Wie bezahlt ihr eure Autos, euren Tesla?

Da ich in jedem Teslavideo deutscher Influencer das Wort „Leasing“ so oft höre, dass ich es schon gar nicht mehr hören kann, frage ich mich, ob es wirklich Usus wurde, für jedes Konsumgut, und somit auch für das Auto, sich das Geld nicht mehr zusammen zu sparen sondern das Geld auszuleihen.
Eure Gründe für welche Bezahlart auch immer sind sicher interessant in den Kommentaren zu lesen.

  • Privatkauf bar
  • Kauf durch Firma bar
  • Privatkauf Kredit
  • Kauf durch Firma Kredit
  • Privatkauf Leasing
  • Kauf durch Firma Leasing
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Ich fange bei mir an:
Ich habe noch nie ein Fahrzeug, egal ob Auto oder Motorrad, neu gekauft und auch immer bar bezahlt.
Die Gründe:
Neufahrzeuge verlieren exorbitant an Wert, wenn sie das erste Mal aus der Garage gefahren werden.
Neufahrzeuge waren mir immer zu teuer, die Ansparphase wäre mir zu lange gewesen, in Bezug auf die Bedeutung eines Fahrzeugs für mich.

Beim nächsten Auto, das eine Steckdose besitzen wird, höchstwahrscheinlich ein M3HLR oder ein MYJLR (wenn es denn mal kommt), werde ich ebenfalls bar bezahlen und das erste Mal ein Neufahrzeug kauen.
Ich begann damit zu sparen im August 23 und im August 24 sollte es dann soweit sein, mir mein Auto abzuholen. (Wann müsste ich bestellen, dass sich das ausgeht?) Auch habe ich vor, evtl. ein Bestandsfahrzeug zu holen, da meine Beobachtung jene ist, dass die Rabatte am Quartalsende immer recht groß sind.

Ein Auto habe ich abzugeben, das muss ich zuvor oder parallel verkaufen, sollte 14000 bis 17000 Euro hergeben. (Prius4 Lounge volle Hütte Bj.16 mit 2 Jahren Restgarantie)
Mein Wohnsitz ist in A.

Gekauft wird dann ein
M3HLR in rot, innen weiß, AHK, 18er Räder
oder
MYJLR in silber, innen weiß, AHK, 19er Räder

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Und genau das ist es. Das sind Influencer die ihr Geld damit verdienen alle paar Monate ein neues Auto zu haben. Da kommt ein Barkauf nicht in Frage. Über 2/3 aller Deutschen kaufen nach wie vor Bar. Das wirst Du auch hier sehr schnell durch Deine Umfrage feststellen.

Siehe auch meinen Beitrag aus dem Preissenkung Thread inkl. entsprechender Grafik:

An sich lohnt sich für einen Influencer noch nicht mal Leasing sondern ein Autoabo.

Im Endeffekt rentiert sich Leasing nur wenn man wenig Kilometer mit wenig Verschleiß fährt. Alle 1.000km mehr Leasing sind zig € mehr an Kosten pro Jahr.

Bei meiner Fahrleistung von 22.000-25.000km / Jahr stieg die Leasingrate bei meinem von 390€ auf 534€ - oder um 1.728€ / Jahr.
Über 6 Jahre ergaben sich so 10.368€ extra oder 42.480€ gesamt

Das waren gerade einmal 10.000€ weniger als der Kaufpreis - auf ein Bestandsauto gewartet (-4.800€ Rabatt), Referral Rabatt dazu und damit war der Unterschied nur 5.000€

Wenn ich nach 6 Jahren keine 5.000€ mehr bekomme fresse ich einen meiner alten Reifen ^.~

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Dann wäre doch sparen und dann bar zahlen viel besser. Weil wenn man 5000 Euro Unterschied noch rechnet, dafür aber KEIN Auto mehr hat, dann ist das schon heftig.

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Weil nicht jeder auf die Schnelle so viel Geld auf die Seite legen kann. Nehme ich Dein Beispiel und einen Anschaffungswert von ca 51000€, abzüglich Deiner vermuteten 17000€ für Dein Altfahrzeug, und Deiner Aussage, dass Du 12mo darauf gespart hast (08/23-08/24), dann hast Du monatlich 2833€ auf die Seite gelegt? Selbst wenn Du 3 Jahre darauf sparst, sinds noch gut 950€/Monat. Hättest Du kein Altfahrzeug dann sinds 4250 (bei 12mo) respektive 1420€/Monat (bei 36mo). Muss man sich leisten können.

