Kaufberatung Model 3/Y statt VW ID.3

Hallo liebe TFF’ler,

ich habe aktuell folgendes Thema, das mich seit einigen Wochen beschäftigt.
Ein kurzer Abriss:

Da wir ein zweites Auto (ca 15-20k km/Jahr, tendenziell eher 15k) benötigen (neben unserem Diesel für die Langstrecken) und ich einmal die E-Mobilität ausprobieren wollte, haben wir uns auf die Suche nach einem Elektroauto gemacht.

Wir haben uns im April 2025 nach langer Überlegung und Probefahrten einen ID.3 Pro Performance aus 11/2020 angeschafft. Also eins der ersten Modelle. Bei der Probefahrt war die Software und das Auto für uns in Ordnung. Es fuhr sich gut, war komfortabel und die Größe ist auch sehr angenehm. Mir war von Anfang an klar, das durchaus mal Probleme kommen können und ich hatte mich davor auch schon dazu belesen.

Einen Tag nach der Abholung dann aber folgendes:
„Elektrosystem funktioniert nicht richtig. Bitte Werkstatt aufsuchen“. Wir dachten uns: „Super, geht ja gut los“ und ich war direkt erst einmal bedient, da der Fehler ja auch keine Kleinigkeit ist. Kurz: Das Auto stand dann die ersten 3 Wochen des Besitzes erstmal in der Werkstatt. Nach 3 Wochen hatten wir das Auto wieder und alles funktionierte wieder einwandfrei.
In der Zwischenzeit bin ich dann ca. 3.000km ohne Probleme gefahren, klar die Verarbeitung ist nicht top, Sound auch nicht, aber grundsätzlich reicht es für uns aus.

Dann vor einer Woche das Update auf Sofware 3.8:
Ich hatte auch dazu schon viel in Foren gelesen, dass bei einigen dann wohl nach dem Update ein Fehler im Notrufsystem auftrat und die entsprechende Meldung im Display erscheint. Da ich aber noch Werksgarantie bis November 2025 habe, dachte ich mir, ich mache das Update noch, bevor die Garantie evtl. ausläuft und hatte nach dem Update keinen Fehler und war sehr froh.

Doch vorgestern der Schock:
„Fehler Notrufsystem. Bitte Werkstatt aufsuchen“. Und wieder ein Fehler, der ohne Werkstattbesuch nicht behoben werden kann. Wie gesagt hatte ich mich durchaus auf kleine Fehler, Infotainmentabstürze etc. eingestellt, aber dass das Auto ständig in der Werkstatt steht, hätte ich nicht gedacht.

Auf einen Termin kann ich jetzt (Urlaubssaison, Inventur meiner Werkstatt etc.) wohl Wochen warten und was dann letztlich genau kaputt ist, weiß ich auch nicht. Die Kosten werden wohl aber von VW getragen, aber wir haben bei dem Auto leider kein gutes Gefühl mehr, auch wenn es uns sonst eigentlich zusagt.

Dann hatten wir vor kurzem eine Probefahrt im neuen Model Y:
Und waren sehr begeistert. Soundsystem top, Infotainment top, Verarbeitung viel besser als im ID. Fahrwerk ähnlich gut. Ich hatte wirklich über einen Kauf nachgedacht, bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass mir der Tesla einfach keine 30.000€ Aufpreis zu meinem aktuellen ID.3 wert ist.

Deswegen kam dann auch das Thema Privatleasing auf:
Bei Tesla sind ja die Leasingraten tendenziell eher höher. Ich hatte hier dann mal für das Model 3 (nicht Y) 15.000km/Jahr und 36 Monate eingestellt und kam auf einen Gesamtbetrag von ca. 14.500€. Teuer ist es natürlich für 3 Jahre Auto „mieten“. Keine Frage. Aber ich könnte mit dem Verkaufserlös des ID.3 die Raten über die 3 Jahre schon komplett bedienen. Denn den ID.3 noch 3 weitere Jahre zu behalten, kommt für uns nach dieser Odyssee eh nicht in Frage.
Wichtig: Ich würde auch die komplette Rate als Anzahlung leisten bzw. so weit runter drücken, dass ich bei max. 100€/Monat lande. Ich bin einfach ein Freund von weniger monatlicher Belastung. Lieber mehr auf einmal zahlen.

