Nein, ich rede davon, dass der Händler mir z.B. sagt „ist halt Stand der Technik“ und mich sehr wohl kennt. Nicht der Hersteller.
Und wenn ich da immer einknicke, dann ist ganz klar, dass man bei dir nicht sonderlich hinterher sein muss, du kaufst ja sowieso wieder. Man muss keine Karen sein, aber gelegentlich mal sagen, sorry so nicht sollte drinliegen.
Aber eben, wie gesagt, kannst du auch statistisch handhaben und 10x hintereinander eine auseinanderfallende Möhre kaufen - ist ja alles ok, im Mittel stimmts ja dann wenn alle anderen ein Top-Auto fahren.
Ich habe noch nie zweimal beim gleichen Händler gekauft. Die Händler habe ich immer über Preisvergleichsportale gefunden und dann Werksabholung gemacht. Ich habe die noch nicht einmal persönlich kennen gelernt.
Wenn ich dort kaufe wo es statistisch die wenigsten Probleme gibt, dann bekomme ich 10x hintereinander eine auseinanderfallende Möhre? Ich glaube du weißt nicht was Statistik bedeutet.
Richtig, die Wahrscheinlichkeit ist nicht Null. Aber seine Strategie, immer bei Problemen zu wechseln, führt auf Dauer zu einer schlechteren Quote. Einzelerlebnisse sind immer weniger aussagekräftig als der Schnitt vieler Erlebnisse.
Irgendwie passt der Threadtitel hier nicht zu den Beiträgen. Ging es nicht um Tesla und um die Reaktionen der „Umwelt“ auf dessen Eignerschaft? Gruss Chris
Vorweg: Wir haben seit über einem Jahr ein Model 3. Ein paar wenige Vorurteile/Verurteilungen/Anti-E-Auto-Diskussionen kenne ich auch, eigentlich sollte man da drüber stehen, aber ich ärgere mich dummerweise trotzdem immer wieder darüber und mache mir viele (zu viele ;-)) Gedanken darüber…
Heute z.B. wieder ein krasses Beispiel, das mich wieder mal ein bisschen traurig gemacht hat, was für ein unheimlicher Blödsinn verzapft wird:
Heute morgen also hat mir eine Bekannte ganz aufgeregt per Messenger mitgeteilt, dass in Ihrer Straße richtig was los ist: Feuerwehr, Polizei, Rettungswagen, Straße gesperrt. „Da ist anscheinend ein Elektroauto explodiert und brennt!“ hat sie mir mitgeteilt, ohne es direkt selbst gesehen zu haben. Bei dem Wort „Explosion“ war ich schon skeptisch. Habe aber trotzdem schon Folge-Diskussionen befürchtet… (…die Bekannte hat nämlich für E-Autos so überhaupt nichts übrig und liebt Ihren Verbrenner. Unser Tesla kann sie so auch gar nicht begeistern, sie ist auch schon ein paar mal mitgefahren, aber sie meinte immer, da fehlt ja der „Motorsound“ und überhaupt hätte sie für ein E-Auto eh keine Lademöglichkeit in der Straße (Mietwohnung) kommt also für sie überhaupt nicht in Frage…)
Aber zurück zum Thema:
Vorhin hab ich dann, nachdem kein Update über den Vorfall mehr von ihr kam (komisch ;-)), nachgefragt, was denn da jetzt passiert ist.
Es hat doch „nur“ ein ganz herkömmlicher Pick-Up, der am Straßenrand geparkt hatte, gebrannt. Die „Explosionen“ waren die Reifen, die geplatzt sind. Es kam aber zum Glück wohl keine Person zu schaden.
Aber klar, wenn ein Auto brennt, kann es eigentlich nur ein Elektroauto sein, so der erste Gedanke der meisten Menschen… Meine Güte, was hat die Presse mit Ihren FUD-Artikeln zu Elektroautos bloss angerichtet… Sie werden in den nächsten Jahren ganz schön zu tun haben, das falsche Bild, das sie z.T. verbreitet haben, wieder gerade zu rücken… Wird interessant, wie sie diese Kurve dann nehmen…
Es melden sich doch insbesondere die Firmenchefs negativ zu Wort, die keine eigene Strategie im Konzern implementiert haben. Der Stellantis Chef hatte sich auch negativ zur EMobilität geäußert und erklärt, dass doch mindestens 70tkm bis zum CO2 Break even nötig sind. Gut, dann wissen wir jetzt wo Stellantis seine Akkus kauft
Bitte bleibt hier im beim Thema, in dem es doch eher um persönliche Erfahrungen geht.
