Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus? (Teil 1)

Nochmal zur Umfrage: sind Lichtjahre gemeint? :sunglasses:

Ich würde es zweigeteilt sehen: Bei den eigentlichen Autos: 2 max 3 Jahre. Ich denke, dass alles coole von Tesla was als kopierenswert angesehen wird, während eines halben Modelzyklus adaptiert wird.

Bei der Akkutechnik und vor allem der Akku-Kapazität würde ich auf 5 bis 7 Jahre, wenn nicht noch mehr tippen. Warum? Weil ich bei keinem westlichen Hersteller ernstgemeinte Anstrengungen sehe ausreichend Akkukapazität aufzubauen. Das Maximale ist, dass man etwas mit Geld wedelt und sagt, dass die Chinesen kommen. Oder aber man macht noch nicht mal dass, sondern sagt einfach, dass man bei den Chinesen kauft.
Was aber scheinbar keiner sieht ist, dass die Chinesen selber händeringend Akkus brauchen. Und ich glaube kaum, dass die KP den Export erlaubt, wenn China selber 100%, wenn nicht sogar 120% aufsaugen könnte.

Daher: Mehr als einen Modellzyklus

Jepp Q7 E-Tron z. B. der hat nicht nur eine Kühlung für den Akku (hat mein VOLVO auch) sondern nutzt die Abwärme der Batterie über eine Wärmepumpe zur Fahrzeugklimatisierung

Sind die dann nochmal lauter (Ventilator) beim Laden als die Teslas am SuC?
Was bei solchen hohen C-Werten der anderen Hersteller herauskommt, sieht man ja schön am i3, wo der Akku schon bei unter 100.000km signifikant an Kapazität verliert.

Na dann seid ihr beiden euch ja einig und könnt jetzt heiraten! :wink:

plonk
plonk

Tesla in Summe schlechter als stinkende Betrugsdiesel aus dem vorigen Jahrtausend? Was soll der Unsinn?

→ Nochmal plonk

Wieso Unsinn?

Das wurde doch recht dezidiert dargelegt. Mit einem E-Auto (auch einem Tesla) nimmt man nunmal Nutzungseinschränkungen auf sich, wenn man über Entfernungen redet, die über eine Akku-Ladung hinausgehen.

Zudem fehlen bei Tesla einige Features, die halt normalerweise in die 100k€ Klasse gehören.

Wenn man derzeit als Langstreckenfahrer unbedingt ein E-Auto möchte führt kein Weg an Tesla vorbei, ob der E-Tron eine Alternative wird ist noch nicht recht abzuschätzen. Wer aber nicht unbedingt auf ein E-Auto umsteigen möchte findet reichlich Alternativen und je nachdem wie man die Vorzüge dieser Alternativen bewertet wird man u. U. doch bei der Bestellung eines Diesel bleiben.

Wir sind hier immer noch ein sehr, sehr, sehr beschränkter Mikrokosmos „draussen“ wird dann ganz schnell ausgerechnet, das Teslas -wegen des dicken Akkus- einen riesigen CO2 Rucksack tragen und zusätzlich aufgrund des Braunkohle-Stroms die reinsten Umweltsäue seien.

Die Industriepolitik der Chinesen selber führt derzeit sehrwohl zu Exporten:

"In den derzeit stillliegenden Batteriefabriken in Xian (Samsung) und Nanjing (LG), wo jährlich Batterien für knapp 100.000 Elektroautos produziert werden können, sollen künftig Zellen für den BMW i3 (Samsung) sowie die Elektro-Versionen des Ioniq sowie der SUVs Kona und Niro von Hyundai-Kia (LG) gefertigt werden."
Quelle: elektroauto-news.net/2017/b … sanktionen

Die Liste ist übrigens nicht komplett. Ein anderer deutscher Hersteller wird auch Akkus aus China für seine Produktion in Deutschland verwenden.

Wie gesagt, wenn jemand jede Woche einen 1000km Trip machen muß, dann versteh ich das.
Aber wenn es um „normale Autofahrer“ geht, die außerdem zuhause oder auf der Arbeit laden können, nicht. Ich habe meinen Tesla seit April diesen Jahre und führe seit dem ganz penibel Buch darüber, wie lange ich gezwungen bin, an Ladestationen zu warten vs. an einer Tankstelle mit einem gleichwertigen Verbrenner zu verbringen. Trotz mehrere Langstrecken mit SuC-Halten habe ich dank des Teslas bisher nach 12.000km schon ca. 1,5 Stunden Lebenszeit eingespart, weil ich eben nicht mehr an die Tanke muß, sondern zuhause innerhalb von 3 Sekunden das Kabel ein-/ausstecke.

