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Essentials – Dashcam- und Sentry-Videos nutzen

(Ursprünglicher Artikel März 2020; Update September 2021)

Dashcam, Sentry Mode – was ist das?

Die Fahrzeuge von Tesla verfügen über eine Reihe von Kameras, deren Daten insbesondere für das (teil-) autonome Fahren genutzt werden. Seit Einführung der Softwareversion 9.0 (Q4 2018) können die Videos auf einem sog. USB-Flash-Laufwerk abgelegt werden, soweit dieses bestimmte Voraussetzungen (siehe unten) erfüllt. Seit Version 2020.16.2.1 (Mai 2020) kann das Fahrzeug einen eingelegten USB-Stick selbst formatieren.

Für die Dashcam bzw. den Sentry Mode (Wächtermodus) werden die Front- und Heckkamera verwendet sowie die beiden nach hinten gerichteten Kameras an den vorderen Kotflügeln. Diese beiden Kameras werden seit Version 2020.24.5 (Juni 2020) auch beim Rückwärtsfahren angezeigt. Bei aktivierter Dashcam werden die vier Videos einzeln auf dem USB-Stick in spezifischen Verzeichnissen für die DashCam und den Sentry Mode (siehe unten) abgelegt. Die DashCam speichert in der Regel die Videos der letzten 60 Minuten. Anschließend werden die Videos überschrieben.

Die DashCam Videos der letzten 10 Minuten können zum Schutz vor dem Überschreiben in ein weiteres, separates Verzeichnis verschoben werden. Dies kann durch Tippen auf das DashCam Symbol am Bildschirm oder durch das Hupen ausgelöst werden. Die Speicherung beim Hupen muss davor konfiguriert werden (siehe unten).

Ist der Sentry Mode / Wächtermodus aktiviert und der Wächter registriert ein Ereignis, dann werden ca. 8 Minuten vor dem Ereignis sowie die Videos für zwei weitere Minuten ab dem Ereignis abgespeichert.

Seit Version 2020.12.5 (April 2020) gibt es den DashCamViewer im Fahrzeug, so dass das Herausnehmen des USB-Sticks und das Ansehen der Videos zu Hause der Vergangenheit angehört. Auch das Überspielen auf heimische NAS Systeme ist damit eigentlich nicht mehr notwendig. Seit der Version 2020.24.5 (June 2020) wird dabei der Ereigniszeitpunkt „markiert“, so dass im Fahrzeug das Abspielen des Videos an diesem Zeitpunkt beginnen kann.

ACHTUNG: Der Sentry Mode verbraucht, solange er aktiviert ist, ca. 300 W an Leistung.

Kameras am Fahrzeug

USB-Flash-Laufwerk oder …

Als Speichermedium für die aufgezeichneten Videos kann ein Flashspeicher genutzt werden, der folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Anschluss per USB-A Stecker
  • USB 2.0 kompatibel]
  • mindestens 32 GB]
  • Formatierung als FAT32]
  • dauerhafte Schreibgeschwindigkeit von mindestens 4 MB/s]
  • Verzeichnis /TeslaCam angelegt]

Das Anlegen der Verzeichnisse kann inzwischen entfallen, da der USB-Stick seit Version 2020.16.2.1 (Mai 2020) im Fahrzeug formatiert und vorbereitet werden kann.

Im offiziellen Handbuch (Stand März 2020) bestätigt Tesla den nachfolgenden Speichermedium die Kompatibilität:

  • SanDisk Ultra Fit USB 3.1 Flash Drive
  • Samsung MUF-64AB/MT FIT Plus – 200MB/s USB 3.1 Flash Drive

Von den Mitgliedern des Forums tff-forum.de wurden folgende Speichermedien erfolgreich getestet:

  • Samsung MU-PA500B/EU Portable SSD T5 500 GB USB 3.1
  • SanDisk Extreme Portable SSD 500GB

Ich selbst verwende nachfolgenden USB-Stick. Dieser hat den Vorteil, dass er sowohl einen USB A als auch einen USB C Anschluss hat und so am PC und an mobilen Geräten gleichermaßen genutzt werden kann:

  • SanDisk Ultra Dual Drive Go USB Type-C 256 GB

Achtung: Nachfolgender Hinweis ist durch die Formatierfunktion im Fahrzeug nur noch dann relevant, wenn ihr das Formatieren am PC/MAC durchführen wollt:

Wichtig ist jeweils die Formatierung im Filesystemtyp FAT 32. Microsoft Windows kann Speichermedien mit diesem Filesystemtyp mit Boardmitteln jedoch nur bis max. 32 GB formatieren. Für größere Speichermedien wird zum Formatieren in FAT 32 eine Zusatzsoftware wie z.B. H2Format des heise Verlags benötigt.

