Model S - Reichweite

Ja!

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Danke für die Info. Ich gehe davon aus, dass dies auch für den S 75D gilt. Auf der Überführung nach Hause hab ich ihn nur bis 20 % runtergefahren.

Weit unter 10% zu fahren ergibt es keinen Sinn, weil 75-er (und auch 100-er) bei einstelligem SOC nur 2-stellige Ladeleistung haben (<60kW): egal wie gut die HV-Batterie vorkonditioniert ist.

Zur Orientierung:
Von 22% bis 85% hat es bei meinem S75 am 19.12. 44 Minuten gedauert. Das waren dann 44,1 kWh.
Nach weiteren 234km mit 120 km/h habe ich weiteren SuC mit 7% erreicht.
Es war kalt, windig und teilweise regnerisch.
Reifen (Vredestein QuatracPro EV) sind neu und haben 3,1 Bar.

Rückweg dann bei gleichen Bedingungen, aber stärkeren Gegenwind (6m/s)
Start mit 80% am SuC, Ankunft beim nächsten nach 202km mit 6%.

Bei meinem geht die Leistungsbegrenzung bei 3% oder 2% an. Dann sind maximal 200kW (sinkend) abrufbar.

Mit der Zeit wirst Du Dein Wagen besser kennen und auch einschätzen können.

Windstill, trockene Fahrbahn, Klima/ Heizung an, 120 km/h oder Limit darunter und es sind auch über 300km machbar. Start war mit SoC 98%
Mein S75 hat keine Veränderungen/ Umbauten/ Optimierung.

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Danke für detaillierte Auskunft. Interessant ist die Frage, inwieweit deine Werte auf den Allradler übertragbar sind.

Als ich meinen Wagen mach Hause überführt habe, habe ich immer so bis 80 % geladen und ihn bis max. 19 % runtergefahren. Für die Ladung habe ich dann jeweils um die 40 min gebraucht. Faszinierend war, dass das bordeigene Navi mit der Berechnung der Ladung bei Ankunft auf das Prozent genau richtig lag. Nur bei den vorhergesagten Ladezeiten war es schon mal signifikant daneben.

Eine für mich interessante Frage ist, inwieweit das bordeigene Navi die SuC-Stops optimal berechnet und wie verlässlich die ABRP-App ist, um ggf. ohne Tesla-SuC planen zu können. Es könnten sich ja Veränderungen ergeben, wenn ich ihn bis 10 % runterfahre statt bis 20 %.
Ich habe gestern mal die Werte des Navis mit denen der ABRP-App verglichen, und zwar für die Strecke von Greifswald bis zum SuC Uckerfelde. Die lagen nur 1 % auseinander. Mit 80 % los, Ankunft mit 15% bzw. 14 %. Fahr ich mit 100 % los und 130 km/h, könnte ich es bis zum nächsten SuC Nähe Berlin schaffen. Mir ist schon klar, dass möglicherweise die ABRP-App nicht hundertprozentig genau sein kann, da zuviele ungenaue Variablen drin sind (z.B. Degradation, Referenzverbrauch bei 110 km/h).

Übrigens: Meiner hat hinten 265er, vorn 245er auf 21 Zoll. Continental. Ich denke, dass die auch einen Mehrverbrauch haben. Ich hoffe, dass mein Winterrädersatz auf 19 Zoll bald kommt. Es soll kalt werden und schneien. Ich weiß gar nicht, ob man das in der Software eingeben kann, die Änderung der Rädergröße.

Auf dem Foto sind die Jahreswerte zu sehen. Darf ich erfahren, wie dein Fahrverhalten aussieht? Ich meine Anteil Autobahn, außerorts, innerorts? Ca. 170 wh/km find ich echt genügsam.

2024 sind es dann insgesamt über 15.000km geworden und der Verbrauch stieg dann in den letzten 2 Monaten auf 176Wh/km.
Liegt an der Heizung auf Kurzstrecke (unter 10km) und auch der Langstrecke am 19. und 23.12 (insgesamt ca. 1.000km).

