85er Akku: Reduzierung der Ladeleistung seit 2019.20.1 (Teil 1)

Dann würde ich ihn noch ganz schnell zum SUC stellen, besser er geht dort ein, als bei Dir wieder.
Was kostet die Nacht laden bei Dir, ich hab einen 2015er… :upside_down_face:

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Kann ich so nicht bestätigen, als ich meinen 85er bekam war die Kapazität und Reichweite fast wieder annähernd da, wo ich den Wagen als CPO gekauft habe.

Was jedoch war ist, der refurbished Akku hatte mehr Zyklen drauf, was evtl. (da bin ich zu wenig bewandert darin) mit dem zusammen setzen resp. Neuaufbau zusammen hing??

Kühlmitelpumpe vorsätzlich gealtert und dann thermal runaway und Total-Ausfall der Pumpe… wird lustig.

So ungewöhnlich sind die Daten des Blauen nicht. Mein Blauer 14er 85 hat ebenso 325 km tR bei 90%. Verbrauch seit 1.7. 229 Wh/km. Ich nulle zum 1.7., wird bis dahin vielleicht 215.
Die refurbished Akkus finde ich zu teuer. Da kann man sich ja eher einen 75er CPO holen und den alten 85er bei Tesla abstellen. Die 75er Hecktriebler CPO aus Ende 17 haben teilweise nur um 50 tKM und sind mit rd 45 t€ und ausgewiesener USt ausgepreist.
Da ist zumindest ein Gedanke eben 10 k zusätzlich draufzulegen und das Auto um 3-4 Jahre zu verjüngen.
10-12 k für den Akkutausch, um wieder einen 200 tKM Akku eingebaut zu bekommen ist zu fett. Da ist doch nach 2 Jahren wieder Schluß und dann hat der Akku allein 400 € im Monat gekostet.

Edit: ergänzt und korrigiert

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Nabend!

Nach allen Informationen die ich zu dem Thema Tesla „remanufactured battery packs“ gefunden habe, konnte ich keine Bestätigung finden welche arbeiten Tesla tatsächlich durchführt.

Inwieweit packs geöffnet, Verbindungen repariert oder BMS Platinen getauscht werden ist komplett offen.

Die hauptsächliche Datenquelle dazu ist wk057 der in seinem Betrieb seit Jahren täglich mehrere aus Unfallern auseinanderbaut. Und nach seiner Darstellung bestehen alle remanufactured battery packs (die in seinem Betrieb auseinandergenommen wurden) ausnahmslos aus den originalen Modulen.

Auch beschreibt er, dass die einzelnen Zellen die zu einem Pack zusammengehören, bei der Herstellung so nah in ihren Werten beieinanderliegen und gemeinsam altern, dass ein nachträgliches „zusammensetzen“ oder ein Austausch z.B. einer einzelnen Zelle durch Tesla von ihm als zu aufwendig ausgeschlossen wird.

Zum BMS, die Steuer- und Messplatinen im Batteriepaket sind nach meinem Verständnis Sensoren und Schalter die vom BMS im jeweiligen Auto genutzt werden. Die dortigen Nutzungsdaten werden beim Batterietausch nicht überschrieben, die Werte für AC, DC und Rekuperation werden '„lediglich“ fortgeschrieben. Nach dem Tausch muss das BMS also anhand der tatsächlichen Messwerte die maximale Kapazität lernen.

Ich für meinen Teil habe bis Corona auf Langstrecke die SuCs verwendet und während des Projektes unter der Woche am kostenfreien CHAdeMO DC Lader mit 20-30kW nachgetankt. Die Werte am SuC sind über den Winter mit nur 10-15km Anfahrt zum lokalen SuC nicht anders :frowning: Da habe ich also unwissenderweise meinem Akku gutes getan :slight_smile: Aber gezählt wurden diese im Counter als DC Ladung wie die damals „echten“ Supercharginsessions.

So zumindest verstehe ich es. :-/

Und den CPO mit Garantie fahren und den eigenen verkaufen? Oder umbauen? Sieht irgendwie aus, als fehlt da noch was in deinem Text :wink:

Bin ja gespannt, inwieweit wk057 seine Batterieanschlussgarantie auch nach Europa ausweitet. Es scheint, dass das verschiffen hin und zurück teilweise günstiger ist als der Transport innerhalb der USA… Das würde ich jedenfalls ernsthaft in Betracht ziehen!

