Tesla kann nur BEV. Der Wettbewerb steckt noch im fossilen Zeitalter fest. Da gibt es auch BEV, die können aber kaum geliefert werden und werfen kein Geld ab.
Tesla verdient nun kräftig und baut das Geschäft immer weiter aus. VW stockt sogar bei den Kernprodukten Idx. MB und BMW bauen noch immer Mischplattformen, statt EQE, EQS und iX zu pushen, irgendwie halbherzig.
Tesla ist der Konkurrenz aber bei weitem nicht soweit voraus, wie Apple es damals war.
Apple hatte ein Handy, auf dem das Internet lief, das man ohne Tasten bedienen konnte, welches einen AppStore hatte, und und und. Das war bahnbrechend und nie zuvor vorhanden.
Tesla baut „etwas“ effizientere Autos und hat noch die etwas bessere Ladestruktur.
Aber die „anderen“ können auch Autos bauen. Auch ein Navi im VW ist brauchbar (inzwischen auch mit Routenführung und laden). Und durch die hohe Technologieteilung, hat Tesla bei weitem nicht so viele technologische Hürden, die es zu überwinden gibt, wie bei Apple.
Bei den Motoren gibt es haufenweise Hersteller, die das sehr bald sehr gut können werden. Bei den Akkus, werden sehr billige und sehr gute Akkus auch bei CATL von jedem bestellt werden können. Die Lade-Infrastruktur hat in Europa schon zu Tesla aufgeschlossen.
Tesla ist schnell. Tesla ist anders (Bestellung über Internet). Und Tesla beweist unglaublichen Mut beim Gang ins Risiko. Damit hängt man aktuell alle ab. Aber konkurrenzfähige Autos werden die anderen auch herstellen.
Ein wichtiger Punkt wird sicherlich autonomes fahren werden. Aktuell ist Tesla da hinten dran. Aber man sieht, das es Tesla wichtig ist und man dort ernsthaft versucht seinen Rückstand schnell aufzuholen.
Wer das als erstes „richtig“ kann, der wird mega abkassieren.
Tesla hatte ein Auto, auf dem das Internet lief, das man ohne Tasten bedienen konnte, welches OTA-Updates hatte, und das keine Tankstelle mehr brauchte, weil einen Elektroantrieb hatte und eine globale Ladeinfrastruktur. Das war bahnbrechend und nie zuvor vorhanden.
Dafür liefert Mercedes mit den neuen Smart nun einen flotten, schicken Kleinwagen mit fast 300 PS, AC22 (gab es früher ™ auch bei Desla) und 150 kW DC Ladeleistung. Sinnvoll auch der Ladeanschluss hinten links. Bestellbar ab diesen Sommer. Tesla? okay, MY…
Ihr solltet die alten Kamellen, wie OTA nicht so überstrapazieren. Auch die SuCs sind sehr geil, aber für Tesla eher auf kurze Sicht etwas das man auch anderen anbieten wird. Aber für Mitteleuropa tut es auch die EnBW App mit 1.000x mehr Lademöglichkeiten.
Der Vorsprung schwindet schon etwas. Und in wie fern das mit der eigener Rohstoffbeschaffung ein Vorteil ist, wird sich auch zeigen müssen. Im Moment sieht das Lithium eher wie ein Kukusei aus. Wenn LFP das Rennen machen wird, ist CATL vorn.
Aus meiner Sicht wird das autonome Fahren noch einige Jahre dauern und ist außerdem antriebsunabhängig. Beim BEV werden aus meiner Sicht aktuell letztlich die Zellen, also der Speicher letztlich entscheiden. Hier wird letztlich die günstigste Zellchemie das Rennen machen, oder es kommt noch eine ganz andere Speichertechnologie.
Wenn es die Akkuzellen bleiben, dann steht die Zellchemie im Brennpunkt. Bei den stationären Speichern sind Li Ni Co Zellen längst abgehängt. Das Gleiche gilt für kostengünstige BEV Speicher. Bleibt also die Frage, was für Zellchemie Tesla in der Masse fertigen will, denn es wurde ja für 2030 eine eigene Jahreskapazität von 3 Terrawatt angekündigt.
Mit der Lithium Nickel Chemie kann man das schon aus Kostengründen gesichert ausschließen.
10 Jahre mit 50% Wachstum wären aber dann das 6-fache (so ca. 60 Mio. Autos pro Jahr), das halte ich schon für sehr sportlich gedacht.
