ich habe mir als Ergänzung zu FeWo und Hotel Urlauben und naja Hauptsächlich für spontane Surf Saisons einen Wohnwagen zugelegt. Da ich aktuell mit einem Verbrenner nichts mehr anfangen kann, viel ein Wohnmobil für mich raus.
Der Wohnwagen hat ein Leergewicht von 800kg und zul. Gesamtgewicht wurde von 1100kg auf 1000kg abgelastet. Er ist halbwegs Aerodynamisch, hat aber trotzdem eine nicht gerade kleine Stirnfläche.
Ein paar hundert Autobahn km bin ich damit schon gefahren und habe folgende Erfahrung gemacht. Werktag Autobahn, ab hinterm nächsten LKW 90-95km/h Reise- Höchstgeschwindigkeit, Verbrauch pendelt sich zwischen 24 - 27 kWh/100km ein. Als ich dann aber Sonntags unterwegs war, ab auf die Bahn und schnell kam die Ernüchterung, keine LKW’s in Sicht. Tempomat auf 80km/h und es ergab sich direkt ein Verbrauch von 30+kWh/100km. Dann habe ich das Tempo auf 75km/h gedrosselt um den Verbrauch unter 30kWh zu bekommen und als eine halbe Stunde später mich der erste LKW überholt hat, hing ich danach wieder dahinter mit knapp über 90 und deutlich geringerem Verbrauch.
Dann bin ich auf das folgende gestoßen, ob so ein hässliches Teil wirklich spürbar im Verbrauch was bringt?
Meine Meinung zu dem Spoiler (ohne Erfahrung) ist, dass es ja ähnlich ist wie einem LKW hinterher zu fahren … der Fahrtwind wird abgeleitet. Man muss das Ding nur richtig einstellen – nicht zu steil und nicht zu flach.
Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Spoilers solltest du aber besser in einem Wohnwagenforum stellen. Da sind bestimmt mehr, die so ein Ding haben.
Das ist eine Frage dich ich mir schon lange stelle. Gut dass es sowas fertig zu kaufen gibt. Selbst kann ich es derzeit nicht ausprobieren, weil ich noch auf die AHK warte. Ich hänge mich mal hier mit dran.
Grundsätzlich ist die Funktion ja sehr einfach aber schön grafisch erklärt.
Normalerweise würde der “downwash” hinter’m Auto ohne Anhänger sich mit den anderen Strömungen wieder vereinigen (Seiten und Unterboden) und dann im Totwasser dahinter anfangen zu verwirbeln.
Mit Anhänger trifft er aber auf die Stirnfläche des Anhängers und verwirbelt deutlich stärker. Laminate Strömung hat weniger Energie/raubt sich also diese weniger aus der Oberflächenreibung und ist dadurch widerstandsärmer. Folgt aber auch schwerer den unströmten Formen (zeitigere Ablösung/Abriss).
Der Spoiler auf dem Dach sorgt nun dafür, dass die Strömung nach oben abgelenkt wird. Er selbst hat zwar eine Steigerung des Stirnwiderstandes zur Folge, der Gesamtwiderstand des “Systems” sinkt aber, wenn eben richtig platzierst. Also die Einsparung des Widerstandes beim Wirbel ist größer als der Anstieg im Stirnwiderstand.
Was jetzt die Frage ist, das M3 ist ein Fließheck. Der Defkektor steht entweder weiter vorne, dafür aber höher oder weiter hinten, dafür aber tiefer.
Man müsste nun wissen, wo er am besten zu platzieren ist und in welchem Einstell- und Anstellwinkel, um das Maximum an Erhöhung der aerodynamischem Güte zu erreichen. (Verhältnis normalerweise Fa zu Fw, hier Fa (ohne zu Fa(mit))
Das ist wirklich sehr schwer einzuschätzen.
Ein effizientes BEV wie das Model 3 reagiert ja auf die kleinsten Umwelteinflüsse direkt mit sichtbar anderem Verbrauch. Daher ist so ein komplexes System wie Aerodynamik wirklich echt schwer einzuschätzen.
Erst mal würde ich prüfen, ob es überhaupt geprüft me Universal teile gibt?
Ich kann mir das bei so einem Bauteil nur sehr schwer vorstellen, dass es da irgendwas am Markt gibt, mit Gutachten.
So ein Spoiler ist schon ein erheblicher Eingriff in die Aerodynamik eines Fahrzeuges. Und das den Behörden nachweisen, dass das vom Mini, bis zum SUV “gleich bedenkenlos funktioniert, stelle ich mir sehr schwer vor.
Bliebe nur der Versuch einer Einzelabnahme. Da sehe ich dann zusätzlich die Ausarbeitung einer Einschränkung “Montage nur erlaubt bei Anhängerbetrieb o.Ä.
Denn das Reil ohne Anhänger und bei 100km/h und mehr… da hebt es dir die Vorderachse an!
Kann man nicht einfach auf einem Dachträger irgendeine Last montieren solange man die Gewichtsgrenzen einhält? Fest montiert ist die ja nicht, eher auf einem Träger, ich will das ja demontieren, wenn der Wohnanhänger nicht mehr am Haken ist.
Ist es entscheidend, wie diese Last den Luftstrom beeinflusst? Ich denke nein, deshalb braucht man für so ein Bauteil keine Zulassung,
Ich glaube die anderen haben Recht, auf meinem Dachgepäckträger darf ich drauf packen was ich mag, solange die Gewichts- Abmaßegrenzen und Ladungssicherung eingehalten werden, auch wenn die Gegenstände die Aerodynamik beeinflussen. Habe schon soviel Kajaks und andere Dinge auf dem Dach transportiert, alles kein Problem. Und wenn eine ABE notwendig, wäre sicherlich eine dabei.
ich habe mit unserem t@b320 regelmäßig ähnliche verbrauchswerte - und hatte vor einiger zeit mit dem model x samt knapp 2t boot hinten dran ebenfalls ähnliche werte …
ich nehme insoweit nicht an dass man da ernsthaft und grossartig was dran bewegen kann … halte den wert insgesamt aber auch nicht für schlecht … wir kommen damit immer gut hin
und wenn man den Träger + Spoiler anstatt oben am Dach an den Kofferraumdeckel befestige
Weil der Front des Wohnwagens ja schon so schön abgeschrägt ist wird die Lücke zwischen hintere obere Kante Spoiler und Wohnwagendach ja sehr groß, und es ist schwierig Wirbel zu unterdrücken.
Eine Anbringung ähnlich wie der Heckspoiler vom Ford Sierra Cosworth:
Der Stirnwiderstand des WW ist nur ein Faktor.
Was der Spoiler nicht beeinflussen kann ist das enorm große Totwassergrbiet hinter dem WW.
Also ich würde diesen Deflektor bestellen und einen Dachträger montieren und dann einfach Probefahrten durchführen.
Da man ja auch den Winkel verstellen kann, einmal mit flachster und einmal mit steilster Stellung.
Zeigt eine Position auffallend niedrigere Verbrauchswerte, das als Ausgangspunkt nehmen und von dort immer weiter in die andere Richtung verstellen und beobachten, ob die Werte sich weiter positiv verändern.
Klassisches try&error.
Das Programm könnte man mit abgezeichneter Silhouette noch als rudimentäre Hilfe hernehmen.
Aber das sind so komplexe 3D/4D Abläufe, das ist zur Realität nur ein Schätzeisen.