Beim Laden fliegt immer die Sicherung raus

Die TESLA-WB zeigt dir in der App zb: „Ein Teil der Ladeeinrichtung ist nur für einen maximalen Ladestrom von … geeignet.“ falls nicht alle Teile korrekt snd.

Den Anlaufstrom bestimmt das Ladegerät des Fahrzeugs. Nicht die Ladestation bei Typ2. Ein Tesla regelt langsam hoch.
Aber schau Dir mal eine Zoe an. Die macht bums erst mal paar sek 20A von 0auf jetzt und regelt dann auf die 16A von oben herab ein.

Insofern ja C Charakteristik ist richtig wenn Du nicht immer mal wieder die Sicherung reinmachen willst wenn verschiedene Fahrzeuge dran laden.

Wenns nur ein Tesla ist reicht auch ein B.

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Ganz toll was hier für technische Ratschläge gegeben werden. Schade das man so schlecht die „Echten“ von den „ahnungslosen Spezialisten“ unterscheiden kann.

Ein hoch auf den gelernten Elektriker :grinning:

Für mein Verständnis:

In dem Fall ist die Leitung zu klein ausgelegt für 16A, darum ist die Absicherung richtig aber maximales Laden nur bis 10A möglich (bzw. 9A weil selbst schon bei 10A auslöst nach einiger Zeit).

Um auf die 16 A zu kommen wäre 5x4mm² und 20A Absicherung notwendig?

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Korrekt zusammengefasst :+1:

Sidefact. Ich bin Elektro Ingenieur.
Da mir aber in meiner Tätigkeit in der Elektrotechnik immer mal wieder ein Elektriker erklären wollte wie es richtig geht habe ich mir dann irgendwann mal noch den Elektro Meister angetan. So kann mir wenigstens nicht immer der theoretische Ingenieur vorgehalten werden.
Beide Berufe haben durchaus Ihre Qualifikationen auf unterschiedlichen Gebieten. Aber das wissen des einen schließt ja nicht zwingend das andere aus.

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Für 200 Euro handelt es sich um den TESLA-Mobillader der nur für 220 Volt einphasig, also eine normale Haushaltssteckdose geeignet ist. Die TESLA-WB kostet 545 €uro und geht bis 22 KW. Man kann die Ladeströme über die App einstellen.

Also ehrlich… Antworten kommen hier auf die immer gleich in Beleidungen gipfeln…

Also… ich hab ein 10m 3 Phasiges Verlängerungskabel, damit lade ich Regelmässig bei nem bekannten mit 16A … das klappt ohne Probleme und seine Absicherungen sind 16A C Sicherungen. (wie meine zuhaus)

Also daran kanns nicht liegen

Ein übrigens für jeden Laien einfach erkennbares „Qualitätsmerkmal“ der Installation ist der Spannungsfall.
Das zeigt uns unser Tesla sehr schön an.
Denn er zeigt uns die Spannung.
Sowohl beim Start der Ladung als auch während des Ladens. Wenn die Spannung bei 0A und bei 16A Ladestrom mehr als 2% also ca 5V abweicht ist nach Norm irgendwas an der Installation nicht in Ordnung oder nicht richtig dimensioniert.
Das kann jeder sehr leicht bei sich selbst mal ablesen wenn man das Auto mal 1min beim Ladestart beobachtet.

236V @ 0A

Vs 235V @ 16A

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Puh wie kommst du denn auf diese Infos?

Ein Spannungsabfall und die Verlustleistung von bis zu 20m Kabellänge ist bei einem 2,5mm2 für 16A noch vertretbar. Sicher tut ein 4mm2 es besser aber muss nicht zwingend notwendig sein.

Da wir hier nicht die Ausgangslage der Installation kennen, macht es gar keinen Sinn drüber zu polemisieren.

Und das was das Auto für Spannung anzeigt ist schön und gut, hat aber keine Relevanz wenn ich die Eingangspannung nicht kenne. Also wenn es auch bloß 218V zeigen würde, heißt es nicht dass die Verkabelung falsch ist, wenn bereits beim Stromzähler nur 220V ankommen… Nicht überall kommen 230V oder mehr an.

