BMW i3

Zur Frage „Ist der i3 noch zeitgemäß?“ habe ich schon ein paar Mal geschrieben, dass der i3 zum eigenen Anforderungsprofil passen muss und folglich für jeden andere Maßstäbe gelten, was er als „zeitgemäß durchgehen lässt“.

Wenn es Konsens wäre, dass zeitgemäß bedeutet, dass 2021/22 ein Neuwagen einen Touch-Screen haben MUSS – klares Nein. Wem das nicht so wichtig ist oder wer die Sitzheizung lieber (schnell!) mit einer Taste statt mit Scrollen/Wischen auf einem Bildschirm bedient und der Scrollen eher als Ablenkung und damit fast als Sicherheitsrisiko betrachtet, der wird den i3 vielleicht eher als zeitgemäß erachten, als jemand, der solche Tasten „old fashioned“ bezeichnet.

Vielleicht war der i3 ja 2013 auch seiner Zeit so weit voraus, dass er noch immer als zeitgemäß durchgeht. Tesla-Fahrer werden das sicher anders sehen, aber für mich bietet der i3 den Vorteil, den mir Tesla vermutlich die nächsten 10 Jahre nicht bieten wird. Ich erreiche den nächsten BMW-Service, den ich bei meinen bisherigen 4 BMW-Neuwagen fast ausschließlich zum Reifenwechsel bzw. „Normal-Service“ benötigt habe, in ca. 15 Minuten (und zwar zu Fuß). Ich kann das Auto zum Service fahren und werde bei Bedarf vom Chef wieder heimgefahren. Wenn das Auto fertig ist, wird es mir auf Wunsch auch kostenlos vor die Haustüre gestellt. Ich habe übrigens keinen dieser 4 BMW dort gekauft, denn das ist nur ein BMW-Service – der verkauft seit Jahren keine BMW mehr, weil er zu wenig Ausstellungsfläche hat. Wenn ich dann bei meinem Fahrprofil keine Reichweite benötige, dann wüsste ich nicht, was mir an dem Auto fehlen würde.

Mit Kindern, die ständig auf den Rücksitz müssen, ist das Türenkonzept sicher suboptimal. Wenn man das Auto aber wie wir zu 80% als „Zweitfahrzeug“ nutzt und meist nur der linke Vordersitz besetzt ist, spielt das keine Rolle. Von der Jahresfahrleistung ist der i3 mittlerweile übrigens unser Erstfahrzeug. Derzeit ist das Zweitfahrzeug ein X3 und der hat es richtig gut, denn der fährt praktisch nur noch in den Urlaub. Mit dem X3 schaffen wir mit einer Tankfüllung 1100 km und nachdem wir die Reiseroute (noch) nicht nach Steckdosen ausrichten wollen, behalten wir den X3 einfach. Wer sich nicht wie wir den Luxus eines X3 als Zweitwagen gönnen kann (der war vor dem i3 schon da und ich bin extrem dankbar, dass das finanziell keine Rolle spielt), der könnte sich für längere Fahrten auch ein Auto mieten. Reichweitendiskussion kann manchmal auch philosophisch sein.

Laden kann ich den i3 wie und wann es mir Spaß macht (ich habe allerdings auch den Komfort einer Garage mit Wallbox). Mag sein, dass ich im i3 zum Laden nicht so viel einstellen kann, wie in einem Tesla (habe mich auch nicht damit beschäftigt), aber ich kann alles, was MIR wichtig ist, in der App der Wallbox einstellen: Uhrzeit wann geladen werden soll; bis zu welcher Ladung (80%/90%/voll); ob mit 13 oder 16 A. Laden – wie mit der zoe – mit 22 kW brauche ich nicht, da das der Hausanschluss gar nicht hergibt und es mir auch ziemlich egal ist, ob der Ladevorgang – wenn ich von der Arbeit daheim bin – schon um 21 Uhr oder erst nach Mitternacht beendet ist. DC habe ich übrigens noch nie geladen.

