Warum? Man kann auch Verbrenner einfach teurer (unattraktiver) machen.
Ich gehe davon aus, dass fossile Energieträge in den kommenden Jahren massiv verteuern wird, von daher gleicht sich das aus.
Wenn ich mir anschaue, dass die teuren Spritsorten schon entspannt an den 1,90 kratzen und der Unterschied zwischen Benzin und Diesel nur noch 5ct sind, dann sehe ich da langsam schwarz.
Ich gehe davon aus, dass der Steuerunterschied in den kommenden Jahren komplett wegfällt und dann sind Dieselmotoren komplett tot, denn dann ist der letzte Vorteil auch weg.
Und beim Benzin rechne ich noch vor 2025 mit deutlich über 2€ den Liter.
Danke, dann hatte ich wohl immer einen anderen Link dazu. Schön, dass er doch noch oder wieder zu sehen ist. Hieran sieht man aber, dass andere nicht alle blöd waren, wie es hier so oft behauptet wird, denn ich denke dass es betriebswirtschaftlich nicht so falsch war nicht alles auf eine Karte zu setzen.
@harlem24 die USA hat Du vergessen, dort läuft es nicht so rund mit BEVs. Hier wird ja so viel Wirbel um einen einzigen Motor gemacht, das kann ich nicht verstehen und wieder das Ende aller Tage herbeigerufen.
Ich bin ja auch der Meinung, dass BMW und Co sich jeder eine eigene solide BEV Marke hätte leisten sollen und richtig darauf aufbauen können. So wie ich zwar nicht jede Entscheidung von Elon Musk toll finde und nachvollziehen kann, so bin ich nur ein kleiner Hans Wurst und habe vom Lenken großer Firmen keine Ahnung 
Alles etwas später als propagiert aber er ist ein cooler Typ der die Dinge relativ wertneutral und humorvoll rüberbringt. Tippingpoint 2022?
Das Problem hat man bei Tesla zum Glück nicht ganz so.
Ich verstehe aber dass Besitzer eines älteren Leaf oder Zoe da etwas enttäuscht über ihre Wiederverkaufspreise sind.
Andererseits: Für meine alten Verbrenner habe ich meist auch nur noch symbolische Beträge erhalten und in Zukunft werden die Occasionspreise wohl noch weiter fallen.
Die Kommentare dazu lest ihr besser nicht, oder nur zur „Erheiterung“ ![]()
Ich rechne mit einer Abwrackprämie für Verbrenner (Und Ölheizungen) in 4-5 Jahren
Das ist auch ein Ergebnis der Förderung von 6000 €. Die meisten mit einem überschaubaren Budget nehmen eben Zoe/eUp oder Dacia neu, würde ich bei 30% Förderquote und Fahrzeuggarantie wohl auch so machen. Zuschüsse sind immer auch Eingriffe in Märkte. Wenn die Zuschüsse über viele Jahre laufen, können eben ganze Segmente wie hier der Handel mit gebrauchten günstigen BEV wegbrechen.
Übrigens ist der verordnete Herstellernachlaß von 3000 € + Umsatzsteuer kein Zuschuß, sondern eine Zwangskalkulation mit Ausweis in der Rechnung. Da auch das schon sehr lange läuft, werden ausnahmslos alle Hersteller genau diesen Abzug einkalkuliert (vorab zugeschlagen) haben, ist doch klar. Oder meint jemand, die Hersteller würden hergehen und ihr Tafelsilber verschenken?
Der Bericht ist allerdings aus der Schweiz wo es keine Förderung gibt und auch keine gangbare Möglichkeit Gebrauchtwagen ins Ausland zu verkaufen.
Klar, die Förderungen verschärfen das Problem noch denn wer kauft schon einen Gebrauchten wenn es für den gleichen Preis einen Neuwagen gibt
…in den USA kommen nun der F-150 und der Colorado als BEV und die sind sehr günstig und hochinteressant (wenn die Daten stimmen)…das ist dort der Massenmarkt…
Moin!
„ muss die Bundesregierung sich jetzt für eine Verschärfung der EU-weiten CO2-Flottengrenzwerte möglichst auf minus 75 Prozent bis 2030 einsetzen und die Fahrzeug- und Kraftstoffbesteuerung umfassend reformieren, …“ im Tagesspiegel
Ok, da könnte uns in D ja egal sein, daß das Absatzgebiet von günstigen gebrauchten BEV aus der Schweiz weggebrochen ist. Die Marktbeeinflussung der Subventionen macht vor den Grenzen nicht halt.
In vielen Schwellenländern wäre so ein Angebot super. Günstige Stadtautos, die einfach an Schuko geladen werden. Nur um das Thema kümmert sich wohl noch niemand.
könnte passen. Da ist dann ja wieder die CDU an der Regierung 
Ich hoffe doch sehr, dass in vier Jahren keiner mehr ernsthaft davon spricht, dass der Verbrenner (ob nun mit Benzin oder E-Fuel) eine Alternative für den PKW darstellt. Zudem hoffe ich, dass Gerichte mal ein paar weitere Entscheidungen treffen werden, bezüglich Pariser Abkommen und dessen Einhaltung.
https://www.ford.com/trucks/f150/f150-lightning/2022/
ich finde den geil! und das ist mal ein Frunk!