Viele Grüße! Oaito.

Dass es technisch ausgeschlossen ist, neue und alte Zellen zu mischen, habe ich schon irgendwo ausgeführt. Es wäre nicht nur aufwendig, sondern auch ziemlich sinnbefreit, eine neue Zelle solange zu laden und entladen, bis sie die Werte der anderen Modulzellen erreicht.

Ich gehe davon aus, dass aus einem defekten Akku die Module mit den toten Zellen entfernt und einem Recycling zugeführt werden. Module mit intakten Zellen werden vermessen und innerhalb einer bestimmten Toleranzgrenze zu refurbished Akkus zusammengesetzt.
Anders kann ich es mir nicht vorstellen…

Interessante Hypothese. So wie ich wk057 verstanden habe, ist es nahezu unmöglich, eine Modul zu finden, das während des Aufladens bzw. Entladens zu den anderen passt. Fabrikneues matching ist schon schwierig, Module von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Lade/Entladeprofilen, Alter, Zyklen etc. mag temporär passen, aber nach x Zyklen laufen diese wieder auseinander. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tesla genügend Altpakete hat, um da wieder was zusammenzusetzen was mit Garantie in ein paar Monaten oder in einem Jahr wieder zurückkommt.

Anhand der Beschreibungen von wk057 schliesse ich, dass ein remanufactured battery pack aus den originalen Modulen besteht(*). Sollte ein Defekt in einer Zelle vorliegen oder an einer Stelle sitzen, welche sich nicht einfach reparieren lässt, wird das ganze Paket dem Recycling zugeführt.

Dazu passt im Übrigen auch seine Erfahrung, dass in den >tausend battery packs die in seinem Betrieb aus Unfallern verarbeitet wurden, so gut wie keine defekten Module/Bricks/Zellen aufgefallen sind. Mit Ausnahme mechanischer Beschädigung bei schwersten Unfällen und auch dort nur selten.

Viele Grüße! Oaito.

Edit/Korrektur: Satt „tausende“ ist „>tausend“
Edit2: (*) re"dings"ed by Tesla: Mit „originalen Modulen“ rede ich nicht von neuer Lagerware. Ich rede von den Modulen, aus denen das jeweilige Battery Pack fabrikneu zusammengesetzt wurde. Entweder lassen diese sich wiederverwenden zusammen im Pack oder werden halt recycled. Nicht mehr, nicht weniger. Alles andere erklärt wk057 viel besser als ich :slight_smile:

Klingt spannend! Wo finde ich mehr dazu?

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Nochmals kurz zu meinem Leihwagen zurück. Ich wollte wissen wieviel 100 % im Vergleich zu meinem bedeuten. Nachdem er den ganzen Nachmittag über immer auf 1 A heruntergeregelt hat habe ich nun nach 6 h aufgegeben. Er zeigt nun 312 km an d. h. ich habe 3 km an Reichweite dazubekommen. Das ist schlimmer als zuletzt bei meinem. :frowning_face:

Ich fürchte ab diesem Jahr wird es eng mit Ersatzakkus, egal ob alt oder neu. Ab 2015 kamen die großen Liefermengen nach Europa. Ob Tesla sich rechtzeitig kümmert? Rohstoff- oder Chipmangel könnte der Grund oder auch eine Ausrede sein, wenn es keine Akkus mehr gibt. :frowning_face:

Sorry war nicht als Antwort an nastrowje gedacht, lässt sich nun aber nicht mehr ändern

LGH

Tausende, echt? Hast du eine Quelle?

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So wurde es mir auch im SEC erklärt, als ich damals nachfragte, was genau so ein „aufgearbeiteter“ Akku sein. Wie schon gesagt, verstehe ich zu wenig von der Materie, klang aber für mich schlüssig :man_shrugging:

Habs im Beitrag korrigiert und ergänzt…

Danke
Das bestätigt meine Annahme… ich kann es mir technisch einfach nicht anders vorstellen.

Das wären dann neue Akkus oder ungeöffnete gebrauchte und keine remanufactured oder refurbished.
Wiederaufbereitet heißt, dass gebrauchte Teile repariert oder neu zusammengesetzt werden.

Wären das originale, ungeöffnete gebrauchte Akkus, wo kämen die dann her?
So viele verschrottbare Unfallautos, deren Akku wiederverwendet werden kann und die zu Tesla zurückkommen, wird’s nicht geben, vor allem nicht so viele wie es defekte gibt.