Der Akku ist für meine Anforderung völlig ausreichend, denn mein (Noch-)Arbeitsweg sind hin und zurück 70 km; ansonsten fahren wir sehr viel Kurzstrecke. Ein größerer Akku wäre bei uns Mehrgewicht, das man nutzlos durch die Gegend kutschieren muss. Und für Ausflüge im Sommer in die Berge reicht der Akku locker (sind aber dann auch maximal 200 km).

Ladestationen habe ich im Navi noch nie gesucht bzw. vermisst – ich weiß wo meine Garage ist und bin mir nicht sicher, ob ich das Navi überhaupt schon einmal benutzt habe (in die Arbeit finde ich auch ohne).

Für mich ist der i3 das perfekte (Stadt-)Auto: wendig, agil, schöne Sitzhöhe, Kofferraum ausreichend groß – aber jeder hat halt andere Anforderungen.

Mir fällt daher auch nichts ein, was mich am i3 „nerven würde“ – auf keinen Fall ist es, dass man beim i3 kein 100%iges One Pedal driving einstellen kann und man an der Ampel die Bremse betätigen muss, damit man nicht auf den Vordermann aufrollt. So eine Lappalie läuft bei mir unter „Suchen vom Haar in der Suppe“ und ab und zu schadet es ja angeblich gar nicht, die Bremse zu betätigen (mache ich übrigens oft mit dem linken Fuß; v.a. wenn es regnet, damit das Auto mit heißen Bremsscheiben in der Garage abgestellt wird; soll angeblich Rost vorbeugen).

Nerven an einem Auto würde mich auch, wenn man neue Software per OTA-Update bekommt und die (offenbar für viele) einen Rückschritt darstellt und wo man dann hofft, dass das Update durch Folge-OTA-Updates wieder verbessert wird. Softwareabstürze hatten wir die 12.000 km übrigens noch keinen einzigen.

Nerven würde mich auch Lack, der „einfach so“ abblättert und wo man dann kämpfen muss, dass das repariert wird und man in der Zeit gnädigerweise ein kostenloses Ersatzfahrzeug bekommt.

Auch ein Regensensor, der nicht oder nicht vernünftig funktioniert, würde mich nerven. Die Diskussion, ob die Regelung durch das nächste OTA-Updates besser geworden ist, hat teilweise kabarettistische Züge; mit einer Kamera als Sensor kann oder wird das aber wohl nie richtig funktionieren - man möge bei Dunkelheit nur mal aus dem Fenster sehen und prüfen ob es nieselt. Wahrscheinlich sieht man nichts.

Auch wenn Servicetermine vom Händler (oder SC) kommentarlos storniert werden, würde mich das extrem nerven, genauso wenn man bei einem Neuwagen (am Ende auf eigene Rechnung) die Spur prüfen/einstellen lassen muss.

Wenn der Fahrerfußraum 40 Grad heiß wird und offenbar keiner weiß, ob es an den Sensoren oder der Software oder sonst was liegt und man im SC ständig hingehalten und auf das nächste Update vertröstet wird, würde mich das nicht mehr nur nerven – so ein Auto würde ich zurückgeben.

Viele Tesla-Fahrer akzeptieren solche Problemchen, weil sie dafür eine deutlich bessere Reichweite bekommen und v.a. eine Ladeinfrastruktur haben, die Normalo-Elektroautofahrer nicht zur Verfügung steht (die aber mancher wie ich auch nicht braucht).

Froh bin ich, dass wir wegen Lieferproblemen beim i3 (Ende 2020) auf den i3s gewechselt sind. Der sieht einfach zeitgemäßer aus. :grinning:

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Die Pro-Argumente kann ich gut nachvollziehen!

Wir hätten hier übrigens eine Wallbox von unserm Vermieter, bei der ich garnichts einstellen kann, also eine bessere Steckdose mit einem on/off Schalter im Sicherungskasten; da bin ich froh, dass das MY da nicht auf externe Technik angewiesen ist.

