Zu 100% nicht, das ist klar. Aber immerhin donnert man nicht mit 100 oder 70 in eine Ortschaft, nur weil Tesla nicht in der Lage ist Ortsschilder zu erkennen.
Ich bin 2 Jahre den ID.3 gefahren und kann Deine Erfahrungen bestätigen.
Im Grunde erfordert das Heraufsetzen der Geschwindigkeit sehr viel Aufmerksamkeit, da dies auch gerne mal auf der Links-Rechtsabbiegerspur erfolgt, wenn das vorausfahrende Fahrzeug die Spur wechselt - wenn dann die Straße feucht ist, eine Ampel auf rot springt und der Radfahrer von links es eilig hat wird es spannend ….
Auch Phantombremsungen runter auf 60 auf der linken Spur der Autobahn beherrscht der ID.3.
Ich habe seit heute die 2023.6.11 drauf und habe meine erste 200km Regenfahrt hinter mir. Der Regensensor ist deutlich besser geworden, ich behaupte sogar, er funktioniert jetzt.
Das VO Thema hat spürbar zugelegt, beim Einparken vorhin haben die Abstände gepasst, nun brauche ich beim rückwärts einparken keine cm Angaben, ich sehe die Abstände selber sehr gut.
Na, aber das wird doch hier gerne als einzigartiges Tesla Feature dargestellt ![]()
Die holen aber auch auf bei VW …
Unfug.
Ich will trotzdem nicht ausschließen, dass der Tesla mit den roten LED in österreichischen Tunneln mehr hadert als Andere.
Insgesamt habe ich heute bei meiner ersten Fahrt mit der 2023.6.11 das Gefühl gehabt, dass er auf „reingrätschend bremsende Autos“ aufmerksamer als bisher reagiert (plötzlicher Spurwechsel eines Fahrzeugs von links oder rechts in die eigene Fahrspur und dann bremsen)
Lassen sich das aber auch sehr gut bezahlen.
Das Basispaket im ID.3 glänzt mit:
- Kein Navi
- Keine Rückfahrkamera
- Kein Travelassist (der AP beim Model 3)
- Keine Wärmepumpe
- Keine beheizten Sitze/Lenkrad
- Keinen Regensensor
- Kein Fernlichtassistent
- Keine Lautsprecher hinten
Usw.
Hallo zusammen,
kann mir vielleicht jemand helfen?
Ich fahre seit langer Zeit mit meinem Profil und wenn auf der Landstraße z.B. 80 km/h erlaubt sind, schalte ich den Tempomat (aktuelle Geschwindigkeit) ein und kann per rechtem Scrollrad auf maximal 90 km/h (+10km/h) erhöhen. Mehr geht nicht. Kommt dann eine 60er Zone, reduziert sich mein Tempomat automatisch auf 70 km/h. Kommt dann wiede eine 80er Zone, erhöht sich die Geschwindigkeit automatisch wieder auf 90 km/h
Soweit so gut, so kenne ich es und finde es auch gut so.
Heute habe ich für meine Mutter ein Profil konfiguriert. Ich habe im Reiter „Autopilot“ alles exakt gleich eingestellt, wie bei mir. Allerdings verhält sich der Tempomat komplett anders als bei mir. Meine Mutter aktiviert in einer 80er Zone den Tempomat (aktuelle Geschwindigkeit) und kann aber per Scrollrad z.B. auf 130km/h hochdrehen. Kommt dann ein 60er Schild (wird auch erkannt), tut sich gar nichts, die vorher manuell eingestellte Geschwindigkeit von z.B. 90 km/h bleibt wie sie ist. Kann mir jemand sagen, was der Fehler ist?
Vielen Dank & Grüße
Robert
Man kann die Sache aber auch von einer anderen Seite beleuchten: Die ADAS-Systeme, der Regensensor und der Fernlichtasisstent (adaptiv arbeitend!), für die VW Geld sicher verlangt, funktionieren dafür sehr ordentlich.
Im übrigen: Den Travelassist mit dem Basic-AP gleich zu setzen, ist in meinen Augen ziemlich gewagt
. Ein Travelassist hat einen deutlich größeren Funktionsumfang als der Basic-AP (keinerlei prädiktiven Geschwindigkeitsregelfunktionen, keine zuverlässige Erkennung von Zusatzschildern, keine Berücksichtigung von Kreisverkehren und Kreuzungen, keine Berücksichtigung des Rechtsüberholverbots auf Autobahnen / Schnellstraßen, keine automatische Rettungsgassenbildung, keine Eingriffsmöglichkeiten in die Spurpositionierung, kein kapazitiv arbeitendes Lenkrad, keine automatische Aktivierung des APs nach einem Spurwechsel, keine Berücksichtigung von Schwarmdaten für kommende Baustellen, Fahrbahnen ohne Mittelstreifen usw.). und ist somit in Punkto Funktionsumfang, aber auch Zuverlässigkeit & Erwartungskonformität der kostenlosen Tesla-Beigabe deutlich überlegen. Ich bin oft genug beide Fahrzeuge gefahren, um mir ein Urteil bilden zu können.
