12V AGM Batterie von Tesla gegen eine Winston 12V/40Ah LiFeYPO4 Batterie getauscht

Ok danke für deinen Input, ich habe die Zellen in der Zwischenzeit bestellt (32x10Ah und einen aktiven Balancer dazu). Mal schauen wann die Lieferung kommt. Wenns nicht klappt mach ich einen Solarspeicher draus :slight_smile:

Kannst du mir dein funktionierendes Setting zukommen lassen? Ich habe in ein paar anderen Foren gelesen dass die karre wohl sehr empfindlich ist was die zeitliche Dauer in Abhängigkeit der Spannungsänderung angeht. Es wäre cool wenn du mir ein U/t und I/t Diagramm im Tiefschlaft mit dieser zwischenladung zukommen lassen könntest. Dann kann ich damit grob ausrechnen wie viel Ah ich brauch um da möglichst ran zu kommen. Ich gehe mal davon aus dass mein ebenfalls 2015er 85er da ähnliche Anforderungen hat

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Das Model S hat ein anderes, weniger anspruchsvolles 12V BMS, als das Model3.
Sowohl bei @Mittelhesse (mit Daly BMS) als auch bei mir (einfach die Winston rein und gut) hat im Winter das Model3 bei Temperaturen um oder unter dem Nullpunkt Terz gemacht: „Batterie ist alt, raus damit!“.

Aber schön, dass es bei Dir um Model S so gut funktioniert.

Die Leute, die Ohmmu gekauft haben, sind ja auch beim Model S zufrieden und beim Model3/Y in den A… gekniffen. Das ist halt so.

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Meine Winston steht mittlerweile bei @Mittelhesse und freut sich jedes Mal, wenn die Sonne scheint.
:smiling_face::smiling_face::smiling_face:

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Also ich habe ja auch das Model S P85D aus dem 2015 und die Winston mit 40Ah (und integriertem Balancer, gibts ja bei i-tecc direkt so zu kaufen) mit 3D Druck Halter runter verlegt verbaut. Absolut perfekt bisher, auch ohne zusätzliches BMS und spannungsmässig ja nie kritisch.

Falls Du das Design für den Halter haben möchtest, einfach melden, gebe ich gerne raus.

Also ja, kann klar bestätigen: Model S funktioniert problemlos mit Winston 40Ah und ohne zusätzliches BMS.

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Ich hab‘ mal ein Video zur Ohnmu rausgesucht, weil da was mit BMS vorkam, was Deine These untermauert.

Da wird erklärt wo das Problem liegt, wenn das BMS „oben dicht macht“, dass dann nämlich die Funktion des 12V-Akkus wegfällt als Kondensator, der auf dem 12V-Bus die Spitzen glättet. (Das war als erstes meine Vermutung, weswegen ich die Winston ohne BMS eingebaut hatte). Insofern finde ich Deine Anmerkungen zum BMS absolut richtig. :+1:t2:

Mach doch auch ein Thread auf mit Deinem Bau-Projekt! Ich drück Dir die Daumen, dass das klappt!

Der Hitchhiker

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Dafür!
Und bitte hier verlinken…

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Nein, natürlich „glättet“, oder besser filtert das DALY den „oberen“ Bereich. Zudem hat der DC-DC Wandler vom Fz auch ein HF Filter am Ausgang (habe kein Schema aber mal offen gesehen). Was die von Ohmuuh erklären zu versuchen ist nicht immer korrekt. (typisch Amerikanisch: „trust me, it works“). Da macht „Oben“ nichts zu und mit den richtigen Einstellungen funktioniert die Combo prima. Und wenn die Leute mal fragst, was den die Ohmuuh im Winter macht, wenn die Temp unter 0°C fällt, dann sagen sie Dir erst mal nicht, dass das Teil nicht mehr geladen werden kann. Erst beim Nachhaken bieten sie Dir Heizmatten an. Die ziehen dann auch etwas Strom :frowning:

Dass die Winston nur mit Balancer-Widerständen auch funktioniert, hat mal ein Kollege vor langer Zeit in einem Video festgehalten (dort habe ich gelernt, wie man die Winston aufschneidet…). Die werden aber ganz schön warm und ist aus meiner Sicht vergeudete Energie. Ein guter aktiv Balancer oder ein BMS machen die Sache prima. Und weil ich die volle Kontrolle wollte, hab ich der Winston das BMS spendiert :slight_smile: Aber wenn ich das Fz mal weg gebe, dann spendiere ich dem Käufer eine Fullriver.

