Windgeräusche minimieren

Oder auf den nächsten Sturm warten - dann kann man ganz bequem im Stillstand arbeiten und auch mal von außen horchen, anfassen, probieren…

Muss dann aber ein ordentlicher Sturm sein. Das entsprechende Geräusch hört man nämlich erst ab 90 Km/h. :wink:

Heut kam dann die P-Dichtung.

Wie zu erwarten war, 6mm wären perfekt. Ich habe die Z-Profildichtung wieder ausgebaut und die Originale an der B-Säulenblende eingebaut. Anschließend wurde die P-Dichtung direkt auf die Türdichtung geklebt. Durch das P-Profil läuft die Scheibe nun über die Dichtung und sollte damit den gleichen Effekt wie die Z-Dichtung haben. Der Überstand des Glases der B-Säule gegenüber der vorderen Seitenscheibe konnte nicht ganz eleminiert werden. Bei den hinteren Scheiben sind die Spalte größer, jedoch ist meine Hoffnung, dass eine Rundung für den Wind besser ist als auf eine Kante zu treffen.

Morgen wird das Ganze dann auf der Autobahn getestet.


Überstand Glas B-Säule


Detail P-Dichtung


Spalt zur Seitenscheiben hinten links

Die Hoffnung keim weiter…

Nach den ersten absolvierten 80 Autobahnkilometern scheint das Verschließens des Spaltes zwischen Scheibe und B-Säule die Lösung zu sein.

Es gibt aus dem Bereich noch Geräusche, jedoch empfinde ich sie als gedämpfter und damit angenehmer.

Vom Glasdach her gibt es nach wie vor Geräusche, das lässt sich jedoch nicht vermeiden, da Glas nun mal einfach keinen Schall aufnehmen kann.

Das habe ich auf dem Rückweg bestätigt bekommen, denn der Loaner hat kein Glasdach und ist bedeutend leiser als der Letzte mit Glasdach.

Vielleicht finden sich ja Nachahmer und meine Wahrnehmung wird bestätigt oder nicht.

Beachtung schenken sollte man den Fugen. Entgegen der Fahrtrichtung gesehen darf man nie auf eine Kante sehen, sowohl in der Senkrechten, als auch bei den Chromzierleisten. Die Türen lassen sich wie bei jedem anderem Auto auch einstellen. Besonders der Kotflügel auf der linken Seite scheint im Übergang zur A-Säule in Serie immer zu nah anzuliegen, womit der Spiegelfuß einen Überstand hat. Bei meinem war der Spiegelfuß auf der rechten Seite (vom Werk aus) mit Unterlegscheiben auf Passung gebracht worden.

Für mich ergibt sich die Frage, ob das Rauschen in Ohrhöhe von der B-Säule nun weg ist. Bei mir war es nach dem Einsetzen der zusätzlichen Dichtungen eben nicht weg, maximal gedämpfter. Schaun wir mal, was bei mir das Verschließen des einen Loches im Stahlträger der B-Säule (Innenverkleidung abgenommen, auf Höhe des Gurtdurchbruches) bringen wird.
PS:
Beim Model Y werden die Dichtungen übrigens Serie sein! (vorne und hinter der B-Säule und Verstärkung der Fenstergummidichtung):

Ja, die Türen habe ich auch schon eingestellt und sowohl im Bereich des Kotflügels, als auch bei der Chromzierleiste mit einer zusätzlichen Dichtung verschlossen. Hat aber auch nicht viel gebracht.

Wobei nach dem Bild sieht es so aus, als hätte der Spiegelfuß einen Überstand.

Was dem Tesla fehlt, wenn man die Türe öffnet fehlt eine „Schließteil“, welcher den Bereich zwischen Kotflügel und A-Säule abdichtet und verhindert dass der Schall der Radlaufschalen sich ausbreiten kann.

Ich verfolge intensiv die Zerlegung des Model Y und das ist mir aufgefallen und gab den Denkanstoß.