Die Kontra-Argumente sind aber etwas an den Kritiker-Haaren herbeigezogen.

Die Diskussion […] OTA-Updates […] kabarettistische Züge

Ja, das stimmt und sollte man entsprechend nicht soo ernst nehmen; da wird heißer gekocht als gegessen. Zumal kaum ein Teslafahrer OTA-Updates generell kritisiert, nur im speziellen Einzellfall des HolidayUpdates gab es eine größere Minderheit(siehe Umfragen), die sich auf die „gefühlten/umgewöhnungs“ Nachteile statt auf die Vorteile „erweiterter Funktionsumfang“ fokussiert hat.

Ob ich den abblätternden Lack an einem bestimmten Model3 Bauteil nun schlimmer finde als einen abgebrochenen Türgriff :thinking:
Da darf man nicht das persönliche Glück mit dem Pech des anderen vergleichen!

Der Preis eines neuen i3s steht in keinerlei Relation zum gebotenen.
I3 kaufen und SR zahlen, no way.
BMW sollte den um 29.900€ mit guter Ausstattung einpreisen, dann ist das ggfs. eine Alternative.
In unserem Fall, mag ein Einzelfall sein, ist der i3 von wirklich trauriger Qualität, der Service unterirdisch, so was habe ich noch nie erlebt, und BMW ist nicht willens oder in der Lage, das Auto in einen adäquaten Zustand zu versetzen.
Auch wenn er in der Stadt oder auf der Landstraße gut zu gebrauchen ist, so ist er doch technisch nicht mehr uptodate.
Geht von der Schalterwüste über das i Drive, app, ota bis zum Ladeverhalten.
Als er rauskam, super Auto, jetzt gibts deutlich besseres für deutlich weniger Geld.

Das stimmt so nicht, ausser du zahlst Listenpreise… Im Gegensatz zu vielen BEV sind beim i3 (sehr) hohe Nachlässe möglich.

Im Falle meines Bruders:

BLP BMW i3: 42.500€
Nachlass vom Händler: -6.500€
Herstelleranteil: -3.500€
———————————————
Tatsächlicher Kaufpreis: 32.500€

Und wenn man die TCO betrachtet ist der i3 nochmal ~700€ pro Jahr günstiger als das Model 3, wegen der günstigeren Versicherung.

Wenn man Listenpreis und TCO betrachtet liegt der i3 eher auf ID.3 Niveau als auf Model 3 Niveau.

Wir haben auch am Anfang über ein Model 3 nachgedacht, aber bei seinem Anforderungsprofil ist ein i3 10-13.000€ günstiger.

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Geht da noch 6k Bafa ab?

Ich hab einen i3s 12 Monate gefahren, kostete mich 146€/Monat (inkl. Versicherung)

Als ich den abgeben musste (letztes Jahr November), hatte ich überlegt.
Hätte für nen neuen i3s 33k rum zahlen müssen (Bafa schon abgezogen, 49k BLP)

Unsere SR+ haben grad mal 2k mehr gekostet, da gab es nix zu überlegen.

Bzgl. Versicherung……kommt drauf an, wo man wohnt und was man generell zahlt.
Das M3 kostet mich 265€ im Jahr….da ist es fast egal….wenn ein i3s etwas günstiger wäre.

Der i3s ist ein nettes Auto, top Zweit-/Stadtauto.