Also zwischen „nur Widerstände“ und einem passiven Balancer besteht da noch ein haushocher Unterschied! :wink:

Der passive Balancer greift ja erst ein, wenn die entsprechende Zellspannung überschritten wird, darunter bleibt er inaktiv. Bei einer gut ausbalanceten Batterie wird der Balancer somit gar nie anspringen, und das wäre dann auch der typische Fall.

IMHO spielt es bei diesen Strömen, die wir in unseren Wunderkisten haben absolut keine Rolle mehr, ob dies nun ein aktiver oder passiver Balancer ist. Aktive Balancer machen da Sinn, wo insbesondere im Winter mit wenig Sonne das letzte Quäntchen aus einer Solarzelle in die Batterie geschaufelt werden soll, also wenn es um Milliwatt oder gar Mikrowatt geht.

Eine Standard-Winston nachzurüsten sollte mit dem ringsum Aufschneiden kein Problem sein, die von i-tecc machen dies wahrscheinlich selbst auch so (meine Annahme)… Aber ist natürlich deutlich einfacher, einfach eine bereits ab Werk mit Balancer ausgerüstete Winston 1:1 einzubauen. (Für faule Leute wie mich genau das Richtige… :smiley:)

Ich glaub’ da hab’ ich was falsch ausgedruckt und das ist falsch angeschwommen… :face_with_hand_over_mouth:

Das ist kein „Erklär-Video“ von Ohmmu, sondern ein Video, wo ein Mensch mit technischem Know-How erklärt, warum es nicht so gut ist, wenn der DC-DC Wandler alleine auf dem 12V-Bus hängt, weil das (Ohmmu-)BMS die MOSFETS zum Laden des 12V Akkus dicht macht und dann sämtliche Harmonischen auf dem 12V Bus vagabundieren, weil der „Bleiakku“ nicht da ist. Aus dem gleichen Grund sind ja angeglich schon einige VCFront verreckt, weil das zu Störspitzen führt. Ich sprach also nicht davon, dass das Daly glättet (bzw. das Ohmmu BMS), sondern insgesamt bildet der Akku eine Komponente im System, die Störspitzen glättet.
Das fällt weg, wenn das (Daly oder Ohmmu)-BMS zu früh die MOSFETS zum Laden abklemmt. Das zeigt das Video sehr schän, dass dann richtig Spitzen auf dem 12V Bus entstehen.

Und sicherlich macht es einen Unterschied, ob wir über einen Einbau im Model3 reden oder über ein Model S älter Baureihe als Ersatz für den Blei-Säure-Akku.

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Eine ganz normale Winston funktioniert in einem Model3 nicht (siehe Eingangsposts vom Ersteller und weiterer Verlauf).

Nene, alles richtig angekommen :slight_smile: Der Akku wirkt als Kondensator aber ohne zusätzliche L und R Komponenten wirkt er nicht alleine als Filter oder „Glätter“. Das reicht nicht wirklich aus um hochfrequente Teile aus dem 12V Bordnetz zu filtern.

Als er die Ohhmuhh auseinander genommen hat, ist mir das BMS aufgefallen. Grundsätzlich sind die ja alle gleich aufgebaut, weshalb ich nicht verstehe, warum er meint, dass der Akku „abgehängt“ werde, wenn er voll geladen ist. Normalerweise machen einfach die MosFets in der Richtung zu den Zellen zu, aber die andere Richtung bleibt offen. Es hat ja in jede Richtung gleich viele FETs, damit man das Laden und Entladen ein/ausschalten kann. Es muss ja möglich sein, dass man Energie entnehmen kann, wenn das Teil voll geladen ist und darum bleibt der Akku im Stromkreis drinn. Gleiches wenn sie z.B. tiefentladen wäre. Dann macht das BMS das Entladen zu, aber das Laden ist möglich. Worst case ist Tiefentladung und zu tiefe Temperaturen, da macht dann beides zu und Auto ist tot. Aber sonst müsste der Akku immer „da“ sein.

Fazit: Wenn man nicht ein doofes BMS verwendet, welches die Zellen wie ein Schalter völlig trennt, wenn diese voll sind, dann sollte auch das beschriebene Problem im Video nicht auftauchen.