Bei den ganzen Meldungen zum „freien Fall“ frag ich mich wo denn die ganzen billigen Elektroautos sind. Also auf Mobile.de finde ich sie jedenfalls nicht.
Die Story wird scheinbar von Akteuren angeheizt, die Mietmodelle im Fokus hat. Es ist traurig, dass man solche „Experten“ befragt ohne auch nur einen gewissen Realitätscheck durchzuführen.
Vor allem kann man jeglichen Artikel, der in .CH erscheint, sich an .CH-Leute richtet, aber sich auf Studien aus .DE stützt, ungelesen in die Tonne treten. Nichts davon ist relevant.
Ich bin da mittlerweile emotionslos. Vielmehr ist es bei mir nur noch reines Interesse, wie der BEV-Ansatz in der breiten Masse funktionieren soll. Die Zulassung reiner BEV in D sind immer noch überschaubar. Viele der Nicht-Tesla-BEV sind aufgrund der Pandemie noch nicht wirklich in den Ferienmonaten auf Langstrecke unterwegs gewesen, bzw. wenn ich in mein Umfeld schaue, werden aktuell BEVs lediglich als 2. oder 3. Wagen angeschafft. Sollte die Pandemie überwunden werden und sich das Verkehrsaufkommen wieder normalisiert werden wir viele böse Überraschungen an der schlecht ausgebauten Ladeinfrastruktur sehen und das wird einen Pushback bei den zukünftigen BEV-Käufern bewirken. Naja, und wie immer reden wir hier über Luxusprobleme der Ersten Welt. Lasst doch die paar hundert Millionen Europäer auf BEV umsteigen, für die sie den Strom nicht bezahlen bzw. nicht bereit stellen können. Soll Europa wieder aufs Fahrrad umsteigen. Die restlichen 6,6 Milliarden Menschen auf dem Planeten werden liebend gerne auf Spitzentechnologie z.b. aus D zurück greifen. Dann fährt die wachsende Mittelschicht in Asien, Afrika oder Südamerika eben Golf 7 oder C180 aus afrikanischer Produktion. Denn eins sollte klar sein: wenn in Zentraleuropa kein Absatz für Verbrenner mehr möglich sein wird, werden die Fabriken für Verbrenner auch nicht mir dort benötigt. Und die Arbeitsplätze auch nicht mehr. Die Fabriken werden dann abgebaut und in Afrika/Asien/Südamerika wieder aufgebaut. Nah am Kunden produzieren. Macht VW mit dem Käfer/Bus/Golf1 etc. ja schon lange so.
Autofahren wird in Zentraleuropa dann wieder etwas für die gehobene Mittelschicht.
Weil es sich die anderen nicht mehr leisten können. Selbst Schuld, wer sich keinen Tesla leisten kann. Ich seh das positiv: dann gibt es endlich wieder weniger Verkehr und weniger Staus. Und die Hauspreise und Mieten dürften sich in Stuttgart dann auch halbieren 
…das Gegenteil wird der Fall sein: Pendeln teuer => Stadtflucht => Immobilienpreise steigen massiv an…
Das mit der dritten Welt stimmt aber das es auch anders geht sieht man in China, wobei China keine dritte Welt ist. Wenn es irgendwo Sonne in Massen gibt dann nahe am Äquator. Wenn sich wo PV Lohnt dann da. Was denkst du wir gerne die Leute kleine billige E Autos aus China für 4.500 Euro nutzen werden wenn der Strom vom Dorfeigenen Dach kommt😉 Billiger und unabhäniger geht es dort nicht mehr. Das Problem der „teueren“ BEVS ist ein reines Problem in DE. In den USA kommt jetzt der F-150 Lightning für etwas mehr als 32.000 Euro(!!) Startpreis. Also bitte…es geht schon man muss nur wollen…
Das Ende der Verbrenner kommt mit der derzeit exponentiell steigenden Anzahl der Neuzulassungen und dem kippen der Skaleneffekte. Wer auf den aktuellen Marktanteil schaut ohne die Tendenzen zu sehen sieht halt nur einen Teil des Ganzen.
Gerade findet ein massiver Strukturwandel in der Industrie statt und jedes Elektroauto was gebaut werden kann wird verkauft - bei den Verbrennern sieht das nicht so aus; trotz Chipmangel hält sich der „Backlog“ in Grenzen.
Genauso ist es ja verwunderlich, dass wir millionen Fahrzeuge in Deutschland betreiben, die als Energiequelle einen Treibstoff verwenden, den wir nahezu ausnahmslos importieren und in der Fläche Verteilen müssen. Ich habe keine Zweifel, dass sich eine ähnliche Industrie (Aufbau, Wartung und Planung etc.) der Schnelladesäulen aufbauen wird. Die Frage ist natürlich, wie schnell das gehen wird. Immerhin hat die Bundesregierung ja schon vor einiger Zeit ein „Marktversagen“ festgestellt und das „Deutschlandnetz“ wird eifrig geplant.
Die Kosten werden in den kommenden Jahren sinken und es wird sich hoffentlich ein gescheiter Gebrauchtwagenmarkt entwickeln. Für die Mitbürger mit wenig Einkommen wird es eine Förderung benötigen. Die Aktuelle ist ja eher eine Mitnahme für Leute, die sich den Wagen auch so leisten könnten, zumindest häufig.