Hier mal ein Bild von der B-Säule eines Model S.
Wie man sieht, Tesla weiß wie es geht. Heißt für mich beim Model 3 wurde darauf verzichtet, entweder weil man glaubte die Kunden würden es akzeptieren oder weil jeder cent Einsparung so wichtig ist. Solche Experimente am Kunden ärgern mich extrem. Man sieht ja am Model Y, dass nun auf das Niveau vom Model S gegangen wird.

Interessant ist noch der Spalt zwischen A-Säule und Kotflügel, sowie zwischen „Spiegeldreieck“ und der Dichtung im Dachbogen. Da habe ich noch keine Detailbilder vom Y gesehen.

Auch die Rückfahrt über die Autobahn bestätigte das Gefühl von der Hinfahrt. Wenn der Wind aus einer ungünstigen Richtung kommt wird es laut. Gerade aber wenn Autos an einem vorbeifahren ist das Geräusch dumpfer und für mich angenehmer.

Dann können wir uns nun der Frontklappe widmen :wink: .

Daumen hoch! Gerne mehr davon :slight_smile:

Dauert halt bei mir etwas länger, da ich Step by Step vorgehe und nach jedem Schritt ersteinmal ein wenig fahren möchte, was aktuell eher schwierig ist und sinnlos rumfahren muss ja auch nicht sein.

Was mir beim Model S noch aufgefallen ist:
Das Material der Türdichtung, in dem Bereich wo die Scheiben aufliegen, ist deutlich weicher als beim Model 3. Fühlt sich ähnlich den EPDM Dichtungen an.

Ich verfolge das hier gespannt, nur so am Rande… :slight_smile:

Hier mal was Interessantes.

Habe direkt nachgeschaut, die A-Säule ist tatsächlich offen. Dann wird der Tipp doch gleich mal umgesetzt.

Habe ich auch schon (mit Gummikleber und 6mm Gummischnur) umgesetzt (zugegeben nicht sehr schön, Verfärbung ist nur dem Pollenflug geschuldet, geht also weg), bringt aber für das Geräusch aus dem „Spiegelbereich“ auch nichts.:

Es geht nicht um die Dichtung zwischen Kotflügel und A-Säule, sondern dass die A- Säule von zwei Stellen her offen ist.

Einbaulage des Schwammes. Wenn man sich sicher sein kann, das dort kein Wasser von oben kommt, würde ich die Säule ausschäumen.

Hast Du mal geschaut, ob die innere und äußere Dichtung am Spiegeldreieck sauber an der Scheibe anliegt?
Bei mir zB. war die Dichtung nicht sauber eingebaut und hat daher Wellen geschlagen.
Wenn man die Türe öffnet ist oberhalb vom Hochtöner ja die Kante vom Spiegeldreieck. Auf diese werde ich meine P-Profildichtung kleben, dann ist der Spalt dort auch geschlossen.

Also wenn es da vorne mit Silikon verschlossen ist, sollte da kein Luftzug mehr reinkommen können:

Gut, habe in das ca. 1,5 cm große Loch auch noch den Schwamm reingestopft.

Bei mir schlägt die Dichtung beim Spiegel keine Wellen, aber ich habe zusätzlich in die Dichtung (in den runden Falz) eine 8mm Gummischnur eingefügt, um die Dichtung im gesamten Fensterbereich zu verstärken

Bei mir war die Dichtung am Spiegeldreieck an einer Stelle nicht fixiert. Nach befestigen des Dreiecks hat sich aber nichts verbessert. Windgeräusche sind immer noch gleich. Hat schon mal jemand mit Luftdruck die Seitenscheibe „abgetastet“? Vielleicht lässt sich so der/die schlimmen Stellen finden und entsprechend abdichten.

Da reicht es nach der Autowäsche zu schauen, wo sich Kondenswasser an der Innenseite bildet. Bei meinem passt das.