Quelle sind wk057 Texte im TMC Forum, Twitter bzw. auf seiner website.

Den genauen Zeitpunkt erinnere ich nicht mehr, 2019/2020 hatte er mal beschrieben, wieviele packs sie verarbeiten, ein stetiger Strom. Habe mich oben auf „>tausend“ korrigiert um auf der sicheren Seite zu bleiben.

Auf Twitter als wk057 und auf seiner Firmenwebsite 057tech verfolge ich die Infos zu seiner Batteriegarantie.

Viele Grüße. Oaito.

Kannst du das konkretisieren? Was heißt das genau?
Nur ausbauen oder ausbauen und auseinandernehmen oder auseinandernehmen und reparieren oder was?

Nö, müssen meiner Meinung nach nicht neue sein. Tesla hat ja x 85 Teslas produziert und x+y 85er battery packs. Die sind dann nach und nach in den frühen Jahren auf Garantie ausgetauscht und der „defekte“ dann remanufactured, refurbished oder whatever worden. Und so weiter und so fort.

Übrigens, ob und wieviele „neue, unbenutzte eingelagerte“ z. B. 85er Tesla hat weiss eh nur Tesla, ich denke das tendiert gen Null.

Ah, die Erklärungen im SeC, im Verlauf der sechs Jahre gab es soviele die dann den Kontakt mit der Realität nicht überlebt haben.

Ersma! Oaito.

Aber genau darum geht es! Wie die repariert werden.
Nicht darum, dass eingelagerte, von denen es nicht viele gibt, und jetzt so lange nach Produktionsstop schon gar nicht mehr, verwendet werden.

Wenn das ein Akku ist, der nur herumlag und darauf wartete, eingebaut zu werden, kann er nicht gleich schlechte Werte haben wie der, mit dem herumgefahren wurde. Das muss doch einleuchten.

Hm, als Biograf von wk057 sehe ich mich persönlich nicht, auch halte ich es für way offtopic zu versuchen, mehr als sechs Jahre seiner Tätigkeit und aktiven Arbeit im TMC aufzulisten.

Will auch nicht hier unnötig Werbung für seine Firma machen.

Deswegen, die Forensuche im TMC sowie seine private und geschäftliche Website macht deutlich, seit wann und wie tief er sich mit Tesla battery packs und dem BMS beschäftigt. Ein paar highlights:

canbus Signale hat er entschlüsselt, scan my tesla verweist auf ihn

hat als erster battery pack teardowns veröffentlicht

hat wiederholt die tatsächlich Kapazität der packs errechnet und später aus dem BMS ausgelesen.

hat in seinem P85+ hardware gebaut und so der f/w einen zweiten Motor vorgespielt, damit der Heckmotor ein Leistngsupgrade bekam.

hat in seinem tesla 85, 90, 100 und chevy battery verwendet

Bietet auch Pack Reparaturen an, das wie und warum erklärt er selber besser.

Mich haben seine Argumente ziemlich überzeugt. Und wenn ich meinen 85er länger als Batteriegarantieende fahren, bin ich gespannt auf Produkte wie seines.

Schaun wir mal. Oaito.

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Ja, ja das weiß ich wohl.
Ich dachte du wüsstest aus dem Studium seiner Webseite wie er Akkus repariert, das hast du anklingen lassen bzw. habe ich es aus deinen Kommentaren so interpretiert.

Ich schließe daher aus deinen Aussagen, dass du darüber genauso wenig mit Sicherheit weißt wie ich und alle anderen hier.
Also bleibt es beim Vermuten und Spekulieren.

Ja, das machen wir ja alle. :wink: Es gibt da natürlich schon die eine oder andere Beschreibung was z.B. mit dem Erwerb eines BatteryServicePlan im Anschluss an die Tesla Garantie bekommt:

image

Ergänzend werden Reparaturbeispiele genannt oder der Austausch beschrieben:

Sollte man bereits einen defektes Battery Pack ausserhalb der Garantie haben (wenn tatsächlich eine Zelle und somit ein Modul defekt ist) hat wk057 im TMC Forum erklärt, die anderen heilen Module mit denen eines Tauschpaketes zu verrechnen. Man bezahlt für das gebrauchte Batteriepaket also die Arbeit und im wesentlichen z.B. ein Modul. Nur nach North Carolina muss man halt hin…

Nabend! Oaito.