Gründe gegen einen Barkauf wären aber zB auch, dass das alte Auto plötzlich einen Totalschaden hat (muss kein Unfall sein, zB wenn mein Akku die Grätsche macht, wäre das halt für mich inzwischen ein wirtschaftlicher Totalschaden [sofern keine Garantie greift]). Wenn man sich die Preise eines Tesla anschaut, dann glaube ich persönlich haben das auch nicht allzu viele einfach mal so auf der hohen Kante usw. Andere hätten es vielleicht auf der Seite, wollen aber ihre Liquididät hoch halten. ← Mein Grund, könnte mein Auto notfalls sofort herauskaufen, will aber einfach was auf der Seite haben. Gibt also viele Gründe für eine Finanzierung.

Bin aber sonst auch kein großer Fan von vermeidbaren Krediten - Handy, TV, PC, Urlaub (!!!) oder sowas würden mir nie per Kredit ins Haus kommen.

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Guten!

Und zur Frage:

Für Leasing sprechen kalkulierbare monatliche Kosten, keine Arbeit mit dem Verkauf des Altwagens und Liquidität.

Bei einer Finanzierung ist es nur die Liquidität.

Gegen Finanzierung und Leasing sprechen die Zinsen.
Gegen Leasing spricht zusätzlich, dass die Leasinggesellschaft abgesehen von den Zinsen noch etwas verdienen will :wink:

Wer welchen Aspekt wie hoch bewertet, ist jedem persönlich überlassen.

Und dann gibt es noch die Leute, die sich das Auto / Handy / Urlaub / etc. gar nicht leisten können und sich bis über beide Ohren verschulden. Da ist es aber keine bewusste Entscheidung FÜR Leasing oder Finanzierung sondern einfach die einzige Möglichkeit…
Auch hier kann es Gründe geben, warum das trotzdem „notwendig“ ist, meiner persönlichen Meinung nach wären aber 99% dieser Kunden besser mit einem gebrauchten Polo dran als mit einem M…SR… (oder AMG :innocent:)

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Anschaffungswert: 47.600€ nach Rabatten.

Finanzierung im Hintergrund:
Auszahlung eines nicht benötigten Bausparers (die man IMMER laufen haben sollte, billigeres Geld gibt es nicht wenn man es braucht) - da man Bausparkredite nur alle 60 Monate beanspruchen kann sollte man die Gelegenheit nutzen falls benötigt.

Rest: Altfahrzeug 8.000€, 90 Monate, 170kkm - anteilige ETF & Depotliquidierung bis die Abgeltungssteuergrenze erreicht war.

Das Geld hat sich seit März 2016 langsam automatisch über Abbuchung am Monats 1. angesammelt.
Meine Regel: Was nicht auf dem Giro liegt kann nicht ausgegeben werden, im Notfall kann ich dann ran.
Zinsen sind totes Kapital - für jeden € sitz ich in der Arbeit, das muss nicht sein.

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Ja, mein Wohnungskredit lief Juni 23 aus und ich lege nun 2 bis 3k Euro auf die Seite. Das muss man erst mal können. Ich weiß das schon.
ABER:
Wer eine Leasingrate vermag, vermag auch über einige Jahre den Neupreis zu sparen. Auf ein Auto verzichten muss man nicht, fährt man halt eine 5000 Euro Kraxn (was ich auch tat anfangs). Wenn man mal das neue teure Auto hat, dann ist man IMMER billiger als das Leasing, weil man dann nur noch den Wertverlust des Autos (um das nächste dann zu kaufen) auf die Seite legen muss und das ohne Zinsen etc. von der Leasinggesellschaft. Die Leasingrate ist ja auch nichts anderes als ein Kredit auf den Wertverlust mit halt Gebühren, Provisionen, Rechtsgeschäftsgebührt etc.
Totalschäden etc. betreffen einen gleichermaßen, egal ob Leasing oder Bar oder Kredit. Dagegen hilft nur eine VK Versicherung.
Es gibt für einen Privatmenschen KEIN mathematisch belegbares und wirtschaftlich vernünftiges Argument für einen Kredit oder Leasingvertrag.

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Das mit der Liquitität sehe ich anders. Wenn jemand 1000 Euro Leasing auf die Seite legt oder 1000 Euro spart, ist er genau gleich liquide. Und wenn er das Auto mal hat, dann kann er während des Fahrens dieses Autos eben falls wieder 1000 Euro auf die Seite legen (für das nächste Auto minus dem Restwert des alten)
Und was die Arbeit für den Wiederverkauf betrifft.
Es gibt Firmen die Autos ankaufen, ganz unkompliziert und die z.T. lächerlichen Restwerte der Leasinggesellschaften werden da auch erreicht.

