Falls jemand morgen Langeweile hat.
Die Leute die da wohnen stört das bestimmt nicht.
7 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Plauderecke - für alles, was keinen eigenen Thread braucht (Teil 3)
Ich verstehe zwar, warum Schweden sich an der Option zur Geschwindigkeitsanpassung stört, aber dabei wird doch ein bisschen viel unter den Teppich gekehrt.
- Tesla hatte die Option früher nicht und sie kam auf Kundenwunsch, damit der Tesla besser im Verkehr mitschwimmen kann, statt von anderen Menschen als Hindernis empfunden zu werden. Das Hindernis ergibt sonst zwei Reaktionen. Entweder wird das Hindernis teils gefährlich überholt oder der Assistent wird deaktiviert. Wenn der Assistent jedoch Sicherheit bringt, werden die Straßen dadurch unsicherer.
- Die Option steht bei Fahrzeugauslieferung auf 0 Offset. Es ist die Entscheidung des Menschen/Fahrer, hier einen Offset einzurichten. Also auch sein Strafzettel oder Schuld beim Unfall.
Man könnte also noch fordern, dass sie bei jedem Fahrzeugstart wieder auf 0 gesetzt wird, damit jeder Fahrer wirklich sich dieser Verantwortung bewusst wird.
Es muss sich an die Vorschriften gehalten werden. Wer überholt ist der Schuldige.
Das hat eine einfache Erklärung. Die Systeme auf dem Markt, die ein Offset bieten (Tesla AP, BMW, Mazda etc.) sind Abstandstempomaten. Für die gibt es keine Regulierung.
Tesla FSD braucht die Sondergenehmigung, um von der UN ECE R171 abweichen zu dürfen. Diese Abweichungen müssen begründet sein. Die R171 schreibt vor, dass das gültige Limit nicht überschritten werden darf. Das führt zB beim BMW iX3 zu der Situation, dass das L2+ handsfree Autobahn fahren, das mit der R171 europaweit zugelassen wurde, keinen Offset ermöglicht, wenn man auf den reinen Abstandstempomaten umschaltet ist ein Offset wieder möglich.
Wie erwartet hatte kein Bürger eine Frage zu FSD an Verkehrsminister Schnieder bei der Bürger-Pressekonferenz. Die Influencer, die sich immer wichtig machen, verbringen ihren Tag wohl zu viel auf X statt im echten Leben. ![]()
Mir ist lieber, es fragt aktuell keiner nach, als dass man ihn jetzt zu Aussagen drängt, die er später ohne Gesichtsverlust kaum zurücknehmen kann. Gerade weil die aktuellen „Argumente“ gegen FSDs nicht wirklich stichhaltig sind. Das hat die Politik in der Vergangenheit auch nie davon abgehalten, weiter daran festzuhalten. (Beispiele lasse ich weg, um keine anderen Diskussionen loszutreten.)
Selbst wenn Herr Schnieder persönlich Pro-FSD wäre, könnte er eine solche Aussage aktuell kaum öffentlich äußern, ohne direkt einen Shitstorm loszutreten.
Da ist mir bei der aktuellen FUD-Kampagne einiger Medien doch lieber, dass das intern beim TCMV von Fachleuten besprochen wird. Das wird zwar auch teilweise politisch motiviert sein, aber zumindest gehe ich davon aus, dass dort echte Argumente ausgetauscht werden, und auch FSD-Befürworter zu Wort kommen.
Danke für die Ausführung, das ist interessant!
Bevor Verwirrung auftritt: Die „Taiwan Semiconductor Manufacturing Company“ hat natürlich nichts damit zu tun ![]()
Gemeint ist wohl TCMV „Technical Committee on Motor Vehicles“
korrigiert, Danke
So ist es immer… und eigentlich habe ich auch nichts anderes erwartet. ![]()
Das haben wir, zum allgemeinen Ärger, bereits für eine ganze Menge, ohne dass es an der Grundlage etwas ändert: DU bist verantwortlich, es gibt, und braucht, keinen Anspruch, zu bestätigen, was jeder seit dem ersten Tag nach dem Führerschein wissen MUSS.
Wenn das Thema so wichtig ist, warum war dann keiner aus dem Forum da?? Das zeigt doch das außer der Tesla bubble nicht nicht so viel außen ankommt
Nehmen wir nur mal 2 raus, Ford Blue Cruise und BMW Driving Assistant ( Pro ) sind beides teilautonome Fahrassistenten die Hands-off fahren auf der Autobahn erlauben und beide haben Tempo Offsets. FSD kann es halt auch in der Stadt, macht das den Unterschied?
Die hatten keine Regulierung und waren Einzelzulassungen, ich weiß aber nicht wie das im Ford geregelt ist muss ich dazu sagen. Der neue Driving Assistant Pro von BMW im iX3 etc. ist nach R171 zugelassen und erlaubt deshalb kein Offset mehr.
Sobald also jetzt was entsprechend der neuen Regulierung zugelassen wird ist ein Offset nicht mehr möglich. Und an die KBA Hasser hier im Thread: Das war keine deutsche Idee.
Edit: PS: Die Autoindustrie hat sich gegen zu strenge Regeln bezüglich des einhalten von Limits ausgesprochen, da es zu falschen Schildererkennungen kommen kann, bei Baustellen Schilder vergessen werden (zB Aufhebungsschilder), unterschiedliche Limits bei unterschiedlichen Spuren falsch erkannt etc.
https://unece.org/sites/default/files/2023-09/GRVA-17-21e.pdf
Interessant, danke für den Einblick. Macht vor dem Hintergrund etwas mehr Sinn.
adaptives Fahrlicht hat definitiv nicht den Impact in der Branche wie autonomes oder teilautonomes fahren . Da bietet die EU bzw deren Hersteller kaum was an
Wie immer was man nicht kennt will man nicht oder steht dem kritisch gegenüber
