunmal so sind, wie man ein Auto bedient. Seit der Highland-Ankündigung habe ich mich selbst beim Autofahren beobachtet und da waren schon einige Situationen dabei, in denen die Hebelbedienung unergonomisch war. Mit „erstmal die Hand hinbewegen“ und so und doch, manchmal hat die Hebelbedienung sich auch komisch am Handgelenk angefühlt.
Auf enge Kreisel (also längst nicht alle!) bin ich gespannt, aber ich vermute, dass die Lenkradspeichen eine große Hilfe bei der Orientierung bieten. Ob ich 180, 360 oder 540 Grad gedreht hab, kann ich schätzen. Und dann muss man halt dahin fassen, wo die Speiche ist.
Ansonsten wüsste ich keine Situation, wo ich weit eingeschlagen blinken muss, und in oder nahe bei Neutralstellung sind die Knöpfe auf jeden Fall bequemer.
Was intuitiver ist, mag ich nach >20 Jahren Fahren mit (und damit Gewöhnung an) Blinkerhebeln nicht mehr beurteilen. Da müsste man mal Fahranfänger befragen. Ich weiß aber noch, dass ich die Hebelbedienung erstmal NICHT klar und einfach fand. Hat ne Zeitlang gedauert, bis mir die Logik dahinter aufgefallen ist. Die ist aber bei den Knöpfen dieselbe.
Das ist länderabhängig. In Frankreich sind die Regeln anders als in Deutschland. Dort blinkst du innerhalb des Kreisverkehrs nach links, um anzuzeigen, dass du nicht ausfährst.
Zebrastreifen in Kreisverkehren sind wohl eher die Ausnahme und nur innerorts anzutreffen. Ich halte das für eine Fehlentwicklung, die eher mehr Unfälle produziert als vermeidet.
In Frankreich sind die Kreisverkehre definitiv für Hochgeschwindigkeit ausgelegt. Und auch in Deutschland gibt es genügend KV mit großen Radien, die hohe Geschwindigkeiten ermöglichen sollen. Ziel ist nicht den Verkehr abzubremsen, sondern einen flüssigen Verkehr ohne Anhalten zu ermöglichen.
Hallo @JohannesK, @Beat.8000 hat explizit von den Kreisverkehren in der Schweiz und seiner Fahrweise berichtet. Daher bin ich auf diese Voraussetzungen eingegangen.
Meine Aussage bezog sich auf Siedlungen (Dörfer, Städte mit Passanten) und nicht auf Situationen ausserorts ohne Passanten und Gehsteige. Man stelle sich die Umwege für Fussgänger in Gebieten mit Gehsteigen vor, wenn die Zebrastreifen nur 50 Meter von Kreisverkehr weg sind und man nur auf die andere Strassenseite kommen möchte. Konkret: Man will vom Bäcker zum Metzger auf der anderen Seite der in den Kreisverkehr mündenden Strasse (beide direkt im „Kreuzungsbereich“).
Da der Kreisverkehr Vortritt hat passe ich meine Geschwindigkeit so an dass ich keine vortrittsberechtigten Fahrzeuge behindere und den Kreisel möglichst ohne Anhalten durchqueren kann. Andernfalls fahren von allen Seiten Autos in den Kreisel ein obwohl ich dann Vortritt hätte.
Um die Geschwindigkeit von ca. 50 - 60 km/h halten zu können benötigte ich bei virtuell zweispurigen Kreiseln beide Spuren, dh. ich fahre in der äusseren Spur ein, schneide die Kurve zur inneren Spur falls diese frei ist und wechsle zur öfters verwendeten zweiten Ausfahrt wieder in die äussere Spur.
Damit fahre ich in solchen umgebauten Kreiseln fast eine gerade Line.
Bei ausschliesslicher Verwendung der äusseren Spur müsste ich die Geschwindigkeit deutlich reduzieren.
Fussgängerstreifen habe ich ebenfalls im Blick obwohl diese in den öfters relevanten Industriequartieren nur selten benutzt werden.
Ach, doch nicht! Und es ist einfacher dahin zu fassen wo gerade die Speiche ist als da wo der Hebel immer fest installiert ist?
Was für ein komisches Gefühl? Beginnende Arthrose?
Da hattest du aber einen schlechten Fahrlehrer, wenn er dir das nicht erklärt hat.
Kann ich jetzt so nicht genau sagen, aber 10-12 sicher genauso wenig wie mit 50, es wird ca. bei 30 liegen.
Ich meine auch keine riesigen 2-spurigen sondern kleine städtische die dazu errichtet wurden den Verkehr maximal zu behindern.
Schon beim einfahren muß ich deutlich langsamer werden, weil jeder der ohne Kreisverkehr geradeaus an mir vorbeigefahren wäre, nun jemand sein könnte dem ich Vorfahrt gewähren muß, besonders wenn er nicht blinkt. Aber das Thema Kreisverkehr an sich ist genauso kontrovers wie Blinkertasten.
Nein, wieso? Eigentlich ist es doch ganz einfach. Wer im Kreisverkehr ist, hat Vorfahrt, Punkt. (und damit Wartende nicht unnötig länger warten müssen, zeigt man mit dem Blinken an, dass man an der kommenden Ausfahrt den Kreisverkehr verlässt.)
