Immer Rostspuren an den Bremsscheiben

Genau wie @Thosto sagt :+1:t2:
Ist kein Problem während der Fahrt.

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Was sagen die Experten hier zu meinen Bremsscheiben?…1x vorne und 1x hinten…2Jahre alt und ich versuche so alle 50 km oder am Ende einer Fahrt einmal ordentlich von 50 auf 10 runter zu bremsen?


dass das nix bringt, sagt der Experte… Beleg: dein Foto :wink:

im Winter ist das schwer zu vermeiden

aber wenn schon musst du von 80 oder 100 runter bremsen, …

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Danke für die Antwort.
Sind meine Scheiben denn noch zu retten bzw kann ich die wieder frei/sauber bremsen?..oder ist das sowieso nur ein kosmetischer Schaden?

Es ist kein kosmetischer Schaden weil der Tüv da schon drauf guckt.

Benutze einfach mehr die Bremse, dann wird das wieder.

Auf jeden Fall bist Du nicht allein mit diesem Problem. Elektroautos und Hybridautos haben das Problem prinzipbedingt. Manche Hersteller wie BMW reduzieren das Problem, in dem die Bremsen mehr genutzt werden. Geht aber zu Lasten der Effizienz.

Hatte ein ähnliches Bild bei meinem Toyota Hybrid und in 8 Jahren bei ersten Bremsscheiben keinerlei Probleme.

Konnte meist die Scheiben gut freibremsen, wenn ich rückwärts am Hand gebremst habe. Und ich habe nach einigen Jahren die Bremsanlage freigängig machen lassen.

Gemäß meiner Besuche beim TÜV ist diesem ziemlich egal wie viel Rost auf den Scheiben ist. Risse in der Bremsscheibe sind prüfungsrelevant und es ist relevant, wenn das Auto nicht mehr richtig auf dem Bremsprüfstand bremst. Das kann man messen.

Das ist nicht nur kosmetisch, die Bremse liefert nicht mehr die volle Leistung.
Der Zustand zeigt das die Bremse zu wenig genutzt wird und wenn das Fahrverhalten so bleibt, wird die Bremse noch schlechter. Das ist der Punkt, es wird weiter schlechter.
Also sofort das Fahrverhalten dauerhaft ändern, oder öfter in die Werkstatt.

Es wird helfen öfter deutlich stark zu bremsen, es ist aber nicht sicher ob es das Tragbild der Bremse ausreichend verbessert. Von 50 auf 10 bringt nichts, schon gar nicht mit Reku.

Mehrfach von 100km/h und mehr stark ohne ABS und ohne Reku herunter bremsen, fast bis null. Es gehört etwas Übung dazu den Bremsdruck so zu wählen ohne das die Bremsscheibe lediglich blau anläuft (also zu heiss wird). Falsch gemacht wird es nicht besser.

Du bist nicht allein, bei allen meiner EAutos musste ich auch gezielter ab und zu mal bremsen. Dann aber bleiben die Bremsen gut. Meist nutze ich eine lange AB Ausfahrt, oder ein leere Landstrasse auf meinen üblichen Wegen. 1x die Woche min.

Das Forum ist voll davon

Schon beim ersten TÜV nach nur 3 Jahren wegen rostiger Bremsscheiben durchzufallen, scheint mir nicht der normale Fall zu sein. Wer würde da noch einen Tesla kaufen? Das gäbe einen riesigen Aufschrei bei Tesla-Besitzern.

Selbst beim BMW i3 ist das selten. Beim ID.3 hat VW die Konsequenzen gemacht und hinten nur noch Trommelbremsen verbaut.

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Ich habe immer in N geschaltet und dann runter gebremst…aber eben nur mit 50
Km/h.
Also in Zukunft mit 90-100 km/h und dann ordentlich bremsen…ist es dann besser länger und konstant mit bspw 30-40% Bremspedal runter bremsen oder einmal kräftig mit 80-90% Vollbremsung?

Kräftig und die ganze Zeit, kein ABS Einsatz, nicht nur 1x kurz. Die Bremsbeläge sollen fest anliegen und viel gleichmäßig abtragen. Zwischen den Vorgängen eine Pause machen damit die Bremse abkühlen kann. Nach der letzten Bremsung eine Weile fahren damit auch hier die Bremse abkühlen kann.
Der Rost ist nicht sofort weg, einfach alle paar Tage mal so kräftig 1-2x bremsen und schauen wie sich das entwickelt.

Passend dazu, im Servicemode:
https://youtu.be/OLakhbPYr7w

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Kann man im Servicemode „normal“ fahren (bis auf die fehlende Reku)?

Gibt es eigentlich Bremsscheiben für das Model 3 die einen Rostschutz haben?

Sowas?

Das Wort Beschichtung sagt mir aber eigentlich, daß es auf der Oberfläche ist. Das nützt doch dann reichlich wenig, wenn nach einigen Kilometern alles abgerubbelt ist. Besser wäre dann doch, wenn die komplette Scheibe aus irgendwelchen „Zauber-Niro-Zeugs“ ist.

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einfache Lösung ist mit Sexy Buttons zu fahren und die Reku entweder nach unten zu stellen/zu deaktivieren, damit man automatisch mehr bremst. Ansonsten halt immer mal bissel schneller an Kreisel fahren und Bremse bedienen.

Keramik Bremsscheiben !!?? Die rosten jedenfalls nicht :see_no_evil:

Hat hier jemand praktische Erfahrungen mit dem " Burnishing Mode" aus dem Service-Menü und 10 aufeinanderfolgenden kontrollierten Bremsungen?

Reicht das aus, um Rostbildung zu minimieren und wie oft sollte man den Modus nutzen?

Eigentlich braucht man den überhaupt nicht!

Ich bremse einmal am Tag ordentlich in N, wenn es nass ist und ansonsten alle paar Tage wenn sich mal die Gelegenheit ergibt, zum Beispiel am Ortseingang. Die hintere Scheibe ist bei mir nach dem Winter blank und ohne Ablagerungen.

Wenn die Scheibe erst mal Riefen hat und schlecht trägt, kann man sowieso nur noch versuchen, das Problem zu mindern.

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Danke für die Info.

Einmal am Tag zu bremsen werde ich nicht schaffen, da unser alter Diesel i.d.R. nur ein bis zweimal pro Woche bewegt wurde und sich das auch mit dem Tesla-Nachfolger kaum ändern wird.
Mein Hauptverkehrsmittel im Alltag wird das Fahrrad bleiben.

Genügt ordentlich bremsen eurer Erfahrung nach bei jeder nassen Fahrt, auch wenn das Auto danach wieder einige Tage rumsteht?

Wenn der Wagen im freien bei Regen rum steht, rosten die Bremsscheiben bei jedem. Dagegen kann man nichts machen. Ist halt Stahl. Rost auf der Scheibe ist jetzt auch nicht das wirkliche Problem.

Aber da ist es besonders wichtig, den Schmodder zeitnah von der Scheibe UND den Belägen weg zu bekommen. Denn der Prozess ist so. Erst wird der Dreck von der Scheibe abgerieben und klebt am Belag. Wenn man die Schicht nicht weg schleift, verglasen die Partikel beim weiteren Bremsen mit dem Bremsbelag. Dadurch entstehen die Riefen in der Scheibe, bzw, weil der Belag dann nicht plan auf der Scheibe anliegt, das schlechte Tragbild.

Hört man aber. Wenn die Bremse ein schleifendes, schabendes Geräusch macht, ist es spätestens Zeit.

Ich fahre täglich. Also ersetze „täglich“ durch „bei jeder Fahrt“ bei nassen Bedingungen.

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