[Wiki] Günstige Ladekarten/Ladeapps Vergleich (Teil 3)

Solange es noch Roaming zum Festpreis gibt wird sich an den hohen Roaming Preisen nichts ändern.

Das Problem ist das dabei der Wettbewerb zwischen den Kartenanbietern stattfindet, da diese die Preise festlegen die der Kunde zahlt.
Die Preise an der Ladesäule legt aber der Betreiber der Ladesäule fest. Auf diese Preise haben die Kartenanbieter keinen oder wenig Einfluss.
Bei diesem Modell haben damit die Ladesäulenbetreiber überhaupt keinen Anreiz günstige B2B Preise festzulegen. Im Gegenteil haben sie einen Anreiz möglichst hohe Preise zu verlangen, da der Preis nicht die Anzahl der ladenden Personen steuert.

Dies kann sich nur ändern, wenn der B2B Preis auch bei den Kunden ankommt, wie z.B. bei EnBW.
Dann laden die Kunden eher bei günstigen Ladesäulenbetreibern und der Wettbewerb verschiebt sich auf die Betreiber.

Wenn man das noch weiter führen will und da regulatorisch eingreifen will, wäre mein Vorschlag den Ladesäulenbetreibern vorzuschreiben, dass es einen Preis gibt für adhoc, Roaming und die eigene Karte ohne Grundgebühr. Zusätzlich kann noch eine eigene Karte mit Grundgebühr eingeführt werden, welche einen moderaten Rabatt hat.
Für den Ladesäulenbetreiber sollte es egal sein wie bezahlt wird: Adhoc, per Roaming oder mit der eigenen Karte. Ihm sollte es wichtig sein, dass seine Säule möglichst oft genutzt wird.

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Danke, diese Funktion konnte ich bisher nicht sehen, wegen fehlender Registrierung. Jetzt klappt es.

Nur bin ich irgendwie zu blöd oder habe Pech.
Sitze gerade in AC und sehe nur die Hälfte der Ladesäulen, die es hier im Umkreis eigentlich gibt. Und die Preise sind auch hier gepfeffert.
Wenn ich „Partner von Electroverse“ aktiviere wird mir eine Allego-Säule angezeigt, zusammen mit dem Preis von 74 Cent/kWh.
Also doch wieder die nächste App öffnen, und wieder die nächste.
Wie gesagt, entweder ich bin zu doof für die Benutzung oder die Apps sind noch in einem Anfangsstadium oder meine Ansprüche sind zu hoch oder ich habe schlicht Pech bei der Ortswahl.

Es gibt einige Stationen die sind mit der App nicht aktivierbar (schwarzer Punkt auf der Karte). Probiere mal, ob du mit der ChargePoint App mehr Ladestationen finden kannst, ich kenne leider nicht die verschiedenen Anbieter in Aachen.

Da muss man sich leider entscheiden:

  • Günstige Preise und nur Zugriff zu wenigen Ladesäulen eines Anbieters oder eines Verbundes, oder.
  • Anbieter wie Octopus Electroverse oder ChargePoint die größtenteils die Roaming-Preise 1:1 durchreichen, also entsprechend teuer sind, dafür fast alle Ladesäulen freischalten können.

Ewe Go kann auch, ohne GG-Abo, viele Ladestationen zu einem Preis von 0,62 €/kWh freischalten, meiner Meinung nach viel zu teuer, da verzichte ich lieber auf eine große Auswahl und lade für 35% weniger bei nur einem Verbund.

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OK, habe ich installiert. Die Preise sind leider noch heftiger als mit den anderen Apps.
Ich habe jetzt 12 Apps zum Laden installiert, die Preise für 22 kW AC in Aachen laden sind zwischen 59 und 79 Cent meiner Meinung nach jenseits von gut und böse.
Ich habe vor einem halben Jahr den L-Tarif bei EnBW abgeschlossen, da ich auch öfters in HH unterwegs bin, wo ich mancherorts tatsächlich für 39 Cent DC laden kann. Aber flächendeckend zu einem vernünftigen Preis geht wohl tatsächlich nur über das SUC Netzwerk.
Schade.

Stadtwerke haben doch 44ct?

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ChargePoint war in der Vergangenheit für sehr geringe Aufschläge zum B2B Preis bekannt.

Wenn eine Säule dort 0,76€/kWh verlangt, hat der Anbieter wohl min. 0,75€/kWh in Hubject eingestellt. Oder es ist eine Mischkalkulation wegen der Startgebühr.

