Model Y AccelerationBoost

Du kaufst den Beschleunigungs-Boost, die 1.800 € werden von Deiner Kreditkarte abgebucht. Innerhalb von 48 Stunden kannst Du den Kauf über die App stornieren und der Betrag wird wenige Tage später wieder Deiner Kreditkarte gutgeschrieben.

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Nun du kommst eine Spur schneller aus einer Gefahrensituation.
Aber ich mache keine Werbung dafür, weil ich den Boost sicher nicht kaufe.
Für mich ist der Y LR schnell genug.
Sollte Tesla einmal eine Aktion machen und den Boost billiger machen, dann überleg ich mir das.

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Aktuell (z.B. Model 3 Facelift, gute Finanzierungskonditionen, keine konkurrenzfähigen Wettbewerber in dem Preissegment) ist es doch nicht schwierig, einen Bekannten/Freund vom Kauf eines Teslas zu überzeugen und den Boost dadurch kostenlos abzugreifen? Selbst ein bisschen aktiv werden und mal Leute im Tesla mitnehmen. :slight_smile:

Greets
-act

Model 3 gibt aktuell aber keine Punkte…

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Ich bilde mir ein das mein MY LR MIC 2022 einen besseren Punch mit AccBoost hatte als mein MY LR MIG 2023, eigentlich sollte ja nur ein ganz kleiner Unterschied bei einem Motor sein aber ob man das merkt?!

Nicht wirklich. Du darfst nicht die Angaben von Tesla nehmen. Das wären dann 3,6 zu 4,4 Sekunden. In der Praxis sind es aber eher 4 zu 4,4 Sekunden.

Ganz sicher siehst du es wenn du statt dem „Normal“ Modus den „Sport“ Modus auswählen kannst. Ich meine die Anzeige „Enthaltenes Paket“ war auch vor dem Neustart nach WLAN Kontakt vorhanden.

Ich habe mir den Boost auch mit den Punkten gegönnt. Ist schon geil. Nutze ich aber sehr selten da auch meist Hund und/oder Frau mit im Auto sitzt. Bin noch unschlüssig ob ich die 1800€ gezahlt hätte. Da ich aber das Auto lange behalten werden, war es mir das Wert. SuC brauche ich nämlich sehr selten und es wäre bei mir fraglich, ob ich die 5000km in einem Jahr überhaupt verbrauchen kann.

Teslalogger meldet übrigens 511PS mit dem Boost. Ohne waren es maximal 423PS. Passt auch mit den Messungen die man im Netz findet zusammen. Da ist von ca. 90PS Mehrleistung die Rede. Und die merkt man auch stark.

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Bei unserem Y LR sagt Teslamate mit Boost maximal 386kW, vor dem Boost maximal 319kW.
Ich merke den Boost vor allem, weil das Ansteigen der Beschleunigung schneller geht, das „Turboloch“ ist mMn deutlich kleiner… macht einfach Spaß, zumindest im Fahrersitz… :smiley:

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Hallo in die Runde,
hab jetzt nirgends was gelesen. Macht der ACB auch über 100 kmh noch was?

meines Wissens nach…nein
wurde auch in diversen YT Videos gezeigt

Laut unserem Wiki, wird der Unterschied ab 120-130 kmh recht klein.

Für den Spaß ist es einfach zu teuer. Denke mit einem vernünftigen Preis würde da Tesla mehr verdienen. Aber vielleicht muss es so teuer sein, weil die Haltbarkeit (Garantieleistungen) dann auch sinkt?

Das Stärkste was ich vor dem Tesla hatte, war ein 150Ps Diesel. Damals toll, rückblickend eine Wanderdüne. Nach dem Wechsel auf den Y LR war der Tritt ins Gaspedal für mich gefühlt wie ein Auffahrunfall von hinten. Nunja, 1,5 Jahre später nur mehr so eh ok. Also den Bruder überredet, sich für Tesla in den finanziellen Abgrund zu stürzen, um Referralpunkte zu bekommen. Am selben Tag sofort Boost gekauft. Erste Fahrt danach joo geht eine spur besser. Weniger die zusätzliche Kraft, eher das spontanere Ansprechverhalten macht Spaß. Man spürt auch, dass sich Motoren und Reifen mehr quälen. Mit Winterreifen und wärmeren Temperaturen hörst du quasi wie der Gummi wegfliegt.

Seit dem sind 2 Monate vergangen. Problem: die Beschleunigung ist jetzt wieder gefühlt…ja eh ok. Aber da ginge noch was. Jetzt hab ich schon vielfach gelesen, dass zum Performance nicht mehr viel Unterschied ist. Irgendwie eine Sackgasse. Der Hype geht zu schnell weg als dass es so viel Geld wert wäre. Neue Mitfahrer sind natürlich gerne mal geschockt. Aber was soll ich machen? Ein MS Plaid um über 100k kann ich mit meinem Gewissen gegenüber der Familie nicht vereinbaren. Muss ja auch arbeiten für mein Geld.