Es ist wie bei so vielen Dingen im Leben: Wer zusätzliches Geld für etwas ausgibt, bekommt manchmal auch etwas dafür.
Diese Punkte kann ich nicht bestätigen.
Auch der Basis-AP überholt idR nicht rechts auf Autobahnen (man kann das dann mit dem Strompedal überstimmen) und Daten von Baustellen werden berücksichtigt.
Letzteres kann ich bei einer Baustelle hier in der Gegend momentan genau beobachten, denn da wird seit Einrichtung der Baustelle auf 50km/h runtergebremst - obwohl dort sonst 100km/h erlaubt sind - im Display erscheint dann der Hinweis, dass der Geschwindigsregler heruntergesetzt wurde (den genauen Wortlaut habe ich gerade nicht parat). Und das passiert sogar unabhängig vom 50er Baustellenschild, das dort zwar auch erkannt wird - das selbstständige Herunterregeln erfolgt aber schon etwas davor.
Unabhängig davon bietet der aufpreispflichtige Travelassist natürlich mehr als der serienmäßige Basis-AP, wäre ja auch merkwürdig wenn nicht. Wobei bei den Assi-Paketen jeder Hersteller immer ein paar andere Features zusammenfasst…deshalb sind sie nie 1:1 vergleichbar.
Also mein Model Y überholt Rechts, mit Basis AP …
Funktioniert ab 80km/h - darüber sollte er nicht rechts überholen (und ist meines Wissens kein EAP-Feature). Aus der BDA dazu:
Es gab aber schon Software-Versionen, da hat es nicht mehr funktioniert. Seit ca. einem halben Jahr funktioniert es aber wieder (zumindest bei unseren Fahrzeugen).
Muss ich nochmal beobachten, kann sein, dass ich ganz knapp unter den 80 war.
Ja, beim Preis- / Leistungsverhältnis möchte scheinbar keiner mitspielen …
Für die 2.x-Software kann ich das bestätigen, die 3.x tut das nicht mehr. Der Unterschied ist wohl eine spurgenaue Zuweisung der Tempolimits wie das andere Autos aus dem VW-Konzern schon lange beherrschen. Die in Teilen von NRW gängigen Schemata mit unterschiedlichen Tempolimits pro Spur werden anscheinend auch erkannt und jetzt beim Wechsel der Spur übernommen…in der 2.x war das eher ein „irgendwo steht ein Schild, dann wird das schon stimmen“.
Naja, bei keiner anderen Marke gibt es eine derartige Bereitschaft der Kunden halb- oder unfertige oder dysfunktionale Funktionalität zu akzeptieren. Man schaue sich alleine die Meldungen zur Performance des USS-Ersatz an…
Dafür müsste die 3.0 mal ausgerollt werden. Wie lange ist das Update schon vorhanden und wie viele Autos haben das?
Wie war das gleich mit alle 4 Monate ein Update?
Es ist doch völlig egal wie gut eine Software funktioniert, wenn der Konzern diese nicht ausrollt, dann profitiert dort keiner von. die meisten älteren ID Modelle hängen seit einem Jahr auf 2.x rum, obwohl 3.0 schon längst fertig ist.
Auch wenn bei Tesla nicht alles so funktioniert wie manche träumen, sind sie in der Lage Updates zu verteilen die das Auto Stück für Stück besser machen. Wenn Tesla mal nen Fokus auf DE legen würde, dann würde die Konkurrenz hier ziemlich schnell Alt aussehen. Bisher liegt der Fokus aber eben auf den USA/Kanada und FSD, weswegen der Basis AP Hierzulande kaum noch entwickelt wird. Wenn man mal dahinschaut wo Tesla sein volles Potenzial ausspielen darf, dann sieht man wozu Tesla fähig ist und was Hierzulande in Zukunft noch kommen wird.
Bei VW sieht man immer mehr, dass in Zukunft keine Herausragende Software zu Stande kommen wird. Freu dich was der TA jetzt kann, mehr wirds in Zukunft nicht werden.