Laut Ladenetz App ist der Ad-Hoc Preis der Stawag 0,59€/kWh + 1,00€ Startgebühr.
Gemäß EU Verordnung müsste dieser Preis auch anderen Ladekartenanbietern mit „angemessenem“ und „nichtdiskriminierenden“ Aufpreisen angeboten werden.
Wo genau die +0,17€/kWh und -1€/Ladevorgang landen, können wir aber von außen nicht nachvollziehen.

Aber klar ist, dass andere Anbieter nur mit großen Quersubventionen (z.B. früher ESB, BMW, aktuell noch EWE Go) oder krassen Preis- / Abrechnungsfehlern (früher sind bei anderen Säulen z.B. Freshmile EVDC, Octopus Electroverse so aufgefallen) an derartigen Stationen unter 0,50€/kWh anbieten können.

Ich glaube der Preis gilt schon länger nicht mehr. Laut Homepage war das der Tarif „ab 01.01.2023“. Stand heute sind Ad-Hoc und auf ladecloud ca. 10ct/kWh höhere Preise hinterlegt.

Mit https://stawag.ladecloud.de/contract für 3€/Monat (und 15€ einmalig) kann man noch 5ct/kWh und die 1€ Startgebühr gegenüber Ad-Hoc sparen.

P.S.: In Aachen wäre „Ladetourismus“ über die Grenze natürlich auch eine super Option. Auf Anhieb habe ich 0,44€/kWh AC nur ein paar hundert Meter hinter der Grenze gesehen und der wenige km entfernte SuC Heerlen liegt bei 0,26-0,29€/kWh :slight_smile:

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Auch wir haben uns heute im Elsass mit Strom versorgt.
Auch die Niederlande sind zwar ca. 30km Umweg, bei 27 Cent pro kWh am SuC aber manchmal doch die Reise wert.

Bei Lidl ist der Preis in D und F für AC identisch mit 29 Cent pro kWh, allerdings mit dem Unterschied, dass man in F dort 24/7 laden kann und es über die Lidl App auch problemlos klappt.
Der SuC in Vendenheim (nördlich von Straßburg) war voll ausgelastet.
Trotz Wartezeit waren andere DC Ladesäulen am Standort ungenutzt.
Es läuft mit der Auslastung offenbar hauptsächlich über den Preis :wink:.

Lidl und Aldi schalten ihre allermeisten Ladesäulen außerhalb der Öffnungszeiten der jeweiligen Filiale in D ab, bzw lassen Nachts und am WE nur eine (deutlich teurere) Nutzung mit Ladekarten im Roaming zu.
Das Engagement pro BEV dieser Konzerne wirkt dadurch schon ein bisschen halbherzig in D finde ich.

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Du müsstest Chargeprice nehmen. Das listet dir zB alte Preise schön auf

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Tatsache, ich war wohl bei den „Kundenpreisen“ hatte mal vor längerer Zeit auf der Stadtwerke Webseite geguckt.

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Wir waren die letzten vier Tage im Emsland unterwegs.
Hier konnten wir an mehreren Ladestationen super günstig mit Freshmile laden. Haben zwischen 36 und 38 Cent bezahlt.

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Ja, da habe ich mich gestern Abend auch mal durchgeklickt.
Mir fehlen dort Möglichkeiten zur Einstellung und Filter.
Ich möchte ja evtl. keine Preise für Vertragskunden angezeigt bekommen. Und dann klicke ich zufällig auf einen Anbieter und entdecke, dass der mittlerweile höhere Preise hat und der angezeigte Preis auf chargeprice gar nicht stimmt.
Mit einer App click&charge, das wäre doch mal was.
Aber entweder fehlen Säulen, oder die Preise sind falsch dargestellt oder ich muss erst noch in eine andere App wechseln, oder ich brauche eine Ladekarte (das muss man sich mal vorstellen, wir haben gleich 2025…)weil es per App nicht möglich ist zu laden.
Vielleicht bringt das neue Jahr eine entsprechende Entwicklung in die richtige Richtung.

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Als registrierter User kann man seine Tarife verwalten und dann nach „Nur meine Tarife“ filtern. Für fehlende oder falsche Tarife gibt es einen „Melden“-Button. Chargeprice lebt von der Community und macht einen super Job.
Schade, dass es keine offizielle „Markttransparenzstelle“ wie für Kraftstoffe gibt.

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Ich kenne keine Ladekarte bei der ich nicht auch in der App laden kann, habe folgende:

  • Octopus Electroverse
  • Stadtwerke-Karte für den Ladenetz.de-Verbund
  • Stadtwerke Karte für den echarge+ Verbund
  • ChargePoint Karte
  • Freshmile (Für Frankreich)

Alle diese Karten haben auch Apps bei denen man sich anmelden kann um seine Tarife/Preise in der App zu sehen und auch nutzen zu können.

