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Keramikversiegelung - Wie wirksam ist diese?

Dass man sein gewachstes Auto nicht mit Spülmittel im Wasser putzen sollte, ist einleuchtend. Warum das ausgerechnet bei den absurd teuren Lackversiegelungen auch so ist, wirft für mich aber Fragen auf.

Was wurde und wird da nicht alles versprochen, bis hin zum Steinschlagschutz. Und nun musste ich neulich in einem Video der Firma Jürs - die sich hier ja auch gelegentlich zu Wort meldet - erfahren, dass die Schutzschicht dieser Wunderbehandlung, die die obere Lackschicht quasi auf molekularer Ebene härten soll, mit einem einfachen Spülmittel zu zerstören ist. Für die Anbieter dieser Autokosmetik scheint da kein Widerspruch vorzuliegen, sondern nur der Anwendungsfall für weitere kostspielige Pfegemittel - natürlich exclusiv zu beziehen bei eben jenen.

Nun hört man die Kunden solcher Dienstleistungen auch hier Loblieder singen, i.d.R. kurz nachdem sie das frisch polierte Auto in Empfang genommen haben. Aber echte Langzeiterfahrung mit dem Daily-Driver geht im prosaischen Alltag wohl unter.

Bei mir bleibt aber der Eindruck, den ich immer habe, wenn aufgebrezeltes Drogerie-Personal mit kurzzeitig betörend duftenden Präparaten ewige Jugend verspricht oder Apotheker en passant mit leckeren Brausetabletten ein beschwerdefreies Leben in Aussicht stellen.

Es würde mich wirklich mal interessieren, ob hier jemand nach ca. drei Jahren oder 60.000 km von einer Lackbehandlung berichten kann, die nach diesem Nutzungszeitraum einen insgesamt angemessenen geldwerten Nutzen aufzuweisen hat.

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Das liegt daran, dass Sand und Staub extreme Härtegrade aufweisen und den Lack zerkratzen.
Die Keramikversiegelung ist eine zusätzliche Schutzschicht, kein Schutzschild.

Edit: damit möchte ich keine Aussage treffen, ob sinnvoll oder nicht.

Ich bin natürlich auf weitere Antworten gespannt… hier meine Erfahrungen nach 5 Jahren und 200.000 km + mit meinem (verkauften) S. Bild - kurz vor Verkauf

Vorneweg ich habe immer alles selber gemacht. Anfangs bin ich mit relativ teuren Wachsen dran gegangen, das Fahrzeug spiegelt aber das Wachs baut sich relativ schnell ab, kurz die Schutzwirkung lässt relativ schnell nach.

Später bin ich dann mit Lackversiegelungen dran gegangen. Die Fa Petzoldt verkauft und stellt mittlerweile auch eigene Produkte her. Die Versiegelungen halten einfach sehr viel länger und bieten einen guten Schutz. Das Anstrengende daran ist, dass es mit einer Schicht nicht getan ist - das ganze ist eine saumäßige Arbeit und braucht viel Zeit. 1/2 Tag ist schnell mal weg wenn man sich mal kümmert.

Der Unterschied zwischen behandeltem und unbehandeltem Lack ist sehr leicht zu spüren. Einfach mal mit den Fingernägeln drüber fahren, der unbehandelte Lack ist vergleichsweise rauh, der behandelte Lack glatt wie Glas. Für einen Steinschlagschutz braucht es viele Schichten, aber man kann ja in besonders gefährdeten Bereichen mehr Schichten machen.

Die hohen Preise resultieren also nicht nur aus teuren Verbrauchsmaterialien, sondern auch daraus, dass es eine Sauarbeit ist.

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Nur: Was macht eine Keramikversiegelung da groß anders als ein gutes Wachs? Wenn sie mit Spüli zu entfernen ist, dann ist zumindest die angebliche Härtung der Lackhaut bestenfalls eine Chimäre aus besonders hartem Wachs und Reklamelatein.

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Bei mir ist Ceramic pro zumindest seit einem Jahr und 20Tsd Km drauf und das Wasser perlt ab wie am ersten Tag. Der Wagen steht immer draußen und ich fahre in die Waschstraße, obwohl man das ja nicht machen soll.
Die typischen feinen Kratzer, bzw. eine Wolkenbildung habe ich nicht. Habe ich zuletzt penibel geprüft im Oktober.
Ich würde es wieder machen.

Was will Jürs denn stattdessen verkaufen, wenn er Keramikbeschichtung nicht für haltbar hält? Mich erstaunt diese Aussage, da er die Beschichtung ja selbst anbietet (oder angeboten hat).
Ich weiß, dass er jetzt diese dicken Beschichtungen anbietet, die auch sicherlich noch mehr aushalten. Aber das ist dann eine Art von Folierung für mich.