Joooa… kann man so sehen. Aber wie lang warten wir jetzt schon auf eine funktionierende VZE etc? In der Zeit hätte VW schon 2 Faceliftmodelle rausgebracht^^, also auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Mittlerweile gibt es ja Gott sei Dank eine VZE, obwohl diese ihren Namen nicht wirklich verdient hat. Updates sind also mitnichten ein Zeichen von Fortschritt sondern öffnen gleichermaßen die Tür für Testversionen und jede Menge Murks und Verschlimmbesserungen. Ein zweischneidiges Schwert, wie man schon sehr oft bei Tesla erleben durfte ![]()
Schön, also kaufst du dir für Updates lieber das neuste Modell, statt dein Auto weiterzufahren?
Also wenn man sich die Menge der BAFA-Karussellfahrer hier ansieht dann wechseln doch viele ihren Tesla schneller als VW Software released. Ich hab hier letztens was von jemandem gelesen, der sein 8. Tesla Model 3/Y abgeholt haben möchte…aus der Perspektive würde ich jetzt nicht gegen „Updates nur bei Facelift“ schießen.
Ehrlich gesagt fehlt mir aktuell in der ID-Software 3.2 nichts bzw. ich sehe nichts was dringend ein Update benötigen würde. Die Apps werden unabhängig von der Hauptsoftware im Hintergrund aktualisiert, Schwarm- und Kartendaten sowieso. Bei Tesla braucht’s dafür halt immer ein „Softwareupdate“. Der Store dürfte halt gerne noch voller werden.
Das mit dem Fokus auf die USA finde ich nach drei Jahren Stillstand bei der Assistenz als Ausreden mittlerweile mehr als nur peinlich. Es zeigt einfach, wie wenig Tesla die Non-US-Kunden scheren und ist ein Zeichen von Geringschätzung. Hier hängen genug Leute rum, die vor über 4 Jahren Geld für FSD ausgegeben haben und davon genauso viel haben wir alle anderen Non-US Kunden, die mal auf Youtube Videos ansehen können wie jemand in den USA mit FSD Beta und SingleStack durch die Gegend fährt.
Sorry, aber die Karotte zieht einfach nicht mehr. Wer aktuell irgendwas möchte das tatsächlich funktioniert kauft einfach bei irgendeinem anderen Hersteller als Tesla.
Anhand von Pareto kann man ja mittlerweile leicht abschätzen wie lange die Verbesserungen brauchen um zu uns zu kommen. Start AP2 in 2016, 80%-Lösung in den USA mit Single-Stack in 2023, 7 Jahre. Das sind dann 20% der Zeit. Mit der Entwicklungsrate dürfte es also noch 28 Jahre dauern bis irgendwas rauskommt was bei Tesla „final“ heißt; Bezieht man es nur auf den Zeitraum mit Start von AP3 sind es immer noch 15-16 Jahre…Wobei - ist das dann nur assistiert oder autonom?
Das ist natürlich jetzt nur bedingt erst gemeint. Es täte dem einen oder anderen hier vielleicht doch mal ganz gut einen Schritt nach Hinten zu machen und mit mehr Abstand die eigenen Positionen zu hinterfragen, denn permanent auf die USA zu schielen und „das Update wird kommen“ ist hier fast schon ein Meme, welches sich seit Start des Threads durchzieht.
Du weißt ja, denke ich, selbst, dass auch bei Tesla viele Daten im Hintergrund aktualisiert werden, auch dort braucht es nicht für alles ein „Softwareupdate“.
Aus meiner(!) Sicht war das Vision-Update in den letzten Jahren ein großes Update, das auch aus den USA zu uns kam und das auch funktionale Verbesserungen mitgebracht hat (jaja ich weiß, 140km/h, schlimm schlimm) - und weil es auch für weitere in der Zukunft die Flotte vorbereitet hat. Ebenso gab es viele kleine Verbesserungen beim Spurhalteassistent, verbesserter FLA, nun VZE auf Autobahnen - Stillstand sieht für mich anders aus.
Was man kritisieren kann ist, dass Tesla anders als andere Hersteller Features gerne mal unfertig ausliefert und sie erst über die Monate/Jahre reifen - zugeben muss man aber auch, dass man bei anderen Herstellern dann meist ein neues Auto kaufen muss - und nein, da läuft auch nicht alles perfekt, das sehe ich im Vergleich zu unserem Volvo (MJ23) und dessen Assistenz oder man schaut mal beim EQE ins Forum, was da so berichtet wird - wer hätte das gedacht.
Die Hoffnung, dass bei unserem Volvo signifikant etwas am Assistenzverhalten verbessert /geändert/ erweitert wird, habe ich aber nicht - bei Tesla hingegen schon und ich erwarte auch, dass wir den Single Stack und zumindest Teile des FSDBeta-Inhalts bekommen werden (siehe dazu auch der hochinteressante UNECE-Thread nebenan).
Wenn man da mitliest, könnte man denken, dass manche Beiträge copy/paste aus unserem Forum sind ![]()
![]()
![]()