2024 sah dann so aus:
25% Stadt (oft ohne Klima/ Heizung)
30% Außerorts (90% mit Klima/ Heizung)
45% Autobahn (100% mit Klima/ Heizung)

Dazu sind „Lässig“ und „Reichweitenmodus“ seit inzwischen 5 Jahren unverändert aktiviert und statt einer 1-0-1-Fahrweise lassen wir den Wagen segeln (braucht Übung, aber irgendwann trifft man den 0-Strich auf der Energieanzeige quasi blind).
Keine Beschleunigungsorgien, keine Ampelrennen.
Entspannte und ruhige Fahrweise mit weitestgehend konstanten Geschwindigkeiten (vorausschauend und segelnd).
Wird dann mit Verbrauch/ Reichweite und Verschleiß belohnt: 1 Satz Reifen für 4,5 Jahre und knapp 90.000km (4mm Restprofil, aber vor der Wintersaison).

EDIT:
zu bedenken ist dabei allerdings, dass das nur der Verbrauch ist, der beim Fahren (R oder D gewählt) entsteht und nur halbwegs genau.
Ist zwar eine kleine Orientierung für die Reichweite, allerdings auch nicht ganz, weil dieser Wert die Verluste beim Fahren nicht berücksichtigt.

Um die Nutzungskosten zu berechnen taugt es gar nicht, weil da auch der VD und die Ladeverluste unberücksichtigt sind.
In meinem Fall sieht es die Aufstellung der Gesamtverbräuche und somit der Kosten so aus (das ist all inklusive ab Stromzähler, 2024 mit vielen kostenlosen AC-Ladevorgängen):

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Guten Morgen!

Vielen Dank, dass du dir die Arbeit gemacht hast. Deine Infos liefern gute Anhaltspunkte. Ich bin mal gespannt, was der Allradler für einen Unterschied macht.
Bei den Nutzungskosten erwähnst du „VD“. Was ist das?

Ich werde auf alle Fälle einiges ausprobieren. Da das Auto nahezu täglich laufen soll, ca. 80 km (2x40 km), kann ich experimentieren. Klima ja/nein, vorkondiditionieren ja/nein. Wenn ich meinen Fahrriemen ab habe :joy:, werd ich natürlich auch versuchen „zu segeln“. Ist zumindest zu Frühschicht gut möglich, weil die Straßen um 5 Uhr rum noch frei sind.

Meine Kosten werden höher sein, weil ich keine Wallbox habe, also an öffentlichen Ladesäulen unterwegs bin. Das günstigste, was ich derzeit habe, sind 45 Cent in Stralsund und 50 Cent in Greifswald.

Eine Frage, die sich mir stellt: EnBW bietet ja günstige Konditionen an, auch für DC-Laden. Bei mir um die Ecke ist von EnBW eine Ladestation DC mit vier Plätzen, die nie genutzt wird. Wenn ich die Ladeleistung im Auo runter regle, würd ich gut sparen. Die Frage ist, ob das für das Auto gesund ist. Der Schnelllader liefert ja Gleichstrom. Sollte eigentlich dann passen, wenn das technisch möglich ist. Mein laienhaftes Wissen sagt mir, dass nur die hohen Ladeleistungen schädlich sind.
Aber sowas war schon mal Thema im Forum.

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Der Allradler ist tendenziell 10-15% besser.
2 kleinere Motoren anstatt einem Performance Motor hinten.
Der zweite Motor wird bei gleichbleibenden Tempo automatisch flexibel abgeschaltet, ergo nochmals weniger Verbrauch.

