Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus? (Teil 2)

Um Drehmoment auszuüben muss ich das Lenkrad in die hand nehmen, und ziehen/drücken. Das finde ich lästig, schlecht (weil man dabei auch mal den AP ausgeschaltet hat) und habe gehofft, dass Tesla mal ein System einführt, bei die Berührung erkannt wird (wie im Wettbewerb). Muss man beim MY weiterhin kraft ausüben?

Es ist mir vollkommen egal, wie Tesla das (nicht) macht (als Kunde, als Aktionär mag das noch anders sein).

Der Anspruch des Computers auf Rädern mit der geilsten Software wird nicht mehr erfüllt.

Vielleicht in einem oder zwei oder drei Jahren, nur dann ist da kein Vorsprung.

3 „Gefällt mir“

Nö, aber über die Innenkamera wird’s (hoffentlich) dann besser - also nicht in so engem Abfragerhythmus.

Ich finde, das kann man so sehen und diese Kritik muss sich Tesla gefallen lassen. Das momentane System bietet viel weniger, als die Konkurrenz. Das war 2016 definitiv nicht der Fall. AP1 war damals ziemlich konkurrenzlos. Ich habe mich auf jede Langstreckenfahrt gefreut. Lenkrad anfassen, alle 3 Minuten, Phantombremsungen nicht vorhanden. Zu Regen und Fernlichtsensor sage ich besser nichts. Jetzt 5 Jahre später benutze ich den AP eigentlich gar nicht mehr (ist ohne automatische Spurwechsel für mich unbrauchbar). Die Enttäuschung ist sehr gross. Trotzdem habe ich Hoffnung, da mMn das Potential in der vorhandenen Hardware immer noch konkurrenzlos ist. Nur bringt mir dieses Potential momentan recht wenig und ich kann die Leute verstehen, denen das hier und jetzt wichtiger ist, als die Funktionen von Morgen.

3 „Gefällt mir“

Ich muß grad an meine Woche mit dem MS denken. Die ersten km bin ich manuell gefahren, dann habe ich den AP2 angemacht. An den Schilderbrücken auf der A1 bei Bremen war ich sehr verwundert, das er die weder erkennt noch das Tempo regelt. Später bei den regulären Schildern war ich noch verwunderter das er auf überhaupt keine Schilder regelt.

Klar hätte man sich im Vorfeld drüber informieren können, aber für mich war das schlicht undenkbar, daß das angeblich fortschrittlichste Assistenzsystem nichtmal so rudimentäre Dinge wie automatische Geschwindigkeitsübernahmen konnte. Doch warte, konnte er doch, der fuhr dann auf der Landstrasse mit 70 herum, obschon weit und breit keine Begrenzung war.

Fand ich schon extremst ernüchternd, denn ich hatte mich sehr auf den AP gefreut und der hätte ein Hauptkriterium bei der Bestellung des Autos werden sollen.

4 „Gefällt mir“

Das ist so einfach nicht richtig und eine beliebte Fehlannahme. Oder halt einfach das „Prinzip Hoffnung“ mit dem Warten auf die „Erlösung“.

Man muss doch nur den AI-Day ansehen, da wird die Architektur erklärt. Für Faule: Die Kameras erfassen die Umgebung, die NNs erkennen darin Elemente, auf die sie trainiert wurden. Initial müssen diese Elemente von Hand markiert und kategorisiert werden, im Laufe der Zeit kann durch dedizierte Lern-Hardware (Dojo und Konsorten) dieser Prozess automatisiert werden für Elemente wo es schon eine gewisse Konfidenz gibt. Im „Vectorspace“ sitzen dann nochmal entsprechende Extraktoren. Das ist alles noch die Wahrnehmunggschicht. Darauf sitzen wiederum die einzelnen Funktionen, die unabhängig von der Wahrnehnmung sind. Was in der Wahrnehmung, welche Version da läuft und was in der Schicht passiert ist erstmal egal, das Interface ist das selbe. Damit folgt Tesla dem gängigen Design der Industrie. Tesla nutzt keine End-to-End-Netze!

3 „Gefällt mir“

Der ganze Hype um AP kam eigentlich vom AP1. Der konnte damals deutlich mehr, als die Konkurrenz und war dieser um Jahre voraus. Die Geschwindigkeit wurde perfekt übernommen auf meinem Weg zur Arbeit (Landstrasse). Danach ging es mit AP2/3 eigentlich nur noch in die falsche Richtung. Man muss dabei aber ganz klar zwischen aktueller Funktionalität und Potential unterscheiden. Die Entwicklung ist extrem voran geschritten. Die Entwicklungsschritte sind auch notwendig, um das Ziel Level 3/4/5 zu erreichen. Leider bedeuten sie für den aktuellen User, weniger Komfort und deswegen einen Rückschritt. Auch ist die Entwicklungszeitspanne im Zusammenhang mit den Versprechen seitens Tesla enttäuschend und nicht mehr nachvollziehbar.

3 „Gefällt mir“

Bei der Diskussion darf man nicht vergessen, dass wir in Europa eine kastrierte Version haben dürfen. Sieht man den Stand in den USA an, dann ist Tesla dem Konkurrenten sogar um Jahrzehnten voraus.

Und; bei aller Kritik an AP2 (Meins fährt bei einigen Hauptrassen nur noch 50, obwohl 80 möglich wäre…) hat es auf der Fahrt bis nach Thrakien vor einem Monat und zurück, 95% Autobahn perfekt (!) funktioniert. Das sind immerhin 5000 km.