Ein LS für 16A ist für 16A Dauerbelastung ausgelegt und nicht für 80%. Ob das mal bei alten Geräten so war? Ein 16A würde erst bei längere Überlast von ca 18A fliegen sollen.

Und übrigens eine Thermische überlast kann schnell auch bei einem 2,5mm2 auftreten, wenn beim abisolieren zu tief eingeschnitten wird und das schafft im nu aus 2,5mm2 gerne weniger als 1,5mm2 was zur Erwärmung an der Verschraubung bei dem LS führen kann der es dann Thermisch nicht mehr aushält…

Danke für dein Kompliment. :kissing_heart:
Es kommt immer darauf an, wen man was erklärt, und einen Laien erkläre ich es so, dass es für ihn verständlich ist und er damit weiß, was gemeint ist.
Wir können uns aber auch gerne fachlich unterhalten.

Das wurde ja auch nicht behauptet, es geht darum wie sich die Spannung zwischen dem zustand nicht laden (0A) und laden (16A) verändert. Hier darf die Spannung nicht zu sehr absacken.

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Dafür müsste es aber wirklich stabil bleiben, was ich bislang nirgends mehr gesehen habe. Ich habe an unterschiedlichen Standorten eine Schwankung von gut +/-10V gesehen, da u.A. viel Photovoltaik mit in Spiel kommt oder andere Größere Verbraucher WP genutzt werden. Um sowas wirklich zu messen müsste man es parallel auch im Schaltschrank machen, dann kannst aber wieder Abweichungen haben weil Tesla sicher nicht kalibriert ist.

Ich habe versucht möglichst verständlich zu erklären wo die Probleme bei Ladestationen herkommen (können nicht müssen).

Das Thema Leitungsberechnung und Dimensionierung beinhaltet sehr viel mehr als nur die Tabellen der maximalen Strom Belastbarkeit laut VDE 0298-4
Verlegearten Häufelung und Anzahl der Stromführenden Leiter kannst Du dort mit Korrekturfaktoren gut entnehmen.
Da mag oftmals ein 2,5mm2 noch richtig sein. Sobald wir aber in der Leitungsberechnung Dinge wie die Schleifenimpedanz und damit eingergehenden resultierenden maximalen Kurzschluß Strom zum Leitungssxhutzschalter mit einbeziehen und den wiederum in der VDE und DIN verankerten Spannungsfall (Thema Verlustleistung und damit eingergehender Erwärmung der Betriebsmittel) mit einbeziehen. Was widerum jedem verantwortungsbewussten Fachmann (VEFK) bewusst sein muss.
Wirst Du sehen dass eben 2,5mm2 bei 16A Dauerbelastung durchaus nicht die richtige Wahl des Querschnittes ist.

Regel gilt hier querschnitt nicht zu klein und LS nicht zu groß. Allerdings eben auch mit den passenden und sinnigen vorgegebenen Reserven. Stichwort „anerkannte Regeln…“

Simpel aber einfach gilt heutzutage auch noch etwas ganz anderes. Der reine Material Preis eines Kabels ist nicht der Kostentreiber in einer Installation.
Der Unterscheid bei 10m Länge zwischen 5x2,5 und 5x4mm sind ca 10€.
Das verlegen quer durch einen Keller kostet da aber schnell mal 200€ mit Schächten und Wanddurchbrüchen bist da fix dabei.
Macht es da Sinn diese 10€ zu sparen um seine eigene Installation für ein 50k€ Auto nicht sicher auszulegen?
Beim Auto geben wir 7500€ wie nix für nen Autopiloten aus aber keine 10€ für Sicherheit in der Elektroinstallation unseres Gebäudes. Merkst selbst oder…

