Es wird eine kilometerabhängige Abgabe kommen. Da bin ich mir sicher. Egal wo gefahren. Egal mit welcher Antriebsart.
Ja, leider wirst du damit richtig liegen. Nebenbei bekommen wir die totale Überwachung.
Begründet wird es mit „Autofahren ist böse“. Fakten wir es kaum geben. Aufs Auto zu verzichten kann für den Stadtbewohner sogar ein Komfortgewinn sein. Für den Landbewohner eine Unmöglichkeit. Zudem sind die zu fahrenden Strecken dort viel länger.
Für mich war mein erstes Mofa in den 70ern die totale Freiheit. Diese Äera geht wohl zu Ende.
Kilometerabhängige Abgaben wären das fairste. Wer mehr fährt, zahlt auch mehr, weil er stärker die Straßen abnutzt als ein wenigfahrer.
Aber leider kommt es meistens nicht dazu weil andere Interessen durchgesetzt werden.
Die Stromsteuer erhöhen, oder um eine Fahrsteuer zu erweitern, wird denke ich nicht kommen, weil das auf jede verbrauchte Kilowattstunde abgerechnet werden würde. auch auf den normalen Hausstrom. Da wäre der Aufruhr der „noch nicht“ E Autofahrer zu groß.
Vielleicht kommt eine höhere KFZ Steuer. Da wäre es interessant wie die aussehen würde.
Kleinwagen zu Großem Auto, E Auto gegen Verbrenner, Wenigfahrer zu Vielfahrer,…
Nein, alleine kilometerabhängig wäre nicht fair. Jeder möchte ja die Infrastruktur haben. Auch wenn er wenig fährt. Vielleicht fährt er sogar viel im städtischen Bereich, wo die Straßen besonders teuer und belastend sind. Da müsste man dann unterschiedliche km-Preise nehmen.
Alles nicht so einfach.
Währe es nicht schlauer dir Reifen zu besteuern? Das ist zugleich km abhängig und wen gemütlich fährt spart obendrein. Steuermarke kann ja im Reifen verwoben sein so das Betrug schwierig wird.Hinzu kann man Reifen so konstruieren das der sich stark verfärbt wenn die Verschleissmarke erreicht wird.
Hier geht es ja um Staatseinnahmen und nicht um direkte Steuern. Solange wir den Strom in Deutschland erzeugen und dafür die Abflüsse für Rohstoffe die nur verbrannt werden und keine weitere Wertschöpfung haben im Land wie Stahl etc, dann kann man ziemlich sicher davon ausgehen dass die Einnahmen größer sind wenn wir elektrisch fahren auch wenn die Steuer auf Strom deutlich niedriger ausfällt.
In der Migrationsphase von Verbrenner zu BEV kann man die schwindenden Kraftstoffabgaben durch eine Erhöhung der Abgaben auf Kraftstoffe ausgleichen, wenigstens einige Jahre. Die zunehmenden Zuflüsse auf der elektrischen Seite sind dann sogar ein Plus!
Dann eine ordentliche Portion CO2 Steuer auf Alles was stinkt und brennt. Ich könnte mir vorstellen, dass man am Ende sogar mehr Abgabeneinnahmen hat. Extra Aufschläge auf den Strom braucht man dann bestimmt nicht.
Faszinierend, in welchen Denkstrukturen der durchschnittlich staatsgläubige Deutsche und Europäer so gefangen ist
. Man könnte doch einfach auch mal nicht von (auch prozentual!) ständig steigenden Steuereinnahmen ausgehen und die Staatsausgaben unter Kontrolle bringen. Wird natürlich nicht passieren. Wir haben jetzt schon eine reale Staatsquote von deutlich über 70 %. In der Sowjetunion betrug sie am Ende 85 %. Die restlichen 15 % haben den Laden so halbwegs am Laufen gehalten.
Ich finde die Idee extremst cool!
Da wird dann neben den Kilometern auch Feinstaub durch Abrieb, Fahrzeug-Gewicht und Rowdy-Fahrweise mitbesteuert, alles in einem nachvollziehbaren Rutsch. Und mehr Leute werden sich außerdem fragen, ob sie lieber mit ineffektiven Allwetter-Reifen oder mit optimaleren, sichereren Sommer- und Winterreifen rumfahren wollen.
Schade, daß genau das so wohl nicht kommen wird, wär ja viel zu genial und einfach.
Das wäre tatsächlich für uns deutsche Bürokratenhanseln viel zu einfach und effektiv, das kann man komplexer machen und mit viel Elektronik und Zertifikaten und vor allem nur mit zertifizierten Fachleuten, armes Deutschland. 
Danke George!
Beim Überfliegen dieses Threads kam mir das Grausen mit welcher Selbstverständlichkeit hier die allermeisten es als erstrebenswert ansehen, dass der Staat dem Bürger viel wegnimmt und umverteilt.
Gruß Helmut