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Doch, so wie jetzt bei MY mit 0%… da wäre man schlecht beraten den „Bar“ zu kaufen… lieber das Geld vergleichsweise hochverzinst anlegen.

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Wenn ich die Finanzierung mit 0 Prozent bekomme, in A übrigens nicht, nur bei euch in D, dann ist auch ein Rabatt möglich. Oder?
Wenn nicht, dann ist das schon ein Argument, dem ich zustimme. Frage: Bin ich der Eigentümer des Fahrzeuges, stehe ich also im Zulassungsschein oder ein Bank. Letzteres wäre für mich ein NoGo

Ich spare mein Auto auch in einem ETF an, den ich im August begonnen habe. Bin derzeit mit 3000 im Plus, über den einbezahlten Beträgen. :smiley:

Mein Gott was eine sinnlose Diskussion. Welche Finanzierungsart die beste ist, hängt doch ganz einfach von den Konditionen ab die man bekommt. Das Ergebnis davon kann auch sein, dass Leasing viel sinnvoller/wirtschaftlicher ist als Barkauf.

Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle:

  • Zahle ich für einen Kredit Zinsen? Wenn ja wie hoch sind diese?
  • Bekomme ich derzeit Zinsen für mein liquides Geld? Wenn ja, wie hoch sind diese?
  • Ist mein Geld angelegt? Wenn ja welche Rendite erwirtschafte ich damit?
  • Wie ist die Restwertkalkulation und somit Leasingrate im Leasing? Wie hoch ist der eingerechnete Zins?

usw…

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Und genau so hat mein Rechnungswesen-Lehrer es damals anschaulich erklärt. Der der einmal einen Kredit für sein Auto aufnimmt wird unter normalen Umständen (Lottogewinn) nie die Möglichkeit haben aus dem Teufelskreis rauszukommen, da man ja doppelt sparen müsste. Einmal für die Rate (Kredit oder Leasing = egal) und einmal fürs Ansparen des nächsten Fahrzeugs damit man nicht wieder finanzieren muss. Plus eben alles was Du als Finanzierungskosten genannt hast die on top drauf kommen. -0,4 % Finanzierungen (SMAAAAAAAVA; was im übrigen bei 1.000 € gedeckelt war) sind absolut unüblich. In unserem Wirtschaftskreislauf zahlt man im Normalfall für Fremdkapital.

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Wenn du nicht nur alle 15 Jahre ein Neufahrzeug kaufst halte ich das für ziemlich riskant. Was dir heute 3000€ Kursgewinne beschert kann sich morgen in 3000€ Kursverlust umkehren. Einzig und allein Anlagezeit bringt dir eine sichere Rendite.

Das ist völliger Quatsch.

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Deshalb begann ich mit einem 1000 Euro Auto bar vor 30 Jahren (vor meinem Studium) (damals noch in Schilling), dann ein 700 Euro Auto, dann ein 3000 Euro Auto etc. Irgendwann war es ein Audi Quattro, E Benz, zwei Peugeots und jetzt ein Prius 4. Alles immer ohne Geisel einer Bank zu sein.

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Ich gebe dir recht, bei 0 Prozent Kredit und sonst bei Barkauf KEINEM Rabatt muss man fast so finanzieren. ABER wann und wo gibt es das schon? Bei mir nicht.
Nicht zu unterschätzen, und das mag sich mathematisch nicht erklären lassen ist das „gute“ Gefühl, sich das Spielzeug selber bezahlt zu haben, und niemandem mehr irgend etwas schuldig zu sein. Mag unlogisch klingen, mir ist so was wichtig.

Sinnlos?
Es schreiben und antworten Leute, somit ist da was dran.
Auch steht das Thema unter off topic, obgleich es das nicht mal so sicher ist.

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Ja, im Moment hat’s kräftig zugelegt, das kann aber auch andersherum laufen. Ansonsten würde ich lieber den ETF die Leasingraten bezahlen lassen.

ICH mag MEINEN Namen im Zulassungsschein stehen sehen und falls mich einer fragt, wem das rote Auto gehört, dann kann ich MEINEN Namen nenne und muss nicht Deniz Bank oder Raika oder was auch immer sagen.

Auch bin ich nicht selbständig sondern Staatsdiener und kann mit der Leasingrate keine Steuertricks wie Selbständige anwenden.