Eine Keramik Beschichtung hat 3 Jahre Garantie und kostet mit vorheriger Lackaufbereitung ca. 900 - 1000 Euro. Was kostet denn das was Jürs anbietet?

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@R2D2
Vorsicht.
So wie ich es in dem Video, welches du ansprichst verstanden habe, zerstört Spüli nicht die Versiegelung, sondern entfernt den im Video genannten Flugrost auf der Karosserie nicht. Nach dem Waschen war das Auto aus dem Video wieder sauber und die Keramikversiegelung noch vollends in Takt.

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Leute lasst euch doch nicht so das Geld aus der Tasche ziehen.
Wie @Ralf_W schon schrieb - Petzold hat zt hervorragende Produkte. Classic Glas zb .
Jährlich selbst aufgetragen merkt ihr keinen Unterschied zu diesen Keramik Versiegelungen die anscheinend nur im Norden von Tesla Spezialisten aufgebracht werden können. Macht euch ein wenig schlau und traut euch selbst daran. Hier herrscht solch eine tolle komunity da findet sich immer einer der zeigt wie es geht.
Hatte gerade eine Probefahrt und da wurde von über 2000€ bei Jürs gesprochen.

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Mich hätte das auch sehr erstaunt, da es ja immer heißt, dass Keramikbeschichtungen nur noch abrasiv (mechanisch) entfernt werden kann.

Deswegen habe ich auch Vorsicht geschrieben, denn die Behauptung stimmt so nicht.

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Ich habe meine Versiegelung 2 Jahre und 30k km drauf. Da perlt nix mehr ab und wenn ich drüberfahre is nix mehr babypopomäßig. Werde wieder Richtung Petzold gehen. Is billiger.

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Welche und wie viele Schichten?
Wie lange hast Du Garantie (ich habe 3 Jahre) Das wird doch auf Garantie behoben!

Mein Erfahrungsbericht ist nicht so ein liebevolles Gedicht wie dein Eingangspost, sondern tatsächlich eher „prosaischer Alltag“. Aber: 18 Monate und 30.000km mit Gyeon Q2 Duraflex Keramikversiegelung. Immer noch zu 100% zufrieden und ich werde mein neues M3 auch wieder versiegeln lassen.
Ich weiß nicht woher das Gerücht kommt, dass man die Versiegelung mit Spüli wieder entfernen könnte, aber das ist definitiv nicht der Fall. Mit Spüli kann man bestenfalls den hydrophoben Effekt zeitweilig zerstören. Ich habe beim Versiegeln tatsächlich gefragt, ob ich jetzt nur noch pH-neutrale Reiniger verwenden sollte (was ja auch schon nichts großartig besonderes wäre). Die Antwort war, dass ich gerne alles verwenden kann was ich möchte. Zum Entfernen der Versiegelung muss man schleifen.
Zur Pflege habe ich keinerlei Wunderwässerchen oder Ähnliches gebraucht, lediglich in den Wascheimer zusätzlich zum normalen Waschmittel noch ein wenig Gyeon Q2M Bathe+ gegeben. Die 400ml Flasche ist nach 18 Monaten noch 1/3 voll, hat damals 17€ gekostet. Dadurch hat man auch dauerhaft den hydrophoben Effekt. Ohne Bathe+ wäre er nach ca. 6 Monaten weg.

Ich sehe das Ganze keinesfalls als Pflichtprogramm für einen Tesla an. Ich freue mich allerdings sehr an einem schön aussehenden Auto. Lack bekommt in Waschanlagen schnell Hologramme und wird stumpf, daher wasche ich generell von Hand. Diese Handwäsche ist durch Keramikversiegelung um ein vielfaches leichter und der Wagen verschmutzt auch deutlich langsamer. Daher haben sich die 750€ für mich gelohnt. Der Preis ist in meinen Augen alleine schon dafür gerechtfertigt, dass der Wagen vollständig professionell poliert wird. Das ist tatsächlich etwas, das leider kaum einem neuen Tesla schaden kann :wink:.
Viele meiner Bekannten und Familienmitglieder legen keinerlei Wert auf dauerhaft schönen Fahrzeuglack und haben kein Interesse ihr Fahrzeug von Hand zu waschen, da würde ich niemals eine Keramikversiegelung empfehlen.

Das hier ist eins der Verkaufsfotos, wie gesagt 18 Monate und 30.000km.

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Ok, dass Spülmittel die Versiegelung angreift, lässt sich aus dem Jürs-Video tatsächlich nicht schließen. Bis hier war das ein Missverständnis von mir.