Es geht meiner Meinung doch auch nicht nur um den Kreisverkehr. Um ganz alltägliche Fahrmanöver, Parkplatzsituation (wie im Beispiel Björn Nyland) oder auch z. B., man ist in einer fremden (oder bekannten) Großstadt, 1x falsch abgebogen, will nun am nächsten Wendepunkt auf viel befahrener Straße wenden, steht in einer Bucht, zwischendrin auch noch Straßenbahnschienen usw., da ist es einfach überall WICHTIG, dass man ganz intuitiv und einfachst, ohne zus. Ablenkung und Unsicherheiten die Fahrtrichtung anzeigen kann. Für sich und alle Beteiligten im Straßenverkehr. Daher finde ich das echt sehr schade, dass man sowas wie den Fahrtrichtungszeiger neu/anders „konstruieren“ muss. Lieber etwas neu erfinden, was einen Mehrwert hat, das finde ich pers. besser.
So schwer zu verstehen? Alltagssituationen, Straßenverkehr. Gegenfrage, wie lange fahren sie schon Auto? Ich 28 Jahre und meine die gängigsten Situationen erfahren zu haben, bislang zum Glück unfallfrei. Verstehen Sie es tats. nicht oder wollen Sie mir ernsthaft sagen „genau das hat Tesla gemacht“, diese „Erfindung“ sei ein Mehrwert und wird sich nat. in der gesamten Automobilindustrie durchsetzen? Oder dreht der Nico P. jetzt neben dem „Peng-Peng-Peng“ (Kreisverkehr)-Filmchen noch eins mit Tipps für „Pung-Pung-Pung“ Parkplatzsituationen oder „Pang-Pang-Pang“ Wendemöver (wie mein Beispielfall) etc.? Ich frage mich wirklich ob das ihr ernst sein soll, mit Verlaub!?
Verstehen Sie bitte, dass andere anderer Meinung sind wie Sie, das würde schon reichen. Ohne etwas live zu kennen, maße ich mir persönlich keine Meinung dazu an und sehe etwas erst einmal positiv bevor ich versuche 1001 Gründe dagegen zu finden oder es bis zum Gehtnichtmehr auszudiskutieren.
Sie können und/oder wollen es nicht kontrovers diskutieren, richtig? Aber bringt tats. nichts. Ich hoffe nur, das möglichst wenige Menschen im Straßenverkehr zu schaden kommen durch diese in meinen Augen absolut unsinnige „Erfindung“ die Umgewöhnung erfordert, die unnötig und überflüssig ist! Der Straßenverkehr erfordert genug Aufmerksamkeit. Zudem werden m. M. nach nicht wenige potentielle Käufer abspringen, was ich als Tesla-Fan auch noch unwirtschaftlich empfinde. Ich schreibe nichts mehr hierzu, das verspreche ich!
Wie konnten die Leute früher eigentlich Auto fahren? Links das Lenkrad, Rechts den Schaltknüppel in der Hand. Dazu ne Kippe im Mund. Man musste noch aufpassen, dass einem der heisse Zigarettenanzünder beim anzünden nicht zwischen die Beine gefallen ist. Klima gab es kein, da wurde während der Fahrt doch tatsächlich das Fenster gekurbelt. Am dem Beifahrersitz sass die Frau mit einer Karte in der Hand, die breiter war als das ganze Auto. Hinten die Kinder, die einem durch die weichen Sitze in den Rücken getreten haben.
Das nennt sich Innovation und Weiterentwicklung. Das gehört zur schrittweisen Verbesserung und Verfeinerung von bestehenden Ideen dazu. Wer das nicht möchte oder nicht kann, findet sogar noch jede Menge Oldtimer und Youngtimer im Netz mit allen Vorteilen, die so ein moderner Tesla nicht bietet.
Wie man sich das alles in Zukunft vorstellen kann, sieht man meiner Meinung nach gut an dem Film I, Robot von 2004 mit Will Smith. Da sind die fehlenden Blinkerhebel beim selbst fahrendem Auto das kleinste Problem. Irgendwann gibt es wahrscheinlich nicht einmal mehr ein Lenkrad (Yoke).
Wir können beide das gerne wieder diskutieren, wenn wir beide eine repräsentative Zeit damit gefahren sind und unsere Erfahrungen damit sammeln konnten. Vorher bringt es in der Tat nichts.
Ich meinte nicht die Regeln, ich meinte den Sinn oder Unsinn von Kreisverkehren generell.
Die Regeln die sind genauso unsinnig wie der ganze Kreisverkehr, aber scheinbar gibt es da auch Befarf.
An einem unechtem Kreisverkher ohne Verkehrszeichen gilt rechts vor links.
Durch Schilder wird ein unechter Kreisverkehr zu einem Echten und es gilt die Regel wer drin ist hat Vorfahrt. Und das ist in sofern Unsinn da es das selbe nochmal beschreibt wie die allgemeine Regel „Es gilt rechts vor links, es sein denn Schilder regeln den Verkehr“.
Und sollten Ampeln am Kreisverkehr stehen, dann gelten auch die vorangig
Ich habe heute mal eine extra Runde im Kreisverkehr gedreht und geschaut, bei 30 wird es unangenehm. Sicher könnte ein Rennfahrer das noch schneller schaffen, aber möchte man das der Beifahrer mit dem Kopf an der Seitenscheibe klebt?
Mit 50 rechts gelenkt rein und dann gleich links gelenkt, das ist ja fast schon Elchtest, da sind früher schonmal Autos bei umgekippt.
Ich leider noch nicht, ein Telsaverkäufer hat vorhin angerufen und mir mitgeteilt das Probefahrten mit dem Neuen wohl erst ab Mitte November möglich sind. Ich soll mich nicht wundern, man hat mich nicht vergessen ich stehe auf der Liste.
Aber ich glaube mich so gut zu kennen, das ich gut einschätzen kann das ich nie ein Freund der Tasten werde. Maximal akzeptieren, weil Tesla andere Vorteile hat, aber auch noch Nachteile.