Wie das in den Medien diskutiert wird, dafür haben wir einen eigenen Thread Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 2) .
Danke
Haben uns, nachdem unser Benziner mit 130000km, den Geist aufgegen hat (6000chf anstehende Reperaturen) und langem hin und her, probefahrt etc., ein model 3 LR in blau bestellt.
Haben alles mögliche Probe gefahren und meiner Frau und mir hat der Tesla einfach am besten gefallen.
Aber der pure Tesla Neid, Besserwisser, was auch immer machte uns echt verrückt (legt sich aber langsam wieder). Noch nie hat irgendein Mitmensch Kommentare zu meinen gekauften Autos gemacht, aber jetzt scheinen alles Spezialisten um mich herum zu sein. Klar muss ja ein sch… Auto sein, wenn es bei uns in der Schweiz das meist verkaufte Auto 2021 war:joy:.
Die Kommentare gingen meiner Frau und mir kurzzeitig so gegen den Strich, dass wir kurz davor waren auf einen anderen Anbieter zu wechseln, nur um wieder Ruhe zu haben. Habe dann mit einem Kumpel von früher telefoniert der einen grosse Autogarage mit Tesla Bodyshop führt. Er meinte alle Kommentare vergessen. Weniger Probleme wie anderen Marken, nicht teurer bei Reparatur etc., Rost nicht wirklich und nicht zu verachten die Spassgarantie
Es gibt Ausreisser wie überall, aber im grossen keine Probleme.
Ganz ehrlich geht eigentlich ja auch eh niemanden etwas an,welches Auto wir fahren, muss schlussendlich ja uns gefallen. Und wir freuen uns :).
Anscheinend polarisiert insbesondere ein Tesla Menschen ungemein. Warum auch immer, löst aber wenigstens Emotionen aus
Das stimmt auch! Viel weniger menschen stehen mitten in der nacht wütend auf, weil in der 30er Zone ein volltro… mit seinem 316i /GTI den Proll spielen möchte
Emotion: WUT
Edit: wie schön das in ein paar jahren sein wird, draussen beim essen zu sitzen und es nicht alle 5min. Irgendwo ein DSG-Furzen zuhören gibt
Genau darum umso mehr überrascht, dass es beimThema Tesla immer wieder vorkommt ob negativ oder positiv. Nachbar hat sich einen ID3 gekauft und hat niemanden interessiert, ein anderer einen Zoe auch dort keinerlei Reaktionen. Kaum habe ich die Tesla Wallbox bestellt kam schon vom DHL Boten erster Kommentar „Ah coole Sache, gibts n Tesla ?“.
Bei Probfahrt letztes Wochenende dann schon die ersten Nachbarn (Wohlgemerkt es standen dann ca. 10 Leute um die Karre rum), „Wow tolles Auto, aber seid ihr sicher Tesla? Man hört da ja so einiges“, „Oh da ist ja gar nichts drin“ „Wieviel kostet den sowas?“ „Habt ihr geerbt?“ (WTF!!!) . Für meinen Schwiegervater Ü70 stand nach einer Runde als Beifaherer fest, das wird sein nächstes Auto, genau weil da „nix“ drin ist.
Wir sind es einfach nicht gewohnt, dass da so grosses Aufheben gemacht wird um ein Auto.
Ist ja in erster Linie Transportmittel das kein Benzin verbrennt und uns Spass machen soll.
Die Marke Tesla polarisiert enorm, aus den verschiedensten Gründen. Ich habe aber festgestellt, dass das grösste Vorurteil der Preis ist. Bei 3 von 5 Begegnungen dachte das Gegenüber, ein Tesla koste 100’000 (CHF, EUR, …) oder mehr. Dort liegt der Ursprung für einen einfachen, aber sehr starken Treiber für negative Reaktionen: Neid.
Wenn man dann verrät, dass das Einsteigermodell schon ab 40k erhältlich ist, entspannt sich die Lage oft spürbar
Das hab ich heute auch gemerkt. Immer aufführen, dass das Ding ab x km/mtl ja preiswerter sei als ein klassischer Benziner. Könnt ihr ja individuell vergleichen und ausrechnen.
Hab einen Kumpel der sich jetzt auch einen anschauen will, nachdem wir die TCO Rechnung gemacht haben.