Trotzdem verstehe ich die Sinnhaftigkeit des gesamten Prozesses nicht, wenn ich die gesammelten Aussagen um die Autopflege aus den Videos der benannten Firma logisch/faktisch versuche zu einem stimmigen Bild zusammenzufügen. Es geht mir jetzt auch nicht darum, irgendwen oder irgendwas in Misskredit zu bringen, und noch weniger möchte ich Leuten, die in der Autopflege ein Stück Lebensglück finden, ihren Spass verderben.

Ich hätte es einfacher mit meinem Verständnis, wenn das Auto nach so einer Behandlung garantierte drei Jahre lang quasi selbst reinigend wäre. Stattdessen aber hat man ein Auto, dass praktisch nicht mehr Smart-Repair-fähig ist und braucht - folgt man den Vermarktern - vor der Wäsche noch sog. Detailer, also Produkte, die nun nicht mehr den Lack pflegen müssen, sondern die Pflege des Lacks pflegen. Dazu braucht es auch Flugrostentferner, um Emissionen von Bremsen zu entfernen an einem Auto, das i.d.R. nicht bremst, sondern rekuperiert. Ach so, waschen sollte man auch mit einem speziellen Shampoo - und natürlich möglichst jährlich noch eine Inspektion machen lassen an einem Auto, das laut Hersteller eigentlich wartungsfrei ist.

Unter normalen Umständen darf man davon ausgehen, dass ein Auto - auch wenn es draußen geparkt wird - in den ersten 5 bis 8 Jahren außer Waschwasser und - je nach Beanspruchung - zwei bis drei Sprühwachsbehandlungen im Jahr, keiner weiteren Lackpflege bedarf. Wenn man dann nach so vielen Jahren sein Auto noch weiter fahren möchte, sollte man mal an einem bewölkten Samstag den Nachmittag opfern, um das Fahrzeug mit einem milden Polierwachs zu behandeln - oder gibt es dafür bei einem Lackierer ab, der mit Lappen und Poliermaschine das Auto behandelt, ohne dafür einen Stundensatz einzufordern, der dem drei- bis vierfachen Gehalt eines Assistenzarztes entspricht.

Fazit für mich ist bisher: Mit 3 Jahren oder 60000 km ohne Nachbehandlung konnte hier bis jetzt niemand aufwarten. Das ist aber für mich die Grenzlinie, an der ich Sinn von Unsinn trennen würde. Ich! Für mich! Jeder andere bitte für sich!

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mit welchen mitteln hast du das gemacht?:slight_smile: will auch!

Ich verfolge die Themen versiegeln bzw. auch das wrapping (teilweise 100 % mit selbstheilender Folie) interessiert. Jede/r möge das machen was er/sie für sinnvoll hält. Auch gönne ich von Herzen Jürs und Kollegen ihren Umsatz und ihr Auskommen.

Ich persönlich habe mich sowohl gegen die eine als auch die andere Variante entschieden.Rein kaufmännisch sehe ich den Sinn nicht 1000 EUR und mehr für eine Versiegelung oder mehrere tausend EUR in Xpel Folie zu investieren. Man liest da teilweise von Preisen die an die 10 % des Neupreises ausmachen. Hallo… ich fahre ein Model 3 und keinen 488 Pista.

Das Argument das mir einleuchtet und das mich überzeugen könnte ist die Freude am einfachen sauberhalten und einem schönen Glanz.

Das habe ich in den vergangenen 30 Jahren allerdings auch gut mit Swizöl und Co. hinbekommen.

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Dazu hätte ich zwei Fragen an Dich:

-die 750 EUR klingen erträglich wenn man mal von 3-4 Jahren Haltedauer ausgeht. Wo hast Du das machen lassen?
-Handwäsche ist weiterhin nötig - richtig ? D.h. Berührungslos nur mit der Waschlanze reicht nicht. Bzw. dürfte ja dann der Lack wg. der Versiegelung immun gegen Microkratzer sein?

Dein Blauer sah wirklich wie neu aus.

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Ich hab ehrlich gesagt ein wenig das Gefühl, dass du in deiner Meinung schon sehr gefestigt bist und einfach nur nach einer Bekräftigung suchst :wink:. Aber hier trotzdem mein Standpunkt zu einigen Aussagen:

[…] wenn das Auto nach so einer Behandlung garantierte drei Jahre lang quasi selbst reinigend wäre. […]

Ist es natürlich nicht, jeder der es behauptet lügt. Wenn das wirklich so wäre, würde jeder Limousinenservice, Fahrservice, Taxiunternehmer etc. (letztendlich jedes Unternehmen, in dem Arbeitszeit für Autowäsche draufgeht) alle Fahrzeuge keramikversiegeln und es wäre nicht so ein Nischenprodukt.