Naja, das, worauf es ankommt, das fehlt in einem Verbrenner, aber nicht im Tesla. Z.B. die Vorklimatisierung im Sommer ist goldwert und in einem Verbrenner halt nicht möglich. Bei unserem Firmen-7er BMW ist das immer super mies mit dem Start-Stop bei Ampeln. Draußen 30 Grad, Klima läuft, dann steht man an der Ampel, Motor geht aus, Klima auch, keine Klimatisierung mehr, dadurch systembedingt ständiger Wechsel zwischen Warm und Kalt, die Karre macht einen quasi krank! (und nicht nur in der Beziehung :smiley: ). Das One-Pedal-Fahren ist eine andere extremst vorteilhafte Sache, eine 15Gang-Super-Automatik kann aus Bremsenergie keinen Sprit zurückgewinnen, und man muß trotzdem immer wieder mit dem Bremspedal rumhampeln. Neben ganz vielen anderen Defiziten von Verbrennern fallen mir unter anderem diese Dinge besonders auf. Man hat einfach keine Lust mehr auf einen Downgrade.

Diese Äusserungen erinnern mich stark an Links-Grüne Politiker: wenn die Argumente fehlen, wird rumgegrölt!

Gibt es dazu eine fundierte Quelle?

Die Qualität der Beiträge wird immer besser!

Ja

Ja

Ja + Ja

Ich habe jede Menge Ladekarten und Apps, aber es sind halt

  • nicht vorhandene Ladesäulen am Ziel
  • zugeparkte, belegte, defekte LS am Ziel
  • abgesperrte Bereiche (Dorffeste etc) die den Zugang verhindern
    Beispiel Nordseeküste: Tagestour ca 750 km. Das führte dann dazu, dass wir entweder auf dem Hin- und Rückweg am SuC halten und ziemlich voll Laden müssen, oder das Ziel nicht anfahren konnten und woanders Laden mussten. Das alles hat uns die Stimmung so vermiest, dass wir solche Strecken eben wieder mit dem Benziner fahren.

Zum Thema Tesla vs Konkurrenz:

Ein Vorsprung den Tesla noch hat, ist der Markenfokus auf E-Mobilität. Obwohl Tesla in Europa zahlenmäßig nur einer von vielen Herstellern ist, gilt es oft als Symbol für E-Mobilität und viel weniger z.B. Leaf oder Zoe. Das müssen sich andere Hersteller noch erarbeiten und haben dabei auch immer den Spagat zu beachten, dass sie ihre Verbrenner nicht schlecht reden dürfen. Der Vorteil wird noch für viele Jahre bestehen.

Da bin ich durchaus bei Dir, auch wenn bei mir mit 1500km / Woche die Rechnung wohl anders aussehen wird, da ich öfter an die SuC muß, als ich früher an den Tanken war, bin ich aber bereit mich damit zu arrangieren. Allerdings müssen wir bei den Betrachtungen schon auch bedenken, das es genug Leute gibt die nicht zu Hause (D hat die geringste Wohneigentumsquote aller Industrienationen) oder an der Arbeit laden können. Da ist es immer noch einfacher mal eben zur Tanke zu fahren, als Dich ein paar Stunden mit der Zoe an eine Ladesäule zu stellen.

7er weg, 530e hin und schon hast Du alle Vorteile des E-Antriebs, zusätzlich den Verbrenner als Backup und alle Ausstattungsoptionen von BMW zur Auswahl. Ich weiß PHEV sind hier völlig verpönt, als Brückentechnologie IMHO aber unersetzlich. Ohne wäre ich heute nicht an dem Punkt nicht mehr drüber nachzudenken, ob mein nächster Wagen ein E-Auto wird, sondern nur noch welches. An den Punkt wäre ich ohne meine beiden PHEV vorher mit Sicherheit nie, oder erst sehr viel später gekommen.

Aber ich bin von der Ausstattung meines VOLVO halt schon verwöhnt und das bezieht sich nicht nur auf die Vorklimatisierung (übrigens inkl. Sitze und Lenkrad) sondern auch auf diverse andere Ausstattungsdetails, die es bei Tesla nicht für Geld und gute Worte gibt.