Hey Trayloader,

vielen Dank für die Infos. Auch für die Infos, die du mir schon zuvor gegeben hast. Du scheinst ja einiges an Wissen angehäuft zu haben. Gehe ich richtig in der Annahme, dass du gerne Tesla fährst?
Ich entschuldige mich für meine Unwissenheit. Du musst wissen, dass ich den Entschluss, mir ein Model S zu holen, sehr spontan gefasst habe. Klar hab ich mich zuvor über einen solchen Wagen und das Tesla-Universum kundig gemacht, aber nicht in dieser Tiefe. Es ist auch mein erstes E-Auto.
Natürlich kann einem schlecht werden, wenn man dann in den Foren die verschiedensten Sachen liest, von wegen gebrochene Querlenker usw…
Bies jetzt, die ersten paar Tage, kann ich bis auf die defekte Ambientebeleuchtung in der Fahrertür nichts negatives sagen. Ich bin begeistert von dem Auto.

Das ist vampire drain/ Vampirverbrauch. Model S und X haben selbst im Stillstand einen gewissen verbrauch. Vor Updates kann dieser höher ausfallen.
In meinem Fall sind es normalerweise 0,5 - 1 % / Tag, es kann aber auch anders aussehen:
Vampire drain, 12kWh Verlust in 4 Tagen - Tesla Model S / Model S Ladung / Reichweite - TFF Forum - Tesla Fahrer & Freunde

So auch bei mir. 2024 konnte ich allerdings relativ viel, insbesondere im Vergleich zu 2023 und 2022, kostenlos AC laden. Sonst kostenpflichtig.

Weil Du keine eigene Lademöglichkeit hast (oder doch Schuko vorhanden?), empfehle ich Dir den Wagen nach längerer Fahrt nicht mit weniger als 25% für die Nacht abzustellen, insbesondere im Winter und wenn Du Reichweitenmodus nicht einschaltest (würde ich aber machen, weil der Verbrauch sonst unnötig steigt und nichts bringt).

Das kannst Du nur bei AC-Ladevorgängen machen, bei DC regelt es BMS selbstständig: Du kannst da nicht eingreifen außer bei der Wahl der Ladesäule: manche können nur max. 50kW abgeben.
Dieses „Schnellladen“ ist dann auch nicht schädlich, eben weil BMS eingreift und die Leistung in den optimalen Bereich regelt.
Wesentlich schädlicher ist das hantieren mit dem Fahrpedal insbesondere bei der kalten HV-Batterie.
Wenn die Energieanzeige Rekuperationbegrenzung anzeigt, dann sollte man beim Beschleunigen und Fahren auch nicht mehr Leistung abrufen als bei der Reku erlaubt.
Beispiel:
Reku begrenzt auf 30 kW = Beschleunigung mit max. 30 kW.

Auch können Tesla Fahrzeuge nicht wirklich schnellladen.
120 kW sind beim 75-er immer noch keine 2C (120 kW : ca. 66kWh NFP = 1,82C und das nur kurz. Das ist nicht schnell). Dazu kommt noch aktives Temperaturmanagement, was z.B. alter Hyundai Ioniq (28kWh) nicht so gut kann (nur ein Lüfter) und dennoch auf über 2,5C kommt und lange bei über 2C bleibt und die Akkus sind immer noch in sehr gutem Zustand.

In diesem Fall würde ich an Deiner Stelle den teuersten Tarif abschließen. Dann hast Du auch auf Langstrecke eine sehr gute Alternative zum SuC und manchmal haben die EnBW Ladeparks auch bessere Lage.

@CubeFan hat sich die Mühe gemacht und einen sehr guten Vergleich erstellt.

An dieser Stelle: Danke dafür.

Im Winter wirst Du @69nobody mit Verlusten und VD schon auf 220-250 kWh pro 1.000km auf Kurzstrecke kommen. Wenn die EnBW Säulen sehr gut für Dich gelegen sind (fußläufig erreichbar, Alltagbesorgungen/-unternehmungen) dann scheint es eine sehr gute Option.
Oder das hier:

für AC-Ladesäulen, wenn „Deine“ damit funktionieren.

