Kaufberatung Model 3 Neuwagen

Die Lackablösungen gab es bei allen, gerade auch Shanghai, aber das ist an Stellen, wo drunter noch eine Schutzschicht ist (auf der der Lack dann nicht richtig haftet).
Es gibt auch diese Bilder, wo hinter den Radläufen der Lack durch Split abgestrahlt wurde, das ist wohl bei bestimmten Straßenverhältnissen am Anfang ein Problem gewesen, Tesla hat das durch diese hässlichen Schmutzfänger behoben.
Die sammeln wiederum Dreck, dadurch ist da viel Gammel, echten Rost sieht man da aber auf Bildern fast nie.

IMHO hat Tesla schlechten Lack aber gute Passivierung. Mein Tesla (noch Made in USA) steht jetzt den 5. Winter draußen (ist einen davon allerdings nicht gefahren worden, da hatte ich ein anderes Model 3. Die anderen 4 aber schon, inkl. Berge und alles), besonders geschont habe ich ihn nie, er hat so ca. 100tkm runter und von Rost ist außer an den üblichen Stellen (Naben, paar Schraubenköpfe etc.) noch nix zu sehen.
Da sahen meine Mercedesse ganz anders aus.

Was ich nicht beurteilen kann, ist durchrostung von innen. Das ist ja so ein religiöses Thema, die einen sagen, die ganze Karre muss mit Hohlraumkonservierung geflutet werden, sonst fällt sie auseinander. Andere sagen, das sei alles Snake Oil und würde bei guter Passivierung nur schaden, ich kann es nicht beurteilen.
Tesla sagt, man verliert die Garantie, wenn man Holraumkonservierung rein macht, also hab ich’s gelassen und schaue mir das mal an. Irgendwann rosten Autos ja einfach aber mein Eindruck ist, dass Tesla da eher auf der besseren Seite des Spektrums steht.

1 „Gefällt mir“

Das denke ich auch…
Ich bin 40 Jahre nur deutsche „Premium“ Autos gefahren.
-mehrere Porsche 911 kein Rostproblem
-Audi sosolala (unter den Zierleisten gammelte es)
-VW Touareg kein Rostproblem. Aber diverse Dieselmotor Probleme
-Mercedes diverse E-Klassen… Rost? Ja… definitiv

1 „Gefällt mir“

Ein größerer Akku benötigt weniger Ladezyklen auf die gleiche zurückgelegte Strecke. Vermutlich ist das der Unterschied.

Ju, und der Unterschied stammt auch aus der Zeit, als Tesla auch im SR noch NCA-Akkus verbaut hat. Die LFPs schaffen mehr Zyklen, insofern hätte man das wohl theoretisch an den LR anpassen können aber wahrscheinlich hat Tesla anfangs den damals neuen (im PKW) LFPs noch nicht so sehr vertraut und später keine Notwendigkeit zur Änderung gesehen.

1 „Gefällt mir“

Ich habe eine Frage zur 2,99 % Finanzierungsaktion. Tesla schreibt 2,99 % gilt bei „Entgegennahme des Fzgs bis 31.03.“. Ich möchte das Fahrzeug so spät wie möglich entgegen nehmen, da ich bis Mai eigentlich noch ein Auto habe. Was habt ihr für Tipps, wann ich bestellen sollte, damit alles glatt geht?

so schleppend wie sich die M3 verkaufen, wird das bestimmt noch weiterlaufen…

1 „Gefällt mir“

Hallo zusammen
mein Leasing beim Model 3 SR+ LFP 2021 läuft in ca. einem Jahr aus und ich bin mir am überlegen ob ich die Kiste behalten soll oder nicht. Nun hab ich gesehen dass es neu ein Model 3 Maximale Reichweite mit Hinterradantrieb gibt. Hat jemand schon so ein Teil und wie gross ist die Reichweite effektiv? 500km?

Normal bietet Tesla doch gar keine Leasing-Übernahme nach Ablauf an?

1 „Gefällt mir“

Ich habe einen (Dezember 2024 übernommen). Die ungefähre Reichweite beträgt ca. 567km.

1 „Gefällt mir“

Du kannst beim Leasingabschluss ein Vorkaufsrecht von Tesla erhalten. Das kriegst Du aber nur wenn Du dies ausdrücklich beim Kauf als Bedingung stellst…

Ich überlege die 1,99% Finanzierung wahr zu nehmen.
Überwacht Tesla die Kilometer?
Ich könnte die Kiste bar bezahlen, aber 1,99% und das Geld zu 2,75% im Tagesgeld anlegen ist natürlich attraktiver und senkt die Opportunitätskosten.