Deswegen hatte ich das vorher ja schonmal geschrieben, das das Einzige, wo Tesla derzeit einen echten Vorsprung hat bei der Reichweite und dem Ladenetz liegt.

Ich stimme Dir 100%ig darin zu, daß ein PHEV sehr viele deren Besitzer/Nutzer darüber nachdenken läßt, beim nächsten Auto auf ein reines BEV zu wechseln! :slight_smile: (dazu gibt’s hier auch einen Thread zu)

Ich weiß, den Thread kenne ich. Mir ging es mehr darum das von Dir als ultimatives Pro-Tesla-Komfortmerkmal definierte Vorklimatisieren etwas zu relativieren. :wink:

Der Vergleich mit Links-Grün ist gut weil er gar nicht viel weiter von der Realität entfernt sein könnte. :laughing: Doch Vorsicht: Das Gegenteil von Links ist nicht Rechts!

Ich bin die (nochmal Vorsicht, jetzt kommt ein berüchtigtes Trigger-Wort, auch für manche Admins!) klebrigen Trolle hier einfach leid. Mir wird das zu dumm bzw. ich bin schon zu alt und zu wenig naiv, um mich ständig für dumm verkaufen :unamused: zu lassen, daher mein Kommentar. Als Gegenargument kommt dann immer immer immer der „Du bist ein Fan-Boy“-Käse und/oder „ich habe nur gesagt…“ Blablablub :unamused: . Das Langweilt und führt genau zu nichts. Daher werde ich nun auch meinen Ignore-Filter doch ein wenig mehr als ursprünglich geplant pimpen :confused:

Tesla ist ganz offensichtlich in wichtigen Bereichen - gerade auch im weltweiten Ladenetzwerk für die Langstrecke - der Konkurrenz voraus, mal sehr, sehr weit, mal weniger weit. Weltweit erfolgreiche Autobaukomptenz ist nicht mehr nur wie exakt die Karosse gebaut ist - das war es im Auto-Land USA bekanntlich übrigens noch nie - und welch Features heute im Detail verbaut sind. Bitte verschont mich also auch mit diesen lahmen Statements. :ugeek:

Die einzig sinnvolle Frage ist hier: Wann wird oder will die Konkurrenz ernsthaft, das heißt voll-elektrisch mit gleichen oder besseren Spezifikationen und mit brauchbarem Ladenetzwerk zu Tesla aufschließen und wer bleibt dabei eventuell auf der Strecke? Alles ein bisschen spekulativ, aber mit Argumenten und Gegenargumenten sinnvoll diskutierbar.

Bedanke mich.

Doch, die Trolle bemerke zumindest ich sehr genau und halte - begrenzt - dagegen. Die Trolle setzen alles daran, z.B. durch vorgetäuschte Objektivität und „eigene Erfahrung“ etc. zu verschleiern, dass sie Trolle sind, und widersprechende Nutzer hier pauschal als „Fan-Boys“ zu diffamieren. Der Zorn anderer Nutzer und mancher Admins fällt dann auf DICH, wenn Du Trolle Trolle nennst :cry: weil du das ja ohne Hausdurchsuchung bei den Trollen nie beweisen kannst. Und was du nicht gerichtsverwertbar beweisen kannst, existiert entweder nicht oder darf aus Gründen der Diskussions-Hygiene nicht thematisiert werden (denkt mancher). Gesunder Menschenverstand zählt nicht :laughing: Das macht Trollen und übrigens auch Mobbern das Leben so leicht, wenn sie sich nicht ganz dumm anstellen. :ugeek:

warum muss es denn immer in dieser Troll Fanboy Schiene laufen. Ich akzeptiere, dass hier Tesla Besitzer vertreten sind, denen die lokale Emissionsfreiheit sehr wichtig ist. Offenkundig ist man bereit dafür andere Nachteile in Kauf zu nehmen. Ich stelle aber fest, die Mehrheit der Autofahrer setzt noch andere Prioritäten. Ich bin ein Model S zur Probe gefahren und war von dem Fahrgefühl begeistert. Aber allein die Verarbeitung hat mich davon abgehalten zu bestellen. Soll heißen, jeder setzt andere Prioritäten.
Das erschlägt in meinen Augen jeden Gedanken über den Vorsprung einer Marke. Wenn die Masse an Autofahrern nicht kaufen will ist das Ziel verfehlt. Das sich dieses Verhältnis in den nächsten Jahren zugunsten der E Mobilität drehen kann ist möglich, aber längst nicht sicher.