Deswegen:

  • Was würdet ihr machen? (ID.3 behalten, Tesla kaufen oder leasen?)
  • Ist bei Tesla eine Inzahlungnahme auch bei Leasing möglich?
  • Würdet ihr bei 15k km/Jahr dazu raten zu leasen?
  • Wie kritisch ist die Rückgabe (es wäre unser erstes Leasing)?

Über Antworten freue ich mich sehr und wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

VG
Columbo

Hi,

überfliege mal die Kaufberatung Model 3 Neuwagen - da gibt es ähnliche Konstellationen.

Was die Rückgabe angeht, haben wir diesen Thread

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Die ID Software ist für die „Tonne“ wer Tesla Software gewohnt ist.(In meinem Fall ist das so) Ich an deiner Stelle würde mir einen 3er finanzieren zu 0% . Alternativ leihe dir das Geld bei der Bank und gebe ihn bei Tesla in Zahlung wenn der Preis passt. Aktuell gibt es 3000€ Inzahlungnahme Bonus für „Barzahler“.
Aus Erfahrung im Freundeskreis: hast du Frau/Mann und Kinder , Finger weg vom Leasing-das kann aufgrund kleinerer Macken im Innenraum etc. sehr teuer werden bei der Rückgabe.

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Ich würde einen gebrauchten Tesla nehmen, Model 3 oder Model Y und den Diesel verkaufen. Die Tesla sind für Langstrecke ebenso gut wie für den Kirchturm. Model 3 und Model Y sind sehr solide und günstig im Unterhalt. Die Software funktioniert und wird aktuell gehalten ohne Aufpreis. Das Model 3 gibt es ab rd 20k, das Model Y ab rd 30k.

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@merkles_benz
Das stimmt, bin ich aber Gott sei dank oder leider (je nachdem wie man es sieht) nicht. Bei der Finanzierung tritt aber dann das ein, womit ich mich ehrlich gesagt nicht so ganz wohlfühle: Diese 30.000€ Differenz/Aufpreis zum ID.3 sind mir die Verbesserungen nicht wert. Dass der Tesla in vielen bzw. in fast allen Belangen besser ist, ist mir aber natürlich auch klar.

Kinder haben wir aktuell keine und ich würde die meiste Zeit alleine bzw. mit meiner Partnerin maximal zu zweit fahren. Hätte ich aber nicht gedacht, dass Tesla da extrem streng bei der Rückgabe ist. Gewisse Gebrauchsspuren müssen doch immer geduldet werden?

@BalticTesla
Wäre auch noch eine Idee, aber die Teslas die ich damals immer gefunden hatte (keine USA Modelle sondern lieber Shanghai mit EZ um 2022 etc.) waren da leider nicht zu dem Preis zu finden, zumindest nicht von gewerblich in unserer Umgebung (+300km Umkreis).
Der Diesel ist ein Dienstwagen, das hatte ich vergessen zu erwähnen, d.h. der bleibt sowieso auf jeden Fall.

Aber ein gebrauchter Tesla wäre definitiv interessant und mir etwaige 10k Aufpreis dann ehrlich gesagt auch wert.

Ich würde das auch als Alternative sehen. Die Schwächen, die ein älteres Model 3 haben könnte, sind überschaubar und wenn die gemacht sind, ist Ruhe. Wichtig ist, dass es schon ein Model 3 aus China ist und da den kleinsten nehmen.
Der ist auch schon langstreckentauglich und kaum reparaturanfällig. Es gibt ein paar Schwachstellen, aber wenn die gemacht sind, spricht nichts dagegen.
Abraten würde ich von irgendwelchen Fahrwerksumbauten, Tieferlegungen und vom Model 3 P.
Ich weiß das, weil ich sowohl ein Model 3 aus den USA haben (der ist jetzt 6 Jahre alt und hat 110.000 km drauf und ein Model 3 aus China, dass vier Jahre alt ist und 80.000 km drauf hat).
Software ist bei Tesla von einem ganz anderen Stern.

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Wie gesagt, ich finde das auch gut. Es gibt natürlich ein paar Dinge, auf die man dann verzichten müsste (gerade mit Leder die Sitzbelüftung). Aber irgendeinen Tod wird man wohl immer sterben müssen.

Es gibt bei Tesla direkt ja auch schon ab 23-24k gebrauchte/zertifizierte Model 3 aus China ohne Unfall mit ca. 70k km.
Ich habe aber mal mitbekommen, dass der Kauf bei Tesla direkt wohl nicht unbedingt die erste Wahl sein sollte?