Viel mehr Kick als bei einem Boost Upgrade gibt es mir immer, wenn ich im Urlaub eine Woche mit einem Mietwagen unterwegs bin. Am Anfang denkst du dir, der Motor ist kaputt und der Mietwagen schafft den nächsten Hügel nicht. Aber du gewöhnst dich recht schnell dran. An ein normales Auto wie es früher war. Dann kommst du nach hause, trittst im Tesla ins Pedal und es überkommt dich das gleiche Gefühl wie damals nach der Abholung und der ersten Fahrt. Das Geld ist so meiner Meinung besser angelegt. Hat man nämlich einen Urlaub auch gleich mit dabei und der Kick danach ist bei weitem größer als nach dem Boost Upgrade. Problem ist nur, nach ein paar Tagen ist das Gefühl wieder weg. Aber das ist mit dem Boost nicht anders.

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Ich nutze für diese hin und her der Gefühle den C3 meiner besseren Hälfte. Da bekomme wöchentlich das Erlebnis, entweder :„Schatz, ist dein Auto kaputt?“ Nein, ist er natürlich nicht, ist halt ein Dreizylinder. Und dann später wieder : Saugeil, wie das MYP abgeht. Auf diese Art gibt es kein Gewöhnungseffekt. :grinning:

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Genau so ist es…
vielleicht sollte man sich zwingen, ein paar Tage lang im Chill mode zu fahren… :slight_smile:

Jährlich mache ich an einem Tag mein Brennholz für den Winter und fahre dabei für mehrere Stunden nen alten Deutz-Traktor mit 20-25 km/h durch die Pampa.
Stieg ich früher danach in meinen 140 PS Seat Diesel oder selbst mit meinem 90 PS Diesel Nissan, fühlte es sich an, wie in einem Formel 1 Wagen. :joy:

Dieses Jahr, mit meinen MY LR, dachte ich eher an einen Eurofighter mit Nachbrenner. :rofl:

Den Boost hätte ich dennoch gerne, aber bisher zögern noch alle in meinem Umfeld. :man_shrugging:

Meine Empfehlung sind daher immer die S3XY Buttons. Ich habe in beiden Autos einen hinter dem Lenkrad, da wo bei anderen Fahrzeugen die Schaltwippen sind.

Der Wagen ist immer im Chill Mode, aber mit Druck auf den Knopf, wird der Sport Modus aktiv gesetzt.

Der Knopf wird nur ohne Mitfahrer, außerhalb der Stadt, zum überholen usw. gedruckt. Eher wie ein echter temporärer Boost.

Auf diesem Wege, wird die zusätzliche Leistung nie langweilig. :+1:

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Ist ja alles ganz nett. Aber verstehe irgendwie nicht ganz warum man nicht einfach anders mit dem Pedal umgeht? Sehe keine Notwendigkeit der künstlichen Begrenzung und habe zumindest bei mir das Gefühl, dass der Wagen sich auch recht sanft bewegen lässt, wenn man einfach nicht dauernd beherzt drückt.

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Das wird nostalgische Gründe haben, beim Schaltwagen musste man schließlich vor dem Überholen auch herunterschalten :slight_smile:

Vielleicht auch ein bisschen wie die „Turbo Boost“ Taste bei Knight Rider :slight_smile:

Ja, das geht natürlich, aber die Strompedalkennlinie ist in Standard schon merklich aggressiver und in Sport deutlich aggressiver.

Beim Rangieren und mit Passagieren ist der Chill/Lässig Modus eine sinnvolle Wahl.

Für mich hat das aber primär eine psychologische Komponente, die sich so nun auch schon über zwei Jahre bewährt hat:

  • Vollstrom im Chill Mode ist ja nun nicht lahm mit 160-175kW Power Limit, aber eben einer eher gedämpften linearen Pedalkennlinie.
  • Vollstrom im Standard oder Sportmodus bedeutet Minimum ca. 250kW und bis zu 415kW, je nach Fahrzeug, Akkustand, Akkutemperatur und Geschwindigkeit.

Dadurch dass man immer Vollstrom geben kann, fühlt dich der spontane und zeitlich begrenzte Wechsel der Modis viel kräftiger und beeindruckender an. Über Sinnhaftigkeit lässt sich natürlich streiten, aber das ist mein Weg, mich nicht zu sehr an die Leistung zu gewöhnen und man findet plötzlich Gründe sich über ein Ortausgangsschild oder eine Autobahnauffahrt zu freuen :wink:

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