Aber den Normalen (ohne „s“) würd ich mir nicht wirklich antun wollen :woozy_face: :see_no_evil:

BLP unseres i3s: 49.334€
Preis nach Abzug aller „Rabatte“ (inkl. Bafa): 30.685€

. . . früher hätte ich bei so einem Preis beim „Erstfahrzeug“ das Bewusstsein verloren :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Versicherungsvergleiche ergeben ohne Angabe der SF-Klasse und HP/TK/VK einfach keinen Sinn.
Das Model 3 LR hat mich in VK mit SF10 rund 1250€/Jahr gekostet, der i3s liegt bei 340€. Wer das Glück hat ein entsprechendes Alter unfallfrei zu erreichen, für den sind die Versicherungsbeiträge natürlich alle ein Witz. Für Leute, die immer über ihre Eltern versichert haben und keine entsprechende SF-Klasse aufgebaut haben, steigen dann mit ganz anderen Jahresbeiträgen ein. Wenn ich 3k€ an Versicherung pro Jahr auf den Tisch legen müsste, ist das Modell in dem Moment für mich Geschichte. Das ist nicht hypothetisch, sondern bereits passiert.

Einen sinnvoll ausgestatteten i3 bekommt man nach Abzug der Förderungen mit Überführung/Abholung etc. Nach Carwow-Preisen für ~30k€. Bei Tesla bist du für ein SR knappe 38k€ los. 8000€ sind dann schon eine ganze Latte und die hat man idR nicht einfach rumliegen.

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Habe heute auch kurz vor Ablauf der Aktion(Österreich, ich vermute in DE das selbe) doch noch schnell einen i3 mit recht guter Ausstattung bestellt. Läuft über ein sehr billiges BMW Leasing für die nächsten 4 Jahre.

Damit hat sich nach der heutigen erstmaligen Testfahrt(ich finde die Fahreigenschaften des i3 sehr gut, Sitzkomfort detto) der BMW i3 gegen den bislangen Favoriten Fiat 500e aber auch gegen meine Bestellung (wird geschoben) eines M3P durchgesetzt. Ich bin alle Autos Probegefahren, der i3 ist vom Komfort klar besser als der Fiat(„La Prima“ Version, also die Topversion), der Tesla wird mir schlicht und ergreifend zu teuer mit den inflationären Preislawinen nach oben(selbst ein ansonsten interessantes M3SR+ kostet in Österreich mit einer Farbe abseits vom grässlichem weiß 56.000 Euro was einfach mindestens 9000 Euro zuviel ist - meine Meinung natürlich und somit nicht allgemein geltend. Für mich war es unterm Strich eine klare Kaufentscheidung für ein deutsches Produkt).

Die Reichweite von realen 220km(heute, Kärnten, 5 Grad C, starker Regen, Heizung 22 Grad Celsius, Geschwindigkeiten 85 - 150km/h bunt gemischt) sind für mich mehr als ausreichend.

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I3 oder i3 s seit 7 Jahren. Tesla m3 und Y seit 1 Jahr. Der i3 ist der König für Stadt und Mittelstrecke. Agil, top Sitzposition etc. BMW baut den nicht mehr, weil zu teuer in der Produktion. Wenn mein Leasing im Nov 23 ausläuft kaufe ich mir einen jungen gebrauchten, da unkaputtbar.

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Darf ich fragen welche Reichweiten Du so im Sommer/Winter mit dem aktuellen(als die 120 Ah Version) i3 (s) erreicht hast?

Mein Verkäufer meinte, als ich nach dem i3 s fragte, das er halt recht wenig Sinn mache und doch einiges an Reichweite gegenüber dem i3 verliere(20-30km?) Sonst wäre es wohl ein i3s geworden, aber da ist mir gute Mittelstreckenreichweite(mindestens 200km) wichtiger als die 0,3 oder 0,4 Sekunden auf 100. Habe mir aber das „Sportpaket“ dazugeordert, ein bißchen was für die Optik mußte schon sein :wink: .

Probefahrt fand in einem gewöhnlichem i3 statt und ich war da wirklich überrascht von der Wendigkeit und Agilität des „kleinen“. Schade das sich BMW nicht zu einem Akku um die 55/60 kwh hat durchringen können, dann wäre das kleine Auto sogar langstreckentauglich da ich den Sitzkomfort und Platz für die Größe wirklich Top finde.

Habe durch Zufall beim Einsteigen den Carbonrahmen gesehen, schon toll was sich BMW damals so einfallen ließ. Schade das aktuell eher alle wieder einen Schritt zurückgehen und eher wieder konventionelle Bauweise bevorzugen(wohl dem Preis geschuldet, aber trotzdem).