Auf (böse gesagt) verbastelte Fahrzeuge möchte ich eh verzichten.

Sowas hab ich z.B. auf die Schnelle gefunden: Da sieht man aber leider nichts bzgl. Zustand auf den Bildern. Und ein Auto blind kaufen, naja…

https://www.tesla.com/de_DE/m3/order/LRW3E7FA9MC368380?postal=02826&coord=51.1514,14.9957&region=SN&titleStatus=used&redirect=no#overview

Vielen Dank für euer Feedback bis hierhin! :slight_smile:

Mit sowas musst Du bei Tesla leben. Der wird dann eventuell nicht perfekt poliert sein, vielleicht kleine Kratzer haben, und piccobelle ausgesaugt sein wird er auch nicht sein und wenn Du ihn holst, bekommst die Schlüsselkarten eingerichtet und die App installiert. Nach 15 Minuten bist vom Hof.
Aber wenn er Dir nicht taugt, kannst ihn stehen lassen.
Weitere Vorteile: Ist die Garantie durch, kannst viel selbst machen oder auch eine freie Werkstatt, wenn die Bock auf Tesla hat. Die Werkstatthandbücher sind alle frei zugänglich, teilweise mit Videos und Zeichnungen unterlegt.
Wir haben gerade Bremsbeläge gewechselt beim Oldtimer, alles kein Problem.

Das Polieren ist kein Weltuntergang. Solang er halbwegs gut dasteht, ist das ja i. O. Völlig verdreckt sollte er aber auch nicht sein.
Mehr als die Schlüsselkarten und notwendigen Dokumente bräuchte ich dann vmtl. sowieso nicht.
Aber wäre das o. g. Angebot als gut einzuschätzen? Alle die danach kommen wurden entweder bereits repariert oder sind einige tausender teurer (fragt sich dann aber warum?)

Garantie läuft ja bei dem Wagen noch bis Nov. 25, ab dann gibts ja 1 Jahr zusätzlich. Das wäre dann ja auch gut.

Das mit der Garantie passt perfekt. Zum Preis kann ich nichts sagen, weil ich davon keine Ahnung habe.

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Ich würde dir eher zu einem 3er ab 01/22 raten.
Der hat dann den moderneren Ryzen Akku verbaut und der LFP Akku hat 60 statt 55 KWh.
Fahrzeuge zb aus 10/22 sollten zu ähnlichem Preis mit um 50tsd km von privat zu bekommen sein. Da hast du ein 1Jahr Jüngeres Fzg mit aktueller Technik und gleich langer Garantie. Auf den EAP kann man getrost verzichten.
Schau mal z.b. in den Marktplatz hier, da gibt es immer wieder gute Angebote.

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Bekommt man denn den ID3 ohne hohe Verluste so schnell wieder los? Ich verstehe ja, dass die technischen Probleme gleich zu Anfang keinen Spaß machen, aber denke schon dass es VW gelingt das Auto auf einen stabilen SW Stand zu bringen und dann erfüllt er doch seinen Zweck.

Ein M3 ist jetzt nicht unbedingt der ideale Zweitwagen. Ein Model Y schon garnicht.
Weder von den Kosten noch von der Größe und Wendigkeit

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Ich hatte einen ID3 Pro S aus 2021.
Und würde ganz ähnlich wie sie beschreiben.
Ich hab das Fahrzeug gekauft und wusste die Software ist langsam.
Aber es funktionierte alles.
Dafür war das gebrauchte Fahrzeug günstiger als ein vergleichbarer Tesla.
Bei mir war innerhalb eines Jahres zweimal die Bremsscheiben unrund.
Meine Klimaanlage funktionierte plötzlich nicht mehr.
Und nach dem Softwareupdate auf 3.8 funktionierte mein Navi nicht mehr und ich hatte keine Internetverbindung mehr.
Ich musste Sicherungen ziehen, um irgendwelche Bauteile wieder zum Neustart zu bewegen.
Dass alles bei einem vier Jahre alten Auto.
Ich fuhr in guten Glauben ich hätte noch Garantie zum nächsten VW Händler.
Das nächste Fiasko.
Laut Händler hätte ich gar keine Garantie mehr, obwohl mir dies telefonisch von einem Mitarbeiter gerade zwei Monate vorher noch zugesichert worden war.
Auf Nachfrage bei VW wurde mir von einem anderen Mitarbeiter lediglich das Beileid ausgesprochen und man könne da jetzt wenig machen.
Vielleicht hätte ich Glück, und man würde rückwirkend noch etwas erledigen können.
Mir hat das gereicht.
Die Aussicht, bei jedem weiteren Softwareupdate russisches Roulette zu spielen und zu hoffen, dass mein Fahrzeug im Anschluss noch fahrbereit ist oder nicht weitere Fehler hinein gepacht werden, sowie der Eindruck, dass die verbauten Komponenten nicht auf Langlebigkeit ausgelegt sind und man im Zweifelsfall um Kulanz bei VW kämpfen muss, haben mich in meiner Entscheidung bestärkt den VW abzugeben und ein Tesla Model drei zu nehmen.

