Wasserstoff: Eine Alternative zum BEV? (Teil 1)

Hier ein Einsatzbeispiel für Wasserstoff in ungewohntem Rahmen

Katamaran Energy Observer:
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
.

Segelregatta-Katamaran wurde umgebaut in Solar+Elektroantrieb+Batteriespeicher+Brennstoffzelle+Verdichter+Hochdrucktanks.

Dann wird wieder Segeltechnik nachgerüstet, um den Wind als Vortrieb und die Motoren als Generatoren zu nutzen.

Eine interessante Technologiedemonstration. Fossilfreier Schiffsverkehr auf den Weltmeeren ist aber noch ein Stück weit weg.

+1

Toyota hat mir heute auf meine Nachfrage von letztem Freitag bezüglich der genutzen Fuel Cells geantwortet.

Aus rechtlichen Erwägungen des Urheberrechts gebe ich den Inhalt wieder statt zu kopieren - Kontaktpartner bei Toyota ist Ralf Hellenthal, da kann dann jeder selber nachfragen.

Toyota sieht anders als behauptet keinen Wechsel vor, Haltbarkeit der Fuel Cell Komponenten ist auf ein Autoleben ausgelegt.
Langzeittests zeigen keine messbare Verschlechterung der Fuel Cell Komponenten - auch nicht nach 240.000 km.

Was sich auch voll und ganz mit allem deckt was man von den (wenigen) aktuellen FCEV Nutzern im Internet liest.

Und wieder das leidige Thema Wasserstoff, die Empfehlung Aktien der entsprechenden Firmen zu kaufen, darf auch nicht fehlen.

Mit der Wasserstoff Thematik habe ich mich überhaupt noch nicht beschäftigt.
Ich wollte das wertfrei posten, bin da eher vom Konzept der Elektro-Mobilität, wie Tesla es eben umsetzt, überzeugt :slight_smile:

Wasserstoff ist nur ein Thema bei:

  • Umwandlung von überschüssiger Energie, damit EE nicht abgeschaltet werden muss.
  • Wenn wir 100% EE haben und davon auch noch zu viel.

Ansonsten ist und bleibt es Energieverschwendung.

Aber hier geht es um die Tesla Aktien, daher sorry für das Offtopik.

Hey KaJu74,

pass auf, dass sich der Tesla nicht zum KC-30 entwickelt. Stichwort Mikes Koi, Kosmecki, Ersatzteile… :wink:

Gruß von einem ebenfalls Volkstrommler-Geschädigten

Ich finde die Idee immer noch toll, den Überschussstrom des Sommers zu speichern und ihn im Winter zu nutzen. Man nutzt den Strom zur Wasserstoff Herstellung, wandelt ihn in Methan und das Gas dann in Methanol. Den so produzierten Alkohol kann man wunderbar im Tank drucklos lagern und ihn dann bei Bedarf verbrennen, heiß in der Heizung, oder kalt in der Brennstoffzelle, um ihn wieder in Strom zu wandeln. Die ganze überschüssige Sommerernte könnte so locker in den Winter gerettet werden. Eine gebrauchsfertige Kiste ist aber leider am Markt immer noch nicht zu finden.

Ja, aber um aus H2 CH4 herzustellen brauchst du eben CO2 in angereicherter Form. Da musst du also neben ein Braunkohlekraftwerk ziehen und die überreden, dass sie dir das CO2 anreichern und rüberpumpen. Und wenn das Kraftwerk abgeschaltet wird, dann ist dein Lieferant weg.

Wo ein Wille ist, wartet die technische Umsetzung scon um die Ecke. :slight_smile: Es ist ja gerade das CO2, das uns zur Zeit Sorgen bereitet. Es also der Umgebungsluft zu entnehmen, macht Sinn und sorgt zudem für einen schönen Kreislauf.

sz-magazin.sueddeutsche.de/die- … luft-85859

Ich hatte gerade mit Menschen aus der Politik einen Messe Rundgang und die sind unisono vom Wasserstoff überzeugt.

Der Chef der EEs der EnBW hat dabei auch einen Piloten mit Wind und Elektrolyseur erwähnt der gerade am Start sei.

Bleibt auf jeden Fall spannend

Die ersten 450kW Lader sind wohl in Planung… :slight_smile:

Naja zumindest parallel zum BEV ist das sicher eine Überlegung wert und der Markt ist sicher gross genug für unnterschiedliche alternative Antriebsmethoden, ist er bisher bei den „klassischen“ ja auch.

Mit Chinas Bekenntnis zum Wassertstoff genauso massiv zu subventionieren wie früher BEVs ist der Drops eh so gut wie gelutscht :smiley: da ist egal was die „Zwergameisen Europa“ machen.

Wo kann ich das nachlesen?

Ja, alles sehr sympatisch. Tumps up! Das Problem bei diesen Superideen ist halt immer, die Umsetzung. Das beobachte ich schon seit Jahrzehnten. Treibstoff aus Algen, Ozean düngen, Deserttech, Hydrothermale Carbonisierung, Kalte Fusion, ITER, Helium 3 vom Mond, Erdwärme in Deutschland, Strom aus Gülle, Cargolifter, Stroh zu Gold (ähm Energie)…

Gab es früher auch schon.

welt.de/motor/article137113 … trieb.html

Z.B. das Auto mit dem integrierten Atomreaktor. Kein Scheiß, da glaubt man wirklich dran. Und Prototypen Studien zu fliegenden Autos gibt´s auch schon seit 50 Jahren.

Die ganz großen Visionen scheitern halt meist an der Realität oder funktionieren erst nach einer Ewigkeit. :frowning:

Ich habe den KC-60 und der läuft wie ein Uhrwerk.

China möchte 2030 etwa so viele Wasserstofffahrzeuge erreichen, wie sie vor 2 Jahren BEVs hatten. BEVs werden 2030 dann natürlich schon viel weiter sein als vor 2 Jahren. Wasserstoff wird auch in China eher als Nischenlösung geplant und China muss erstmal technologisch aufholen.

Ach Hendrik… fahr mal nach China. Dann wird dir schnell klar wer technisch aufholen muss. Bin gerade in Chengdu. 20 Millionen Menschen. 99% aller Zweiräder sind elektrisch. Die busflotten geschätzt zu 75%(hängt von der jeweiligen Stadt ab…) BEV an jeder Ecke. Vor allem Taxis.

Gerade läuft es bei Tesla nicht rund. Das Nachfrage Problem hält weiter an. Da könnten viele sich überlegen ob BEV vom Markt gewollt werden.

Die Politik ist ja auch auf H2 Kurs

Technologisch aufholen bezog sich auf Brennstoffzellentechnologie. Batterieelektisch ist China ja schon viel weiter.