Kann ich also 10000km p.a. auswählen (um die monatliche Rate zu drücken und das Geld länger im Tagesgeld zu belassen) und trotzdem sagen wir 20000km im Jahr fahren, solange ich die Schlussrate zahle, oder ist dies gegen die Statuten?

1 „Gefällt mir“

Habe meinen M3 RWD LR seit 5 Wochen.

Mein Durchschnittsverbrauch liegt bei 17,8 kWh/100km, also ca. 450km.
Viel Heizung, 180 auf Autobahn und sehr sportliche Fahrweise.

Mehr wird man fast nicht verbrauchen können.

Die 567km von meinem VorPoster würde ich daher bei normaler Fahrweise auch erwarten. Im Sommer etwas mehr.

1 „Gefällt mir“

Hallo zusammen,

ich hatte mich vor etwa drei Wochen hier im Forum erstmals gemeldet und mein Interesse an einem Model Y bekundet. Damals habe ich super hilfreiches Feedback aus der Community erhalten - danke nochmal dafür!

Mittlerweile hat sich meine Situation ein wenig verändert: Ich bin nicht mehr nur Laternenlader, sondern habe jetzt eine Garage. Das schränkt meine Lademöglichkeiten nicht mehr ausschließlich auf öffentliche Ladepunkte ein.

Allerdings musste ich feststellen, dass mein Stellplatz für ein Model Y (insbesondere das neue Juniper-Update) leider zu klein ist. Bei einer Probefahrt habe ich dann testweise ein Model 3 Highland in meiner Garage geparkt - das passt deutlich besser und wäre daher eine realistische Alternative.

Nun habe ich aber noch ein paar offene Fragen, zu denen ich gerne eure Meinungen hören würde:

  1. Qualität des Model 3 aus China

Das Model 3 kommt ja bekanntlich aus Shanghai. Das Testfahrzeug hat auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht, aber kann man das Modell aus China grundsätzlich bedenkenlos bestellen? Wie sind eure Erfahrungen mit Verarbeitung und Qualität?

  1. Laden in der Garage mit Schuko

In meiner Garage gibt es leider nur eine Schuko-Steckdose mit 400V-Zuleitung. Mein Schwiegervater, der Elektriker ist, meinte, dass kein Starkstrom vorhanden ist und eine Wallbox daher wenig Sinn macht. Ist es unproblematisch, das Model 3 über Nacht per Schuko zu laden, oder gibt es hier Risiken, auf die man achten sollte?

  1. Leasing über ALD

Aktuell läuft mein Leasing über ALD. Weiß jemand, ob Tesla mit ALD zusammenarbeitet? Falls ja, könnte das eine vorzeitige Ablösung meines aktuellen Leasingvertrags erleichtern. Hat hier jemand Erfahrung mit einem solchen Wechsel?

Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Meinungen!

Danke und beste Grüße,

Alex999

Hi Alex,

  1. Die Berichte aus Shanghai sind überwiegend positiv. Wie immer ist das jedoch stark subjektiv. Ja, du kannst bedenkenlos bestellen.

  2. Schuko bedeutet 1 Phase mit 230 V. Du kannst theoretisch mit 16 A laden = 3,7 kW. Das lässt der UMC aber nicht zu und drosselt auf 13 A = 3 kW. Damit lädst du echte 100 km im ca. 6-7 Stunden. Die normalen Schukos sollten nur bei 10 A betrieben werden, da sie nicht für Dauerlasten oberhalb 10 A ausgelegt sind. 10 A = 2,3 kW = 100 km in 8-9 Stunden. Tipp: Lass dir eine EV-kompatible Schuko einbauen, dann kannst du mit 13 A laden oder du lässt dir eine CEE blau für 16 A einbauen. Gib die Begriffe in Google oder unsere Suche ein. Es gibt deine Frage hier bereits 100 mal beantwortet :wink: Wie immer gilt die Preisfrage: Wie viele Kilometer brauchst du täglich und wie lange steht dein Auto in der Garage? Langstrecke klammerst du aus, dafür gibt es Schnelllader.

  3. Ich bin hier unwissend.

Lesestoff
4 „Gefällt mir“

Auf jeden Fall! Die Fahrzeuge aus China sind sogar oft besser verarbeitet.

