Einfach abgestöpselt - Unverschämtheit !!

Genau aus diesem Grund freue ich mich über jede Ladestation, die weit weg vom Schuss liegt und nicht kostenlos ist, beides erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Station nicht von Verbrennern bzw. nicht (mehr) ladenden PHEV/BEV blockiert wird… :wink:

Dann hoffe auch mal darauf, dass an diese Säulen dann nicht mit der VAG Charge & Fuel Karte geladen werden darf… denn da kostet mich die kWh AC-Strom weniger als bei mir zuhause. :wink:

Und mich wundert immer, dass sobald ein PHEV irgendwo steht und lädt man mit dem Argument „der kann ja auch ohne Strom weiterfahren“ genutzt wird. Es ist ja nicht so, als wäre ein Tesla mit >80% SoC nicht weiter gekommen. :wink:

Unabhängig davon ist es natürlich absolut nicht akzeptabel, irgend jemanden einfach so abzuhängen, der noch aktiv lädt. Egal ob BEV oder PHEV.

In dem Thread ist schon alles dreimal gesagt, also ist es auch egal wenn ich meine Meinung noch oben drauf lege: Öffentliche Infrastruktur ist öffentlich. Ausgelegte Telefonnummern sind dazu da, dass man sie bei Bedarf nutzt. Wie viel Ladung ich brauche, entscheide ich und nicht jemand der mein Auto zufällig entdeckt. Dem Tesla konnte man von außen vermutlich nicht ansehen, ob er für die geplante Strecke voll genug war. Hätte man aber telefonisch erfragen können.
Natürlich entfernt man sich beim laden vom Auto.

Gesendet von meinem Nexus 6P mit Tapatalk

Und nicht vergessen, es gibt viele Teslafahrer ohne Lademoeglichkeit daheim.

Korrekt!

Korrekt!

Entscheidend ist doch, dass man das Auto nach dem Laden entfernt!

Gruß Mathie

So sehe ich es auch.
Neben dem Auto stehen und das Kabel heben ist sowas von gestern… :wink:

DerSchwabe macht seinem Namen alle Ehre. :laughing: …Sagt ein Schwabe :blush:

Aber mein Papa hat mir das so beigebracht. Der hat immer gesagt nach dem Tanken noch einmal gut schütteln da kommen noch ein paar Tropfen raus.

Du meinst das geht jetzt beim Elektroauto nicht mehr??? :blush:

Aus Deiner Antwort schließe ich, dass du kein Schwabe bist.
Für Nichstschwaben: Das schwäbische Wort „heben“ bedeutet im Hochdeutschen „halten“.

Editiert wegen Tippfehler und zur Präzisierung:
Das hat nichts mit den paar Tropfen zu tun, die man noch in den eigenen Tank retten könnte.
Für Nichtschwaben: Das schwäbische Wort „heben“ bedeutet im Hochdeutschen „festhalten“.

:unamused:
wenn i dohanna au emr en meirar erschda fremdsproch schreiba muas… no ko soebbas schoamole nausrutscha :laughing:

Nein ich bin kein Schwabe. Aber ich mag indigene Völker :laughing:

Was lernen wir jetzt aus dem hier geschriebenen?
Stehen wir weiterhin auf dem Standpunkt: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Egal wie lange es dauert“. Oder wollen wir anderen Fahrzeugmarken gegenüber rücksichtsvoll bleiben?

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Alles weitere ist per Kommunikation lösbar. Ist wie an der Supermarktkasse.

Doch, das fliessen bestimmt noch ein Paar Elektronen kostenlos in den Akku… :laughing:

Sehe ich auch so.
Das Argument mit PHEV und kein Bedarf zum Laden würde ansonsten an jeder Säule zur Anwendung kommen. Dann müsste man in diesem Fall nämlich auch beurteilen, ob der Teslafahrer auch zu Hause hätte laden können, falls ja wäre sein Bedarf an der Ladesäule ja auch nicht zwingend.

Jedoch sollte es dem Wartenden nicht zustehen, darüber zu urteilen, ob der Ladende nun „ausreichend“ geladen ist (ausser >=100%).

@Threadstarter: Du möchtest nicht die ganze Konversation wiedergeben, aber was war denn die Antwort des Mitsubishi Fahrers auf deine Fragen? Was war das Ende der Konversation?
Du bist anscheinend nach Hause gefahren, ohne nochmals weiter zu laden. Wie bist Du am nächsten Tag zu deinem Ziel gekommen?
Kannst Du auch zu Hause laden?

  1. Den Eingriff an einem fremden Fahrzeug hat er überhaupt nicht als Problem angesehen und für sich das Recht abgeleitet zuerst seine 11 kWh laden zu dürfen um abgasfrei nach Hause zu kommen was jedoch auf Grund der noch zurückzulegenden Strecke eh nicht geglückt wäre. Er wollte danach meinen Tesla wieder anstöpseln, ich bin mir aber nicht sicher ob das gegangen wäre. Außerdem kann ich das auf der Tesla-App nicht erkennen und überprüfe natürlich den gemeldeten Abbruch.

  2. Ich bin am nächsten Morgen früher los als geplant und habe die restlichen % noch nachgeladen. Diese kostenlose Ladestation wurde von den hiesigen Stadtwerken eingerichtet um die E-Mobilität zu fördern und das Vorhandensein dieser Lademöglichkeit hat meinen Entschluß für den Kauf eines E-Mobils erheblich beeinflußt. In der Folge werde ich dies nutzen so oft ich kann, musste auch schon häufig wieder umkehren weil die Chademo ( 43 kW ) belegt war. Ich habe auch schon bereitwillig unterbrochen um einem E-Taxifahrer seinen Job zu ermöglichen und habe absolut kein Problem damit. Eine regelmäßige Spende an die Kaffeekasse des Autohauses ist für mich zudem obligatorisch.

Aber bitte: Ungefragt von meinem Fahrzeug die Finger lassen !!!

+1

Ernsthaft:

Ladendes Auto abstöpseln => nicht ok
Vollgeladenes Auto abklemmen => ok, aber achtsam mit der Technik (Chademo-Adapter) umgehen

Ladescheibe mit Handynummer hinterlassen, dann besteht die Möglichkeit das höflich zu lösen und vorher zu fragen. Im Notfall kann man dann auch die Ladebuchse über die Tesla-App entriegeln, wenn jemand dringend laden muss, ohne das man selbst vor Ort ist.