Mein Fuhrpark umfaßt neben einem M3P (07/2021) auch einen i3 (11/2017) und einen i3s (08/2021). Der i3 schafft im Winter rund 180km, der i3s rund 250km. Wir fahren immer im EcoPro-Modus, Temp auf 21 Grad. Fahrstrecke ist eher ländlich/bergig, kaum BAB. Im Sommer sind es beim i3 230km und beim i3s 320km. Der i3 ist einfach unschlagbar in unserem Umfeld und für unseren Fahrzweck, das M3P wird fast nur für Langstrecke genutzt und zeigt da seine Stärken. Daß der i3 nicht weiter verfolgt wird ist schade, hier hat BMW vor etlichen Jahren die falschen Entscheidungen getroffen. Für Wenig-/Kurzstreckenfahrer wäre es das ideale Fahrzeug, da sparsam und agil.

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MEINER Meinung nach kombinierst du mit dem Sportpaket das schlechteste aus beiden Welten: Den größeren Wendekreis und die schlechtere Aerodynamik/Rollwiderstand mit der kleineren Leistung des Non-S.
Der Non-S hat schon signifikant weniger Verbrauch als der S, in der echten Welt ist der Unterschied eher 30-40km, auch wenn BMW eine „Echtwelt“-Reichweite von 260km für beide Autos bewirbt. Mit dem i3s ist das auf der Landstraße und Innerstädtisch abseits vom Winter durchaus schaff- und überbietbar; auf der Autobahn sind 200km realistisch, auch im Winter.

Das kann ich uneingeschränkt unterschreiben.

Danke für das Feedback.

Was die geringere Reichweite mit Sportpaket(und den damit verbundenen 20 Zöölern mit 175er Bereifung) angeht - solange sich das mit 200km die ich brauche für die Fahrt nach Kärnten ist mir das soweit egal. Letztlich will auch das Auge ein bißchen was zu sehen haben(das nun endgültig stornierte M3P habe ich aus exakt den selben Gesichtspunkten bestellt, aktuell wird aber eine Tesla Limousine nicht mehr benötigt) und das geschieht eben mit den noch immer sehr schmalen Reifen :wink: .

Nur für mein Verständnis - das Sportpaket beinhaltet ja ein paar optische „Verbesserungen“ an der Karosserie und eben die um 2 cm „breiteren“ Reifen(also 175 statt 155 cm).

Der i3s hat dazu ja noch einen etwas stärkeren Motor(184 statt 170PS und eben die 6,9 statt 7,3s 0-100km/h - beides für mich uninteressant) und ich denke hier wird ja auch ein Mehrverbrauch stattfinden.
ABER - wenn man nun beide Autos so im „sweetspot“ von 80-90 km/h bewegt sollten sich eigentlich fast keine nennenswerten Verbrauchsunterschiede ergeben, oder?

Wie gesagt, die „Performance“ ist mir jetzt nicht so wichtig(insofern das mir alles was in der Nähe von 6-7 Sekunden auf 100 ist, wesentlich langsamer will ich dann auch nicht beschleunigen falls es mal nötig ist, z.b. beim Überholvorgang), aber pure „Aero“ Designs(wie z.b. auch am M3 die 18 Zoll mit Aeroverkleidung, die finde ich auch sehr grenzwertig, sollen aber angeblich 3-6% beim Verbrauch auf Langstrecke helfen) wie dann eben beim „nackten“ i3 sind mir dann doch zu extrem - selbst für so ein extremes Auto wie einem i3 der ja wirklich recht Kompomisslos auf „E“ getrimmt wurde(was ich toll finde).