Zum Betrachten und Auswerten der Videos wird am besten der DashCam-Viewer im Fahrzeug benutzt, den es seit Version 2020.12.5 (April 2020) gibt. Für den heimischen PC oder das SmartPhone oder Tablet gibt es eine Vielzahl entsprechende Apps für die unterschiedlichen Plattformen zum synchronen Betrachten der Einzelvideos (siehe auch unten).

… oder ein Raspberry Pi mit teslaUSB

Achtung: Nachdem ich mit dem teslaUSB viele Schwierigkeiten hatte, setze ich diesen nicht mehr ein und kann daher auch nicht garantieren, dass nachfolgendes noch immer funktioniert. Mit dem DashCam-Viewer im Fahrzeug hat sich das meines Erachtens auch erledigt. Ich belasse die Informationen dennoch hier im Artikel.

Als Alternative kann anstatt eines USB Sticks oder einer SSD Platte auch ein Raspberry Pi Zero oder ein Raspberry Pi 4 genutzt werden. Das github Projekt teslaUSB stellt hierzu Images für diese Raspberry Pi Typen zur Verfügung. TeslaUSB simuliert einen USB Stick, der vom Tesla als solcher auch erkannt wird. Verbunden mit z.B. dem heimischen WLAN beginnt der Raspberry die gespeicherten Videos an ein NAS oder an einen Cloudspeicher zu übertragen. Damit stehen die Videos jederzeit zur Verfügung, ohne dass der USB Stick jedes Mal aus dem Fahrzeug entnommen werden muss. Details siehe unten.

Gespeicherte Videos

Auf dem Flashspeicher ist nach dem Formatieren/Vorbereiten durch die Formatierfunktion im Fahrzeug ein Verzeichnis /TeslaCam angelegt worden, ebenso wie drei Unterverzeichnisse:

  • RecentClips
  • SavedClips mit Unterordnern JJJJ-MM-DD_HH-MI-SS
  • SentryClips mit Unterordnern JJJJ-MM-DD_HH-MI-SS

Die Dateinamen der Videodateien sind in allen Unterordnern immer wie folgt aufgebaut:

JJJJ-MM-TT_HH-MI-SS-KAMERA.mp4

Erläuterung Abkürzungen:
JJJJ = Jahr
MM = Monat
TT = Tag
HH = Stunde
MI = Minute
SS = Sekunde
KAMERA = front, left-repeater, right-repeater, back

RecentClips - „Ringspeicher“ für die DashCam
Die DashCam speichert im Unterordner RecentClips für jede der vier Kameras einzelne Videodateien mit einer Länge von je einer Minute.

Die Videodateien werden im Unterordner RecentClips für 60 Minuten vorgehalten und dann gelöscht. Insgesamt befinden sich im Ordner RecentClips damit ca. 240 Videodateien mit einer Größe von je ca. 40 MB. Damit werden für die Videos der Dauerschleife ca. 4 GB Speicher benötigt.

Um eine Videosequenz (letzte 10 Minuten) dauerhaft zu speichern, kann das Symbol der DashCam am Bildschirm kurz angeklickt oder bei entsprechender Konfiguration gehupt werden. Damit werden die entsprechenden Dateien in einen Unterordner des Ordners Saved verschoben. Im Ordner RecentClips fehlen diese Dateien dann.

SavedClips - bewusst gespeicherte Videos

Für jede gespeicherte Sequenz (10 Minuten) wird im Unterordner SavedClips ein neues Unterverzeichnis angelegt. Die Bezeichnung des Unterverzeichnisses ist wie folgt aufgebaut:

JJJJ-MM-TT_HH-MI-SS (Beispiel: 2020-02-01_10-40-38)

In ein solches Verzeichnis werden die Videoclips aller vier Kameras der letzten 10 Minuten, also 10 x 4 Videodateien, verschoben. Im Verzeichnis RecentClips fehlen diese Videodateien damit. Das Speichern von Videos in SavedClips kann auch durch Hupen ausgelöst werden, falls dies unter Fahrzeug – Sicherheit entsprechend konfiguriert wurde. Auch dann werden die Videodateien der letzten 10 Minuten in das Verzeichnis SavedClips verschoben.