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Nein, mit Verlust muss man schon rechnen.
Aber die Annahme, dass VW das Fahrzeug auf einen stabilen Software Stand bekommt, ist mutig.
Gerade die Modelle zwischen 2020 und 2022 sind eher anfällig.
Bei vielen tauchen nach Software Updates Probleme auf.
Im Idealfall funktioniert alles, mit wenig Pech hat man einen Bug mehr. Mit mir Pech ist das Fahrzeug im Anschluss nicht einmal mehr fahrbereit und muss in die Werkstatt geschleppt werden.

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Sind die Updates sicherheitsrelevant?
Sonst kann man die doch einfach weglassen und nur beim zweijährigen Service in der Werkstatt machen lassen. Oder werden diese zwangsweise aufgespielt?

Ich möchte ja niemanden ein Model 3 ausreden. Habe den Kauf zu keinem Zeitpunkt bereut (außer vielleicht mal bei den nervigen Phantombremsungen :slightly_smiling_face:)

Aber nen Zweitwagen der gerade erst angeschafft wurde gleich wieder abstoßen muss man sich leisten wollen. Dann spricht allerdings wenig dagegen. Wenn finanzielles weniger wichtig ist würde ich persönlich in jedem Fall zum Highland greifen weil deutlich besseres Fahrwerk und besser gedämmt. Juniper sicher auch, den bin ich aber noch nicht gefahren

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Ganz ehrlich, wenn bei Euch schon das Bauchgefühl sagt, „nix gut“. Dann wird das auch nicht besser oder weggehen. Wenn das finanziell bei Dir paßt, so scheint es, dann würde ich Tschüß zum ID.3 sagen und mir einen Tesla holen. Aber auch bei Tesla gibt es hier und da Probleme, Fehler in der SW, lange Wartezeit auf Termin usw. Vermutlich aber nicht so wie bei VW. Tesla ist ja eher eine Softwareschmiede die Autos baut als VW als Autobauer der bißchen Software macht. (jetzt mal ganz platt gesprochen).

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Naja, das Problem bei den Updates ist dass das System ja teilweise nicht so der Hit ist.
Viele haben auch Bugs, ich glaube ein Update hat bei vielen dazu geführt, dass sie nicht mehr mit 11KW laden konnten, sondern nur mit 7,5.
Bei anderen stellen sich Einstellungen immer wieder auf die Grundeinstellung zurück.
Das Update auf 3.8 hat bei vielen zu Problemen mit der Notruffunktion und dem SOS Modul geführt.
Etc.
Zudem sollen natürlich Effizienz und das Fahrzeug an sich verbessert werden.
Und das erhofft man sich ja auch, nur leider klappt das halt nicht bei jedem.
Man muss die Updates nicht durchführen.
Allerdings ist es für potentielle Käufer natürlich von Nachteil, wenn man ein Fahrzeug erwirbt, das auf einem alten Software Stand ist.

Also was an deinem ID.3 „kaputt“ ist, ist die Backup-Batterie des Notrufmoduls. Da wurde die Überwachung schärfer gestellt um Defekte nicht erst bei der Wartung zu finden. Das Teil sollte mal 15 Jahre halten, irgendwer ist wohl auf den Trichter gekommen dass Versprechungen gut, aber Kontrolle besser ist.

Grundsätzlich ist die Software ja stabil, auf die Software zu schimpfen weil sie Fehler erkennt, die ja auch vorhanden sind ist halt den Boten zu hängen.
Es ist halt ärgerlich wenn die Händler Autos verkaufen, ohne dass diese vorher durchgesehen wurden und dann erstmal in der Werkstatt stehen, hatte ich bzw. Meine Eltern auch schon, meganervig.

