Im obigen Video musste Chuck zudem den ersten Versuch abbrechen, weil die FSD Beta zum Einbiegen ansetzte obwohl ein Truck von links gefährlich nahe kam.
Nach meiner Ansicht beschönigt Chuck nichts. Gemäss seiner früheren Aussage fährt die FSD Beta gut, solange keine anderen Autos in der Nähe unterwegs sind dh. er rechnet vor allem an Kreuzungen und Einbiegungen jederzeit mit einem unerwarteten Fahrverhalten und beobachtet genau den angezeigten Projektionspfad.
immer entspannt bleiben …
Es gibt einige Videos (auch hier im Thread verlinkt) - ein bekannter Vertreter ist auf YT als „AI Driver“ oder so unterwegs - die den Stand von Teslas FSD Beta in den USA zeigen.
Ja natürlich ist das nicht 100%ig zuverlässig. Aber mal Hand aufs Herz: Es ist auch verdammt beeindruckend was dort ganz allein mit Kamerabildauswertung passiert… und zwar egal wo… ob in San Francisco oder irgendwo in Cansas, Stadt, Land, Flu… ach ne 
Natürlich wird man immer diese Fälle finden, wo die Software Fehler macht („ungeschützt abbiegen über 6 Spuren an eben dieser einen Stelle“ mal als Beispiel). Deshalb ist es ja Beta, deshalb gibt es ja eine enge Auswahl an Personen die das fahren dürfen und Fehler melden sollen.
Was Waymo macht ist genauso beeindruckend. Völlig ohne Fahrer von A nach B ist schon ein „bold move“ der da getestet wird und verlangt auch einen Respekt. Der Unterschied ist halt:
- Bei Tesla gibt es in einigen SITUATIONEN die ÜBERALL auftreten können noch Schwierigkeiten
- Bei Waymo gibt es überhaupt nur EINIGE STRECKEN auf denen ÜBERHAUPT gefahren werden kann… und auch nur, wenn da nicht gerade etwas umgebaut wird/wurde (klar, wird dann neu kartographiert, muss aber auch gemacht werden)
Anderer Ansatz eben… Ich finde das durchaus spannend und aus dem Bauch den Ansatz von Tesla besser / offener … ob der Plan aufgehen wird – wir werden sehen. ich würde aber HEUTE keinen Tesla kaufen wegen eines FSD-Versprechens
Schon gar nicht in Europa (hier gibt es auch keine FSD-Ausnahmen, oder?)
Ich habe die „FSD Capability“ gekauft, würde es wieder tun, aber anderen nicht pauschal empfehlen (bzw. nur unter ganz bestimmten Umständen).
Was meinst du mit „FSD-Ausnahmen?“
Das ist übrigens so eine unqualifizierte Beobachtung von mir…
Ich kenne selber mehrere Leute, die inzwischen FSD-Betatester sind. Die haben das zu recht unterschiedlichen Zeitpunkten bekommen, alle haben aber am Anfang gesagt, es sei absolut unbenutzbar (egal, wann der „Anfang“ war) um dann mit der Zeit „es wird doch deutlich besser“ zu sagen.
These (unqualifiziert, subjektiv, von mir, ohne es je selbst gefahren zu sein):
- Man muss erstmal damit vertraut sein, bevor man es ohne allzu viel Stress benutzen kann
- Sehr viel positive Sicht kommt daher, dass man vorher noch schlechtere Stände kannte. Man sieht also Verbesserung.
- Es ist dann insbesondere faszinierend, zu sehen, was alles geht. Was alles nicht geht, weiß man irgendwann und ignoriert es.
Ich bin wirklich gespannt, wie schnell das jetzt gegen „ready for the prime time“ konvergiert tendiere aber immer noch zu „werden wir in diesem Jahr auch in den USA noch nicht außerhalb der limited beta sehen“.
NDA’s gibt es für FSD-Betatester nicht mehr, bei genauer Prüfung einiger Videos habe ich jedoch den Eindruck, dass einzelne Tester sich verhalten wie wenn diese noch existieren würden und zu No-Disengagements-Videos tendieren. 
In einem Fall fand das Disengagement erst auf dem Ziel-Parkplatz statt. Es wurde jedoch im Video-Titel nicht erwähnt. 
Hat ev. damit zu tun, dass Parkplätze offiziell noch nicht unterstützt werden. Dies ist auf jeden Fall mein Kenntnisstand. Kann sein dass dies sich bereits geändert hat.
Welches Video? Oft will man auch am Ende einfach nicht exakt da hin wo der Marker ist und bricht dann ab wenn das Ziel insgesamt erreicht wurde.
Das Video wurde kürzlich veröffentlicht, jedoch müsste ich es suchen.
Im vollen Bewusstsein, dass das cherry-picking ist, ist es trotzdem beeindruckend und faszinierend wie mühelos und fehlerfrei es mittlerweile in normalen (nicht ungewöhnlich herausfordernden) Situationen funktioniert:
3 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: /dev/null : Aussortierte Off-Topic-Beiträge
Ich meine: Es gibt wohl in Deutschland niemanden, der mit der FSD-Beta fahren kann/darf um Daten zu sammeln und zu testen? (Wegen Regulierungen in EU und so?)
