FSD Testbetrieb in Europa? Die ersten Installationen

Lt. Teslafi wird gerade Version 2023.12.10 (aka FSD Beta 11.3.6) im großen Stil in Nordamerika ausgerollt. Interessant dabei: wie es scheint, erhalten auch einige Fahrzeuge in Europa die Version. Testbetrieb und/oder Datensammeln vermute ich. Es bewegt sich was.

Gemäss denen, die die 2023.12.10 schon haben, hat sich (noch) nichts geändert. Siehe hier:

Aaah ja, denke das würde Sinn ergeben. Beim Tesla Autonomy Day wurde gezeigt, dass sie die Software vor dem Release bei Fahrzeugen in der Flotte passiv im „Shadowmode“ laufen lassen, um zu sehen, wie es sich verhalten hätte.

EDIT: Würde es nicht Sinn ergeben dieses Thema in FSD Beta (USA) und zukünftige FSD-Versionen von Tesla (Teil 2) zu besprechen?

ich vermute einfach mal der Singlestack kommt damit zu uns und sammelt fleissig neue Daten bis der Testbetrieb offiziell losgeht. Das könnte ja laut Steven Peeters schon Anfang 2024 sein.

Es sieht so aus als ob es jetzt doch mehrere Tesla’s mit 2023.12.10 in Europa gibt, also vielleicht mehr als nur Tesla Angestellte. Vielleicht gibt es fuer uns doch Singlestack diesen Sommer.

Naja, im Forum haben ja schon einige die neue Version.
Die hat höchstwahrscheinlich FSD Beta als Stack laufen, aber aktivierbar ist wegen Regulatorien vor Q1/2024 definitiv nichts :slight_smile:

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sag ich ja :wink:

So lange VW und das KBA was zu sagen haben wird’s wohl noch ewig dauern bis das FSD hier ausgerollt wird.

Ja, nach meiner Ansicht wird die Entscheidung über die Einführung sogar eher in den Niederlanden als in Deutschland getroffen werden.
Jedoch m.E. durchaus im Sinne von KBA und VW. :wink:

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Um welche Regulatorien handelt es sich genau? Was ändert sich ab 2024?

Siehe hier: Infos über UNECE Treffen / Änderungen bzgl. Autopilot Verhalten

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Um das Thema mal wieder in den Vordergrund zu rücken. Ich habe soeben folgende E-Mail an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr ([email protected]) gesendet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

seitens des Bundes wurde der Bau der Gigafactory Berlin-Brandenburg
genehmigt, gefördert und errichtet. Tesla wurde in Deutschland
willkommen geheißen.

Könnte nun nicht der zweite Schritt seitens des Bundes in Richtung Tesla
folgen, indem man Full Self-Driving (Supervised) in Deutschland erlaubt?
Gern auch über eine Ausnahmegenehmigung um europäische Vorschriften
nicht zu verletzten!

Denken Sie bitte über die Vorteile nach:

1.) Nach den USA und Kanada, wäre Deutschland das dritte Land auf der
Welt, wo dies ermöglicht werden würde. Es erzeugt positive Nachrichten
für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Andere Länder könnten dies zum
Anlass nehmen, auch so agieren.

2.) Sie würden bei der Erforschung und Weiterentwicklung vom autonomen
Fahren helfen.

3.) Es gibt keine rechtlichen Bedenken, da Tesla Full Self-Driving
(Supervised) ausdrücklich nur dann benutzt werden darf, wenn die volle
Aufmerksamkeit des Fahrers auf der Straße und dem Auto liegt. Bei einem
Unfall ist weder der Bund noch Tesla Schuld, sondern nach wie vor der
Fahrer.

4.) Bei dem Punkt bin ich mir nicht sicher, aber sollte beim Kauf von
FSD Umsatzsteuer abgerechnet werden, so wären bei derzeit über 165.000
zugelassenen Teslas in Deutschland theoretisch über 1 Milliarde
Umsatzsteuer möglich.

Über eine zeitnahe Rückmeldung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Bei Fragen oder Problemen können Sie mich jederzeit gern per E-Mail oder
Telefon (___________) kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen aus _________
Falko _________

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Eine Milliarden an Umsatzsteuer dürfte etwas hoch sein. Sollten 165k Tesla’s stimmen, wäre wir meiner Rechnung nach bei:

  • ~197 Millionen für EAP + FSD (7500€)
  • ~97 Millionen für FSD (3700€)

Trotzdem ne Menge Geld, mit dem man viele Schulen sanieren könnte.