Was halt mittlerweile nicht mehr geht ist eine App/Karte für ALLES mit niedrigen Preisen, wobei der Ladenetz.de Verbund schon viele Städte und Gemeindewerke abdeckt.

Natürlich wäre es schön, wenn es eine Karte für alle gäbe, aber das wird nicht passieren, und war auch in der Vergangenheit nie eine Lösung für wirklich günstiges Laden, sondern z.B. AC für 0,49-0,52 €/kWh möglich.

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Ich kann jeden gut verstehen der die Abzocke und die Intransparenz an öffentlichen Ladesäulen kritisiert.
„Die Karte für alle und alles“ ist in westlichen Gesellschaften in den allermeisten Lebensbereichen die KK oder Debit Karte.
Ich sehe das schon als Versagen der Politik, zwar ein Rooming seit über 10 Jahren zu haben, aber ein einheitlicher Bezahlvorgang, eben per KK, ist angeblich zu teuer/behindert den Ladenetzausbau usw.
Ich kann meine Straßenzeitung bei Obdachlosen mit KK, bzw. Google Pay zahlen, kostet das gleiche wie Barzahlung.
An der Ladesäule ist der Aufpreis dafür aber bei mehreren Cent pro kWh?

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Natürlich wäre das die beste Lösung, da die meisten Ladesäulenbetreiber aber auch Ladekartenherausgeber sind die die Kunden mit Grundgebühren und dafür verbilligten Preisen an eigenen Säulen oder im Verbund binden wollen, wird das nicht von selbst passieren.

Ich versuche auch nur Tipps zu geben möglichst günstig bei einem bestimmten Verbund laden zu können, das grundsätzliche Problem besteht natürlich dennoch.

Meiner Meinung nach das schlimmste sind Ladesäulenbetreiber die keinen eigene Ladekarte herausgeben und B2B aber auch AdHoc 0,88 €/kWh zuzüglich Startgebühr zu verlangen.

Die verdienen sich bei entsprechender Auslastung (und die kommt allein schon durch die Firmenkunden denen einzig die Lage der Säule interessiert) dumm und dämlich und bauen auch sehr gut aus in unserer Region……

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Vielleicht hilft die Moovility App etwas weiter.
Da kann man nach Preis für DC filtern (unter 45 Cent pro kWh).
Aber der Bezahlvorgang über die Telefonrechnung ist auch nicht Jedermanns Sache :person_shrugging:.

Das ist aber auch ein mir nicht ganz verständlicher Ansatz der CPOs. Wer bitte schließt bei jedem CPOs einen Vertrag mit Grundgebühr ab? Das ist total an der Realität vorbei gedacht, das macht man vielleicht mit einem, wenn überhaupt. Es ist nun einmal nicht so, dass die CPOs überall so dicht vertreten sind, dass man auch nur den einen CPO nutzen könnte, selbst bei EnBW nicht.

Ergo, haben die meisten Leute zig Ladekarten oder zig Apps ohne Grundgebühr und laden damit zum Normaltarif. Ich möchte nicht wissen, wie viele Ladekarten im Umlauf sind, nur für den Fall, dass man mal bei dem jeweiligen CPO vor der Säule steht, die aber nie genutzt werden. In meinem Portfolio ist Shell Recharge so ein Kandidat.

Vielleicht würde es einigen CPOs doch mehr Umsatz bringen, wenn sie die Leute nicht mit hohen Ad-Hoc-Preisen oder der Notwendigkeit von Ladekarten oder Lade-Apps abschrecken, sondern einfach mit Kreditkarte zum Normaltarif laden lassen. Es sei denn, das Verschicken der Ladekarten gegen Gebühr wäre deren Geschäftsmodell.

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Dafür sind ja die Verbunde wie das Ladenetz gedacht, dass man bei einem Gemeindewerk oder Stadtwerk einen Vertrag abschließt und dann in den meisten Städten günstig laden kann.

Dass einige Städte dort nicht mitmachen oder in einem kleineren Verbund sind, ist natürlich nicht ideal.

Im DC-Bereich sucht sich doch jeder einen von den Big-Playern aus (Teslafahrer meistens wahrscheinlich nicht mal das) und lädt dann auf der Langstrecke immer bei Ionity, Aral Pulse, EnBW usw.

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Puh….so viel Text und keiner der letzten Beiträge gibt nen Hinweis auf ne günstige Ladekarte (siehe Titel) :roll_eyes:

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