Das ist eine enorme Kosteneinsparung. Die eigene Zellfertigung wird attraktiver.
Aber wo ist die Leistung für uns verwöhnte Kunden ? Tesla bietet alte Batterien aktuell an, zu alt für den Markt.
Die 4680 haben bislang keine gute Ladeleistung gezeigt. Wird sich das drastisch verbessern ?
Die 4680 ist ein Modell gegen Steuern in den USA und für Unabhängigkeit gegenüber CATL&BYD, also dem Einkauf von Zellen von woanders.
Das runde kleine Zellformat ist kein positives Merkmal mehr aktuell. Eine große LFP Zelle (eckig) kann seit Jahren weitaus mehr (BYD blade V1)
Schauen wir was da kommt…erst einmal macht die Trockenbeschichtung die Zellen billiger, aber nicht besser
Ich schicke voraus, das ich kein Batterieexperte bin.
Mit Trockenbeschichtung ist sie nicht nur billiger, sondern die Produktion umweltverträglicher . Das ist doch ein entscheidender Aspekt ! Wird allerdings für die Werbung in eigener Sache gar nicht hervor gehoben.
Doch, die Trockenbeschichtung macht die Zelle haltbarer, energiedichter und effizienter, weil sie einen schonenderen Herstellungsprozess ohne Lösungsmittel ermöglicht, deutlich weniger inaktiven Binder benötigt und dadurch dickere, porösere Elektroden mit höherem Anteil an aktivem Material, besserer Leitfähigkeit und geringeren mechanischen/spannungsbedingten Schäden erlaubt.
Da werden also ganz viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen
Das müsste ja dann heißen höhere Energiedichte. Die Specs zum Cybertruck oder zum M Y mit 4680 Zellen (Standard Long Range), müssten sich ja dann entscheidend bessern. Die nass beschiteten Zellen sind da nicht so herausragend an der Front.
Da müsste Tesla Unmenschliches die nächsten Monate vollbringen, sodass man auch absehbar mit der herkömmlichen Fertigung von CATL/BYD konkurrieren kann. Selbst BMW (mit den neuen Zellen im i3 Neue Klasse, aus der Kooperation mit Eve Energy) zieht da leider weit an Tesla vorbei.
Das geht wohl nur über den Weg vertikalte Integration mit Prio auf Kosteneinsparungen und dass man zukünftig möglichst überall auch lokal produzieren kann. Wirklich zu 100% umsetzbar ist das wohl erstmal nur in den USA, die Giga Berlin kommt erst später und hier müsste u.a. das Rohmaterial weiterhin zugekauft werden.
Ich habe von 1600-1800€ Kostenersparnis pro Fahrzeug gelesen durch die Trockenbeschichtung. Weiß nicht wie das einzuordnen ist, wenn man es zB mit den LFP Produkten von CATL und BYD vergleicht, die ja kontinuierlich besser werden und grundsätzlich einen Kostenvorteil haben/hatten.
Sry ich weiss nicht welche Vorzüge diese Zelle haben soll.wenn man das ganze wie gesagt mit CATL/BYD LFP vergleicht wie z.b in diesem Video von Bjorn Nyland.
Dort geht es locker mit 400kw los um dann mal bis 180kw bei 80% stehen zu lassen.
Diese LFP Akkus gibt es Jetzt!,sie sind vermutlich billiger und haben weniger Degradation.
Welchen Vorteil bietet die 4680 er NMC,bzw NMC Rundzellen überhaupt?
Du vergleichst verschiedene Materialien mit verschiedenen Produktionsverfahren.
Die Trocken-Elektrode kann grundsätzlich auch für andere Materialien genutzt werden als nur für NMC. Aber entscheident war erstmal im das Verfahren überhaupt hin zu bekommen. Das scheint nun geschafft zu sein, im nächsten Schritt kann das Verfahren ansich verbessert werden und auf weitere Chemietypen (zb LFP) erweitert werden.
Was noch zu beweisen wäre - LFP mag mehr Zyklen aushalten aber gilt das auch unter diesen Extrembedingungen?
Bislang sehe ich auch noch keine dieser Geräte auf Björns 1000km Test ganz oben (vermutlich braucht das höhere Gewicht dieser Zellen den gesamten Vorteil der höheren Ladegeschwindigkeit wieder auf):
Lade mit 400KW und NMC Chemie kann man auch mit Rundzellen, wie man schön im BMW iX3 sehen kann. Das ist erstmal nicht so sehr eine Frage des Formats.
LFP lässt sich generell aber gut beladen. Das Problem bei LFP ist die Entladung, man bekommt einfach weniger Leistung aus der Zelle, und die relativ niedrige Energiedichte.
Es ist eine von einer US-Firma in den USA gefertigte Zelle, mit in USA raffinierten Lithium. Das ist bei Trumps Zollpolitik eine Lebensversicherung für Tesla in den USA.
Für den chinesischen Markt ist das völlig uninteressant und für Europa müssen wir wohl noch abwarten…
Doch klar die 4680er sollen kommen haben aber aktuell noch keinen Einfluss auf Performance oder Ladeverhalten…
Statt wie zunächst vorgesehen mit lokal produzierten Batterien wurden Model Y aus der deutschen Gigafactory in Grünheide seit ihrem Start mit Energie-Speichern aus China ausgestattet, jetzt aber scheint sich Tesla auf seine früheren Pläne zu besinnen – teilweise jedenfalls. Denn allem Anschein nach stecken in zwei Versionen des in Deutschland produzierten Model Y neuerdings Akkus mit Batterien im Tesla-Format 4680 aus den USA. Für Begeisterung sorgen sie allerdings nicht.
Angaben zum darin benutzten Akku macht Tesla nicht, aber nach inoffiziellen Informationen steckt in dem Model Y ein Paket mit der internen Bezeichnung 8L. Nachdem für die bisherigen Hauptlieferanten LG Energy die Ziffer 5 und für CATL die 6 verwendet wurde, dürfte 8L einen anderen Hersteller erkennen lassen.
Sollten wir hier nicht vertiefen da zu stark OT aber da sehe ich nichts bei Tesla was das könnte…deshalb gehe ich eher vom Thema Auslastung aus und dem sFSD wo ja gestern die RWD in NL grünes Licht gegeben hat.