Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 2)

OMFG…

Eine Bayrische Firma die einen englischen Webauftritt hat, wird von einem Artikelschreiber extrem fragwürdig ins deutsche zurück „transkribiert“…

Nach dem Artikel dachte ich, das wäre eine Perpetuum Mobile 2. Art Geschichte…

Die Webseite ist schon schlüssiger. Vor allem: „Coil assembly integrated with concrete“ heißt NICHT, dass hier Spulen (und Ferrit) einfach in den Zement/Beton reingeworfen werden, wie das in dem Artikel fabuliert wird.

Ferrit als Zuschlagstoff in Beton erhöht dessen Koerzivität, und man kann (allerdings müssen die Ferrite dafür strukturiert in der Bodenplatte vorhanden sein) die Magnetfeldlinien stärker bündeln.

Die Spule (aus der die Energie stammt) wird in eine vorgegossene Betonbodenplatte eingegossen - aber angeschlossen und - ähnlich wie beim Transrapid, oder einem Induktionsherd - mit Hochfrequenz mittels Leistungselektronik angesteuert.

Dagegen sind die Kosten von Oberleitungen auf Autobahnen wohl Spielgeld…

(Mal abgesehen davon, dass sich sicher wieder die Hersteller nicht auf einen Standard einigen können, da unterschiedliche Fahrzeuge unterschiedliche Bodenfreiheit aufweisen, und elektromagnetische Induktion nicht nur eine genau abgestimmte Spulenanordnung braucht, sondern auch einen geringen Abstand…)

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Muss ja nicht mal eine Oberleitung sein. Stromschiene, wie die Berliner S-Bahn wäre mein Ansatz, um während der Fahrt ordentlich DC ans Fahrzeug zu legen.
Alternativ bei Quantum Capital Partners anfragen, ob die zukünftig eventuell Autobahnteilstücke bauen wollen.

Oberleitung hat von diesen systemen immer noch die beste sicherheitscharakterisrik und geringsten tco kosten…. Ein paar strecken in uk haben auf hauptbahn eine stromschiene versucht… einziger nachteil - überdimensionale transporte können damit ausgerüstete abschnitte wohl nicht mehr passieren…

(Induktionssysteme sind noch sicherer aber prohibitiv teuer… vermutlich 5-10x oberleitung)

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Bitte einfach Mal die angeblichen 22.000 Euro pro BEV mit den 30 Mrd. Flutschäden allein in NRW verrechnen.
Und wir stehen erst am Anfang der Erderwärmung.
Diese komische Neiddebatte obwohl wir sehenden Auges in eine Katastrophe rennen kann ich echt nicht verstehen und nur mit einer „Nach mir die Sinnflut, weil mir eh alles schei**egal ist“-Einstellung erklären.

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Grundsätzlich bin ich ja bei Dir. Mir fehlt auch der Hinweis zur Anschubfinanzierung , wie bei PV.

Der Bezug auf die Klimaschäden in NRW finde ich aber etwas merkwürdig, da geht es um die weltweiten Emissionen und nicht um die der Autos in Deutschland.

Die der Autos in Deutschland sind globale Emissionen.

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die Hölle ist zugefroren: Der Lobbyverband der deutschen Automobilindustrie interessiert sich nicht mehr dafür, dass jemand neue Autos kauft. Statt dessen kämpfen sie für das Recht der ärmeren Schichten, dass man ihnen nicht das alte Auto per Enteignung wegnimmt. Der VDA mutiert damit zu einer sozialen Institution, welche für das Recht der Schwächsten in unserer Gesellschaft streitet … oder so ähnlich

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Kompletter Unsinn. Fahrverbote wird es nur im städtischen Raum geben. Für die Leute, die wirklich darauf angewiesen sind, wird es Ausnahmen geben.
Also kann man mit einem Verbrenner bis er auseinander fällt Teich locker weit über 90% des Festlandes befahren.

wenn ich in der Stadt wohne und ein altes Auto fahre Euro4 werde ich faktisch enteignet. (siehe Stuttgart)
Da bringt dein schönreden auch nichts.

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Enteignung? Dir ist aber schon klar, um was es in den nächsten Jahrzehnten gehen wird? Die Enteignung Deines PKW wird wohl eines unserer geringsten Probleme sein.

Entweder wir passen unser Verhalten den Umweltbedingungen an, oder wir werden angepasst. So einfach ist das.

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Ist halt wie ein Kohlekraftwerk. Irgendwann muss Schluss sein.

