Doch es braucht eine einfache Zahlungsart. Und die heißt: Kreditkarte, Debitkarte, Girocard. Also das was alle Leute eh schon haben.
Was hilft es mir wenn die Ladesäule bei meinen Stadtwerken nicht bei Ladenetz mitspielt sondern über Charge-IT abrechnet und damit mit meiner Maingau Karte nicht geht?
Die meisten zukünftigen E-Auto Fahrer haben noch keine Maingau, EnBW, was auch immer Karte. Und wieviele von denen sind schon erstaunt vor der Säule gestanden und konnten genau aus dem Grund nicht laden?
das zweifelsfrei einfachste wäre wenn man den stecker reinsteckt - hinter der vin ein bezahlsystem hinterlegt ist (kreditkarte paypal oder vllt auch der eigene hausstromanbieter oder werauchimmer) - und die ladung beginnt (wie bei tesla eben)
bleibt mir ein rätsel wieso das nicht die marschrichtung ist… tgwhs (thank god we have superchargers)
Der auf der Preistafel steht. So wie bei Shell, Aral, freie Tankstellen mit Benzin. Adhoc tanken/laden schließt ja nicht aus, dass es Flottenbetreiber gibt die ihre Außendienstler mit einer OMV Routex Karte ausstatten.
Wer meint, dass er in Zukunft für sein E-Auto eine Maingau braucht der kann sich das ja antun. Das wird dann halt eine Niesche sein.
Dann kannst du doch immernoch Adhoc Laden und z.B. über die CahrgeIT App direkt bezahlen. Kreditkarte oder ApplePay. Ja, da geht keine EC-karte, aber immerhin gibt es dafür Alternativen.
Ich will keine App. Die sind alle mehr oder weniger kaputt.
Du weißt, dass Apple Pay seit einiger Zeit auch Debitkarten und Girokarten kann? Das ist nichts anderes als Karte hin halten.
Edit: Also du willst mir sagen, dass bei mir um die Ecke die Stadtwerke mit Charg-IT Ladesäulen haben die sich auch über Kreditkarte freischalten lassen?
Das wäre tatsächlich genau das was ich will. Muss ich mal probieren. Das sind halt Ausnahmen. Die meisten Säulen können es nicht und das ist das Problem.
Meine EC Karte läuft super in Apple Pay. Zahle damit immer bei Rewe
Ich unterstütze was hier oft gesagt wurde:
Es ist Schwachsinn, dass ich an ein und der selben Säule 3 verschiedene Tarife haben kann, je nach Karte oder App.
Einen Tarif draußen dran kleben - Kreditkarte dran halten - fertig!
Weg vom Tarifdschungel und hin zu mehr Benutzerfreundlichkeit!
Ich bin jemand der halt lieber 100 Apps auf dem Handy hat, statt 100 Ladekarten. Mein Schwiegervater hantiert lieber mit Karten und weniger gern mit Apps.
Wir beide stoßen an manchen Säulen dann wieder an unsere Grenzen, weil nur das eine möglich ist.
Ein „fallback“ muss doch immer dann einfach zahlen mit Kreditkarte sein.
Ich find „adhoc“ laden und dann im Handy Kreditkarten Daten oder Paypal ja immerhin auch schon „etwas“. Besser als nix. Noch einfacher wäre: Kreditkarte an die Säule halten und fertig.
Zu meinem London Bus Vergleich nochmal:
Es ist für mich ein eindeutiges Zeichen, DASS ES GEHT. Wie auch Tesla zeigt DASS ES GEHT.
Die deutschen Anbieter haben nur einfach keinen Bock. Warum ist mir schleierhaft.
Vermutlich ist die Kooperation mit Banken und Kreditkarten Instituten zu kompliziert und deshalb wählt man den einfachen Weg über ladekarten - denn schließlich kaufen eh nur freaks Elektroautos - die werden dann sich auch mit den Karten und Tarifen rumschlagen.
Ich finds ehrlich gesagt gut, dass der Gesetzgeber sagt: äääh gebt euch mal ein bisschen mehr Mühe.
Aus meiner Sicht wäre es doch mal interressant, wieviele Leute, die bereits einE-Auto fahren, überhaupt die Kartenzahlung an jeder Ladesäule fordern.
Nicht, dass es bei dem aktuellen System Verbesserungsmöglichkeiten gäbe.
