Wenn man das so liest… Wie weit sind wir noch von Verhältnissen wie im Osten entfernt? Ein Staatssekretär, dem der Vorrang von Gesetzen vor Partikularinteresse offensichtlich egal ist, puh…
Ich war am Mittwoch da und fand es eine gelungene und gute Veranstaltung. Die Nominierten haben den Preis zu recht erhalten.
Volker, du warst aber nicht da, oder? Zumindest habe ich dich nicht gesehen.
Danke für den kurzen Bericht! Nein, ich habe kurzfristig abgesagt. Ich hatte ein Date mit meiner Frau, das hat dann manchmal Priorität. Wäre aber auch gern dabei gewesen, und Habeck hätte ich natürlich auch gern mal live erlebt, besonders, nachdem ich vor lauter Verzweiflung über die Welt im Allgemeinen und die deutsche Politik im Besonderen vor Kurzem bei den Grünen eingetreten bin…
Finanziell ist es bitter und von der Sache her schade. Politisch könnte es der DUH aber helfen, wenn man ihr nicht mehr so einfach unterstellen kann, ein systematisches Interesse daran zu haben, die deutschen Autobauer zu „beschädigen“.
Ich könnte mir vorstellen, dass es die Unerstützer mittlerweile immer schwerer haben, Ihren Support zu rechtfertigen und somit ehher negativ mit der DUH in Verbindung gebracht werden. In Zeiten, wo selbst Anbieter von Leih-Arbeitsbühnen im Hambacher Forst angegriffen und massiv belästigt udn bedroht wurden, wäre ein ähnlicher Verlauf bei anderen „Kooperatinspartnern“ der DUH nicht verwunderlich.
Der Hass und Unmut auf die DUH ist in Deutschland riesig. Partner der DUH werden da sicherlich kritischer gesehen bzw. wird denen ein Engangement mit der DUH nach den Dieselklagen nicht positiv ausgelegt. Differenzierung ist aktuell nicht grade so hoffähig in Deutschland.
Damit ist gemeint, dass ich einen Teil der Einnahmen aus dem TFF Forum an die DUH spende. Dass nicht alle User des TFF Forums dahinterstehen, verstehe ich.
Die aktuelle Kampagne gegen die DUH sehe ich aber sehr kritisch. Die Politik lädt den schwarzen Peter bei dem vermeintlichen „Abmahn-Verein“ ab. Anstelle dessen wäre es an der Zeit, die Fehler der Vergangenheit einzugestehen und an der Verbesserung der Schadstoffwerte zu arbeiten. Dazu muss man meiner Ansicht nach auch die deutsche Automobilindustrie zu Nachrüstungen zwingen.
Die Klagen gegen die Verletzung der Grenzwerte könnte auch jede andere Organisation führen und gewinnen. Ich würde auch andere Organisationen unterstützen, die an dieser Stelle für die Umsetzung geltenden Rechts eintreten.
Oder anders: Würde das System funktionieren, hätte die DUH keine Daseinsberechtigung. Solange das System nicht funktioniert, mag es Sinn machen, es durch ein Korrektiv zu ergänzen. Für einige ist es die DUH - mich eingeschlossen. Ich denke, sie würden die Abmahnerei aufgeben, wenn sie sich anders finanzieren könnten. Eine Fördermitgliedschaft trägt aus meiner Sicht dazu bei.
Nach meinen Infos hat Toyota bisher an die DUH eine Summe um die 50.000,-- gespendet, daß ist bei einem Jahresbudget von ca. 7 bis 8.000.000,-- Euro nun wirklich nicht relevant. Oder habe ich da falsche Zahlen?