Ich bin gespannt was du für eine Antwort bekommst! (Rechtlich dürfen sie dich nicht komplett ignorieren)

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Ja, da hast Du Recht. Da ist mir ein Fehler unterlaufen. Habe bisher immer eine Antwort bekommen :+1: melde mich dann hier.

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@blu.italia @Scrais

Ist das überhaupt die richtige Richtung, also das Bundesministerium für Digitales und Verkehr anzusprechen ob sie das nicht zulassen? Die müssten dann ja praktisch auf Tesla zugehen, denke das wird kein Amt tun, also einfach auf einen einzelnen Hersteller zuzugehen (es muss ja sonst bei öffentlichen Projekten meist immer mehrere Zulieferer geben).

Wurde denn nicht immer wieder gesagt, dass wenn Tesla wöllte, bräuchten sie nur auf die Ämter zuzugehen und eine Zulassung in Deutschland beantragen?

Bisher war immer das Narrativ dass Tesla die Möglichkeit habe, diese aber nicht nutze, vermutlich um die aufwändige Zulassungen in Einzelstaaten zu vermeiden.

Nichts gegen deine Initiative @blu.italia, ich frage mich nur ob der Fisch nicht eigentlich vom Kopf her stinkt :wink:

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Sobald wir die Rückmeldung haben, wissen wir woran es liegt und können die entsprechende Online Petition mit 165.000 Unterschriften an die richtige Stelle widmen :joy:

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Antwort:

Sehr geehrter Herr ______,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist eines der primären Ziele der Bundesregierung. Aus hiesiger Sicht kommt der Verminderung bzw. Verhinderung von durch den Menschen verursachten Verkehrsunfällen durch den intelligenten Einsatz von Fahrerassistenzsystemen (FAS) eine hohe Bedeutung zu.

Aus diesem Grund begrüßt die Bundesregierung die diesbezügliche harmonisierte Regulierung im internationalen Rahmen einerseits, wie auch die Anstrengungen der Fahrzeugindustrie um die fortschreitende regelungskonforme Weiterentwicklung dieser Systeme hin zu komplexen Assistenzen der parallelen dynamischen Quer- und Längsführung (DCAS). Zur Beschleunigung des Prozesses einer sicheren Einführung dieser Systeme in den Markt hat Deutschland, gemeinsam mit der Europäischen Kommission und dem Vereinigten Königreich bereits im September 2023 einen Vorschlag zur Priorisierung bei der 17 Sitzung der GRVA Arbeitsgruppe der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen vorgelegt.

Deutschland schöpft darüber hinaus bereits jetzt nationale Möglichkeiten aus, um die Markteinführung sicherer komplexer Fahrerassistenz zu beschleunigen. Auf Basis des Artikels 39 „Ausnahmen für neue Techniken oder neue Konzepte“ der EU-Verordnung 2018/858 zur Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen der Fahrzeugklassen M, N und O hat Deutschland in 2023 mehrere Typgenehmigungen für innovative Autobahnassistenzsysteme erteilt und dadurch den Druck für die Erstellung einer dahingehenden internationalen Regelung erhöht.

Bei aller Unterstützung gilt es jedoch festzuhalten, dass mit zunehmender Übernahme der Steuerungsaufgabe durch eine Assistenz, der Betrieb eines DCAS Systems durch adäquate progressive technische Anforderungen abzusichern ist. Hierbei ist das gesamte Spektrum der Möglichkeiten der Einbindung des Fahrers in die Fahraufgabe zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

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Und was lernen wir daraus?

Übersetzt nichts neues:

Solange das System sicher ist, kann eine nationale Sondergenehmigung für Tesla erteilt werden. Bei der UNECE hat Deutschland bereits Druck ausgeübt.

Danke für deine Arbeit!

Das hört sich für mich zumindest schon so an, dass da das Verkehrsministerium prinzipiell offen für solche Systeme ist. Aber was konkretes bezüglich FSD scheint noch nicht eingereicht worden zu sein.

Edit: Für mich bestätigt das aber gewissermaßen die Aussage von EM im Q2 Earnings Call, dass Behörden bzw. die Politik durchaus kooperativ sind und sich nicht dagegenstellen, wenn es darum geht die Sicherheit zu erhöhen. Also stimmt mich das etwas positiver, dass der vorgelegte Zeitplan von Tesla (FSD in EU in Q1) auch eingehalten wird :slight_smile:

Wäre auch die falsche Stelle. Dafür müsste man wohl mal beim KBA anfragen.

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