Der soll sparsamer sein, aber wie immer hängt das noch von weiteren Faktoren ab.
@Granada scheint ähnliche Fahrweise zu haben und hat auch effiziente Reifen sowie Reifendruck im Auge und bietet somit gute Anhaltspunkte.
Ich kann mir schon vorstellen, dass ich einen S75D eventuell auf ca. 160-165 Wh/km (also bis 9% besser) im Jahresdurchschnitt bringen könnte, aber da ist Julia doch die bessere Ansprechpartnerin.
Solche Verbrauchswerte erfordern allerdings Disziplin. Mit Fahrweise „tesla like“ wirst Du kaum unter 200Wh / km, eher noch mehr, kommen.

Sollte unsere an der Vorderachse (ab Rev. B) nicht wirklich betreffen.
Mein Model S hat nach über 150.000km immer noch das erste Fahrwerk.

Taste dich ran und wenn Du nach einigen 1.000km Dein Auto gut kennst, wird alles mögliche wesentlich leichter.

Ich bin echt froh, dass ich hier das Forum gefunden habe. Ich erfahre viele wichtige und nützliche Dinge, von denen ich zuvor keine Ahnung hatte. Wie gesagt, das Auto zu kaufen war eine spontane emotionale Schnellentscheidung. Nicht unbedingt aus ökologischen Gründen, sondern weil es schick aussieht, die Technologie und Performance begeistert. Leider bereut man solche Entscheidungen manchmal. Ich hoffe ich nicht. Vielleicht war es aber ganz gut, mich vorher nicht im Forum zu belesen, denn vielleicht hätte ich dann unberechtigterweise Abstand genommen.

Ich lese mir jetzt deine Infos nochmal in Ruhe durch und komme vielleicht nochmal drauf zurück. Insoforn vielen, vielen Dank nochmal.

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Ich habe einen 75D, im Sommer auf der Autobahn bei 125 km/h mit Tempomat kannst du auf einen Verbrauch von 180Wh/km kommen.
Noch ein Tipp zum Laden am Schnelllader.
Bis zum SoC von 13/14% lädt dein Auto konstant mit 45kW.
Ab 75-80%SoC lädt das Auto, je nach Akkutempetatur, mit 45 kW Tendenz hinten raus fallend.
Deswegen immer so laden, dass du am nächsten Schnelllader mit 13% ankommst.
Es sei denn, du musst so hoch laden, dass die Ladeleistung bereits unter 45 kW ist, dann würde ich vorziehen mit 5, 8 oder 10 % anzukommen.

Ich habe meinen am 31.12. mit 67 % abgestellt und habe jetzt um 12:30 Uhr 60 %. Hmm.

„Wächtermodus“ aus, auch wenn der gar nicht geht?
„Immer verbunden“ aus?

Ich habe im Forum viel davon gelesen, dass Schnellladen schädlich ist. Die vier Ladesäulen von EnBw haben 150 kw. Wenn ich die ständig nutze, mach ich mir dann nicht den Akku kaputt? Und stimmt das, dass Tesla dann irgendwann softwaremäßig eingreift mit Ladelimits, wenn zuviel DC geladen wird?

Brauchst dir keine Gedanken machen, solang du zwischen 10/20 und 80% bleibst im Alltag und nur mehr, wenn du die an dem Tag verfährst. Da gibt es im Gegensatz zu AC vs. DC mehr Ergebnisse, dass es schädlich wäre.

Ich geh davon aus, dass das alles aus ist. Zumindest hab ich nix aktiviert, seit ich ihn am 30.12. geholt habe. Mit der Software beschäftige ich mich aber ab morgen intensiver. Freies Wochenende.

Du meinst, ich kann die EnBw-DC-Lader für regelmäßiges Laden benutzen?

Wenn das die für dich angenehmste Ladeoption ist, ja.

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Das war mal bei einem SW- Stand so, wurde dann aber mit einem weiteren Update wieder einkassiert, also gegenwärtig alles gut