Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 1)

Zum Testen aber vorher am besten die rosa Tesla-Brille absetzen.

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Da ich durch die ganzen Berichte hier momentan nicht kaufen will, ist die auch nicht auf :slight_smile:
Das M3 soll zu 95% zum Pendeln genutzt werden.
Wenn ich beim testen herausfinde, dass ich mit der Leistung zufrieden bin, dann bestelle ich.
Wenn ich unzufrieden bin, dann kaufe ich ein anderes Auto.

Was verstehen Sie unter Leistung? Es gibt viele Definitionen zur Leistung.
Pedal durchtreten und in 3,3 von 0 auf 100 könnte gut ab gehen, ist aber das was wirklich fast kein Mensch braucht.

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Genau.

Und Du solltest am Besten auch ignorieren, dass HisodoM3 nicht moechte, dass Du Dir einen Tesla kaufst (warum auch immer). Und zum Ausgleich kannst Du auch ignorieren, dass ich jedem, der ein BEV moechte, nur einen Tesla empfehle.

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Genau.
Erstmal gucken, was das System eigentlich kann, bevor man sich mokiert.
Ich kann aber ueberhaupt nicht nachvollziehen, wie jemand das Auto entweder nach Schildern oder Kartendaten Tempoentscheidungen treffen laesst.
Das kann doch frueher oder spaeter nur in die Hose gehen.
Die Kartendaten sind miserabel, wie übrigens bei allen anderen such, mal mehr, mal weniger schlecht, aber eben schlecht.
Schildererkennung ist sowieso Beta, da nehme ich einfach nur zur Kenntnis, was das Auto denn sieht. Das reicht mir zur Information, ich muss es ja sowieso besser wissen.
Fehlte mir noch, dass mein Auto in die Eisen geht,
wenn Kinder am Strassenrand mal ein sauber gemaltes 30erSchild hochhalten

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Ganz ehrlich. Tempomat bzw. Autopilot mache ich nur bei Geschwindigkeitsbeschränkungen ausserhalb von Baustellen rein, also in Frankreich, Spanien und Teilen von D. Ansonsten lasse ich die Pferdchen laufen :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ich sag dir jetzt einfach, daß dies natürlich funktioniert. Zumindest bei meinem Fahrzeug.

Wenn du allerdings mit eingestellten 80km/h durch eine 50er Zone fahren möchtest,
dann musst du „übersteuern“, denn das System würde dir das Ticket gerne ersparen.
Und wenn dir die eingestellte Geschwindigkeit zu gering ist, dann kannst du ebenso manuell erhöhen. Wenn du das Strompedal dann „loslässt“, wird dich dann das System wieder auf die eingestellte Geschwindigkeit einbremsen.

Das war es jetzt aber endgültig, was ich zu deinen „Problemen“ beitragen möchte.
Du kannst dir auch das aktuelle Handbuch im Netz herunterladen, um dich zu informieren.

Gruß

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Und so wie es derzeit aussieht, werden hier heute Abend noch Aufräumarbeiten stattfinden.

Gruß

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Ich weiß nicht was Sie wollen.
Hier wird ständig über Schildererkennung und Tempomat geschrieben: dass das Fahrzeug nichts davon einwandfrei kann. Natürlich kann man das in einem Satz ab tun, aber oft kommen die Erfahrungen mit Begleitumständen hinzu, die ggf. jemand zu Erläuterung beifügt. Z.B. dass ich das Schild schon lange sehe, aber das System es erst max. 2 Sekunden bevor ich vorbei bin anzeigt, und erst 1 Sek. später als Max-Geschwindigkeit anzeigt, und bis ich es fertig gebracht habe dass der Bildschirm die Geschwindigkeit übernimmt -oh jeh!
Wenn das alles wenigstens annähernd ginge wäre ich nicht hier.

Ich bin einfach 100% verwirrt wenn einige sagen es geht und andere sagen es geht nicht.
So lange ich Spurassistent und adaptiven Tempomaten mit MEINER Geschwindigkeit nutzen kann (natürlich StVO konform), dann bin zufrieden :slight_smile:

Du hast leider nicht verstanden worum es geht. Er möchte auf einer 80 km/h Strasse einfach durchgehend 80 km/h fahren, ganz einfach.

Und das geht mit einem Tesla nicht. Fast jeder Radfahrer, zu langsamer LKW in einer Nebenfahrbahn, Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder in der Nebenfahrbahn, falsch interpretierte Schilder auf der Fahrbahn, ungünstige Schatten, etc. werden das offensichtlich sporadisch und unberechenbar verhindern.

