Moin,
willkommen im Club. Der Club wird noch größer werden. Da möchte ich drauf wetten. War bei uns anderen auch so. Den kleinsten Kratzer aufgenommen und vor Ort besprochen. Außer den ,Schaden" an der Wagenheberführung.
Dann die Zusendung der Begutachtung und siehe da, ein klitzekleiner zusätzlicher ,Schaden" in Höhe von 11300 Euro Netto ( zumindest bei mir so ).
Santander besteht bisher auf den ,Schaden" da er ja durch einen neutralen Gutachter festgestellt wurde nach bestem Wissen und Gewissen.
Bisher hat sich Santander hierzu nicht wieder gemeldet und da müssen wir wohl ersteinmal abwarten wie die das Argumentieren wollen. Mal sehen ob da überhaupt was kommt denn die müssen sich ja auch mal wundern das auf einmal so viele Batterien gewechselt werden müssen.
Auf Nachfrage beim TÜV-Süd, Teamleiter Rahlau 60 gibt es für die Beurteilung des Schadens einen internen Bewertungsvorgang des Schadens so das der im nachhinein dazugefügt wird. Die Bewertungskriterien sind mit der Einschätzung des TÜV-Süd und dem Auftraggeber ( Santander ) abgestimmt. Das lässt natürlich viel Spekulationsraum. Ich könnte mir vorstellen das ein 3 Jahre altes E-Auto mit einer Nagelneuen Batterie einen etwas besseren Wiederverkaufswert hat. Reine Spekulation meinerseits.
Leider wurde mir die Einsicht in diese Beurteilungskriterien verweigert da es sich um eine interne Vorgabe handelt.
Tesla hat auf meine Nachfrage und Erinnerung an diese noch nichts von sich hören lassen. Ich bin gespannt. Bei den Gemeinsamkeiten ist wohl ein Produktionsfehler nicht auszuschließen. Ist natürlich auch reine Spekulation.
Das Thema wird uns vermutlich noch weiter beschäftigen.
Ich habe bisher nur per Mail der Endabrechnung der Santander widersprochen und um erneute Prüfung gebeten. (Das war bevor ich diesen Thread gefunden habe). Nach dem Lesen der Erfahrungen hier habe ich dann noch vorsichtshalber die Einzugsermächtigung entzogen.
Mein Problem ist, das ich mich gerade im Urlaub befinde und daher recht eingeschränkt bin in dem was ich machen kann.
Ich werde jetzt auch erst mal abwarten was da von der Santander kommt, das dauert ja erfahrungsgemäß immer etwa länger.
Nachdem was alle hier bezüglich der Santander geschrieben haben, gehe ich nicht davon aus das sich das gütlich einigen lässt. Ich bin ab dem 29.07. zurück in Deutschland und werde dann gucken wie der Stand ist. Stand heute gehe ich davon aus, dass ich das Ganze einem Anwalt übergeben werde.
Wenn sich bis dahin noch ein paar Leute finden, wird es sicher einfacher.
PS
Ich bin auf diesen Thread übrigens nur aufmerksam geworden, weil ein extra Thread für dieses Thema noch bei Google zu sehen war. Dieser Thread wurde dann leider in diesen uralten Thread integriert. Das habe ich dann wieder nur herausgefunden, in dem ich den Admin (Thorsten) angeschrieben habe. Das ist für alle Betroffenen natürlich recht schwierig hierher zu kommen, gerade wenn man hier gar nicht angemeldet ist. Daher überlege ich ob man das ganze nicht besser extern weiter macht.
Hat hier jemand eine Idee um mehr Betroffene zusammen zu führen???
Moin heinzpsx,
leider ist die Dunkelziffer der Geschädigten bestimmt sehr hoch da sich ja nicht jeder Teslafahrer hier tummelt. Uns bleibt also erstmal nur das sammeln der Geschädigten und dann sollten wir uns wie schon vorgeschlagen mal zusammenschalten.
Bisher sind SemiConductor, sharky, Du und Ich in dem erlesenen Club der geschädigten. Ich vertraue mal drauf das wir noch mehr werden. Leider.
Zwischenzeitlich filtert sich heraus das diese Beurteilungen wohl nur TÜV-Süd begutachtungen betrifft. Ein Schelm wer da was böses denkt.
sharky hat vermutlich schon eine möglichkeit gefunden uns zusammenzubringen. Zumindest konnte er mit mir schon in Kontakt treten. sharky, vielen Dank schon mal.