Android war zu dem Zeitpunkt auch schon im Beta-Stadium, Internet auf dem Handy und einen (fürchterlich komplizierten) App Store hatte Nokia schon 5 Jahre eher.
Apple war zunächst in der sehr gut funktionierenden Touch-Bedienung und dann in der Integration führend, das hat gereicht.
Letztlich ausschlaggebend war die flexible Plattform, der gute Entwickler-Support (bis heute ist es einfach eine Seuche, für Android zu entwickeln, auch wenn es bei Apple auch komplexer geworden ist) und dadurch haben sie ein starkes Ökosystem aufgebaut.
Wenn Du heute irgendein Apple-Gerät hast, dann ist es einfach sehr viel einfacher, alle möglichen anderen Geräte auch von Apple einzusetzen und es ist wahnsinnig schwer, zur Konkurrenz zu wechseln, ohne haufenweise Daten zu verlieren.
Bei Tesla ist nicht dergleichen, da gibt es keine Ansätze, ein Ökosystem zu schaffen, deswegen ist der Lock-In auch viel geringer. Wenn da nächstes Jahr zB jemand aus China bessere Autos, lieferbar zu einem guten Preis hat, kann das auch ganz schnell wieder kippen mit dem Vorsprung, der Wechsel ist trivial.
An manchen Punkten finde ich das von Tesla auch regelrecht ungeschickt. FSD zB an den Nutzer statt ans Fahrzeug zu binden, könnte ein erster Schritt sein.
Ja, bestellt. So wie auch die Autos der Konkurrenten bestellbar sind. Aber eben nicht lieferbar.
Erstaunlicherweise ist Tesla den anderen bei der Produktion inkl. Sicherung der Rohstoffe meilenweit voraus. Tesla kann liefern die anderen nicht. Das ist auch als Kunde die alles entscheidende Grösse
… Smart ist nicht mehr Mercedes. Smart ist nur noch ein 50% Joint-Venture mit Geely, Hauptsitz in China. Die europäischen Werke wurden dichtgemacht. R&D sowie Produktion ist in der Verantwortung der Chinesen. Mercedes macht nur noch Design und Vertrieb, also die Dinge, die auch jeder andere könnte. Der Abstieg der Althersteller hat schon lange begonnen. Die „schau mer mal“ Fraktion hat es nur noch nicht bemerkt.
Komisch, ähnliche Wahrnehmung und völlig andere Wertung:
Tesla hat nach wie vor als einziger Hersteller ein schlüssiges Konzept. Dazu gehört die Technologie der Autos, das Ladenetzwerk, das Angebot von PV, die Fabriken auf allen Kontinenten außer Australien und natürlich die umschließende Software.
Einzelaspekte wie das geniale Routing ergeben sich daraus.
Ich wäre ja extrem gespannt auf Strategien der heimischen Hersteller. Nur bisher kann ich nichts erkennen. Da gibt es immer wieder Ankündigungen wie „wir bauen jetzt auch ne Giga“ etc, nur das ist eben keine Strategie.
Selbst bei VW ist der Golf gefühlt wichtiger als die Idx.
Kann mir mal jemand erklären wer denn da „vorne weg“ wäre und warum?
Und jetzt bitte nicht als Beispiele ein paar nette Fahrassistenten.
Tesla ist schnell. Unbestritten. Aber unterschätze Unternehmen wie CATL nicht. Die werden in der Lage sein, in unvorstellbarem Außmaß zu skalieren, wenn es ausreichend Kunden/Nachfrage gibt.
Die Rohstoffe die CATL einsetzt, sind nicht limitiert. Die Finanzmittel von CATL sind nicht limitiert. Und Grundstücke, Gebäude und Mitarbeiter gibt es auch in nahezu unbegrenzter Anzahl.
Das Expansionstempo von CATL ist am ehesten durch die Nachfrage, oder die Möglichkeit technisches Equipment zu kaufen limitiert.
Waymo (Google) ist meilenweit vorne. Und auch die Systeme von Daimer (mit ich glaube Intel Mobileye), sind weit leistungsfähiger.
Äpfel und Birnen. Die Waymo HW ist geschätzt Faktor 30-50 teurer und benötig zusätzlich hochauflösende Karten. An der Stadtgrenze ist Schluss mit lustig. Das kommt mindestens noch 10 Jahre lang nicht für die Masse.
