Hoffentlich darf die den Führerschein abgeben. ![]()
Also ich habe jetzt nach fast ein Jahr die Erfahrung gemacht da die Keramik nicht all zu viel bringt.
Ok, bei Schwarz sieht man auch am meisten aber es wäre besser gewesen den gleich zu folieren.
Nach 1 Jahr Erfahrung und 27.000 KM würde ich das nicht mehr machen.
Sehr pauschale Aussage.
Welche cheramische Versiegelung, von wem verarbeitet? Wie wurde der Wagen gepflegt?
Evtl die falsche Erwartung?
Würde ich auch mal sagen.
Die Firma würde ich jetzt nicht an den Pranger stellen,
gehört aber in München schon zu den bekannteren und besseren.
Hab hier nur meine Meinung gesagt das ich es einfach nicht noch mal machen würde, besonders nichts bei schwarz uni Lack.
Same to me, morgen kann ich meinen roten Phoenix abholen. Mal sehen.
Also die Farbe spielt dabei eigentlich keine Rolle. Wir haben schon zig uni schwarze Fahrzeuge beschichtet und immer nur positive Rückmeldungen erhalten.
Eines meiner eigenen Fahrzeuge ist uni schwarz und dort werden immer wieder Langzeittests mit den Versiegelungen gemacht.
Ich hatte jetzt, nach über 3 Jahren ohne jede Nachpflege, nur Handwäsche (1xpro Woche) noch extrem viel Versiegelungsleistung auf dem Lack. Das Fahrzeug wurde zu Testzwecken jetzt neu beschichtet und die alte Versiegelung musste abgeschliffen werden. Allerdings muss ich dazu schreiben dass er nicht im Winter gefahren wird. Dennoch, null Nachpflege…
Es kommt viel auf die richtige Vorarbeit an, viel darauf mit was und wie oft das Fahrzeug gewaschen wird und auf die Nachpflege.
Warst Du mit dem Fahrzeug bei der Nachpflege? Welche Versiegelung wurde aufgetragen? Wieviele Schichten? Mit welcher Chemie wird das Fahrzeug gewaschen und wie oft? Werden Chemische Zusätze verwendet wie Insektenentferner o.ä.?
Hast Du keine Garantie auf die Versiegelung bekommen?
Dann kommt hinzu, wie machst Du das fest dass die Versiegelung „nicht gut“ ist?
Wenn die Poren der Beschichtung mit der Zeit verstopfen (was definitiv passieren wird), bekommt man das mit einer normalen Fahrzeugwäsche nicht frei gewaschen. Die Beschichtung und ihre Schutzwirkung ist aber noch da!!!
Sowas wird z.B. bei einer Nachpflege gemacht. Dort wird das Fahrzeug vom Fachbetrieb einmal stark alkalisch und einmal stark sauer gewaschen. Dabei werden die Poren der Beschichtung frei und sie performt wieder.
Sollte die erste Schicht, welche für das Perlverhalten des Wassers verantwortlich ist, schon abgenutzt sein, wird bei so einer Nachpflege diese Schicht erneuert. Somit ist die Versiegelung wieder fast wie neu.
Es ist nicht böse gemeint aber meistens sind es Anwendungsfehler. Entweder seitens des Aufbereiters der den Lack nicht richtig vorbereitet hat und gründlich poliert oder entfettet hat, oder des Besitzers der sie nicht richtig pflegt.
Wenn man seine Bratpfannen regelmässig in die Spülmaschine stellt, bekommt man die beste Teflonbeschichtung kaputt.
Vielen Dank an Detailer für die tolle Erklärung.
Ich habe mein schwarzes M3 seit ein paar Tagen und war damit gestern beim Aufbereiter.
Er fragte zunächst, was ich für einen Effekt erzielen will. Meine Antwort: Geringere Anfälligkeit gegen Microkratzer. Handwäsche scheidet aus, Waschanlage 1-2x p. Monat.
Die Fa. bietet Wachs, Nano und Keramik an.
Er riet mir zu Wachs und meinte, dass auch bei Keramik eine 3-Jahre-nix-zu-tun-Strategie eher illusorisch ist. Das Ergebnis wäre besser, wenn ich 1x pro Jahr zum wachsen käme.
( Um den Vermutungen vorweg zu kommen: 3x wachsen ist günstiger als 1x Keramik - an der Verdienstchance liegt also schonmal nicht. Abgesehen davon, dass ich sowas ungern unterstelle. )
Ich habe jetzt einen Termin zum waxing gemacht
, hoffe nur, dass ich im Februar dann nicht bereits enttäuscht bin.
Einmal im Jahr zum wachsen? Eieiei, was soll das denn für ein Wachs sein?