Dem Auto schadet es nicht. Ich würde eine blaue CEE Steckdose einbauen, da Schukosteckdosen die lange und hohe Belastung oft nicht abkönnen. Da Dein Vater Elektriker ist, wird er Dir helfen können. :blush:

Persönlich kenne ich mich nicht aus, habe dazu diesen (älteren ) Thread gefunden:

Ich habe ein Highland und bin sehr zufrieden. Es ist etwas sparsamer, aber dafür ist der Kofferraum schlechter zugänglich (aber durchaus groß).
Du wirst bestimmt zufrieden sein. Viel Spaß! :blush:

3 „Gefällt mir“

Also die Gigafactory aus Shanghai ist DIE Gigafactory was Menge und Qualität bei Tesla anbelangt!
Das M3 aus den USA (zumindest die Pre-Highlands) stinken im Vgl. zu den M3s aus China/Shanghai ziemlich ab.
Diesbezüglich (Qualität) würde ich mir daher Null Sorgen machen. Selbst die Gigafactory in Berlin ist evtl. Stand jetzt erst auf dem Niveau von Shanghai; anfangs waren die das nicht.
Schukoladen sollte locker ausreichen.
Deine Vorraussetzungen haben sich massiv verbessert; völlig egal welches BEV. Kann man zuhause (oder zumindest regelmäßig bei der Arbeit) laden, würde für 98-99% der Gesellschaft ein BEV passen…
Dir viel Spaß!

2 „Gefällt mir“

also ich möchte nochmal meine erfahrungen bzgl. Akku hier teilen ich habe ein m3 2022 standard

ich habe bei 90% ca 390km im winter,
wenn jetzt der wagen nicht in einer garage steht und du enteist oder vorklima machst gehen davon mal mal 5-10% weg.

Wenn du dann eine strecke von 120km fährst, kommst du mit ca 50% an

also würdest du bei 30% verbrauch daheim mit knapp 20% ankommen…du brauchst also eine möglichkeit nach dem ausfug daheim oder im ort zu laden…ansonsten wäre am nächsten tag nur ein kurzes vorklima oder enteisen bis max. 20% möglich. Mich stört es nicht aber ist auch interessant zu wissen…Ggf. macht dann ein long range mehr sinn.

2 „Gefällt mir“

Wie schon Vorposter geschrieben haben: Schuko ist nicht so gut, weil Schukos nur auf 10A Dauerlast spezifiziert sind. Tausche sie lieber gegen eine blaue CEE-Dose, die kann zumindest 1x16A.

Wenn da noch weitere Verbraucher dran hängen, dann sorge dafür, dass die Schuko Dose als erste an der Leitung hängt, denn Klemmstellen sind bei 16A Dauerlast auch nicht gut. Dh, der Lichtschalter soll hinter der blauen Dose hängen, nicht vorher.

1,5mm² Zuleitung genügen für 16A Dauerlast.

Wenn Du irgendwie die Chance hast, das bestehende 3-polige Kabel auszuziehen und daran ein 5-poliges einzuziehen, dann mach das, denn 3x16A mit 11kW (leerer akku voll in 6 Stunden) ist schon viel besser, als 1x16A bei 3,7 kW (leerer Akku voll in 18 Stunden).
Aber bei einer Wallbox mit 11kW kommt man oft an ein weiteres Limit, nämlich das Strombezugsrecht des Hauses: nicht, dass da dann die Hauptsicherung (Tarifschalter) fliegt, wenn Du das Auto anstöpselst und am Herd was kochst. Mit einer blauen CEE bist da dann besser dran.

2 „Gefällt mir“

Ja. Made in China (MiC) ist mindest so gut wie deutsche Fahrzeuge. Ich fahre selber ein M3 MiC seit 160.000 km.

Das kommt auf die Installation an. Als Richtwert sollte eine Schuko-Steckdose mindestens 10 A Dauerstrom aushalten:

Das ergibt dann eine Ladeleistung von (1 x 10 A x 230 V =) 2,30 kW, was (bei einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km) einer nachgeladenen Reichweite von 15 km/Std. oder (x 8 =) 120 km pro Nacht entspricht. Falls dir das ausreicht, kannst du also an der vorhandenen Schuko-Steckdose problemlos laden.

Zum ALS-Leasing gibt es hier einen eigenen Thread:
ALD Leasing - KEINE App Hoheit?

1 „Gefällt mir“

Scheint nun hier ein Ladeberatungs-Thema zu sein.
Dann auch noch mal mein Offtopic-Beitrag hier, dass beim Schukoladen ziemlich hohe Ladeverluste auftreten. Viel höher als beim 11kw AC laden oder gar DC. Als Dauerlösung somit weniger geeignet.

1 „Gefällt mir“