Teslas FSD Beta kann rein technisch jetzt schon praktisch das gleiche (interessant: Vergleich: Tesla-Autopilot schneller als Waymo-Robotertaxi > teslamag.de). Ohne hochauflösende Karten und überall, auch in unbekanntem Gebiet mit vergleichsweise billigster Hardware für die Massen. Ist halt offiziell immer noch Level 2, na und?
Bei Mercedes meinst Du vermutlich den PR Stunt mit dem „Level 3 Autobahn max. 60km/h Stauassistenten“. Empfinde ich eher als Witz.
Man hat sogar mal gedacht, es würde 20 Jahre dauern, bis Google genug Ressourcen hat, um die ganze Erde zu kartographieren und der Allgemeinheit zugänglich zu machen. 20 Wochen später war GoogleEarth weltweit verfügbar. Nochmal 20 Monate später waren die Karten überall in Maps…
Wenn es an hochauflösenden Karten liegen sollte, das Google ein Geschäft mit 150 Milliarden Gewinnpotential erschließen könnte, dann werden die 12 Monate später selbst die kleinste Ecke der Welt so kartographiert haben (selbst in Indien und auf dem Kilimandscharo).
Und ob Google jetzt eher in der Lage ist, die Kosten auf ein Bruchteil zu senken (keine Ahnung, was LIDAR kostet, wenn man damit 50 Millionen Autos im Jahr bestückt) oder ob Telsa eher in der Lage ist, nur mit Vision vollautonom zu fahren, das weis ich nicht.
Ich glaube aber nicht, das das schon entschieden ist. Bei den Kosten würde es mich aber wundern, wenn eine Lösung mehr als € 1.000 teurer wäre (bei einem 40k Auto).
Hätte, könnte, würde… gibt es von Waymo (Google) irgendwelche Pläne dazu? Zahlen, Daten, Fakten?
Bis dato ist Waymo mehr oder weniger ein Taxiunternehmen, dass in einigen Städten automatisierte Fahrzeuge einsetzt.
Ob und wann das mal für den Massenmarkt kommt weiß nicht mal Google.
Das ist ein Moving Target, d.h. wir werden es wohl erst 2030 sehen. Auf dem Battery Day ging Elon von 2/3 LFP und 1/3 Nickel aus. Der ist inzwischen aber schon eine Weile her. Natrium ist für nächstes Jahr von CATL angekündigt, bei LFP sind offenbar erhebliche Verbesserungen serienreif. Beides wusste man beim Battery Day noch nicht, und 2030 ist weit weg. Tesla ist sehr agil und wird bei Bedarf seine Planungen ändern.
Das unterschreib ich sofort … ![]()
Und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Wenn sie 2023 vmtl. 2,5 Mill. Fahrzeuge
ausliefern und die komplette Produktionskette läuft, dann kann man sich noch einmal
rückbesinnen, wie Anfang 2022 darüber geredet wurde. ![]()
Die Althersteller werden ihre „Altlasten“ komplett auslagern, in Teilen mit anderen zusammenlegen und dann abstoßen. Es wird ein paar Jahre dauern, aber am Ende ist alles Geschichte.
CATL arbeitet schon länger mit Tesla zusammen. Oder glaubst du es ist Zufall,
daß sie hier in Thüringen und in SHG nur 2-3 km vor der Giga3 ein Batteriewerk hochziehen?
Gruß
Könnten sie das, hätten sie es schon längst getan. Tesla hätte jede Zelle abgekauft.
Wenn es so wäre, dann wäre das für die Althersteller genauso ein Problem wie Tesla für diese eines ist. Immerhin haben Althersteller die Wahl, die Technologie von Tesla oder von Waymo zu lizenzieren, da Tesla so gnädig ist, FSD zu lizenzieren.
Daimler hat gar kein System sondern kauft Systeme ein. Das könnte Tesla auch, wenn sie wollten, die Sachen stehen im Katalog.
Was die „Leistungsfähigkeit“ von Mobileye im Vergleich zum Tesla angeht, so ist das bereits mehrjährige Tesla-HW3-System 6x leistungsfähiger als der neuste Mobileye-Chip, der aktuell in Autos verbaut wird.
Facts vs. Meinung.
Gruss
tescroft-Nicht-EU
Das stimmt in dem Fall so nicht.
Könntest Du das etwas genauer erläutern?
Bringt nur nichts wenn es nicht einmal ein Verkehrszeichen erkennt, dann fahre ich nur überdimensionierte Rechenleistung spazieren welche ich unnötig bezahlt habe.