[…] Detailer […] Flugrostentferner […] spezielles Shampoo

Natürlich verkaufen die Hersteller jedem der es haben möchte entsprechende Produkte. Lies dir mal die Produkt-Texte auf der Seite vom Hersteller meiner Versiegelung (Gyeon) durch. Das Marketing zielt auf absolute Autopflegefanatiker, die für ein 0,5% besseres Ergebnis 30% mehr Geld ausgeben. Ich habe wie gesagt Spaß an Autopflege, bin aber noch am ganz unteren Ende der Fahnenstange.
Die Realität ist bei mir, dass ich im Sommer alle ~2 Wochen in die Waschbox fahre und den Wagen mit Schaum aus dem Pumpsprayer einsprühe, ablanze, anschließend Handwäsche per Handschuh mit Shampoo aus dem mitgebrachten Eimer mache und abschließend abtrockne. Der ganze Prozess dauert realistisch inkl. Anfahrt etwas mehr als eine Stunde. Das Erfolgserlebnis so ein glänzendes Auto „geschaffen zu haben“ belohnt (mich) dafür.
Damit bringe ich deutlich mehr Zeit für Autopflege als der Durchschnittsdeutsche auf, aber es gibt auch Menschen die einen großen Teil ihrer Freizeit mit diesem Thema verbringen. Nimm nicht das Marketing was für diese Leute gemeint ist als Norm.

Fazit für mich ist bisher: Mit 3 Jahren oder 60000 km ohne Nachbehandlung konnte hier bis jetzt niemand aufwarten. Das ist aber für mich die Grenzlinie, an der ich Sinn von Unsinn trennen würde. Ich! Für mich! Jeder andere bitte für sich!

Dann ist solch eine Versiegelung definitiv nichts für dich.
Schau dir das Foto von meinem M3 an, wenn dir dieses Ergebnis die einmalige Ausgabe und eine Stunde Arbeit alle zwei Wochen wert ist, dann wäre es etwas für dich.

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die 750 EUR klingen erträglich wenn man mal von 3-4 Jahren Haltedauer ausgeht. Wo hast Du das machen lassen?

Ich habe die Versiegelung bei https://rs-carcosmetics.de in der nähe von Münster machen lassen. Für mein neues M3 habe ich schon angefragt, es ist seitdem etwas teurer geworden. Aber nach wie vor erträglich.

Handwäsche ist weiterhin nötig - richtig ? D.h. Berührungslos nur mit der Waschlanze reicht nicht. Bzw. dürfte ja dann der Lack wg. der Versiegelung immun gegen Microkratzer sein?

Berührungslos mit der Waschlanze reicht nicht, richtig. Dabei geht zwar schon deutlich mehr runter und auch 90% der Fliegenreste, aber mit dem Handschuh holt man trotzdem immer noch einen merklichen Schleier an Staub vom Lack. Mit ein wenig Routine geht die Standardwäsche aber in ca. einer Stunde von der Hand.
Deutlich unanfälliger gegen Microkratzer, ja. Nach 18 Monaten hatte mein M3 an der Beifahrertür definitiv einige Microkratzer, aber wenn ich mir mein neues unversiegeltes M3 nun nach 2 Tagen anschaue, kann man definitiv sagen das es mit Versiegelung „immun“ ist.

Dein Blauer sah wirklich wie neu aus.

Vielen Dank :smiley:

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Ich habe ja sowieso die Leute nie verstanden, die einen 150-250€ teueren Lackschaden(kleine Kratzer oder Steinschlag) mit einer Investition von 1000€-2000€ vorbeugen wollen:)

Bis jetzt hat mich der Verkauf von Autos eine Aufbereitung von unter 100€ sowie ein Lackdoktor für 200€ gekostet und die Autos wurden immer gut verkauft.

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Das Wichtigste ist wie immer - die Vorarbeit! Der Wagen muss richtig gesäubert und anschließend poliert werden. Ohne Poliermaschine wird es da schon mal sehr schwer bis unmöglich. Gerade die Daimler Lacke mit einem C…
Nach dem polieren kommt die Versiegelung. Wer eh monatlich alles gerne rein hält nimmt ein Wachs. Andere greifen zur Keramikversiegelung.
In diesen Fällen (Foto) handelt es sich um Petzholds Classic Glas. Ist super einfach in der Anwendung und lässt sich mehrfach auftragen. Nach einer Stunde in der Sonne kommt der volle Glanz. Habe all die Jahre mit Wachs gemacht, dieses(LG) hält wesentlich länger und bringt einen wirklichen Glaseffekt. Bin für ca 30€ sehr zufrieden. Aber Arbeit ist es definitiv auch. Verpasst man die Auffrischung nicht, erspart man sich das erneute Polieren.