Wir alle, die der Übertragung von Daten an Tesla zugestimmt haben, sammeln Rohdaten für Tesla, das dort ein „EU“ Fahrprofil erstellt/gelernt werden kann…
Aber wenn sich „in Deutschland“ auf einen dort ansässigen Hersteller bezieht, dann hast du Recht. Da wird nur mit einer „Handvoll“ (wenige hundert) Firmeneigenen Fahrzeugen die Rohdaten gesammelt, mit denen die hiesigen AI Silos gefüttert werden. (Ich weiß persönlich von einem Projekt einer mittegroßen deutschen Marke, wo es eine kleine Flotte von Fahrzeugen zum Datensammeln gibt. Allerdings können die ihre Daten noch nicht vorfiltern, in H265 Umwandeln und OTA hochladen - sondern müssen jede Nacht retour in deren Garage, und dort über WiFi in 4h die (offenbar) unkomprimierten Rohdaten auf die Server übertragen. Also reine Sensor-Träger, mit keinerlei „richtiger“ On-Board Intelligenz.
ich hatte mal vor einiger Zeit ausgerechnet, nachdem VW meinte, dass Sie mit Tesla was die Fahrdaten betrifft, bis 2025 gleichziehen wollten. Das hätte damals (2019 glaube ich) bedingt, dass ab dieser Ankündigung (!) alle (!!) Fahrzeuge - Verbrenner, Hybride, Elektro, Gas, … - des Konzerns mit der entsprechenden Sensorik ausgestattet verkauft werden müssten, und kontinuierlich an VW ihre Fahrdaten liefern müssten… Auch wenn das erst einmal genau überhaupt keinen Mehrwert für den Käufer des Fahrzeugs hat.
Welcher Prozenzsatz der Fahrzeuge des VW Konzerns sind denn inzwischen mit Lidar, permanentem Ultraschall, HD Rundum Kameras aufgerüstet? Sind wir schon bei über 90%? /s
Insofern sehe ich ziemlich schwarz, dass irgendwer noch den Vorsprung an Realdaten, den Tesla in der letzten Dekade angesammelt hat, einstellen können wird. Und wie man ohne eine Datensammlung die auch extrem unwahrscheinliche Situationen enthält, ordentliche Selbstfahrende AI trainieren will, erschliesst sich mir nicht.
Von NVidia und Konsorten kommt dann „Simulierte Fahrdaten“ - wo man auch In-Kamera Effekte, verschmutzungen, Einbautoleranzen, Vibrationen etc simuliert. Nur hier ist die Phantasie, was in echt passiert, auch ein Limit…
Steht das so explizit in den Datenschutzbestimmungen?
Nein, natürlich nicht. Dort steht als Verwendung nur allgemein „Verbesserung der Dienste“.
- Um Forschung zu betreiben, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu bewerben sowie unsere bestehenden Produkte und Dienstleistungen zu verändern oder zu verbessern
- Um die Sicherheit unserer Produkte und Dienstleistungen zu überprüfen und zu verbessern
Wer daheim in der garage wifi hat sieht ab und an an der trafficstatistik wie das fahrzeug neue daten zum mutterschiff sendet - aber offesichtlich vorgefiltert und komprimiert (anders als der DE OEM von dem ich erzählt hatte)
Ja und bei der nächsten grünen Ampel kommen dann pro Grünphase nur5 statt 15 Autos drüber und es gibt wieder unnötig Stau.
Abstand schön und gut aber doch nicht wenn das Auto steht!
Die Menge der Daten ist gar nicht unbedingt das Problem. Das große Problem ist das labeln der Daten. Ich meine Karpathy hatte mal gesagt 90% der Entwicklungszeit gehen dafür drauf. Das ist ein ordentlicher Aufwand. So schnell wie die Daten rein kommen können die gar nicht verarbeitet werden, das ist leider immer noch harte Handarbeit.
Versuch mal. Wärst überrascht. Es geht genauso schnell.
Oder klebst du beim Überfahren der Kreuzung ebenfalls noch 5cm hinterm Vordermann?
Vorteil ist sogar, dass du gleichzeitig mit dem Vordermann anfahren kannst, und nicht erst Abstand aufbauen musst.
So auch der 3., 4., 5., … 11., … in der Reihe.
Unterm Strich kommst so genauso schnell und sicherer durch.
In der Theorie ist deine Aussage durchaus korrekt.
In der Praxis hat jeder 1-2 Gedenksekunden bis er los fährt. Und dann noch eine Autolänge Abstand? Da lob ich mir das Motorrad im Sommer, da ist man an den träumern an der Ampel schnell mal vorbei gehuscht.
Teslas Vorteil ist dass sie da mittlerweile jede Menge Tooling und Infrastruktur für gebaut haben, bis hin zum auto-labeling. Das alles reduziert den Aufwand dramatisch.
Dieses Know how und die Technik hat Mercedes sicherlich (lange) nicht in dem Umfang.