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Letztendlich hängt die Schwankung davon ab, wie weit du von 110/20 kV Trafo entfernt bist und welche Kennlinie dieser hat.
Wohnst du nah am Trafo, dann hast du kaum Schwankungen, da dieser, je nach Kennlinie auf um die 20,x kV eingestellt ist. Früher, zum Teil ggf noch aktuell, ich kenne die anderen Netzbetreiber nicht, war das so, dass der Trafo nur Lastabhängig geregelt wurde, dh ging die Last hoch, ging erst mal die Spannung runter. Damit am Ende des Versorgungsgebietes auch noch der zulässige Spannungsbereich eingehalten wurde, wurde dann der Trafo hochgestuft, um die Spannung zu erhöhen.
Nah an Trafo hatte man dann zb. 240V, fern vom Trafo hatte man dann 230V.
Das ging gut, bis die PV- Anlagen so viel Strom erzeugten, dass sich die Lastflussrichtung umkehrte.
Das hatte zur Folge, dass bei hoher Einspeisung die Last am Trafo anstieg und der Trafo dadurch hochstufte. Bei gleicher Last: Nah am Trafo dann wieder 240V, fern vom Trafo dann aber 250V.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, ich hatte zu Hause bei mir um die 250V! bei Sonnenschein.
Mittlerweile wird beim Trafo aber auch die Lastflussrichtung berücksichtigt, dh hoher Verbrauch, der Trafo wird dann wie gehabt hochgestuft, nah am Trafo dann wieder zb. 240V, fern vom Trafo dann wie gehabt 230V.
Hohe Einspeisung, der Trafo wird nun runtergestuft, dh nah am Trafo hat man dann zb. 230V, fern vom Trafo dann „nur“ noch 240V.
In diesem Monat hatte ich zb eine Schwankung von ziemlich genau +/-10V, wohne aber wie bereits erwähnt am Ende des Versorgungsgebietes.
Früher wären das eher -10/+2xV gewesen.

Anmerkung: Ich habe es versucht so zu erklären, dass es jeder versteht.

Welche VDE soll das sein? Habe nicht alle gekauft, aber einige dann doch in Schriftform daheim und davon noch nie gelesen. Würde das dann gerne meinen Azubis richtig lernen…

DIN VDE 0100-520 sagt nicht mehr als 4% Spannungsverlust bis zum Verbrauchsmittel - in dem Fall vom Hausanschluss. Mit 0,5% kämen wir mit unseren üblichen Leitungsquerschnitten ja nichtmal ansatzweise zurecht.
Deine 0,5% kommen aus der TAB, und bei der geht es um den Anschluss bis zum Zähler.
Dann gäbe es noch die DIN 18015 die 3% vom Zähler bis zum Verbraucher vorschreibt.

Ich tippe auf zu geringen Kupferquerschnitt der Zuleitung.
Ich bin kein Experte.

Das hat nix mit der Sicherung zu tun. Die Sicherung muss warm werden. Dann löst sie aus.

Das ist, mit Verlaub, absolut dummes Zeug.
Meine Tesla Wallbox, korrekt auf 16A eingestellt, mit korrektem Kabelquerschnitt installiert und abgesichert, funktioniert seit fast 5 Jahren problemlos.

Der Elektriker muss nur wissen was er tut…

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Ich nutze übrigens dieses mobile Ladegerät, habe aber wie gesagt an dem Anschluss schon 3 unterschiedliche benutzt die alle den selben Fehler mit der Sicherung verursacht haben.
dé Mobile Wallbox/Ladestation 11kW [3-phasig|7m|6-16A] mit Einstellbarer Ladeleistung, Ladekabel CEE 16A auf Typ 2 und EV Ladegerät für Model Y/3, ID.3/4/5, MG4, EX30, e-up, e-tron, Zoe und andere EV Amazon.de

Hier wird ja viel geschrieben.
Wie lang ist die Leitung?
Es kann sich hier nur um eine thermische Abschaltung handeln.
Wird die Leitung zu warm, wird das auch der Leitungsschutzschalter.
Wenn an dem LS für deine WB noch andere Verbrauche angeschlossen sind, lass dir eine ladungsfähige Adresse von dem Elektriker geben.
Größere und trägere Automaten verbessern hier nur das Hausbrandrisiko.

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