SentryClips - Videos zu registrierten Ereignissen im Wächtermodus

In das Verzeichnis SentryClips werden die Videos gespeichert, die bei Eintritt eines Ereignisses im Sentry Mode bzw. Wächtermodus aufgezeichnet werden. Tritt ein Ereignis ein, dann wird zunächst ein Unterordner nach den oben bereits genannten Namensregeln angelegt. Anschließend werden die Videodateien der 8 vorausgehenden Minuten, also 8 x 4 Videodateien, in das Unterverzeichnis in SentryClips verschoben. Ebenfalls in das Unterverzeichnis verschoben werden die Videofiles der Minute, in der das Ereignis auftrat, sowie die Dateien für die auf das Ereignis folgende Minute. Dies ergibt insgesamt wieder Videofiles für 10 Minuten von jeder der vier oben genannten Kameras.

Mehrfache Ereignisse / Speichervorgänge

Treten im Sentry Mode mehrfach hintereinander Ereignisse auf (Person streift um das Fahrzeug) oder wird mehrfach hintereinander gehupt oder wird mehrfach auf das DashCam Symbol geklickt, dann werden nur die Dateien aus dem Verzeichnis RecentClips in die Unterverzeichnisse von SavedClips oder SentryClips verschoben, die noch vorhanden sind. Daher können derartige Unterverzeichnisse auch mal weniger als 40 Videodateien enthalten.

Verhalten bei nicht ausreichendem Speicherplatz

Falls der zur Verfügung stehende Speicherplatz auf dem Speichermedium nicht ausreicht, werden zunächst die ältesten Verzeichnisse im Ordner SentryClips gelöscht. Falls keine weiteren SentryClips mehr zum Löschen zur Verfügung stehen und reicht der Speicherplatz für das weitere Speichern von Videodateien dennoch nicht aus, dann speichert DashCam und SentryMode keine weiteren Videosequenzen mehr ab.

Die Aufzeichnungen beginnen erst dann wieder, wenn durch manuelles Bereinigen des Speicherrmediums außerhalb des Fahrzeugs bzw. durch Einstecken eines anderen Speichermediums wieder Speicherplatz zur Verfügung steht.

Auswerten der Videos

Grundsätzlich können die Videosequenzen natürlich mit jedem beliebigen Videoplayer, der mp4 Dateien abspielen kann, einzeln betrachtet werden. Da jedoch stets vier Videodateien die Geschehnisse einer Minuten rund um das Fahrzeug beinhalten, ist das gemeinsame Betrachten dieser vier Dateien sehr komfortabel und zielführender als die Einzelbetrachtung. Nachfolgend werden einige der verfügbaren Tesla DashCam Player (Stand März 2020) vorgestellt.

Microsoft Windows
Für Windows können nachfolgende Viewer empfohlen werden:

  • TeslaCamViewerII
    kann zudem Speichermedien größer als 32 MB im Fileformat FAT32 formatieren

Mac OS
Für Apple Mac OS können nachfolgende Viewer empfohlen werden:

Android
Für Android können nachfolgende Viewer empfohlen werden:

iOS
Für Apple iOS können nachfolgende Viewer empfohlen werden:

Online
Für alle Plattformen können die nachfolgenden Online-Services verwendet werden :


Achtung:
Nachfolgendes bleibt im Artikel, um diese Informationen weiterhin hier aufzubewahren. Ich setze den TeslaUSB aufgrund diverser Schwierigkeiten, die ich damit hatte, nicht mehr ein. Ich kann über die Gültigkeit der Informationen daher keine Aussage mehr treffen.


TeslaUSB – beispielhafter Aufbau

TeslaUSB – Komponenten

Im folgenden werden geeignete Komponenten für TeslaUSB vorgestellt:

Raspberry Pi und Gehäuse
Für TeslaUSB kann entweder ein Raspberry Pi 4 oder ein Raspberry Pi Zero W verwendet werden. Der Pi Zero kann aufgrund der sehr großen Videodateien beim Sichern an seine Grenzen stoßen bzw. das Sichern wird mit einem Pi Zero länger dauern als mit einem Raspberry Pi 4. Dafür hat der Pi Zero den Vorteil, dass er erheblich weniger Strom verbraucht als ein Raspberry Pi 4 und insbesondere erheblich kleiner ist und daher besser in die Fahrzeugablage passt.

Vereinzelt werden auch Raspberry Pi Zero WH zum Kauf angeboten. Diese Variante unterscheidet sich vom Raspberry Pi Zero W nur dadurch, dass die Steckerleiste für die GPIO Ports bereits aufgelötet ist. Für teslaUSB ist die GPIO Steckerleiste in der Regel nicht notwendig, so dass die Variante W vorzuziehen ist.

Für den Raspberry Pi Zero gibt es ein Originalgehäuse, das für teslaUSB sehr gut geeignet ist. Für den Raspberry Pi 4 gibt es eine Reihe von Gehäusen, die die bei diesem Gerät entstehende Abwärme durch passive oder aktive Kühlung abführen.

