Wenn Du von Süden nach Norden fährst mit einem geplanten Zwischenstopp, der letzte SC 100km südlich von diesem Zwischenstopp liegt und der nächste 150km nördlich, Du aber dann nur mit 100km Restreichweite am Zwischenstopp ankommst, da das Navi von Deinem nächsten weiter nördlich liegenden Ziel nichts ahnen kann, dann wärst Du in diesem Moment sehr dankbar für Zwischenstopps im Navi. Quasi der einzige Grund, warum ich für (Urlaubs)-Fahrten mit vielen Etappen ABRP nutze - für Aussendienstler ist das aber Tagesgeschäft.
Mit einer immer besseren Infrastruktur ist das natürlich kaum noch ein Thema, weshalb ich es - dank ABRP - auch nicht zwangsläufig im Auto brauche - erst recht nicht, wenn ich dafür zahlen müsste.
Ähm aber auch dann brauch ich das nicht. Während ich am südlichen SuC stehe gebe ich einmal kurz den nördlichen SuC ein und weiß damit welchen Ladestand ich bis dahin brauche. Und wenn ich auf halbem Weg noch 50km im Kreis fahre rechne ich die 50km noch hinzu.
Auch das war für mich kein Grund für Zwischenziele.
Im Prinzip ist es mir auch total egal obs die ZwiZiele gibt. Solang es das UI nicht unnötig verkompliziert.
Das ist mir nämlich früher beim Audi ab und zu passiert dass ich den Menupunkt für Zwischenziel erwischt hab… was voll nervig war.
Waypoints machen sehr viel Sinn, speziell bei Roundtrips. So will ich z.B. von Zürich nach Seefeld, das Fz dort 7 Tage stehen lassen und dann wieder zurück. Mit ABRP konnte ich das planen und wusste dann, wie lang ich wo laden musste (auch wenn etwas mühsam). Ich bin froh, dass ich dies nun einfach im Navi eingeben kann
Hier wurde behauptet, mit einem der nächsten Updates kommt eine Zwischenzielfunktion und die MCU0/1 könnte das nicht. Daraufhin wurde der Schluß gezogen, dann wäre die MCU0/1 tod. Daraufhin haben sich einige gemeldet, sie bräuchten keine Zwischenziele und würden eh die MCU0/1 behalten.
Ist schon speziell und betrifft die Fahrer von MS/MX bis 2018, wenn überhaupt.
Genau, mit waypoints ist die ganze Planung unterschiedlich. Mir wurden von APRP andere SuC vorgeschlagen, als die 1 Punkt Planung im Navi es berechnete. Ich bin gespannt, wie gut es funktioniert.
Konnte schon jemand, mit einem Verweis auf einen eventuell irgendwann eintretenden Garantiefall bzgl. EMMC, einen besseren Preis bei der Umrüstung auf die MCU2 „raus handeln“? Oder hat schon mal jemand einen Rabatt erhalten, wenn der EMMC schon defekt ist und man auf die „Garantie verzichtet“ um eine MCU2 einbauen zu lassen. LG
Dafür haste dann evtl. eine abgesenkte Ladekurve…also für mich kommt das aktuell nicht in Frage. Der Nutzen ist sehr gering für den möglichen Preis.
Also solange das nicht komplett ausgeräumt ist und die Kurven optimal bleiben würde ich nicht wechseln wegen „Zwischenziele“. Das habe ich in 20 Jahren Aussendienst noch nie genutzt und mein Profil ist schon etwas speziell…aber am SuC Lade ich schon häufig und da ist mir eine Kurve mit 140Kw lieber…
Die Zwischenziele sind aus meiner Sicht das schwächste Argument für die MCU2. Ich bin sehr froh, dass ich von MCU1 auf 2 im Model X wechselte:
Display wesentlich responsiver
Navigation plant Routen blitzschnell
Sentry Videos direkt im Fahrzeug ansehen
In Ladepausen Netflix schauen können
Keine Abstütze des Systems mehr
Zum Thema Ladekurve: Meine Ladekurve war damals schon mit der MCU1 auf max. 108 kW beschränkt, da ich aus Tesla-Sicht zuviel DC geladen hatte. Diese Begrenzung blieb nach Umbau auf MCU2 zunächst bestehen und wurde dann später wieder entfernt. Mein MX (2017) lädt wieder mit 145 kW per DC.
