Soweit ich die Rechtslage sehe, gilt zwar die Verordnung, aber sie kann nicht angewendet werden, da die „Kundmachung“ nicht veröffentlicht werden kann, somit gilt die VO nicht, weil sie nicht für jedermann erkannt werden kann.
Mag vielleicht für Österreich gelten. In Deutschland gelten Schilder auch dann, wenn sie nicht sichtbar sind. Gibt es Gerichtsurteile zu.
Zumindest wird in Deutschland angenommen, dass man als „Ortskundiger“ die aktuellen Geschwindigkeitslimits kennt und diese auch dann anwendet, falls das Schild verdeckt, blockiert oder aus anderen Gründen zwar aufgestellt aber nicht sichtbar ist.
korrekt
es gibt nur einige wenige Ausnahmen von der Regel - beispielsweise das „Vorfahrt gewähren“ oder das „Stop“-Schild, da beide so eindeutig geformt sind, dass sie nicht verwechselt werden können.
Und grundsätzlich müssen Schilder aber schon sichtbar sein, da sie als Verwaltungsakt gemäß § 41 VwVfG „bekanntgegeben“ werden müssen.
Die Bekanntgabe erfolgt bei Verbotszeichen nach den bundesrechtlichen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung durch Aufstellen. Sind Verkehrszeichen so aufgestellt oder angebracht, dass sie ein durchschnittlicher Kraftfahrer bei Einhaltung der nach § 1 StVO erforderlichen Sorgfalt schon „mit einem raschen und beiläufigen Blick“ erfassen kann, äußern sie nach dem so genannten Sichtbarkeitsgrundsatz ihre Rechtswirkung gegenüber jedem von der Regelung betroffenen Verkehrsteilnehmer, gleichgültig ob er das Verkehrszeichen tatsächlich wahrnimmt oder nicht (stRspr; BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 1996 - 11 C 15.95; OVG Schleswig, Urteil vom 21.01.2021 – 4 LB 9/20).
ich halte es für unwahrscheinlich, dass ein Schild über lange Zeit nicht sichtbar ist.
Man könnte daher einfach die Schwelle zum Entfernen der Schilder erhöhen (z.B. eine Woche, oder einen Monat… egal - wäre besser als jetzt).
Oder man prüft diese Daten von Hand - sollte kein großes Problem sein.
Natürlich ist das auch alles nicht 100%ig - aber wenn man es mit der aktuellen Situation vergleicht, wären mit 99,9% viel lieber, als das, was wir jetzt haben.
Davon abgesehen glaube ich nicht, dass Tesla auf Dauer die Schilder und sonstige Informationen speichern möchte. Ich denke die wollen, dass jedes Auto selbst die aktuelle Situation inkl. Schilder erkennt und beurteilt.
Dann bräuchte man die Daten nicht in der Karte.
Das halt ich zwar derzeit für sehr schwierig, aber ich glaube das ist das Ziel von Tesla.
Ist es möglich das es abhängig ist ob AP an oder nicht?
meine 80er Strecke wird immer als 50 angezeigt (früher nicht)
Nun ist mir aufgefallen das wenn ich mit aktivem Autopilot da Fahre erkennt er die 80 (übernimmt es aber nicht automatisch).
Ohne AP erkennt er zum Teil das 50 aufgehoben, zeigt aberimmer 50 an.
würde ja keinen sinn machen…
Es sollte für Tesla doch ein leichtes sein zu dokumentieren, wenn ein Schild anders erkannt wird als es in den Navidaten gespeichert ist. Am Anfang ist es vielleicht etwas manueller Aufwand zur Prüfung und Sichtung, nach einem ersten Aufräumen der Daten aber nicht mehr. Man muss nichtmal vor Ort nachsehen, die Fahrzeuge können ja von Problemstellen einen Videoclip zur manuellen Prüfung speichern. Mit relativ wenig Aufwand könnte man so die Datenbasis erheblich verbessern. Zumindest auf Autobahnen sollte das gemacht werden.
