Ich habe erst einmal an CHAdeMO geladen, mein Adapter hat sich im Fahrzeug hörbar verriegelt, der CHAdeMO Stecker am Kabel der Säule hat aber nicht hörbar verriegelt, somit wäre es vermutlich möglich gewesen, diesen einfach auszuklinken…
Soweit ich weiß hat Chademo sogenannte „Pilot-Kontakte“, die beim Abziehen zuerst abgezogen werden (weil kürzer ausgelegt im Stecker) und dann das Schütz in der Säule fallen lassen. Also kein Funkenflug beim Abziehen.
Zu dem Thema: wo zwei Menschen aufeinander treffen, geht es am besten mit etwas Toleranz gegenseitig. Das umfasst auch, mal kleinere Fehler des anderen freundlich zu handhaben.
Fast niemand hat die Fähigkeit, Kritik anzunehmen wenn diese unfreundlich geäußert wird. Sehr viele haben die Fähigkeit, Kritik anzunehmen, wenn sie unter Wertschätzung der Person des zu Kritisierenden geäußert wird.
Mehr möchte ich ohne die Situation zu kennen nicht schreiben.
Falls es mir die Zeit zulässt geh ich nachher mal in Höhenrain an der Chademo Testladen und checke das "Abstöpseln des ChadeMo unter „Last“.
Klar wenn ein „anderer“ an der Säule den Ladevorgang abbrechen kann wird das Abstöpseln immer gehen (Ein Problem des Adapters).
Dann were ich aber ab sofort um dies zu verhindern meinen Chademo Adapter mit dem Ladekabel mit einem Fahrradschloß „verbinden/verriegeln“.
Ganz genau, das ist auch unsere Wahrnehmung. Die kostenlosen Chademos sind LADEPLÄTZE und keine PARKPLÄTZE (merke: wer sein Fahrzeug verlässt, der parkt!). Also wenn wir z.B. bei Tank&Rast das Fahrzeug kurz verlassen, dann kommt die Ladescheibe ins Fahrzeug, ansonsten bleiben wir beim Fahrzeug.
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Und genau wegen solcher Äusserungen und Zeitgenossen haben die Tesla Fahrer den Ruf arrogant zu sein, wie früher die Mercedes Fahrer mit eingebauter Vorfahrt.
Ich finde das Verhalten des Hybridfahrers indiskutabel.
Hier geht es um ur männliches Instinktverhalten.
Normalerweise hat man (sofern man nicht komplett leer ankommt) den Tesla in 1h am Chademo voll.
In München verriegelt alles, das Ladekabel vom Chademo zum Adapter lässt sich allerdings von der Säule aus stoppen, und sich damit die Verbindung trennen.
Tesla hat hier IMHO mitgedacht, so daß sich der Adapter nicht entfernen lässt.
Tesla-Lader am ChaDeMo blockieren jeden(!) der DC laden will, denn an der von mir beschriebenen Ladesäule gibt nur für einen zeitgleich die Möglichkeit DC zu laden. Es werden also auch alle CCS-Ladegäste ausgebremst.
DC-Ladestellen sind keine Parkplätze. Ich heiße das abstöpseln dennoch nicht gut. Aber die „Provokation“ (wenn man es mal so nennen darf) ging vom Tesla-Fahrer aus. Wenn man schon auf 90% lädt, was sehr lange dauert, warum bleibt man nicht am Fahrzeug? Ich provoziere nun auch mal: Da wollte unser Fadenerstellter ein paar Euro sparen und dann empört er sich hier auch noch. Die Frage: Kannst Du zuhause nicht laden (wenn fußläufig) wurde nicht beantwortet.
In Berlin Rasthof Grunewald wird dem Vernehmen nach das Umsonstladen im Frühjahr 2017 enden. Ein Problem weniger. Die Bundesregierung und die Ladesäulenförderung werden den Mangel an knappen Ladesäulen etwas entschärfen. Aber solange Ladesäulen knapp sind (gerade DC) sollten alle dort mit besonderer Umsicht handeln.
Wenn man zu Hause ggf. nicht die Möglichkeit hat mit 11kW oder mehr zu laden - also nur die 3,1kW über den UMC bekommt - und nach einer kurzen Nachtruhe wieder lange fahren muss, dann ist ein nahegelegener CHAdeMO natürlich eine sehr gute Gelegenheit.
Ich lade auch häufig an CHAdeMO-Säulen, und bei vielen bekommt man nur ca. 180km/h (also etwa 34kW).
Gerade, wenn man dann schon eine Ladescheibe und seine Telefonnummer hinterlegt hat, finde ich es nicht unbedingt notwendig für 1 ½ Stunden am Fahrzeug zu bleiben - solange man in der Nähe ist (und 5 Fussminuten sind durchaus in der Nähe).
