Interessante Diskussion hier, welche ich vor einem Jahr auch zum Model S angezettelt hatte. Leider gibt es für das Model S nur einen GJR, welcher „nicht empfehlenswert“ getestet wurde. Beim 3er sieht es zum Glück besser aus.
Da ein GJR i.d.R. einen niedrigeren Rollwiderstand als ein Winterreifen hat, bei 8 facher Bereifung die Reifen in der Regel zu alt werden und wir 6 Monate im Jahr „Übergangszeit“ haben, ist der GJR für mich die einzig sinnvolle Bereifung für ein Alltagsfahrzeug.
Was nützen die besten Winterreifen in der Garage, wenn man Ende April auf der schwäbischen Alb mit Neuschnee überrascht wird. Oder im September bei eigentlich schönem Wetter auf einer Alpentour.
Ja, es gibt immer Ausnahmen. Mein Spielzeug für den Schwarzwald / die Rennstrecke steht auch auf Semislicks.
Ich schwanke noch, ob ich einen Ganzjahresreifen für die Übergangszeit und Winter nehme, da er bei höheren Temperaturen besser ist als ein Winterreifen. Und für die 2 Tage Schnee im Jahr reicht der Dual Motor mit GJR dann auch aus.
Genau das überlege ich auch, absolut identische Argumentation.
Auf meine aktuell montierten 18" Aeros kommen die GJR und die Sommerreifen dann nächstes Jahr auf andere 18" Felgen.
Dann haben die Felgenhersteller auch noch 6 Monate mehr Zeit für ABEs. Auf Einzeleintragung habe ich absolut keine Lust…
Ich habe bei reddit hier eine Auflistung der nach Tirerack.com bestbewertesten 18",19",20" Reifen für das Model 3 gefunden. Inwieweit das akkurat ist, kann ich nicht bewerten, jedoch gibt es eine schöne Tabelle, die hilfreich sein kann.
Bei meinem mit Aero-Kappen steht nur
235/45 R18 98Y
für vorne und hinten.
Es ist ja leider seit einigen Jahren so, dass da nicht mehr alle zulässigen Varianten stehen, sondern nur noch die eine, auf der das Fahrzeug ausgeliefert wurde.
Ich hab die gleichen Reifen eben montiert bekommen. Kann ich leider gar nicht bestätigen. Auf mich wirken die Reifen zu weich, man hört sie beim beschleunigen wesentlich stärker als vorher die Michelin Pilot Sport 4. Sie drehen schneller durch und das Heck bricht wesentlich schneller aus wenn man nicht geradeaus beschleunigt. Bin gerade etwas geschockt
Dass die Michelin Pilot Sport 4 besser sind steht ja nicht zur Debatte. Aber gib deinen Reifen auch etwas Einfahrzeit. Ganz neue Reifen sind meist etwas rutschig, sollte sich aber nach wenigen Kilometern legen.
Ich weiss nicht, mittlerweile sinds >30km (Stadt) und die „Performance“ der Reifen ist miserabel. Können teilweise nicht richtig die Spur halten wenn ich mal ordentlich beschleunige. Ich bin wirklich beunruhigt. Das Problem ist: es gibt 0 Alternativen (die anderen NoNames kommen nicht in Frage)
Naja, die benutzten Felgen und Reifen kann ich ja wohl kaum zurückschicken … ?!
Also, der Druck war noch zu niedrig (2.2) - hab jetzt knapp 3 drauf gemacht. Aber slippy sind die Reifen immernoch. Ich nehme an dass das einfach an den Lamellen liegt, die hier bei Schnee mehr Grip verschaffen sollen. Keine Ahnung ob ich die jetzt weiterfahre bis das Profil bisschen runter ist und der Grip besser wird, aber dieses doch häufiger Durchdrehen ist schon hart nervig
Es wundert mich, da,s der in meinen Augen beste GJR hier überhaupt nicht diskutiert wird. Ich habe auf meinem Kia Rio Platinum 1.0-120 derzeit den
Bridgestone All Weather A005
drauf (205 / 45 R17) und bin total zufrieden. Grip (nass und trocken), Verbrauch, Abrollgeräusche, alles top und eher alles besser als die original Sommerreifen Conti Sport die vorher drauf waren. Werde mir die Bridgestone ganz sicher auf die 18 er Aeros aufziehen wenn ich denn mein Auto von Tesla erhalte. Beim Grip auf Schnee sollen die Reifen schlecht sein (kann ich nicht beurteilen, hatte noch keinen Schnee), deshalb wurden die Reifen in den Tests extrem abgewertet. Ich denke, für alle die nicht regelmäßig im Schnee fahren und hier ein AWD-Fahrzeug nutzen ist dies der beste Ganzjahresreifen überhaupt. Nasshaftung Klasse B (!!!).
Alles geht eben nicht in einem einzigen Reifen, irgendeinen Kompromiss muss jeder eingehen
Hoffe das hilft dem einen oder anderen vielleicht.