Es würde schon helfen wenn wie in Österreich die Baustellen Tempos im Gelb sind. Dann könnte der Wagen schon mal unterscheiden ob es fix oder nur temporär ist. Dann werden vorrangig die weissen gespeichert und anhand der Menge verifiziert. Audi schickt die Vekehrszeichen online weg. War zumindest im letzten A4 so.
Die Verkehrszeichenerkennung müsste einfach mehr Priorität bekommen und die Kartendaten mit den erkannten Zeichen nach und nach befüttert werden.
Bei schlechtem Wetter (Starkregen, Schnee, Nebel) kann das Fahrzeug dann auf die Kartendaten zurückgreifen und bei schönem Wetter die Schilder über eine Dauer von meinetwegen 2-4 Wochen bestätigen, sofern genügend Fahrzeugdaten von der Strecke gesammelt wurden.
Dann wären temporäre Verdeckungen nicht störend im weg und bei Schlechtwetter gelten die Navidaten.
Mehr Prio wäre echt gut. Man sieht ja, dass er die festen Schilder erkennt und die dynamischen können doch auch kein Problem sein.
Jetzt noch programmieren, dass am Schild die Geschwindigkeit +x eingehalten wird, dann wäre Autopilot superentspannt und ein riesiger Mehrwert.
Das ist in Österreich nicht der Fall. Die sind ganz normal weiss.
In Italien gibts sowas glaub ich, oder wars Slowenien?
Slowenien könnte sein. Irgendwo waren sie jedenfalls Gelb. War in letzter Zeit nicht so oft im Ausland :)). Sorry.
Bei meinem ersten SR+ musste ich häufiger neu booten, weil das Radio einfach keinen Laut mehr von sich gar. Bei dem LongRange, den ich jetzt fahre, war nach den gut 4 Monaten alles gut, bis er am Wochenende plötzlich keine Geschwindigkeitsschilder mehr erkennen wollte. Auch am 3. Tag nach langem „Schlaf“ kam die Funktion nicht zurück. Neu booten half dann. Ganz ohne geht es offenbar leider nicht.
Das ist mir letzte Woche in Holland das erste Mal bewusst aufgefallen. Da hat das allerdings super funktioniert.
Evtl. haben die da einfach mehr Fahrzeuge/Erfahrung, ausserdem hilft vermutlich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100km/h.
Aber das war klasse, man konnte durch die Autobahnkreuze, ohne am Rädchen drehen zu müssen.
das gleiche hier in A.
schönes feature … ![]()
Ich HATTE EU-2021.8-12875 Ende Mai. Leider hatte mein MX kurz danach einen spontanen Factory Reset
Vermutlich nach einem fehlgeschlagenen Software Update.
Danach kam dann 2021.4.18.3 und leider (?) nur noch EU-2019.21-12489. Seit dem Funkstille…
Tesla Hotline und Ranger (kam wegen was anderem), behaupten ich hätte die neueste Version. Frage mich, ob das stimmt. Falls ja, wurde es etwa - evtl. für einen Teil der Flotte - zurückgezogen?
Nein. Es ist ein bescheidenes Feature.
Komm zum Knoten Seebenstein und teste es da.
ich war die letzten wochen auf mehreren großen dienstreisen rundum in A unterwegs.
100% navigate-on-autopilot
hat großartig funktioniert…
komm zum knoten Linz,
er cruist sich in mehreren schritten mit rotierendem blauen tempokreis runter auf die vorgeschriebenen 100 die er dann sanft rechtzeitig vor dem radar erreicht.
funktioniert perfekt… ![]()
Für diejenigen die sich als Detektiv versuchen wollen ![]()
Wenn man in der Schweiz von zum Beispiel „Wilderswil/Kanton Bern“ nach Basel navigieren will, zeigt das Tesla Navi 2019.xx.whatever bei der Autobahnauffahrt zwischen Wilderswil und Interlaken an man solle auf die Autobahn richtung „Bregenz/Thun/etc“ fahren. Richtig wäre „Bern/Thun/etc“. Sowohl Google als auch TomTom und Openstreetmaps zeigen das „aktuell“ richtig an… Wer jetzt rausfindet wo es mal falsch war, wüsste dann wohl wo die Daten ursprünglich her kommen ![]()