Jemanden während des Ladevorgangs abzustöpseln, weil man sich aufgrund der Tatsache, dass man ja einen kleinen Akku hat, das entsprechende Recht ableitet, geht einfach nicht.
Man nimmt als zierliche Person ja auch nicht einfach einem kräftigeren Menschen am Buffet das tolle Steak vom Teller, weil man findet der hätte offenbar schon genug gegessen (ok - ganz billiger Vergleich - aber er illustriert die Aussage).
Gewalt bedeutet nicht unbedingt körperliche Gewalt gegen Menschen…
Aber ich möchte dir nichts unterstellen, was du genau gemeint hast kann ich nicht wissen - lediglich deine Formulierung lies nichts gutes vermuten…
Ich finde einige Aussagen hier echt putzig. Da lädt jemand an einer öffentlichen Ladesäule. Warum fragt ihr da, ob er nicht zuhause laden kann? Für mein Verständnis gibt es keinen Grund, sich für die Nutzung öffentlicher Infrastruktur zu rechtfertigen.
Für mein Verständnis gilt hier klar „first come, first serve“.
Ich würde mir auch verbitten, an meinem Auto rumzufummeln.
Ich halte es sehr gerne mit „die Freiheit eines Menschen endet dort wo jene des anderen beginnt“
Eine vermehrt um sich greifende Unart lautet „ich mache was ich will & so wie es mir passt - ohne Rücksicht auf andere“
Das verträgt sich eindeutig nicht mit Werten & Moral.
Im Unterschied zu vielen anderen bin ich auch bereit für die Beibehaltung der Werte einzutreten - sowohl mit meiner Meinung als auch mit meinem Handeln.
Dabei habe ich es immer geschafft mit den richtigen Mitteln zu agieren. Und das wird so bleiben.
Eine schärfere Formulierung möge dazu dienen, dass potenzielle Vollzeit-Egoisten in Zukunft eher das Hirn einschalten bevor sie mit ihrem Handeln anderen schaden; und vor allem mir …
Ich glaube, es ist immer noch nicht verstanden. Da lädt einer, der mit seinem Fahrzeug den größten Akku hat, den es derzeit gibt. Damit steht er auch am längsten. Und er kann eigentlich „überall“ schnell laden und nimmt den Leuten, die nur ganz, ganz wenige akzeptable Lademöglichkeiten haben, diese auch noch „weg“. Er ist nicht zugegen. Gut, er hat eine Telefonnummer hinterlassen. Und dem Mitsubishi Fahrer ist aus welchem Grund auch immer es nicht gut ergangen. Und nun? Ich finde das schon unsozial vom Teslafahrern, wenn man sich da entfernt. Ich möchte nur erinnern, welche hohen Wogen zupgeparkte Supercharger erzeugen. Und nun sich mal in die Lage des Mitsubishifahrers versetzen.
… und ich kann kein Problem daran erkennen, solange er noch lädt und nicht parkt und somit die Ladesäule blockiert. Am SuC beschwert sich schließlich auch niemand über jemanden, der Lädt. Akkugröße hin oder her.
a) Ich habe das so verstanden, dass nicht ein voll geladenes Fahrzeug nutzlos geparkt sondern weiterhin geladen wurde, und zwar an einer öffentliche und daher auch vom Tesla-Fahrer mitfinanzierten Ladestelle. Daher handelt es sich im Grunde wohl eher um
b) eine deutsche Neiddebatte. Der Tesla-Fahrer hat nichts grundsätzlich Verwerfliches gemacht und auch seine Nummer hinterlassen.
Sehe ich genau wie Eifel.stromer. Zumal eine Ladescheibe auslag und man es hätte klären können, wenn es wirklich drängt.
Nur durch die Nutzung von öffentlichen Ladesäulen kann man ja Bedarf signalisieren. Sonst heißt es irgendwann „lädt ja nie einer“ und Schwupps ist sie wieder weg.
Ich wäre auch auf den Mitsubishi Fahrer sauer. Erstens braucht der keinen Strom zum Fahren und zweites hätte der anrufen können. Ich denke, so wie der reagiert hat war er auf den „gestopften“ Tesla Fahrer neidisch und wollte ihm eines auswischen.
Viel mehr ärgere ich mich am Flughafen Münschen über die Plug-In-Hybriden. Die verstellen alle Ladestationen nur wegen der guten Lage dieser Parkplätze. Ich habe den zuständigen Mitarbietern des Flughafen München schon geraten die Ladestationen „am A. der Welt“ aufzustellen. Dann wäre das Problem mit den Plug-In-Hybrid Fahrern gelöst…