Kabel
Als Kabel können normale USB Mini Kabel verwendet werden. Lediglich das Kabel vom Datenanschluss des Raspberry zum Fahrzeug sollte ein data-only Kabel sein, so dass es keinen Strom zum Raspberry abgibt. Vereinzelt können solche Kabel fertig gekauft werden. Ein normales Kabel kann aber durch einfaches Abkleben des 5 V Pins in ein data-only Kabel verwandelt werden (siehe Abbildung – Quelle: Folgerforum)

USB-A-Data-only.jpg

Powerbanks und USV-Hats

Eine für TeslaUSB geeignete Powerbank muss die sog. Durchleitfähigkeit (passthrough charging) haben. Die Powerbank muss also gleichzeitig geladen werden können und auch selbst Strom abgeben können. Einige Powerbanks verhindern die Stromabgabe während sie geladen werden. Dies führt dazu, dass der Raspberry Pi während der Fahrt bei obigem Aufbau nicht mit Strom versorgt werden würde. Dadurch stünde dann die DashCam Funktion nicht zur Verfügung.

Zudem gibt es Powerbanks, die beim An- und/oder Abstecken der Powerbank an eine Stromquelle zum Aufladen, die Stromzufuhr am Ausgang der Powerbank kurz unterbrechen. Dies geschieht auch im Fahrzeug, wenn das Fahrzeug den USB-Port ab- oder zuschaltet. Dieses Verhalten ist nicht ideal, weil dadurch der Raspberry jeweils abstürzt und dann neu gestartet wird. Dies birgt die Gefahr, dass die Speicherkarte des Raspberry beschädigt wird. Die Funktion an sich (DashCam und Sichern der Videodateien) kann aber mit Hilfe einer solchen Powerbank grundsätzlich bereitgestellt werden. Diese Powerbanks werden daher nachfolgend als bedingt geeignet bezeichnet.

Ebenfalls als bedingt geeignet werden Powerbanks bezeichnet, die nach einem Ladevorgang nicht automatisch ohne manuelles Zutun wieder Strom abgeben.

Raspberry Pi – USV Hat
Als weitere Alternative zu einer Powerbank kann ein USV Hat für den Raspberry Pi die Stromversorgung sicherstellen, auch wenn das Fahrzeug die Stromzufuhr zu den USB Anschlüssen unterbrochen hat. Hier ist bei den eingesetzten Akkus darauf zu achten, dass diese sehr temperaturbeständig sind und auch bei Temperaturen jenseits von 70°C stabil bleiben.

Ich habe also keine Powerbank entdeckt, die ich tatsächlich als geeignet bezeichnen würde, die also immer Strom zum Raspberry liefert. Alle von mir getesteten Powerbanks unterbrachen die Stromzufuhr beim Starten des Wagens. Daher habe ich mich schlussendlich entschlossen, den TeslaUSB nicht mehr zu nutzen. Zum Testen der PiJuiceZero kam es daher nicht mehr.

Links:

  • StromPi
    kompatibel mit Raspberry Pi 4B
    kann auch über 12 V versorgt werden
  • S.USV
    kompatibel zum Raspberry Pi 4B
    kann auch über 12 V versorgt werden
  • Pi Juice Zero
    Kompatibel mit Raspberry Pi Zero
21 „Gefällt mir“

Bei mir geht Sentry nicht. Ich mache es an, gehe zum Auto, dann steht dort “2 Ereignisse” ich gehe drauf und dann kommt nur “Video unverfügbar” und links in der Liste sind auch nur Dashcam Videos.

Irgendwie ist mein System auch schon locker 5-10 mal abgestürzt, vor allem sobald man das Handbuch am “tablet” öffnet.

Sind den auf dem Speichermedium im Ordner TeslaCam
alle drei Unterordner SentryClips, RecentClips und DavedClips vorhanden.
Der Absturz ist zur Zeit bei manchem „normal“, es hilft evtl. einen Reset
durchzuführen. Einige Webseiten können diesen Effekt auslösen, bei mir
zur Zeit Google Maps, Karte wird geladen und je nach Lust und Laune bei
den nächsten Eingaben springt die Anzeige auf die Tesla Map zurück.

Zur Info:
Der Eingangs-Post wurde vom Ersteller überarbeitet und auf den aktuellen Ist-Zustand gebracht! :+1:

Gruß

1 „Gefällt mir“

Danke an den TE für die ausführlichen Infos zum Aufnehmen und Abspielen der Tesla-Videos. Gibt es auch Empfehlungen zum Bearbeiten der Videos am PC? Ich würde gerne gelegentlich Videos kürzen oder zusammen fügen, allerdings besteht danach häufig das ganze Video aus dem jeweils letzten Bild des 1-Minute Clips.