Wir werden wohl erstmal die nächsten Schritte von Santander abwarten müssen. Wenn etwas konkretes vorliegt schalten wir uns zusammen und überlegen mal als erstes ob wir den Tip von Blackmann ( vielen Dank für den Tip ) dann mal nachgehen sollten. Nicht jeder hat eine Rechtsschutzversicherung aber zusammen auftreten könnte alles vereinfachen.
Moin Blackmen,
nochmals Danke für den Tip. Sollte Santander da wirklich was machen wollen wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben.
Yasokuhl ist in der Richtung ja schon unterwegs. Übrigens ein Leidensgenosse aus dem Raum Gießen. Auch TÜV-Süd Gutachten.
Vielleicht teilt er ja die Einschätzung seines Anwaltes mit uns.
Sehe ich auch so. Was mich sehr beunruhigt ist die Aussage das der TÜV-Süd die Bewertungskriterien mit dem Auftraggeber abgestimmt haben soll. Also Santander-Leasing. Das wäre auch eine Erklärung warum der DEKRA und TÜV- Nord die Aufnahme völlig Latte ist und keine Bewertung hierzu bekommt.
Das Sachverständigenrecht in D (und AT) ist an manchen Stellen etwas „unintuitiv“, und setzt auf integere Sachverständige - bei Androhung von persönlichen Strafen. Ein Richter a.D., bei dem ich vor Jahren eine Schulung hatte sagte: „Gefälligkeitsgutachten sind nicht verboten, die einzige Voraussetzung ist, dass dieser Fakt gut sichtbar im Gutachten kenntlich gemacht wird“.
Ich hoffe die Ironie ist erkennbar.
Wenn es eine größere Sache ist, könnte man sich an den BfS wenden (Kraftfahrzeugwesen | Sachverständige). Aus meiner Erfahrung in einem anderen Fachbereich (und ich denke, dass kann man auf Kfz übertragen) bekommt man über Sachverständigen-Kanzleien eine fundiertere und persönlichere Beratung als bei Anwälten. Die SVs kennen meist auch empfehlenswerte Anwälte aus ihren Prozessen.
Von mir auch noch mal vielen Dank an Alle die uns wertvolle Tipps geben.
Ich habe gestern die Endabrechnung per Post bekommen und dieser unverzüglich via E-Mail widersprochen.
Ich werde jetzt auch erstmal abwarten. Zumal ich mit einem Kollegen zusammen geleast habe und er noch auf seine Abrechnung wartet. Kann also sein, dass noch einer dazu kommt.
Kommt keine Antwort der Santander oder eine nicht zufrieden stellende, werde ich rechtlich dagegen vorgehen. Wie genau entscheide ich dann, bzw. komme noch mal auf alle die ein Interesse haben das gemeinsam machen zurück.
Ich hatte nun nach meinem Einspruch bei Santander zwei Briefe von Santander in der Post. Ich zitiere kurz: Das TÜV Süd Gutachten hat Bestand. Nur das ist relevant. Die Beschädigung wurde durch einen fehlenden Adapter in „meiner“ Werkstatt verursacht. Ich soll mir einen Anwalt nehmen und den Schaden dort bemängeln. Die offenen 12.500€ soll ich unverzüglich überweisen! Ich könnte kotzen!
Ich würde euch empfehlen einfach auf einer kleinen Webseite viele Betroffene zu sammeln und tatsachenbasiert alles zu veröffentlichen, was TÜV und Santander so dazu schreiben.
Gegen wahrheitsgemäße Nennung von Ross und Reiter kann nämlich niemand juristisch vorgehen.
Die bloße Existenz der Informationen im Netz mit der Häufung der Fälle spricht dann für sich selbst.
Zusätzlich könnte man noch Reaktionen von Tesla hinzufügen.
Das ist doch jetzt ein bisschen überspitzt.
Das Problem bei euch ist doch nicht die Beschädigung selbst (die jedes Fahrzeug hat), sondern der Umgang des TÜV Süd damit im Verbund mit Leasing.
Deshalb sind jetzt nicht alle Fahrzeuge Totalschäden…
Ja es ist ärgerlich, dass man sich nun offenbar vor Gericht streiten muss deshalb, aber es kann doch nur zwei Szenarien geben…
Entweder die Beschädigung ist irrelevant und es muss nichts gezahlt werden oder Tesla haftet, da Produktionsfehler. Wichtig dafür wäre sicherlich, dass man das Problem frühzeitig an Tesla gemeldet hat… Da hat sich zumindest Tesla in meinem Fall dazu hinreißen lassen mir schriftlich zu bestätigen, dass das vorhanden ist und die Funktion nicht einschränkt.