Ein Wachs macht ein schönes Lackbild, schützt etwas vor Witterungseinflüssen, aber in keinsterweise vor Mikrokratzern.
Je nach KM Leistung und nächtlichem Standort, ist das Wachs in 2-3 Monaten wieder runter.
Gerade dunkle Lacke würde ich immer cheramisch versiegeln.
Vorteil einer guten Versiegelung ist, dass die Microkratzer/Swirls in der sogenannten Opferschicht bleiben „können“!
Ohne diese, ist der eigentliche Klarlack davon betroffen, muss er wieder poliert werden. Durch das abwrasive wird die Lackschicht immer dünner.
Man kann nicht beliebig oft polieren.
Hey Detailer, die Versieglung hält ja gut und alles perlt super ab. Da sag ich ja nix. Dennoch bin ich in den 10 Monaten 4-5 mal in Waschanlage gefahren. Sonst versuche ich Handwäsche, aber ich fahr halt viel. Wenn die Sonne voll drauf geht dann sieht man feine Kratzer wie bei Uni Lack üblich. Ich bin davon ausgegangen das die Versieglung das auch schützt.
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Aber dann ist doch alles gut. Die kleinen Swirls sind, wenn eine gute Arbeit gemacht wurde, nur in der Versiegelung.
Schwarz UNI darf, insofern man einen „defektfreien“ Lack haben möchte, in keine Waschanlage. nur eine gute zwei Eimer Waschmethode verhindert dies.
Eine cheramische Versiegelung kann nicht verhindern dass man Spuren sieht. Sowas gehört auch zur Aufklärung des Kunden.
dann haben wir den Fehler ja gefunden
Du bist davon ausgegangen dass die Versiegelung so hart ist, dass feine Microkratzer gar nicht erst entstehen. Das ist ein Fehler, Dein Aufbereiter hätte Dich vorher besser aufklären sollen!
Eine Keramikversiegelung (vorsicht, es gibt Unterschiede) wird auf den Lack aufgetragen und wenn richtig vorbereitet wurde, verbindet sich diese extrem hart mit dem Lack. Ein Wachs, eine Polymerversiegelung o.ä. können das nicht! Diese legen sich nur auf den Lack, verbinden sich aber nicht mit diesem! Das ist ein sehr grosser Unterschied.
Die Versiegelung bildet eine Schicht auf dem Lack aus und wirkt wie ein zweiter Klarlack. Wenn leichte Beschädigungen wie Waschkratzer o.ä. entstehen, dann sind diese aber nicht im Lack sondern eben in der Versiegelung. Die Versiegelung macht also genau das was sie soll, nämlich den Lack davor schützen. Der Fehler lag nur darin dass Du dachtest dass die Versiegelung so hart ist dass die Microkratzer von der Versiegelung abgehalten werden. Das ist leider nicht der Fall.
Die Versiegelung ist um ein wesentliches härter als der eigentliche Tesla Lack. Die meisten US Lacke sind leider sehr weich. So auch der Tesla Lack. Die Versiegelung ist wie gesagt um ein vielfaches härter als der Lack, hält somit also mehr ab. In einer gewissen Weise ist also Dein Gedankengang gar nicht so falsch. Hättest Du keine Versiegelung auf dem Lack, hättest Du mit ziemlicher Sicherheit viel mehr Swirls im Lack als jetzt in der Versiegelung.
Wenn Du nach einigen Jahren dann die Versiegelung erneuerst, poliert man die alte Versiegelung ab. Dabei wird dann aber nur die Versiegelung abgetragen und nicht der Klarlack. Das ist der entscheidende Vorteil der Keramik!! Polieren heisst immer Materialabtrag.
Gerade die unheimlich dünn lackierten Teslas bräuchten eigentlich alle eine Keramikversiegelung. Ich kann Euch zig Messprotokolle zeigen auf denen man sieht dass der Lack der Teslas an bestimmten Stellen wirklich unheimlich dünn sind. Wenn Du dort alle 3 Jahre die Swirls durch polieren entfernen willst, bist Du sehr sehr schnell durchpoliert und hast den ganzen (sehr dünnen) Lack wegpoliert.
Bei Dir ist es jetzt so dass die Swirls wahrscheinlich in der Versiegelung sind und der Lack nicht abgetragen werden muss sondern nur die Versiegelung um die Swirls los zu werden. Hinterher kann man problemlos eine neue Versiegelung auftragen.
Du hast leider (wenn man es als „leider“ bezeichnen will) zwei sehr schwierige Punkte. Zum einen unischwarz. Die empfindlichste Farbe die es gibt und zum zweiten, einen sehr weichen US Lack.