2 „Gefällt mir“

Bei mir um drei Autos. Kommt mir überhaupt nicht mehr in den Sinn, was anderes zu kaufen. Wenn ich da yt Videos anschaue, wie Leute stolz auf 125 kw Ladeleistung sind für Autos, die sauteuer für die gelieferte Leistung sind…
Ich denke auch, dass Tesla alle Schwächen angeht.
Verarbeitung: Mein 2019 Fremont naja, 2021 MiC kaum ein Thema mehr.
Ständige, konsequente Weiterentwicklung:
Technik Beispiel: Vor einiger Zeit vorkonditionieren, klar liefern das andere jetzt auch, aber ich habe das Gefühl, die kopieren und damit ist das Ziel erreicht.
Flexibilität: Kleinere Beispiele, die ersten S waren nicht autobahnfest, wurde verbessert, Joe Mode, ein Fahrer twittert, ob die Geräusche nicht leiser gehen, es wird geändert. Leistungsoptimierung: die ersten M3P hatten über Nacht signifikant Mehrleistung, usw…
Für Tesla ist das Auto nicht statisch, laufend werden, auch wenn es viele nicht erwarten können, Verbesserungen eingepflegt.
Preis/Leistungsverhältnis: Ein SR+ kostet 40.000. Was gibst da für eine Alternative im E Auto Bereich, selbst ein BMW 318i kostet mehr.
Einen Golf kaufst, da wird nichts mehr verändert solange du ihn fährst.

7 „Gefällt mir“

Konnte mein 2013er Volvo V60 Plug-In schon …

2 „Gefällt mir“

Der Golf kann inzwischen auch OTA.

2 „Gefällt mir“

Nur eine kurze Frage:

Welches Fahrzeug fährt

eigentlich im Video?

Und themenrelevant stimme ich das hier:

100% zu. Leider war unser hervorragender AP1 in ein MS eingebaut, mit dem wir (oder unsere Rücken) inkompatibel waren, und zu AP1-Zeiten gab’s das MX nur in die total unpraktische „Showcar“-Variante ohne praktischen Nutzwert. Über 5 Meter Fahrzeuglänge, aber eine Transportkapazität, der geringer als ein VW Polo war.

1 „Gefällt mir“

Dirk fährt aktuell einen ID4 First Edition

1 „Gefällt mir“

Danke dir!!

Die Beschränkungen für den UNECE-Raum (nicht nur die EU!) sind das, worauf sich die US-Amerikaner in näherer Zukunft freuen können, wenn die missbräuchliche Nutzung nicht bald zurück geht.
Alle diese „Kastrierungen“ sind eine direkte Folge dessen, dass Tesla ein Level 2-Assistenzsystem auf dem Markt hat. Die Kontrolle der Hände am Lenkrad stellt sicher, dass der Fahrer die dynamische Fahraufgabe ausführt, die Blinkerbestätigung dient der Absicherung dass der Fahrer diese Intention hat/bestätigt und die Begrenzung von Lenkmoment und Querbeschleunigung stellt sicher dass der Fahrer bio-physisch in der Lage ist, die Steuerung in der geforderten Zeit zu übernehmen.
Die Richtlinien für Level 2 sind in den USA nicht groß anders, aber dafür interessiert man sich erst, nachdem Leute zu schaden kommen. Mit jedem Unfall und mit jedem Todesopfer wird Tesla von der NHTSA dazu verdonnert, was an der Überwachung zu verbessern. In Europa gilt das Prinzip der Prävention. Alles zu den Mentalitätsunterschieden ist in der vergangenen TTIP-Diskussion nachzulesen.

2 „Gefällt mir“

Das ist richtig, aber was kommt ota? Grundlegende Features?
Kostenlos 30 PS mehr Leistung?
Größere Reichweite?
Oder die Aktualisierung von Navi und Software, weil dann ist es ein alter Hut.

3 „Gefällt mir“

Diese Beschränkung nervt mich am meisten. Erst danach die Lenkradkontrolle.
Diese Beschränkung verhindert und beschränkt oft NOA

Peter

In der Praxis nicht relevant.
Die ersten 80% zählen.

Aktuelle Erfahrung mit dem Model 3 LR MIC, das ich heute abgeholt habe:

Der Regensensor funktioniert perfekt! Hatte auf der Fahrt von Stuttgart-Renningen an den Bodensee alles, von trocken über leichten Nieselregen, mittelschwerer Regen und teilweise wirklich starken Regen. War ganz begeistert, wie gut das funktioniert. Sind auf der Hinfahrt mit einer neuen A-Klasse gefahrten, die war bei weitem nicht so gut.

5 „Gefällt mir“

Von der Software bin ich schon stark enttäuscht. Kein Ausblenden der FSD Animation also halber Bildschirm wird genutzt, kein Nebeneinander von Energie und Navi, Spotify nur das allernötigste und nur 100 Songs per Playlist,kein Download kein Edit der Listen, keine Schilderkennung auf der Autobahn. Ziemlicher Rotz wenn man frühe S gefahren ist, wird scheinbar nur FSD entwickelt. Denke der I4 wird das M3 bei der Software schon abhängen. Beim fahren AP hektisch im Stau eigentlich nicht nutzbar, phantombremsungen fies. Da wird Tesla auch abgehängt ausser jemand kann besser pahntombremsen. Recht lächerlich und ärgerlich. Nur mein persönlicher Eindruck. Wenn die so weitermachen mit dem FSD Quatsch der erst brauchbar ist wenn fertig, sind die mich bald los.

1 „Gefällt mir“