Ich hatte am Schluss mit meinem Model 3 eine ganze Reihe von Problemen, die sich Tesla nicht mal im Service ansehen wollte - Termine wurden konsequent abgesagt. Mit mehr und neuen Servicecentern ist das Thema hoffentlich besser, mit Gebrauchtwagen gibt es dann auch häufiger Ärger, deswegen kann ich die Frage nach „wie steht’s mit Leasing“ auch nachvollziehen.

Also:

  1. Ich persönlich würde den ID.3 erstmal behalten, rein aus finanziellen Gründen. Tesla kaufen bedeutet derzeit und bis auf weiteres einen brutalen Wertverlust, Tesla leasen ist teuer. ID.3 verkaufen kostet dich mindestens eine komplette Händlermarge.
  2. Ja, es gibt eine „In anzahlungnahme“ aber das ist nur die Vermittlung eines externen Händlers, Tesla streicht ähnlich wie WKDA eine Prämie ein.
  3. Leasen ist erstmal unabhängig von der Laufleistung. Leasen mache ich dann wenn ich das Auto nur eine gewisse Zeit behalten möchte, weil sich vielleicht meine Prioritäten in der Zeit ändern. Den ID.4 hab ich gerade auch geleast, die Motivation war „Familientaugliches Auto“ weil das Model 3 damals nicht mehr zum Leben gepasst hat. Ob das ein oder zwei Kinder werden würde wussten wir damals nicht, dass „schwanger werden“ und „schwanger bleiben“ zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind ist ein anderes Thema; das Model Y gab es damals noch nicht in D. Anfang des Jahres hätte ich noch geschätzt dass es bei einem Kind bleibt, dann ist selbst der ID.4 eher zu groß, nun…ist erstmal wieder alles offen.
  4. Jede Leasingrücknahme ist etwas vom Guten Willen des Gutachters abhängig…

Was ich definitiv nicht tun würde ist mir einen gebrauchten Tesla ans Bein binden. Ich sehe wie hier die Stimmung bezüglich Wartung ist und so lange sich welche damit brüsten in vier, fünf Jahren überhaupt nichts zu prüfen/tauschen, nicht mal die Luftfilter, sind das die absoluten Wundertüten. Für mich sind die besten Model 3 die ab MJ21 (mit Wärmepumpe und Chromedelete) bis vor Highland (wg. Blinkerhebel-Entfall)

Edit: Tesla als Softwareschmiede zu bezeichnen ist auch anders wild. Bei Tesla ist das Infotainment flotter, hat aber an einigen Stellen mehr, an anderen weniger Funktionalität. Bei Assistenz kommt Tesla hierzulande bis auf weiteres nicht an einen 5 Jahre alten ID.3…das muss man halt abwägen was einem wichtiger ist.

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Naja, VW ID.xx kann ich nicht beurteilen. Nur würde ich immer einen 2-4 Jahre alten Tesla, bevorzugt Model 3 oder Model Y, kaufen. Da sind unsere Erfahrungen halt extrem gut und 25k +/- geht absolut in Ordnung und der Wertverlust ist dann überschaubar. Ein Auto mit Softwareproblemen ist für mich einfach untragbar. Gerade dürfte ich in Neu England einen Jeep Wagoneer aus Ende 23 fahren, da ging nach dem zweiten starten am Tag kein Peeper, kein ABS und keine Assistenz. Für die 2 Wochen war das wurscht, zumal die Vermietung uns erst einen kleinen Suzuki Outlander statt der gebuchten Klasse gegeben hatte. Den Jeep hätte ich beim Kauf zurück gehen lassen.

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Wir haben nen Y (BJ 23) & nen ID3 (BJ 24).

Der ID ärgert meine Frau immer wieder, weil das Fahrzeug gerne Voreinstellungen „vergißt“ & die App nicht so will, wie sie das gerne hätte. Ich persönlich finde das Fahrwerk vom ID, die Verarbeitung und das Handling richtig gut. Würde ich die Tesla-Software nicht kennen, käme ich auch mit der ID-Software zurecht.

Ich würde trotzdem zum gebrauchten M3 tendieren, obwohl der aus meiner Sicht unhandlicher ist, einfach weil das Konzept, das Zusammenspiel zwischen App & Software, die Effizienz und die Leistung für mich Benchmark sind. An das Fahrwerk hab ich mich gewöhnt, Trockenwischen/Regensensor wird im Forum aus meiner Sicht überdramatisiert und Phantombremse kenne ich nicht, da ich keinen AP nutze.

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