Typisch Deutsche Politik…beim einkaufen kann ich mit Handy zahlen und jetzt schleppe ich mit den Ladekarten,dem Handy wieder eine dämliche Debitkarte mit mir rum, die technisch veraltet ist. Klar,durch die Abbuchungsermächtigung der Ladeartenanbieter, waren VISA/Mastercard und co, als auch die Bank Debitkarte beim Payment meist ausgesperrt und haben nicht mit verdient.
Und wenn man Plug&Charge einführt und du die Abrechnung mit auf deiner normalen Stromrechnung hast, weil du nur einen Anbieter nutzt bzw. deinen Hausstromtarif, dann verdient keiner was.
Wenn dann der Stromanbieter noch eine Pauschale für die Nutzung der Säule an den Betreiber abführt… Gott bewahre.
Könnte ja passieren, dass sich das für den Verbraucher einfach gestaltet und für die Anbieter günstig.
Das geht gar nicht.
Du hast doch (auch) Machtbeben gelesen, gibs zu ?!

Sobald die Daten im Backend des Säulenbetreibers sind hört das Eichrecht auf. Die Bezahlung hat mit dem ganzen nichts zu tun.
Siehe: ChargeIT mobility wird zu Eneco eMobility | Eneco eMobility
Die Bezahlung erfolgt nach dem Erfassen des Zählerstandes im Backend. Wie gezahlt wird ist vollkommen Banane.
Höhö. Arbeitest du schön länger in einer Zertifizierungsabteilung, z.B. für BSI?
Ja das ist schon ein Grund. Ich hätte statt Giro-e auch lieber das Add-On der üblichen RFID-Ladekarten mit passgenauem (billigen) kryptographischen Signaturverfahren haben wollen
So hätte man selbst Ladepunkte, die keinen hohen Umsatz machen (z.B. Laternenlader), abgesichert und preiswert halten können. Leider hätten zu wenige an dem 1 Cent Aufpreis pro Ladekarte mitverdient.
Jetzt kommen halt die EMVCo-Infrastruktur-Monster, jedenfalls an DC-Säulen, aber die AC-Säulen werden nach kurzer Übergangszeit Geschichte sein (irgendwann müssen alle mal renoviert werden, dann würde die Kreditkartenpflicht gelten).
Naja, die Tesla-Fahrer denen es wurscht ist ob ihre Karre 30 oder 40 kWh/100km durchzieht mag das alles weniger treffen.
Nein die kenne ich nicht. Habe aber auch schon Hardwaretests (EMV, Umwelteinflüsse) gemacht. Warum sollte dies so lange dauern?
Weswegen Monster? Die Hard- und Software für Kreditkartenzahlungen ist alles andere als Komplex.
Ein typisches Problem der Zertifizierungsprozesse ist, dass sich die verbindlichen Richtlinien für eine Domäne im Laufe des Zertifizierungsverfahrens vermehren und ändern (verschärfen), wodurch eine neue Zertifizierungsiteration ausgelöst wird, für die man z.B. auch erst wieder Termine beim amtlichen Zertifizierer beantragen muss bzw. diese zugeteilt werden müssen, während zwischenzeitlich z.B. Hardwarezertifikate von mitbenutzten Teilkomponenten zeitlich auslaufen, diese also selber neu (von extern) zertifiziert werden müssen.
Weil das sowohl von der PTB (eichrecht) als auch vom BSI (IT-Sicherheit) geprüft und zugelassen werden muss und Amtsschimmel in Deutschland.
Es hat, wenn ich mich erinnere, zwei Jahre gedauert, bis die ersten eichrechtskonformen AC Säulen fertig waren, bei den DCs sind sie immer noch nicht fertig.
@ulrich.k Und wie bekommst Du die Daten vom geeichten Backend wieder in die Säule an der das POS-Gerät befestigt ist? Deine Lösung läuft aktuell über Apps, direkt aus dem Backend, wo entweder eine Bankverbindung oder eine KK hinterlegt ist. Sowohl beim Vertrag als auch beim ad-hoc Laden.
Heist das das SuC in Zukunft ein Lesegerät haben müssen und dann von allen anderen auch genutzt werden können??? ![]()
Genau hier sehe ich das Drama für uns Teslafahrer. ![]()
Es ist schon lustig hier mitzulesen und zu hören wie einfach sich manche das vorstellen.
Ich habe 5 Jahre bei einem Kartenterminalanbieter gearbeitet und kenne gut die Zertifizierungsarien und die hohen Kosten dafür.
Schnell geht gar nichts und sehr teuer ist es auch. Die Sicherheit ist nun einmal nicht so schnell hergestellt. Keiner will ja wohl, dass das System kompromitiert wird (Backend und Terminalhardware/ -software).
Faszinierend, wie dicht Deutschland der Technologie mal wieder auf den Fersen ist. Bis 2023 soll etwas geschaffen werden, was in anderen Ländern bereits heute möglich ist.
Quelle: Video von Fully Charged
Laut den Anweisungen, die samt Preis klar auf der Säule dargestellt sind, ist damit das Laden (und Bezahlen) lediglich einen Schritt aufwändiger als bei Tesla.
In den vorherigen Beiträgen wurden die ein oder anderen Schwierigkeiten genannt, die möglicherweise die Einführung von so etwas erschweren könnten.
Wirklich?
Mir erscheint es machbar, denn es wurde und wird bereits gemacht.
Ja, aber wie auf dem Bild klar zu erkennen ist, hat das NFC Gerät kein PIN-Pad.
Solche Pads akzeptieren die Banken nur an Stellen, wo absehbar ist, dass nur Kleinstbeträge abgebucht werden, also Parkautomaten etc…
Bei Ladesäulen, besonders DC Ladern, können auch gerne mal 50€ dabei sein und dafür möchten deutsche Banken nicht haften. Eventuell ist das in GB anders.
Ev. kann man den Pin auch über den Touchscreen eingeben.
Das mag in GB gehen, in Deutschland ist das, Stand heute, nicht erlaubt.
PIN-Eingaben dürfen nur über ein zertifiziertes PAD, was unabhängig von dem Gerät ist dessen Zahlung es abwickelt, eingegeben werden…
Es wäre halt nett, wenn Sumup oder Zettel ihre günstigen Geräte in einer IP67-Version zum Einbau anbieten würden. Sieht aber aktuell nicht danach aus.
Wer schreibt dies denn vor? Ein Touchpad kann sicherer sein, wenn die Tasten zufällig angeordnet werden.
Mit 50€ kommst 2023 nicht mehr weit… 
Stimmt!! Ohne Chemiker deines Vertrauens !!
Was man machen könnte, wäre eine NFC-Zahlung mit dem Telefon also Apple oder Google Pay, da ersetzt die Biometrie im Handy die PIN Eingabe…
Würde aber die Kartenzahler ausschließen, von daher wahrscheinlich keine Lösung.
@megameter
Es scheint eine deutsche Eigenheit zu sein, ich habe meine PIN in Italien auch schon am Display des Tankautomats eingegeben. Habe bisher auf die Schnelle noch keine Vorschrift gefunden.
Jeder hat ein Smartphone und macht eventuell auch e-Banking damit ?!?!
Und dann sollte das ein Problem sein ???
Versteh ich jetzt nicht !!!
QR code funktioniert auch …