Diese beiden Punkte führen dazu dass der Lack auf Swirls wirkt wie ein Magnet. Mein US Fahrzeug ist auch unischwarz und dort lassen sich Swirls einfach nicht vermeiden. Man kann viel machen um sie so gering wie möglich zu halten, aber vermeiden lassen sie sich nicht. Bei entsprechender Pflege und Vorsicht beim Waschen, schafft man es aber über Jahre hinweg, sehr sehr wenige Swirls zu erzeugen. Ich hatte bei meinem nach 3 Jahren nur sehr wenige Swirls im Lack
@Mr.P: Sowas habe ich ja noch nie gehört. Also ein Wachs wird niemals so auf dem Lack haften wie sich eine Keramik mit dem Lack verbindet. Die Haltbarkeit beträgt meistens nur wenige Wochen bis Monate. Eine Polymerversiegelung hält länger (wurde früher als Nanoversiegelung verkauft, was absolut null aussagekräftig ist) aber eine Keramik ist und bleibt eine Keramikversiegelung. Und wenn Du z.B. eine ServFaces Ultima (neue Rezeptur) in zwei Schichten auf dem Lack hast, möchte ich sehen dass dort ein Wachs auch nur annähernd mithalten kann…
3 Jahre nichts zu tun, wer sagt sowas? Bei einer Keramik kommt es wie schon erwähnt auf die Nachpflege an. Dort ist schon etwas zu tun und jeder Besitzer einer solchen Versiegelung kann mit den den richtigen Mittelchen die Standzeit der Versiegelung wesentlich erhöhen.
Es gibt Produkte die das ermöglichen. Diese sprüht man einfach in ein geeignetes Mikrofasertuch nach der Fahrzeugwäsche und trägt es auf den Lack bzw. auf die Versiegelung auf. Kein mühseliges polieren oder ähnliches nötig. Und schon hat man wieder eine „Opferschicht“ aufgetragen und verlängert die Standzeit der Keramik.
Man sollte wie gesagt mit einem Keramisch beschichteten Fahrzeug, einmal im Jahr oder alle 1,5 Jahre zu dem Betrieb fahren der es beschichtet hat und die Nachpflege machen lassen. Dann hält die Versiegelung auch lange.
Wir geben z.B. 3 Jahre Garantie auf die Versiegelung 
Mein Wagen wird gerade mit Keramik beschichtet und zur vierteljährlichen Nachpflege (im Preis inklusive für 5 Jahre) ist neben der Reinigung das Wachsen dabei. Aber alleine nur auf Wachsen setzen… such dir lieber einen anderen Anbieter…
Danke für die gute Erklärung.
Ich schau mal, ob ich nicht doch noch eine Keramikversiegelung mache. Mal schauen….
Da würde mich mal der Preis interessieren. Bei einem guten Aufbereiter gehste da aber kaum unter 2K nach Hause;)
-1/4 jährliche Nchpflege für 5 Jahre im Preis
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Moin!
Wer 4x im Jahr zur Nachpflege rennt, kann auch gleich ein beliebiges Wachs/Versigelung nehmen. Das hält dann auch so lange und kostet deutlich weniger Geld.
Ganz ohne Swirrls bekommt man auch eine Keramik nicht gepflegt. Wer es also perfekt haben will, muß eh jedes Jahr mit einer Politur ran. Dann kann man auch eine „normale“ Versigelung nehmen. Wer aber sagt es soll 3-5 Jahre „okay-gut“ aussehen kann mit der Keramik sicher gut klarkommen.
Durch die lange Haltbarkeit haftet weniger Schmutz an der oberfläche und man kann bei der Pflege sparen. Wer aber auf wöchentliche Handwäsche steht, kommt auch mit einem Wasch-Wachs über die Runden und braucht den Hokuspokus nicht.
Auf eine Keramikversiegelung kann man auch ein Wachs auftragen, oder das Wachsprogramm in der Waschanlage verwenden. Das kaschiert dann wieder Haarlinien.
1800 € - aber der bietet das auch nur noch bis Ende des Jahres an, da es sich auf Dauer nicht lohnt. Gibt auch günstigere Optionen.
Ah Ok, das macht sinn. Lag ich ja nicht so weit weg;)
Kann ich aber jedem nur empfehlen, es lohnt sich.
Bei mir ist jedes Auto cheramisch versiegelt.
@Spüli bringt es auf den Punkt, genau diese Frage stelle ich mir ja.
Ist es OK 1x pro Jahr das Auto polieren und wachsen zu lassen, oder mach ich jetzt 1x den Keramikzauber beim Aufbereiter und trage nach jeder 2. oder 3. Wäsche dieses Nachpflegespray auf und fertig ist die Laube.
Ich fahr nicht viel (10tkm / Jahr), hab aber schon gern ein sauberes Auto. (sauber = nicht wie neu, nur eben sauber)