Toyota hat mir heute auf meine Nachfrage von letztem Freitag bezüglich der genutzen Fuel Cells geantwortet.
Aus rechtlichen Erwägungen des Urheberrechts gebe ich den Inhalt wieder statt zu kopieren - Kontaktpartner bei Toyota ist Ralf Hellenthal, da kann dann jeder selber nachfragen.
Toyota sieht anders als behauptet keinen Wechsel vor, Haltbarkeit der Fuel Cell Komponenten ist auf ein Autoleben ausgelegt.
Langzeittests zeigen keine messbare Verschlechterung der Fuel Cell Komponenten - auch nicht nach 240.000 km.
Was sich auch voll und ganz mit allem deckt was man von den (wenigen) aktuellen FCEV Nutzern im Internet liest.
Mit der Wasserstoff Thematik habe ich mich überhaupt noch nicht beschäftigt.
Ich wollte das wertfrei posten, bin da eher vom Konzept der Elektro-Mobilität, wie Tesla es eben umsetzt, überzeugt
Ich finde die Idee immer noch toll, den Überschussstrom des Sommers zu speichern und ihn im Winter zu nutzen. Man nutzt den Strom zur Wasserstoff Herstellung, wandelt ihn in Methan und das Gas dann in Methanol. Den so produzierten Alkohol kann man wunderbar im Tank drucklos lagern und ihn dann bei Bedarf verbrennen, heiß in der Heizung, oder kalt in der Brennstoffzelle, um ihn wieder in Strom zu wandeln. Die ganze überschüssige Sommerernte könnte so locker in den Winter gerettet werden. Eine gebrauchsfertige Kiste ist aber leider am Markt immer noch nicht zu finden.
Ja, aber um aus H2 CH4 herzustellen brauchst du eben CO2 in angereicherter Form. Da musst du also neben ein Braunkohlekraftwerk ziehen und die überreden, dass sie dir das CO2 anreichern und rüberpumpen. Und wenn das Kraftwerk abgeschaltet wird, dann ist dein Lieferant weg.
Wo ein Wille ist, wartet die technische Umsetzung scon um die Ecke. Es ist ja gerade das CO2, das uns zur Zeit Sorgen bereitet. Es also der Umgebungsluft zu entnehmen, macht Sinn und sorgt zudem für einen schönen Kreislauf.
Naja zumindest parallel zum BEV ist das sicher eine Überlegung wert und der Markt ist sicher gross genug für unnterschiedliche alternative Antriebsmethoden, ist er bisher bei den „klassischen“ ja auch.
Mit Chinas Bekenntnis zum Wassertstoff genauso massiv zu subventionieren wie früher BEVs ist der Drops eh so gut wie gelutscht da ist egal was die „Zwergameisen Europa“ machen.
Ja, alles sehr sympatisch. Tumps up! Das Problem bei diesen Superideen ist halt immer, die Umsetzung. Das beobachte ich schon seit Jahrzehnten. Treibstoff aus Algen, Ozean düngen, Deserttech, Hydrothermale Carbonisierung, Kalte Fusion, ITER, Helium 3 vom Mond, Erdwärme in Deutschland, Strom aus Gülle, Cargolifter, Stroh zu Gold (ähm Energie)…
Z.B. das Auto mit dem integrierten Atomreaktor. Kein Scheiß, da glaubt man wirklich dran. Und Prototypen Studien zu fliegenden Autos gibt´s auch schon seit 50 Jahren.
Die ganz großen Visionen scheitern halt meist an der Realität oder funktionieren erst nach einer Ewigkeit.
China möchte 2030 etwa so viele Wasserstofffahrzeuge erreichen, wie sie vor 2 Jahren BEVs hatten. BEVs werden 2030 dann natürlich schon viel weiter sein als vor 2 Jahren. Wasserstoff wird auch in China eher als Nischenlösung geplant und China muss erstmal technologisch aufholen.
Ach Hendrik… fahr mal nach China. Dann wird dir schnell klar wer technisch aufholen muss. Bin gerade in Chengdu. 20 Millionen Menschen. 99% aller Zweiräder sind elektrisch. Die busflotten geschätzt zu 75%(hängt von der jeweiligen Stadt ab…) BEV an jeder Ecke. Vor allem Taxis.