Ich gebe dir völlig recht, wenn man sagt ich möchte bequem(!) zahlen und das ist nunmal in DE am einfachsten mit der EC-Karte. Ich wollte dir nur Alternativen aufzeigen. Ich selber lade hier in Dessau auch an ChargeIT Säulen mit der ADAC Karte für 0,29 Euro/kWh. Diese lassen sich hier mit der ChargeIT App via Kreditkarte oder ApplePay für 0,39 Euro/kWh freischalten. Zumindest bei ApplePay ist da wohl noch eine Art „Hinterlegung“ von 50 oder 80 Euro nötig. Die Zahlung über ApplePay kann, zumindest bei mir, nicht via GiroCard erfolgen. Insofern bleibt es dann doch am Ende bei der Kreditkarte als Zahlungsmittel (entweder direkt oder via ApplePay).
Wie ich feststellen musste geht ApplePay an ChargeIT Ladesäulen nur via Kreditkarte, also keine Abbuchung von der EC-Karte. Das ist zumindest bei mir mit den Sparkassen-Karten so.
Stichwort gläserner Bürger. Da sind die Deutschen immer ganz groß im Schreien und beschweren sich dann auf Facebook darüber. Man könnte ja die Leute anhand der VIN/Seriennummer identifizieren und nachverfolgen wer wann und wo geladen hat. Also ob das über andere Wege nicht auch schon längst ginge…
Also ich fände das super, wenn es europaweit so wäre.
Ich lade normalerweise zuhause bzw. im Büro, auf der Autobahn beim Supercharger und wenn ich einfach am Ziel der Reise mit ApplePay meine Debitkarte an die Säule halten könnte, wären alle meine Lade-Beürfnisse gestillt.
Das ist zwar richtig, allerdings stehen Tankstellen und Supermärkte in einem harten Preiskampf, der die Preise mehr oder weniger auf ein vergleichbares Niveau einreguliert.
Ladesäulen sind aktuell noch zu dünn ausgebaut, so dass man selten einfach zur nächsten fahren oder die Router großartig ohne Zeitverlust planen kann. Da Regelt der Markt das Preisgefüge einfach noch nicht ausreichend.
Die deutschen Anbieter wissen halt, dass ihre deutschen Kunden Pfennigfuchser sind. Sie wissen, dass die deutschen Kunden dann auch wieder meckern werden, wenn die Kilowattstunde Strom an umgerüsteten AC-Säulen wegen der aufgrund mitverdienenden Banken + dem EMVCo-Konsortium teuren Kredit+Debitkartentechnik schließlich 99,9 Cent kostet.
Dann würden alle liebend gern wieder zu den billigeren europaweiten Ladekarten zurück, aber die dürften dann Geschichte sein. So wie z.B. der liebe Tesla Björn, der zwar in diversen Videos die Kreditkartenlösung z.B. für Destinationlader in NL propagiert hat (weil er damals nicht wusste dass man in NL am besten einen TNM-Karte besitzt), der aber sonst auch stets mit gernau der Ladekarte lädt, die gerade an dieser Säule den günstigsten Preis verspricht.
Sondern nur der der preiswerten Elektromobilität mit „freien“ Ladesäulen. In Zukunft wird man nur noch zu Hause, oder an teueren DC-Ladern laden können.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung von BDEW, VDA und ZVEI heißt es: „Manchmal ist es zum Verzweifeln mit dem Fortschritt. Die Bundesregierung nimmt richtigerweise Milliarden in die Hand, um die Klimaschutzziele zu erreichen und fördert den Ausbau der Elektromobilität. […] Überall einfach laden und überall einfach mobil und digital bezahlen, so muss das sein. Aber genau hier plant die Bundesregierung nun ein System, das den Ausbau des Ladenetzes um Jahre zurückwerfen und erheblich verteuern würde.“
Das „starre Bezahlsystem“ würde jede Säule durch den Einbau eines Kartenlesegeräts teurer machen, was auch den Preis pro Ladevorgang für den Kunden erhöhen werde. „Vor allem aber verzögert der Zwang zum Kartenlesegerät den weiteren Ausbau öffentlicher Ladestationen“, so die Verbände. „Der Einbau eines Kartenlesegeräts hat es in sich: Viele der entsprechenden Modelle müssen erst noch eichrechtlich geprüft und zugelassen werden. Dieser Prozess hat im letzten Fall mehrere Jahre gedauert. Viel schneller wird es jetzt auch nicht gehen.“
Aber nicht nur die Lesegeräte-Pflicht an sich, auch der Prozess wird von BDEW, VDA und ZVEI scharf kritisiert: „Auf dieses Modell zur schnellen Einführung des einfachen Bezahlens hatten sich übrigens bereits alle Beteiligten geeinigt. Eigentlich, denn nun wurde die gemeinsame Linie durch die Hintertür wieder aufgekündigt und durch ein großes Stück Bürokratie aus vergangener Zeit ersetzt: Geeichte Kartenlesegeräte mit amtlichem Zertifikat und Prüfstempel als Vorschrift für alle. Die Bundesregierung verhindert damit die Nutzung der Potenziale in der Digitalisierung.“