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Yep. Ist mir sogar erst mit den neuen Kartendaten aufgefallen. Mal sehen ob das heutige SW-update eine Änderung gebracht hat …

Sorry, dass ich da mal reingrätsche:
da müssen Sie aber einen anderen Tesla haben als ich.
Mein M3LR hat Farbe rot und Software 2021.4.18.3. Aber vielleicht geht mein Fahrzeug ja individuell mit der Software um, als blaue oder weiße, und liest sie einfach anders (künstliche Intelligenz?). Mein FSD war bisher rausgeschmissenes Geld. Wie gesagt: ich fahre deshalb zu 90% ohne Tempomat, was mich sehr nervt. Mit meinem vorherigen Auto konnte ich die Geschwindigkeit einstellen und er ist sie gefahren, egal ob es ein Mittelgestrichele gab oder nicht und egal wer mir da links entgegen kam. Der Abstand war auch immer richtig, und wenn ich zu weit rechts gekommen war ruckelte das Lenkrad. Das muss man doch wenigstens verlangen dürfen und sonst nix.

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Nein, dann geht das mit deinem Tesla nicht.
Ich hab meine 35km lange Teststrecke. (Bundesstraße, 1-spurig, mittig keine Trennung)
Unterschiedliche Lichtverhältnisse, wechselnde Geschwindigkeiten, zigmal gefahren mit FSD.
Das System hat sich in den letzten 2 Jahren ständig verbessert und seit ein paar Monaten kann ich das Fahrzeug komplett alleine fahren lassen.
Logisch, man fährt mit Level 2, trägt die Verantwortung und sollte deshalb jederzeit bereit sein,
wenn das System mal rumzickt. Aber mit dem Fuß in der Nähe des Strompedals alles gut.
Nur bei 2 Linksabbiegespuren in der Mitte der Straße möchte das System kurz abbiegen,
aber es fängt sich ganz schnell wieder und korrigiert.
Wenn diese Fahrweise für manchen Stress bedeutet, dann manuell fahren, bis es runder läuft.

… und auch die Wagenfarbe ist nicht schuld, denn unserer ist ebenfalls rot und hat FSD.
Und nach knapp 2 Jahren und 70K km behaupte ich mal, daß ich das System und sein Verhalten
in etwa verstanden habe und vor und nach jeder Fahrt immer noch dieses :slightly_smiling_face: im Gesicht habe.
Ich brauch kein „Lenkrad ruckeln“, mir reicht eine akustische Warnung, wenn ich etwas von der Fahrspur abkomme.
Und wenn es extrem wird, dann führt dich das System noch zusätzlich per sanftem
„Lenkeingriff zu ihrer Sicherheit“ in die Spur zurück.

Gruß

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Grundsätzlich stimme ich dir zu @Teslanova56 . Man muss aber dazu sagen, dass das Verhalten teilweise abhängig von der Region und den Straßenverhältnissen ist.
10km in die eine Richtung sind die Navidaten super und ohne Fehler. 10km in die andere Richtung unterirdisch und nicht zu gebrauchen.

Auch wenn ich mit der Schilderkennung keine solchen gravierenden Fehler feststellen kann, kann ich gewissen Punkte auch von den anderen nachvollziehen.

Aber da das System Level 2 ist und ich sowieso Herr/Frau des Fahrzeugs sein muss, sehe ich die Schilderkennung aktuell eher als ein System um mich auf ein Fehlverhalten (Schild nicht erkannt) hinzuweisen.

Wer auf der BAB mit AP fährt kann beliebig hoch und runter regeln. Wer auf Land und Stadtstraßen mit AP fährt, nimmt willkürliche Navifehler in Kauf (da soll nur der „dumme“ Tempomat genutzt werden) und wer frühzeitig dort Autos ausweicht, mit dem Fuß sanft dagegen hält bzw. ausreichend Abstand zu Fahrradfahrern hält, hat normalerweise keine Probleme.

Ich betone es nochmal: NORMALERWEISE. Es wird sicher die eine oder andere Stelle geben, wo es Probleme gibt. Das hat auch jeder andere Hersteller. Betrifft euch dann nur nicht, in eurer Region, auf euren Straßen.

Peace Out.