Edit: Vielleicht etwas simple beschrieben, denn die MOSFETs trennen den Akku schon, aber das BMS lässt die Spannung an den Ports anliegen. Somit merkt das Fz nichts von der Trennung. Erst wenn der Schutz-Transistor auch noch die OC Leitung kappt ist sie ganz weg.

Ich kann daher nur annehmen, dass das in der Ohmmuuhhh verbaute BMS aus der untersten Schublade kommt und/oder die Parameterisierung nicht optimal ist. Für den überrissenen Preis erwartet man jedoch schon eher hochwertige Komponenten. Oder der Video-Kollege war auf dem Holzweg und ging von falschen Annahmen aus. Seine Bilder vom Oszi zeigen auch nicht die 12V, sondern war wohl zur Anschaulichkeit gedacht (es zeigt 1V als 0-Linie mit Spitzen von bis zu +/- 500mV).

Warum nun klappt dies beim alten S so problemlos und im 3/Y nicht ? Das Front-Chassis Steuergerät überprüft beim S die 12V über den Shunt mit S-Bus zum vorderen Chassis Modul, den ich aber beim 3/Y nicht sehe. Geht der Negativ-Anschluss nicht direkt auf das Chassis, sondern irgendwo anders hin (Schema ?). Dann ist bei denen meist die Atlas drinn, welche ein anderes Ladeprofil als die anderen AGM hat. Wähle ich diese bei meinem S aus, dann habe ich einen dauernden Sägezahn beim Laden/Entladen. Habe zwar nie eine Fehlermeldung bekommen, aber eine solche Kurve war nicht mein Ziel. Kann man beim 3/Y die 12V ebenfalls im Service-Menu auswählen ?

@Boala Ich habe gestern Screenshots vom Daly mit Winston 40Ah gemacht und pack Sie Dir in eine PM. Ich kann das ZIP auch hier posten, wenn auch andere Interesse drann haben.

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Meines Wissens hat das Model 3 in der Minus Leitung kurz vor dem Polschuh einen Hallsensor verbaut.

Kannst du auch gerne hier posten :+1:

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Screenshot_20240528_000249_SMART BMS.zip (2,2 MB)

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Ou, hoffentlich ist die Qualität des BMS besser als die deutsche Übersetzung davon… :wink:

Wieso hast Du die untere Ladetemperatur auf -20 begrenzt? Also Hand aufs Herz, wird ja hierzulande nur selten mal kälter (les Diablerets?), aber der Akku kann ja bis -40°C geladen werden.

MOS-Temperatur ist wahrscheinlich die Temp. des MOS-FETs? Die dürfte aus meiner Sicht auch gerne um mindestens 50-70 Grad höher angesetzt werden. 47°C finde ich kritisch, insbesondere im Hochsommer, wenns unter der Haube schon mal locker über 40°C ist und dann noch geladen wird… Oder habe ich es falsch verstanden?

Ansonsten spannend, merci fürs Teilen. Und Angebot für den 40Ah-Winston-Halter für Dein MS gilt nach wie vor. :wink:

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-20°C ist das untere Temepraturlimit fürs Laden von Thundersky/Winston LiFeYPO4 Zellen!

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Vielen Dank, aber ich habe noch keinen 3D Drucker („für was brauchst Du das denn …“).

Ich bin eigentlich nach den Specs von Winston vorgegangen und so die Parameter eingegeben.
Temperaturen vom BSM gemessen:

  • tiefste : -10°C (Aussen war es um die -15°C), alles null Probleme
  • höchste: +36°C (Haube konnte man nicht mehr anfassen, Türgriff nur mit Schutz)

Das Fz steht bei mir 24/7 Draussen (inkl. 3x von Fällerern der Versuch die Griffe rauszuziehen oder mittels Antennenverstärker das Fz zu öffnen) und ist den thermischen Wechseln übers Jahr ausgesetzt. Die Winston mit Daly hat das bislang nicht mal gekitzelt.

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Thundersky weiss ich nicht, aber Winston liegt bei Charge/Discharge bei -45…+85°C.

:sweat_smile: Ich drucke Dir das Ding auch gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, wenn Du davon Gebrauch machen kannst. Einfach PM an mich…

Ok, in diesem Fall gabs keinen Besuch in les Diablerets, unserem lokalen „Sibirien“… Wird dann passen… :+1:t4:

Ist zwar Offtopic, aber wie hast Du das mit dem Antennenverstärker mitgekriegt? :grimacing:

Ach so, klar, sorry, war auf sein MS bezogen… :+1:t4:

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