[Diskussion] Model 3 / Model Y - Batterie / Akku (Teil 2)

es geht hier nicht nach 5 Jahren, eher nach 10 Jahren und Wiederverkaufswert. Da wird die Degradation eine große Rolle spielen.

Aber wenn ich mal wirklich zuviel im Akku habe und irgendwas geplantes nicht stattgefunden hatte: Standheizung oder Standklima. Da bekommt man schnell man 10% aus dem Akku raus.

Das dürfte 1% der Forenteilnehmer betreffen. So lange behält niemand das Auto, alleine die fehlenden neuen Features zwingen irgendwann zum Neukauf.

Aber der Wert ist nach 10 Jahren ohnehin schon sehr klein. Da geht es dann in jedem Fall um sehr wenig Geld im Vergleich zum NP. Die Degradation macht dann keinen allzu großen Unterschied beim Verkauf. Voraussetzung ist natürlich, dass die Batterie nicht (halb)tot ist.

Was bekomme ich denn heute noch für mein MY LR AWD aus 8/2022, welches einen nominellen NP von ca 60000 Euro hatte? Da ist doch schon fast die Hälfte weg, ohne wesentliche Degradation.

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Das ist schon spezielles Thema bei Tesla. Ander Hersteller maskieren die echte Größere besser und damit sind auch 100% Ladungen nicht so schädlich.

Tesla fährt eine Politik, die immer mehr nervt. Wenn Chinesen schon 20 zu 80% in 15 Min. schaffen.

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ja, Neuwagen verlieren immer an Wert. Aber als Verkäufer vom 2. zum 3. kann das schon eine Rolle spielen, glaube ich.

Es gibt Verbrenner die sind X € mehr Wert nur weil sie weniger Kilometer haben. Egal ob das jetzt für die Lebenslaufleistung eine Rolle spielt.

Aber als 2. oder 3. Besitzer weiß man nicht, wie die Vorbesitzer das Auto behandelt haben.

zumindest kannst du den SoH der Batterie auslesen.

Die ganzen Batteriezertifikate sind, wie Versicherungen auch, eine Geldvermehrungsmaschine, die auf die Angst der Menschen abzielt.

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ich meine nicht die Zertifikate.

Ich glaube das könnte hier auch interessant sein. Niedrige Ladeleistung kenne ich irgendwoher. Hohen verbrauch durch Vorkonditionierung auch.

Irgendwas hat Tesla (Ver)bastelt?!

Welchen Einfluss hat eigentlich der „Gasfuß“ auf die Degradation des Akkus? Wenn man die PS des Autos öfters mal richtig ausnutzt, herrschen doch noch höhere Spannungen als beim Supercharger mit maximal 250Kw. Gibt es Studien etc. dazu, welchen Einfluss häufiges aggressives Beschleunigen oder eben vorsichtige Fahrweise auf die Akkugesundheit hat?
Dass man im Winter bei kalter Batterie nicht voll Gas geben sollte, ist klar.

Mehr als du denkst. Hohe Ströme nix gut.

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Wenn man den technischen Datenblättern der Zellhersteller glauben mag, dann sollten die Zellen trotz kurzzeitigem 5C das Autoleben mit >500 Vollzyklen = 200TKM überleben - eigentlich.

Klar, gut isses nicht. Aber CATL und LG zeigen, dass es möglich ist.

Ich fände es da mal interessant zu wissen, was „schlechter“ für den Akku ist, starkes Beschleunigen oder Laden am Supercharger. Manche haben ja trotz häufigem Superchargen eine relativ geringe Degradation.

Lange hohe Ströme.
Der SuC liefert ja nur 3 - 5 Min 250 kW. Danach wird es weniger.
Und 250 kW sind weniger als volle Power beim fahren.
250 kW sind 340 PS.

Model 3/Y liefern auch nicht lange die vollen 500PS.

Meiner Erfahrung nach haben SuC und sagen wir regelmäßig Trackday weniger Einfluss als die Kalendarische Degradation.

Ja, aber volle Power kannst Du halt auch nur ein paar Sekunden am Stück drücken.

Ich denke trotzdem, dass SuC kein Problem ist (sieht man ja auch an den Studien und Daten), schlicht weil Tesla da den Strom halt auch unter Kontrolle hat. Sie fahren den Akku da komplett in einem unproblematischen Bereich.
Wenn Du kalt voll aufs Strompedal drückst, lassen sie erheblich mehr zu. Er lädt dann ja gerade mal mit 50kW.

Das sind allerdings auch zwei sehr verschiedene Prozesse.

Beim kalt Laden, insbesondere bei hohem SoC, kann es beispielsweise zu Plating kommen. Das sind Ablagerungen von metallischen Lithium an der Anode.

Derartiges kann beim Entladen nicht passieren.

Beim Entladen ist im wesentlichen die Erwärmung ein Problem, diese muss verteilt/abgeführt werden. Das ist aber erst nach einiger Zeit mit hoher Leistung relevant.

Das BMS setzt Grenzen um den Akku zu schützen.

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Hallo,

Ich fahre jetzt seid 2022 Q4 ein Model Y LR. Wie ich öfters gelesen habe ist, das in diesem Model verschiedene Batterien verbaut sind. Ebenfalls war ich erstaunt, das meins wohl aus China kommt.

Was habe ich denn genau für eine Batterie und wie sollte ich am besten mit der Batterie umgehen?

Im Alltag lade ich meistens bis 80% und bin min. bei 30% bevor ich lade. In ganz seltenen Fällen lade ich bis 100% Laden tuhe ich meistens nur an 11 KW Ladesäulen. Mehr als 150 kw peak, beim Supercharger habe ich bisher noch nicht gesehen, obwohl die Ladesäule angeblich mehr kann und ich auch entsprechend vorkonditioniere und mit 20% Lade.

Aktueller Kilometerstand sind 34k km.
Meine VIN zum Fahrzeug ist: LRWYGCEK7NC(6 weitere Ziffern)

Ab Q1/2022 gibt es den LG 5L 79kWh NMC Akku, der bis heute unverändert im Long Range und Performance verbaut wird. Es ist also relativ simpel.

Was du beschreibst, klingt schon nach einem guten Ladeverhalten. Je mehr Zeit der Akku im mittleren oder tieferen SOC-Fenster verbringt, desto besser für die kalendarische Alterung. Bei 30% musst du noch nicht laden. Du kannst auch noch bis 10% weiter fahren, wenn es in deinen Alltag passt.

Für die vollen 250kW musst du mit gut vorkonditioniertem Akku an einen Supercharger V3/V4 fahren (Tesla Schnelllader mit nur einem Kabel!) und mit deutlich unter 10% SOC anstecken. Viele fahren schon mit 20% bewusst an den Lader und verschenken so einige Minuten. Ich peile 5% bei Ankunft an und kann so die Ladekurve des leider eher mittelmäßig schnell ladenden LG optimal nutzen.

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