Beschädigte Wagenheberaufnahmen bei Übernahme

Hallo @n30x, wenn es so einfach wäre, dann wäre es schön. Aber kurz gesagt sieht es so aus . Für Tesla ist der Schaden irrelevant (weil die das nicht bezahlen wollen) und für die Santander ist der Schaden relevant (weil der TÜV Süd das bestätigt und die Santander das nicht bezahlen möchte). Der Restwert laut Santander liegt übrigens nun bei meinem Model 3 Performance mit 65.000km nach 3 Jahren bei 8.000€ wegen der defekten Wagenheberaufnahme. Toll, oder? Nun stelle dir mal folgendes vor. Du verkaufst deinen Tesla an einen ganz schlauen, natürlich unfallfrei, denn du hast ja dein tolles Schreiben von Tesla. Der „schlaue“ Käufer deines Tesla geht anschließend zu TüV Süd und lässt sich die defekte Wagenheberaufnahme bestätigen. Und jetzt verklagt er dich…Hast du da Bock drauf? Fakt ist: hast du ein Tesla Model 3 MIUS aus dieser Zeit, dann hast du jetzt ein großes Problem.

Dafür müsste man aber nachweisen können, das der Defekt von Anfang an Bestand. Und SemiConductor schrieb ja, dass deren Meinung nach der Schaden durch eine externe Werkstatt verursacht wurde.

Ich warte noch ab was bei meinem Kollegen passiert.

@SemiConductor
WhatsApp Gruppe, bin ich dabei. Hab auch schon ein paar Ideen, was wir noch machen können. Aber aus dem Urlaub heraus hab ich nicht so viele Möglichkeiten.

Geschädigte in der Angelegenheit defekte Wagenheberaufnahme und Santander Leasing mögen mich bitte anschreiben per PM hier im Forum. Wir wollen uns abstimmen in einer Whats App Gruppe.

Bin dabei. Nummer hast Du ja :wink:

Das ist krass. Wie das Thema damals hier kleingeredet wurde… und jetzt das.
Mein ganz altes M3P aus Freemont hatte das selbe Problem. Hatte es zum Glück aber gekauft und nicht geleast :frowning:

Jetzt weiß man was das kostet :flushed:

TÜV Süd :upside_down_face:

Da hatte der Anwalt seherische Fähigkeiten

Stimmt

Ob fehlerhafte Widerrufsbelehrungen, ob ruckeliges Fahrwerk, in tausenden Beiträgen bekundete Lenkradvibrationen oder ob gerissene Wagenheberaufnahmen. Das sind alles Dinge die Tesla zu vertreten hat. Haftung ist nicht in Sicht. Man hat wohl in eine gute Rechtsabteilung investiert.

Deshalb fahre ich jetzt wieder deutschen Verbrenner.

Was zum teuf… is das denn. Krass. ich habe bei der Übergabe nichtmal die Aufnahmen angeguckt :slight_smile: Will da jetzt auch garnicht erst hingucken (Fahrzeuge sind gekauft). Die Werkstätten haben bis jetzt auch nie was gesagt (Reifentyp und Tesla direkt).

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass dies überhaupt möglich, selbst wenn die Werkstatt keine Jackpads verwendet hätte. Zudem gibt es keine Vorschrift von Tesla, dass man einen Adapter verwenden muss!

Also wenn ihr ein Vergleichsfahrzeug MiUS mit der „typischen“ Beschädigung aus der Zeit benötigt, mit der Bestätigung von Tesla, dass dies keinerlei Auswirkungen hat, dann meldet euch gerne bei mir.

Was für eine Schei…

2021 zur Übergabe bin ich öfter auf dem Hof von Tesla in Hamburg rumgeschlichen . Damals ist mir aufgefallen das Tesla Mitarbeiter sich jeden Wagen der vom Transporter abgeladen wurde mit einem Spiegel unten angesehen haben. Jetzt weiß ich warum. Nur habe ich das damals nicht hinterfragt und dachte mir , toll wie gewissenhaft Tesla ist.

Es sagt ja auch nur TÜV-Süd in Verbindung mit Santander was dazu. Ein Schelm wer da was Böses denkt……

Danke dir.

Ich denke, man muss noch mal klarstellen, dass die oberflächlichen Kratzer, von denen hier im Laufe der Santander-Geschichte Bilder gepostet wurden, nichts mit den tatsächlichen Rissen zu tun hatten, die man seinerzeit hier im Thread bewundern durfte.

@malamut bei mir sieht man gar nichts und es reicht trotzdem für einen 12.500€ Schaden.

Dito!

Hab dir ne Nachricht mit meiner Handynummer geschickt.

Hallo an alle Betroffenen. Wir kennen die Problematik seit der Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit beschädigten Wagenheberaufnahmen. Über die Ergebnisse der damaligen Verfahren gegen Tesla kann ich leider nicht genau berichten, nur so viel: es gab keine Urteile, unsere Mandanten waren aber nicht unzufrieden.
Dass es nun eine teure Überraschung für Leasingnehmer gibt, haben wir damals bereits befürchtet. Im Wesentlichen will der Leasinggeber nun ein schöneres Auto als der Leasingnehmer von Tesla bei Übergabe erhalten hat :innocent:
Wir haben hier mittlerweile eine einheitliche Strategie zum Vorgehen gegen die Leasinggeber abgestimmt. Im wesentlichen beruht die Verteidigung auf drei Argumenten:

  1. Haftet der Leasingnehmer nicht für verdeckte Mängel.
  2. Dem Leasinggeber steht ein Garantieanspruch gegen die Tesla Netherlands BV zu. Der Leasinggeber kann sich dort schadlos halten.
  3. Die Schadenshöhe ist laut der Position von Tesla - die wir hier ausnahmsweise teilen - im Bagatellbrereich. Entsprechende Stellungnahmen und Gutachten liegen uns vor.

Alle Mandatsanfragen aus diesem Feld werden versorgt, ich darf vorsorglich nur um etwas Geduld bitten, damit wir alle Fälle in der gewohnten Qualität bearbeiten können.

Hier ein mal von meinem 2021er. Hatte auch beschädigte Aufnahmen.

Laut Tesla okay

Das heißt der Restwert ohne „Schaden“ würde laut Santander 20k betragen?

Wie sieht es mit dann Aufkauf des Fahrzeugs und dann Wiederverkauf aus?

Auch wenn ich nicht Leasen möchte, hat mir das lesen dieses Threads klar gemacht mit welchem „Leasinggeber“ ich auch in keinem seiner anderen Geschäftsbereichen zusammenarbeiten möchte.