Gibts schon Infos, ob die Auflösung oder die bitrate jemals hochgeschraubt wird?

1280x960 Pixel bei nicht mal 5Mbits und 33 Bilder pro Sekunde… da kann man ja nicht mal das Gesicht von einem anderen Autofahrer erkennen (bzgl Beweissicherung)…

Ich stelle die Frage auch hier nochmal rein, da bin ich vielleicht richtiger:

Hallo, eine Frage bezüglich Sentry, Dashcam und Speichermedium: ich habe mir eine High Endurance MicroSD mit Adapter bestellt für den Tesla. Wenn ich diese aber anschließe erkennt der Wagen die nicht, in Einstellungen - Sicherheit ist das Feld „Speichermedium formatieren“ ausgegraut. Interesanterweise funktionieren Sentry und Dashcam aber, wenn ich die Videos jedoch anschauen will ist nur alles schwarz und keine Dateien erscheinen.
Stecke ich den Adapter mitsamt SD jedoch ans Handy sind Videos durchaus vorhanden. Wie kommt das? Die MicroSD ist im exFAT Format, das was Tesla ja will.

Noch eine andere Frage: was für ein komisches Format ist das, in dem die Videos abgespeichert werden? Die Dateien heißen mp4, aber die meisten Galerie-Apps/Video Player können damit nichts anfangen, Bildbearbeitung streikt ebenfalls.

mp4 ist kein komisches format, dass is ein sehr gängiges format - da es aber aus der apple richtung kommt, kannst du es auf jedem mac, iphone, ipad ohne irgendwas zu tun, abspielen - entgegen zum windows
bitte wiki googeln ? quicktime oder vlc installieren , dann hast auch beim windows keine probleme damit

Media Player Classic Homecinema (MPC-HC) für Windows kann auch problemlos MP4 abspielen.

Mir ist das Format mp4 durchaus bekannt, normalerweise können aber sämtliche Galerie Apps, Mediaplayer, Video Editors etc etwas mit mp4 anfangen, weil es eben gängig ist.
Sowohl die Samsung Galerie als auch Google Fotos kann NICHT wirklich etwas anfangen mit den Dateien. Abspielen geht mehr schlecht als recht, bearbeiten zB gar nicht und in der Übersicht werden die Dateien als beschädigt/unbrauchbar angezeigt. Das ist nicht normal.

dann hats bei dir was beim Aufnehmen im Auto !

bei mir funktioniert alles tadellos

formatiere den stick IM Auto neu… und mach quasi eine Testaufnahme

Kann leider nicht formatieren (ist eine Mirco SD in einem Adapter), das Feld formatieren ist ausgegraut.

ähm… dann liegt es vl an dem Adapter ?! weil gerade die sind nicht die schnellsten…

achja… vl hast du den Schreibschutz aktiviert ?! und deswegen kannst nicht formatieren (und bevor jetzt ein schlaumeier meint, dann kann man auch nicht drauf speichern - jein… wenn der schalter nicht abgefragt wird, kann man schreiben was man will…wer weiss wie tesla das programmiert hat)

warum verwendest du nicht einfach den mitgelieferten usb stick ? und wenn du den warum auch immer nicht hast, einen stink normalen usb stick ?! nur damit du es am handy abspielen kannst ?!

ich würde mal das testen, was wahrscheinlich eh geht, und dann wirst eh gleich sehen, dass es an deiner Bastellösung liegt

ich sehe jetzt nicht den Fehler beim Tesla

Das werde ich mal schauen mit dem schreibgeschützt danke für den Tipp.
Ja gut möglich dass es am Adapter liegt … Vll bestelle ich noch ein anderes Modell.

Der Stick hat nur 64GB mir wurde gesagt dass das etwas wenig ist und diese High Endurance MicroSDs sollen sich für das Einsatzgebiet am besten eignen, die sind extra gemacht für Dashcams, CCTV etc, für das dauerhafte beschreiben und löschen. Sticks geben da wohl vergleichsweise schnell den Geist auf.

Meines Erachtens sind 64 GB völlig ausreichend. Ich teste das schon seit einer Weile. Die ältesten Sentry-Aufnahmen werden immer automatisch gelöscht, bevor der Speicher überläuft. Ich schätze, auch 32 GB würden im Normalfall ausreichen.

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Hat jemand Erfahrung mit ext4 Format bei der USB-Platte fürn Sentry Mode? Funktioniert das gut?