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Naja, Dir nimmt niemand Dein Auto weg. Du darfst damit dann nur nicht mehr in die Stadt hineinfahren. Außerhalb der Umweltzonen darfst Du damit fahren, Du darfst es verleihen oder verkaufen. Das ist keine „Enteignung“ sondern eine „Nutzungseinschränkung“ deren Kommen seit spätestens 2016(?) zu erwarten war. Also mal die Kirche im Dorf lassen.

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Das ist Richtig, aber nur rund 0,4% der globalen Emissionen und somit auch nur 0,4% der Schäden in Deutschland. Die Flut hat rund 13MRD gekostet also ca 52Mio auf den Verkehr in Deutschland zurück zuführen. Damit könnte man dann 2.400 E-Autos rechtfertigen, wären diese komplett CO2 neutral.

Am Ende geht es mir darum, dass es aktuell eine teure Form der CO2 Vermeidung ist aber nicht als solche gesehen werden sollte, sondern als Anschub wie einst bei PV!

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Ja, irgendwann wird man die wegfallende Mineralölsteuer kompensieren müssen, das wird spannend.

naja, wenn die Mineralölsteuer kostendeckend gewesen wäre, würd ich dir zustimmen

ist sie aber nicht. Sie deckt ja nicht einmal die Subventionen, die an die Fossilindustrie jährlich fließen. Deswegen greift man dafür sogar noch in die Rententöpfe, die dann wieder leer werden.

Ich wäre daher für eine wirklich SEHR radikale Maßnahme (die aber gewiss niemandem gefallen wird): Subventionen im Ressourcen- und Energiesektor erstmal ÜBERALL auf 0. Dann sind die ganzen (Braun)Kohlekraftwerke von einem Tag auf den anderen so unrentabel, dass eine Woche Betrieb RWE von jetzt auf gleich in die Insolvenz treiben würde, macht der Strompreis kurz einen Spike nach oben, ehe er in Richtung 10 Cent stürzt (weil die Erneuerbaren jetzt schon DEUTLICH darunter in der Herstellung/Beschaffung liegen), steigt der Spritpreis an der Tanke in Richtung 4-5 Euro den Liter, steigt der Preis für Flugtickets um das 10fache an, Versand aus China wird nahezu unbezahlbar und unsere Autobranche neben allen Zuliefererketten bricht binnen weniger Wochen zusammen.

Wenn man sich ansieht, wie unsere aktuelle Wirtschaft mittels der ganzen Hilfen, Förderungen, Sonderregelungen und Co. künstlich in etlichen Bereichen am Leben gehalten wird, dafür dann aber andere wie bspw. Windkraft und PV richtiggehend unterdrückt und behindert werden, wird die ganze Angelegenheit in Sachen „Produkt X wird mit n Euro subventioniert“ als Argument geradezu lächerlich. Insbesondere, da es ein verzerrtes Bild zeichnet…

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sowas bitte als „Standard“ ohne Stecker, sondern zum festen Verbauen und dann bitte in jede Garage packen.

Einfacher kann man Elektroautos keine Ladeanschlüsse mehr bieten

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Die CO2-Vermeidungskosten dürften in vielen Bereichen noch deutlich teurer sein als beim PKW.

Z.B. beim Abreißen von Bestandsbauten, weil diese nicht ökonomisch mit EE betrieben werden können, bei der Decarbonisierung der Stahl und Zementindustrie, im Schiffs und Flugverkehr usw.

Wenn es am Geld scheitern würde, sollte man tatsächlich erst mal da anfangen wo es am günstigsten ist (also einfach: Weglassen, Einsparen) - mmn. scheitert es aber nicht am Geld, man kann und muß alle diese Dinge gleichzeitig angehen (das Geld dafür druckt die EZB bereitwillig) um überhaupt zeitlich in die Nähe der gesteckten Ziele zu kommen.

In Anbetracht der Eskalation, muß man eher da anfangen, wo man am schnellsten das meiste erreicht oder wo ein Versäumnis jetzt einen hohen langfristigen Einfluß hat - egal was es kostet.

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Warum kommt das Produkt erst im März 22 zu einem noch nicht bekannten Preis in den Handel?
Der serienmäßig bei Tesla beiliegende Ladeziegel erfüllt den gleichen Zweck. Mit meinem Tesla geht das schon seit über 7 Jahren.
Leider wissen viele nicht, daß ein EV an jeder Schukosteckdose geladen werden kann. Darüber sollten die Medien ruhig mal berichten. Ich würde den Redakteuren das auch gerne zeigen.

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Na dann mach das doch :slight_smile: