Beim Laden fliegt immer die Sicherung raus

Ist so richtig, aber man muss sich den gesamten Kabelweg anschauen - die schlechteste Verlegeart auf der gesamten Strecke ist entscheidend. Viele Kabel im Kabelkanal über der Verteilung, eine Durchführung durch eine wärmegedämmte Wand, etc.
Hilft ja nix wenn das Kabel auf der meisten Strecke nicht zu heiß wird, sondern nur an einer Stelle. Dann wirds genau dort kritisch, das braucht auch keiner.

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Als es im Juni montiert wurde lief es die ersten 2 mal für 2 und dann 3 Std ohne Störung. Als ich das nächste mal laden wollte fingen die Probleme an da waren es 30 Grad und ich dachte es kann auch zu heiß gewesen sein aber gestern war es ja nicht so heiß. Das mobile Ladegerät zeigt beim Laden konstant 33-34 Grad an, aber das wird nur die temp im Gerät sein?!
Kann ich an dem Anschluss überhaupt lange mit weniger A laden ohne das nicht mehr kaputt geht, durchbrennt?

Ja, du kannst mit geringerer Stromstärke bliebig lang laden. Da brennt nichts durch.

Hier spricht die thermische Auslösung im Sicherungsautomat an, da geht nichts kaputt. Genau genommen funktioniert sogar alles genau so wie es soll, ist nur zu empfindlich.

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Zu den ganzen Tipps und Meinungen.
Die Der LS löst nach einiger Zeit anscheinend aus, weil der Strom einer Phase größer als 16 A ist.
Sollte der LS nicht selbst defekt sein, kann der ganze
Kabelstrang bis zur Steckdose wegen Überhitzung abfackeln,
bis evtl. ein Kurzschluss den LS auslöst oder der FI reagiert.
Ein Hinweis scheint evtl. das Prüfen der Phasen zu sein, ob an
der Steckdose wirklich 3~ ankommen, und nicht eine Phase
doppelt aufgelegt wurde. Mit einem 2 pol. Spannungsprüfer
oder Voltmeter sollte an der Steckdose zwischen den Phasen immer ~400 Volt anliegen. Wurde hier doppelt aufgelegt ist zwischen 2 Phasen 0 Volt.
Dazu muss der Spannungsprüfer aber eine Spannungsanzeige haben. Das Prüfen zwischen Phase und Neutral bringt nichts, das sind immer ~230 Volt.

Der Elektriker hatte nachdem die Probleme auftraten alles gemessen. Ist schon etwas her. Ich glaube er hat auch die drei Phasen geprüft, dabei bräuchte nur 1 Phase etwas länger bis sie auf 16A war war für ihn ok. Und als ich das Auto auf 16A gestellt hab hat er am LS 17,8 gemessen und war der Meinung Tesla zieht mehr als man einstellt. Zu der Zeit ist er bei 16 dann nach wenigen Minuten geflogen und ging kurz garnicht rein weil zu heiß.
Er kommt und wechselt den LS erstmal. Vielleicht sieht er ja dabei ob was am Anschluss nicht passt.

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Kann es sein, das an dem Anschluss noch was (z.B. einphasig Schuko/Licht) angeschlossen ist, oder ist diese Leitung dezidiert NUR für diese eine Steckdose???
die Differenz wären immerhin ca. 400W/Phase!!!

Er hat den Fi und die SL nur für die Steckdose montiert und nur das da angeschlossen. Der Fi ist aber sicher für alle Anschlüsse im Haus angeschlossen.
Komisch war auch das halt sobald die Lüfter vom Tesla Akku angehen die Sicherung rausgeflogen ist. Ist das sicher so dass er nur die 16 Ampere zieht und wenn er jetzt Strom für den Lüfter oder so braucht hat er ja trotzdem mit 11 kW den Akku geladen nach meinem Verständnis zieht er dann etwas mehr Strom aus der Steckdose damit er mit 11 kW laden kann und dann halt noch zusätzliche Strom braucht für die Lüfter etc.

Das ist nicht der Lüfter, sondern die Wärmepumpe die du hörst.
Eigentlich sollte er die Stromaufnahme auf max. 16A begrenzen.
El Lädt ja auch nicht mit den vollen 11kW. das ist nur die Aufnahme.
ein Teil davon geht gleich mal in die Bordelektronik.
Deswegen ist extrem langsames laden ja auch kontraproduktiv, da soviel Strom für den Computer verbraucht wird statt in der Batterie zu landen

Ja wenn er mit 16A lädt steht auf dem Bildschirm immer stabil 11kw und 16A

Meine Wallbox misst maximum 10,75 (15,35A) die mein Y fordert. Im Auto stehen aber auch 11kW 16A 3P

Irgendwas ist da im Busch, und ich würde mal hier auf die Elektriker hören und nicht auf uns „Fußvolk“.
Hol dir einen zweiten Handwerker der das durchmisst und dir im Falle gleich eine neue Absicherung einbauen kann.

@grizzzly hat vielleicht auch eine Idee wenn er mal kurz drüberliest

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Klar kann man mit 20A absichern, dann aber auch die CEE16A Dose gegen eine CEE32A Dose tauschen und das Ladegerät gegen eines, das für den Betrieb an CEE32A zugelassen ist. Sonst ist das wieder murks und gefährlich. CEE16A Dosen dürfen maximal mit 16A Automaten abgesichert sein.
Aber der Elektriker hat sein Wissen scheinbar eh aus alternativen Quellen, wenn ich seine Behauptungen sehe…
Ich könnte dir helfen, darf es aber nicht da ich mit meiner Qualifikation nur Strom auf Veranstaltungen machen darf…
Als Tip, wenn du einen örtlichen zugelassenen Elektriker mit Ahnung findest: Lass mit einer Strommesszange den Abgangsstrom der Sicherungen an allen 3 Phasen überprüfen, zunächst wenn der Tesla auf 6A Ladestrom limitiert wurde, dann wenn er auf 16 A limitiert wurde.
Meiner zieht dann - oh wunder - 16A +/- 10% Messtoleranz der Strommesszangen an der Go-E Gemini

  1. Wie sollte das klemmtechnisch funktionieren? Da müsste ja ein Draht im Nirwana enden und auf einen ankommenden zwei weiter gehen.
  2. Sollte das der UMC erkennen, zumindest der von Tesla würde es erkennen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Wenn ich mit hier die Kommentare so durchlese, zb die von @mrinas, dann bin ich mir sicher das hier nicht nur

unterwegs ist.

Ele war schon da aber ich leider nicht anwesend. Er hat eine neue Sicherung eingebaut die Träger sein soll und hat nochmal alles auch am CEE Stecker gemessen und es ist für ihn ok. Ich werde berichten ob es jetzt funktioniert.

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Er hat einen C16-LS gegen eine anderen C16-LS getauscht und die ist jetzt träger? Interessant.

Im Übrigen ist eine Auslösung nach 40 Minuten oder so nahezu garantiert eine thermische, keine magnetische. Die thermische Auslösung bei ist bei B16 und C16 identisch. C16 erlaubt nur kurzzeitig (d.h. < 2s) einen höheren Strom (5-10x Nennstrom gegenüber 3-5x Nennstrom bei Charakteristik B). Wäre es eine magnetische Auslösung (z.b. durch Kurzschluss), wäre nicht so ganz erklärbar, wieso eine Reduzierung des Ladestroms das Problem beseitigen sollte.

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Ja, berichte mal wie sich das jetzt ausgeht. Womöglich hatte der andere Automat einfach eine ungünstige Toleranz und hat zu früh ausgelöst.

danke. Semi-Fussvolk würde ich sagen, hab’ tatsächlich eine Ausbildung in dem Bereich gemacht. Ist aber schon >20 Jahre her und mach’ seither auch etwas anderes. Hin und wieder hilft der Kram von damals dann doch noch.

Genau aus dieser thermischen Auslösung.
Stichwort kleiner Auslösestrom.
Bringt das Wechseln von B16 auf C16 nichts.

Ein LS darf bei Dauerbelastung (Gleichzeitigkeit 1) nur mit 80% vom Nennstrom belastet werden. Siehe VDE Bestimmungen.
Heißt eine Ladestation mit 11kW muss mit 20A abgesichert werden um der thermischen Auslösung entgegen zu treten.
Leider haben sehr viele Elektriker ihre Normen nicht im Kopf. Lesen 16A und bauen zum Lsistungsschutz dann eine 16A Sicherung ein. Das gilt aber für Gleichzeitigkeit <= 0,5.
kommen wir zum nächsten Punkt. Eine Absicherung mit 20A charakteristik C bedeutet einen kurzzeitigen Kutzschlusstrom von 200A. Genau deshalb muss man auch zur Installation einer Ladestation die Leitung so bemessen dass mit 50% Sicherheit zusätzlich die Sicherung im Fehlerfall auslösen kann. Heißt als erstes muss die Impedanz der Leitung dann einen Kurzschluß von 200A+50% also 300A ermöglichen. Dann gibt es dazu Formeln die einer Leitung bei gegebener Länge eine Impedanz berechnet. Will jetzt hier nicht mit ETrchnik Formeln rumfetzen. Aber da sieht man dann sehr schnell dass bei typischen Leitungslängen ein 5x2,5mm2 das nicht mehr darstellen kann.
Hinzukommt dass ein zu kleines Kabel die Wärme aus den Klemmen der Sicherungen dann womöglich nicht mehr wegbekommt. Der LS wird warm und löst dann eben thermisch früher aus als erst bei 16A.
Für Ladestationen gelten da ganz andere Regeln als für eine CEE Dose.
Daher ist es eben auch nicht erlaubt als residente Installation eine Ladestation über eine CEE Dose anzuschließen. Sondern und da ist die VDE auch ganz eindeutig über eine direkte Kabelverbindung ohne steckbare Kontakte und Abzweigungen.

All das macht es nicht billiger und einfacher. Aber wenn mans richtig machen will und Ruhe haben will dann muss man es eben rixhtig machen.

Erfahrungswerte aus vielen Installationen.
11kW und <20m Leitungslänge → 5x4mm2
Darüber bis 50m → 5x6mm2
Darüber ist dann sogar 5x10mm2 notwendig.

Btw die VDE verlangt 0,5% Spannungsfall auf der gesamten Leitung des Endstromkreis. Also bis zum Auto. Mit ein Grund oftmals sogar noch einen Querscnnitt weiter hoch gehen zu müssen.

Wenn ich also ein 5x2,5mm am Parkplatz sehe dann gibts maximal 10A in der Ladestation mit C13A abgesichert. Oder eben ein neues Kabel.
Um genau die hier beschriebenen Effekte auszuschließen und eben auch nicht noch 5x hinzufahren und den Fehler nicht zu finden weil das Auto natürlich nicht beim Besuch gerade 3h geladen hatte und alles schön kühl ist.

Wenn ich zu soetwas zum reparieren eingeladen werde wird eine Messung der Temperatur an Beteiligten Installationsmaterial gemacht und dann 1h geladen und nochmal gemessen. Dann sieht man auch schlechte oder heiße Klemmstellen. Wenn man sie nicht nach ein paar Monaten Betrieb schon optisch sieht.

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Wenn du behauptest der Elektriker behauptet falsche Dinge soltest du das präzisieren.

Gewöhnlich mit 32A.

Bin jetzt nicht so der Installationsexperte (ich mache hauptsächlich Leistungshalbleiter): braucht man überhaupt eine C-Charakteristik für eine Wallbox? Intuitiv hätte ich keine hohen Einschaltströme erwartet und gesagt B reicht.

Ansonsten sehe ich das auch so. Ein Blick in die Norm würde manches Problem verhindern.

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Vielleicht noch als Erfahrungswert.
Die Materialien von Gewiss (siehe Bild) werfe ich wenn ich sie finde immer direkt raus. Die Klemmen dieses Herstellers sind so derart weich und ich sehe es regelmäßig dass die Schrauben überdehnt sind.
Da muss sorgsam mit dem Drehmoment umgegangen werden.
Und es gibt immer noch soviele EFK die ohne Drehmoment Schraubendreher arbeiten.

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