Beim zweiten Absatz den Du von @Röntgen zitiert hast gehen wir anscheinend alle 3 konform. Ich war wirklich positiv überrascht von dem Auto(zuvor habe ich eine Probefahrt am i3 immer abgelehnt, bin stattdessen mit dem iX3, M3SR+, M3LR, Fiat 500e gefahren.
Von den 4 genannten ist der i3 DAS ideale Auto für meine aktuellen Bedürfnisse(Zweitwagen wird durch i3 ersetzt, wird zur Fahrt zur Arbeit genutzt, nebenbei ein Kurzstreckenfamilienauto(2 Kinder, ein Hund) - sprich - es wird unsere Einstieg in die BEV Mobilität(nicht zuletzt den wahnsinnigen aktuellen Treibstoffpreisen geschuldet und wir brauchen das Auto nun mal). Nebenbei mit Absicherung das fast um jedes Eck eine BMW Werkstatt ist und es dann auch über Nacht Teile für das Auto gibt(bin zuletzt 2 BMW Verbrenner gefahren, einer wird nun verkauft, hatte NIE Probleme die am laufen zu halten, ggf. gab es für den einen oder zwei Tage die das Auto dort war eben einen anständigen Gratisersatzwagen).

Mal sehen was wir uns dann mal als Ersatz für den größeren Langstreckenverbrenner(Diesel) holen werden. So in 2-4 Jahren denke ich. Bei Tesla würde ich nun definitiv auf die nächste Akkugeneration warten, da scheint sich aktuell sehr viel zu tun. Bei den anderen wohl ebenso. Und 500-600km reale Reichweite hätte ich dann schon gerne am „Hauptfamilienwagen“(mich nervt ja schon die Tankerei alle 800km, da ist mir ein Superchargerbesuch alle 300-350km dann noch nerviger).
D.h. mir wäre ein Auto am liebsten das ich vor Abfahrt vollade(zuhause, idealerweise mit eigener PV Anlage, für nächstes Jahr auf der „to do“ Liste). und dann am Ankunftsort wieder. Wird wohl mal kommen müssen da es sonst mit der Infrastruktur mit wesentlich mehr BEV knapp werden wird. Man wird sehen, letztlich eilt es hier bei mir nach der i3 Bestellung nun nicht mehr.

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Werkstatt ist passe nach dem E Mobil. BMW sieht mich nur noch zum Reifenwechsel. Ich hatte einen 535d Touring (tolles Auto, nur der Service macht mich arm, das war ein Privatwagen und kein Firmenwagen), 316 i Touring (schönes Auto, nur etwas lahm), 320i Touring mit M Paket (leider hoher Spritverbrauch) und immer sehr hohe Werkstattkosten. Alleine der Ölwechsel bei dem 535 d über 200 Euro. Nach 6 Jahren und 120 T Km war die Auspuffanlage kaputt. Ich hatte über 15 T Euro Servicekosten (keine Reparaturen) gezählt. Die Wartungsarmut der E Mobile ist schon sehr schön. Langstrecke mit Tesla und dem Halt an den SuC ist wirklich völlig problemlos, aber das Thema ist oft berichtet worden und ich kann nur aus eigner Erfahrung sagen, das Reisen mit einem Tesla ist völlig problemlos, mit einem anderen E mobil mittlerweile auch, nur da erfordert es ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

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So, heute kam der Anruf bezüglich meiner i3 Bestellung dass das Sportpaket nun plötzlich nicht mehr lieferbar ist(i3s wird noch am Montag geklärt, ich denke aber es gibt kaum Hoffnung). Das Auto habe ich vor über einem Monat bestellt, jetzt kommt BMW drauf das es kein Sportpaket mehr gibt :man_facepalming: .

Ohne finde ich den i3 aber optisch schon sehr grenzwertig, die Felgen die man dazubestellen kann teuer und häßlich(abseits des Sportpaketes).

Fürchte fast das es doch kein i3 wird. Und die Suche geht weiter…

Das ist natürlich ärgerlich.

Hast du eine Vermutung oder wurde dir vielleicht sogar direkt gesagt, mit welchem Ausstattungsdetail es im Wesentlichen zusammenhängt?