Die MX sind etwas anders als die 90er oder andere Fahrzeuge. Es gibt Fahrzeuge wie die P90D bei denen wirkt sich die Absenkung durch das Upgrade enorm aus, bei anderen ist es kaum spürbar.
Aber deine Argumente sind für mich eigentlich keine Argumente denn:
Das ist die MCU 1 auch (im Vergleich zu anderen Systemen)
Das macht die MCU 1 auch. Ich warte hier keine 10 sec.
Das geht nur ab AP 2.x
Das mache ich wenn dann am MAC
Habe ich nicht. Läuft prima ohne Probleme (kam eher vom eMMC)
Ich hatte hier wo anders ja auch die Browser Ladezeiten gepostet und das ist alles nicht top aber absolut i.O. für ein System im PKW. Von nicht gehen kann nicht die rede sein (kommt ja hier häufig als Argument).
Die Ladekurve ist aber eines der wichtigsten Argumente und wenn sich die verändert hat oder auch noch zukünftig verändert da ja Tesla gerne an der „Masse“ der Nutzer dreht, dann möchte ich das nicht. Liebe meine schöne 14x KW Kurve behalten als hier ein Risiko eingehen. Später wenn Tesla mal an die "alten "2020.48er rangeht kann man immer noch nur zurück ist faktisch unmöglich. Deshalb sollte man sich das sehr gut überlegen und je nach Fahrzeug erstmal im teslalogger die Ladekurven sich ansehen.
Beim 90er ist das auch noch „verwischt“ durch den Charge Port der ja soweit hier diskutiert enormen Einfluss hat auf die Kurve. Aktuell ist eine der besten Optionen bzgl. Ladekurve beim 90D / P90D:
SW 2020.48. „MCU 1“, Charge Port „neu“, Akkus mit der Version V4
Deshalb würde ich dringen davon abraten wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
P.S. Auch beim X90D ist die Ladekurve fast identisch (wie beim 90D).
Mein S85 bekommt jetzt eine MCU2, weil er nicht einschläft und nachts den 12V Akku leersaugt. Wahrscheinlicher Grund: die MCU 1 (mit Loeks Chip).
Daher eine kurze Frage (ich konnte es aus den vorigen Posts nicht ganz klar entnehmen):
Meine Konfiguration ist dann:
S85 AP1
Chargeport upgrade
CCS upgrade
aktuelle Software
MCU2.
Original Akku BJ 2014
Wird bei mir durch die MCU 2 das SuC-Verhalten geändert oder bleibt es auf dem aktuellen - schlechten - Niveau?
Edit: ich poste das hier, weil das SeC meinte, das Problem könnte der Speicherchip sein.
Ich hab ein P85 aus 2013 mit Loeks Chip und pro Tag rumstehen verliert das Fahrzeug 8km, das war auch vor Loeks Chip schon so. Ich würde das jetzt nicht bei Loek als Ursache sehen. Was bei mir hilft bei komischem Verhalten ist der gute alte gründliche Reset inkl. Spannung an der MCU im Menü abschalten…
Was viel ausgemacht hat, war eine verschlissene 12V Batterie. Damit war der Verlust noch höher.
Meine SW 2020.48.37.6, immer verbunden auf AN, Energiesparen aus.
Meine alte MCU mit dem chip läuft gut. Aber es wird seit kurzem angezeigt dass die 12V Batterie zuviel Energie zieht. Display sagt neue Batterie muss her. Ist aber vor wenigen Jahren schon mal getauscht worden. Ich nehme an das liegt nicht an der MCU?
Sind nur Spekulationen, dass es an der MCU1 liegen könnte. Ich sehe nun mit der neuen LiFeYPo4 12V mit BMS die Ströme und dabei bemerkt, dass die MCU2 beim Aufwachen 3.7A aus der 12V zieht (per App verbunden, Screens sind aus). Die MCU1 hat um die 5A gezogen (Messzange hatte damals nur 1A Auflösung, es könnten also 4.5A oder 5.4A sein). Ob er mit der MCU2 länger oder kürzer schläft kann ich nicht sagen.
Hallo Einstern,
Als meine 12 V diese Meldung das erste Mal gebracht hat, hab ich mit dem Ctek Ladegerät eine Refresh Zyklus gemacht (bei abgeklemmtem Fahrzeug) und dann wieder die 12V Batterie mit dem Fahrzeug verbunden, danach war für gut ein Jahr Ruhe. Aber alle 4-5 Jahre eine neue 12V Batterie ist anscheinend normal…