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Alles gut, möchte niemanden seine Probleme absprechen.
Die FSD ist „beta“ und darf deshalb auch Fehler machen.
Und eigentlich ist auch die Schildererkennung „beta“, bei den Falschmeldungen,
die da ab und zu auftreten. :slightly_smiling_face:
Ich versuch halt für Probleme eine für mich praktikable Lösung zu finden.

zB. weiß ich, daß die Schildererkennung erst ab Schild umgesetzt wird.
Entweder ich geh Risiko und fahr mit 80 oder 100 bis zum 50er Schild,
dann bin ich bei voller Reku ca. 100-150m dahinter auf Richtgeschwindigkeit.
Oder ich zieh 50m vor dem Schild den Fahrhebel 1x nach oben und 50m danach denselben
1 oder 2x nach unten, je nachdem, ob ich im TACC oder AP unterwegs bin.
Das sind Behelfs-Lösungen, die aber für mich funktionieren und mit denen ich entspannt unterwegs sein kann.

Gruß

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Eben umso mehr der Beleg, dass es einfach vollkommen unberechenbar ist!

Bei den einen funktioniert es, laut Eigenaussage, perfekt, bei vielen anderen so schlecht, dass sie gar nicht mehr mit Tempomat fahren.

Potentielle Käufer sollten das wissen und das Risiko für sich entsprechend abschätzen können.

Daher bleibe ich dabei. Es ist unberechenbar für einen Interessenten, ob das für ihn halbwegs vernünftig bfunktionieren wird oder eben nicht!

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Moinsen!

Seit einem halben Jahr habe ich ein 2021er M3 LR. Hauptanschaffungsgründe waren die Infrastruktur (SuC) und die grandiosen Assistenzsysteme von Tesla…

Die 7500EUR für den vollen Autopilot waren mir etwas zu heftig, daher also nur der „normale“ AP…

Kurz mal zu meiner Historie: Seit Mitte der 90er fahre ich kein Auto ohne Tempomat. Mittlerweile habe ich mich dann an Abstandstempomat und Spurhalteassistent gewöhnt, besonders gut umgesetzt in meinem aktuellen Hyundai Kona elektro.

Der tut nämlich einfach, was er soll… zu Beginn der Fahrt einschalten und Geschwindigkeit wählen. Spurhalteassi geht automatisch mit an. Dann zurücklehnen und das Auto machen lassen. Auf der Autobahn reicht ne halbe Gehirnzelle je 100km… Mal eben jemanden reinlassen? Kurz ausschalten, danach RESET-Taste gedrückt und die alte Geschwindigkeit wird wieder aufgenommen.
Spurwechsel? Blinker setzen, Spurhalteassi geht kurz auf Standy und klinkt sich auf der neuen Spur wieder ein…

Alles super simpel und intuitiv, so wie man es sich halt vorstellt.

Und beim Tesla? Hebel runter. Geschwindigkeit gesetzt. Nochmal Hebel runter. DINGDONG. Spurhalteassi mit aktiv. Jemanden reinlassen? Ausschalten, DONGDING, wieder einschalten, DINGDONG, Geschwindigkeit wieder einstellen…

Spurwechsel? Blinker setzen DINGDONG, Spur wechseln, Hebel wieder runter DONGDING, Geschwindigkeit einstellen…

Und die Geschwindigkeit als solches? Das Auto wird mal schneller, mal langsamer. Je nach dem, was entweder auf echten oder eingebildeten Schildern steht. Hey, ich will einfach 100 fahren und nicht mal 80 und mal 130!!! Hey, Vollbremsung! Mitten auf der Autobahn im fließenden Verkehr…
Verlässlichkeit des Tempomaten? Würde sagen, Münze werfen hat ne ähnliche Treffergenauigkeit.

Und was sagt der Support? Tja, das ist halt so. „Die Assistenzsysteme erfordern ständige Aufmerksamkeit“.
Ja klar, aber doch nicht mehr als ohne?!?! Ich muss mich hier zusätzlich zum Verkehr auch noch darauf konzentrieren, ob das Auto auch die eingestellte Geschwindigkeit hält.

DAS KANN DOCH NICHT NORMAL SEIN!!! Das kann jeder piefige Koreaner besser als dieser rollende Computer…

Daher jetzt die eigentliche Frage: Ist das jetzt nur bei meinem M3 so (also irgendwas defekt) oder ist das normal?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten und Gruß,
Martin

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Das ist exakt so wie von dir beschrieben. Allerdings: Man gewöhnt sich drann und der Spurhalteassisten ist schon echt gut besonders auf der Autobahn. Lediglich der Adaptive Tempomat ist so naja…

Nach den ersten 3 Phantombremsungen hatte ich mir angewöhnt den Fuss im über dem Gaspedal schweben zu lassen :grinning:

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