Ist es in der Tat. Ich war ja lange auf der Suche nach dem ersten BEV und war recht zufrieden mit der Wahl des i3.

Ich bekam heute vor dem Anruf eine Email und dort wurde mir von meinem Händler mitgeteilt das sich BMW am Vortag bei denen gemeldet hätte und das es ab jetzt, auf für bereits bestellte Autos, kein Sportpaket mehr gibt.
Gut werden sich jetzt manche denken, dann halt ohne. Habe ich mir dann nochmals im Konfigurator angesehen, und ich muß sagen das mir da optisch(ja, ich kaufe Autos AUCH nach der Optik, nicht nur, aber ein Teil wird davon beeinflußt) nichts besonderes engegengeblickt hat(nicht das ein i3s eine optische Meisterleistung wäre, ABER, er „hat“ was, bei kluger Wahl der Felgen und der Außenfarbe).

Ich kann mich erinnern im anderen E-Forum vor kurzem gelesen zu haben das es auch keine i3s mehr zu bestellen gibt. D.h. ich vermute das ganz einfach gewisse(alle?) Komponenten des Sportpaketes knapp werden und BMW hier nicht mehr nachbestellen will weil ja nächstes Monat die Produktion sowieso ausläuft.

Am Montag gibt man mir Bescheid OB es noch i3s(und ja, die 20-30km weniger WLTP sind mir dann egal) gibt, meine Erwartungen sind gering(eigentlich weniger als das). Ärgerlich da es ein gutes Gesamtpaket war.
Die „Kassenausführung“(außen) spricht mich bei dem Auto schlicht nicht an.

Ich finde die BMW Methoden schön langsam mühsam, und das schreibe ich als Besitzer von bereits 2 BMW. Bei der ganzen „BEV Geschichte“ hat sich BMW wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nun also auch beim Abgang vom eigentlich tollen i3 wieder.

Dabei hatte ich schon einige Zeit ein ungutes Gefühl und dachte mir - „bin ja gespannt ob ich wirklich noch einen i3 fahren werde oder ob auch hier was passiert“. Und boom :rofl: :man_facepalming: .

Heute meinte dann der Verkäufer er hätte u.U. ein zwei iX3 Slots an der Hand(schön langsam fühlt man sich als Autokäufer so wie wenn man sich irgendwo heimlich illegales Zeugs vom Dealer holt :wink:) mit Auslieferung im Herbst. Habe jetzt mal eine Konfig abgeschickt, bin aufs Leasing und die aktuelle Lieferzeit gespannt.
Alternativ ein MYP - kommt halt doch erst der Hauptwagen als BEV statt wie geplant der Zweitwagen.

Wobei ich aber schön langsam die Lust verliere und ich dann eben mit den beiden Diesel weiterfahre bis sich alles mal entspannt. SO mühsam wie aktuell war noch nie ein Autokauf.

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Bin da ganz bei dir :wink:

Wir hatten nen i3s (20“, 175/195er Bereifung) und ein Kumpel den ganz normalen i3 (mit 155)……die zwei nebeneinander war schon deutlicher Unterschied.

Fahrspaß brachte der i3s auch deutlich mehr.

Wenn du nen i3s bekommen kannst….nehmen !
Die paar Minderkilometer bekommst mit mehr Fahrfreude und Optik gut „entlohnt“ :wink:

Sind den sehr gerne gefahren und haben ihn nur ungern abgegeben :smiling_face_with_tear:

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Ich kann mir gut vorstellen, dass da keine absatztechnischen Gründen dahinter stecken, sondern einfach der Modellmix im Montagewerk angepasst werden musste und daher das Sportpaket entfällt.

Der EOP, also das Ende der Baureihe ist ja schon in Sichtweite und da wird schon der Auslauf eingeläutet. Da kann es gut sein, dass die Bandkapazitäten von Optionsmodellen schon bis zum EOP (end of production) schon verplant bzw. belegt sind.

madmax