Etwas Grundsätzliches zum Thementitel: Warum H2 als Alternative zum BEV?
Wäre die Betrachtung im Sinne von H2 als Alternative zum Diesel [oder Benzin] nicht fruchtbarer?
Etwas Grundsätzliches zum Thementitel: Warum H2 als Alternative zum BEV?
Wäre die Betrachtung im Sinne von H2 als Alternative zum Diesel [oder Benzin] nicht fruchtbarer?
Ja, das ist ein sehr guter Gedanke. Denn er ist ja keine Alternative zum BEV sondern eher zum Diesel / Benzin! Danke für diesen Hinweis!
Darf ich das als den Wunsch verstehen, diesen Thread zu schließen? 
So teuer ist mein BEV auf 100 km (im Verbrauch) nicht. Es hat bisher über rund 16.700 km 175 Wh/km verbraucht. An meinem Haunetz kostet mich das 21,42 ct/kWh, also 3,75 €/100 km; an meiner zukünftigen Wohnung sind es bei 12,3 ct kWh (= entgangene Einspeisevergütung) 2,15 €/100 km. Wenn ich es schaffe, die PV-Anlage auf eine 70% Soft-Begrenzung umzustellen, kann ich zudem den Strom nutzen, den ich sowieso nicht einspeisen darf. Dann wird es noch etwas billiger. Auf längeren Strecken lade ich kostenlos am Supercharger.
Tesla Model S 85D.
Noch Fragen?
So so 3,75 € / 0,21 = 17,85 kWh je 100km das wären dann rund 14kWh aus der Batterie… träum weiter
Darin (und nur darin) sehe ich den Vorteil von Wasserstoff: man kann ihn erzeugen, wenn auch mit hohem Energieaufwand, wenn Energie im Überschuß zur Verfügung steht oder sonst gar nicht genutzt wird, weil es ein Überangebot gibt wie an sonnigen Tagen durch die PV. Und man kann ihn dann nutzen - wieder mit ziemlich hohen Verlusten - wenn man ihn benötigt. Imho immer noch besser, als den überschüssigen Strom gar nicht zu verwerten.
Ich möchte mal eine Industrie Anlage sehen die sich nur an Überschüsse abarbeitet. Wegen den paar Betriebastunden im Jahr kann man sowas nicht groß aufziehen. Wasserstoff wird aus dem normalen Strommix hergestellt
Ja, weil noch nicht so viel EE im Mix ist, dass keiner mehr weiß wohin damit.
Wenn mal doppelt so viel installierte Leistung vorhanden ist und dann der Wind bläst und die Sonne brennt und alles was geht in den Alpen in die Speicherseen gepumpt wurde und der Rest nach ganz Europa exportiert wurde und alle Autoakkus schon voll sind, dann kann man beginnen damit H2 zu erzeugen und zu speichern.
Außer es gibt bis dahin die Akkurevolution auf Grid-Ebene. Dann kam der Wasserstoff sogar dafür zu spät. ![]()
So wie ich das bislang immer verstanden habe, gab es eigentlich noch nie „zuviel“ erneuerbar erzeugten Strom. Lediglich zuwenig freie Netze bzw. Netzkapazität oder zuviel konventionell erzeugten Strom, der die Netze verstopft hat um schön exportiert zu werden.
Solange sich das nicht ändert, gibt es auch keinen „Überschuss an EE“, der für die H2 Produktion zu verwenden wäre.
Oder?
Ich träume nicht; ich habe gerechnet, und ich habe es - auch Dir - sogar vorgerechnet. Dazu habe ich erst einmal auf die Anzeige in meinem Auto geschaut. Die zeigt mir als Verbrauch je gefahrenem Kilometer, seit ich das Auto habe, 175 Wh an. Traust Du mir zu, daß ich das fehlerfrei ablesen kann? Schön.
Dann habe ich diesen Verbrauch mit den Kosten multipliziert, die ich je kWh habe. Das sind bei mir derzeit genau 21,42 ct bzw., zukünftig, 12,3 ct. Im Gegensatz zu mir hast Du allerdings bei Deiner Rechnung die Nachkommastellen beim Strompreis unterschlagen und bist so auf einen zu hohen Verbrauch (17,85 kWh/100 km) gekommen. Weil ich meine Werte sowieso mit dem Taschenrechner gerechnet habe, war es mir keine zu große Mühe, die beiden Ziffern auch noch einzugeben. Einverstanden? Schön.
Aber wo ist da der Traum geblieben? Oh, ich habe ihn gefunden: Du gehst von einem Ladeverlust von mehr als 21,5% (14 zu 17,85 kWh) aus. Das kann ich leicht unterbieten. Ich habe eine Weile die kWh an Bezug und die Anzeige im Auto protokolliert, und da liege ich bei rund 10% Ladeverlust. (Bei diesen Berechnungen hat mir ebenfalls mein Taschenrechner geholfen.) Selbst wenn ich das in meine Berechnungen einbeziehe, liege ich noch immer unter den von Dir für unglaubwürdig gehaltenen Kosten von 5 €/100 km; zumal das ja durch das gelegentliche Laden am Supercharger mehr als kompensiert wird. Wer träumt denn jetzt hier? ![]()
Ich habe schon vor längerer Zeit mal den Eindruck gewonnen, daß du Dinge, die nicht in deine Vorstellungen passen, gerne umdeutest. Schön, wenn ich mich da irre.
Die Erdölindustrie mit dem Tankstellennetz und den finanziellen Reserven sieht natürlich eine Chance, die individuelle Mobilität und damit die eigenen Erträge weiter steuern und sichern zu können.
Das Stromnetz ist weltweit extrem gut ausgebaut. Ob ich da eine Kaffeemaschine, einen Herd oder ein Auto ranhänge, ist dem Strom egal. Das geht auch mit Strom aus Braunkohle oder Öl, wobei grün natürlich besser ist.
Zur Zeit wäre ein Wasserstoffauto für uns im Nordosten mit einer Tankstelle nur eine Ergänzung für den lokalen Verkehr. Dann hätte ich wieder 2 PKW, in der Familie drei. das kommt für mich nicht mehr in Frage.
Also m.E. bei uns in der Region baw ein no go.
Das kannst du bestimmt richtig ablesen. Aber was hilft das?
Jetzt geht das Problem los. Ich hoffe mal Du weißt das nich nicht was mich aber nach mehr als 16.000km wunder würde.
Vampir Verluste?
Nicht angezeigte Verbrauchswerte wie Battetieheizung?
Vorklimatisierung?
Das ganze dann noch mit
Ladeverlusten…(ich gehe sogar nur von 8% aus )
Weist du ich kenne mich mit Verbrauchswerten ganz gut aus. Habe schon so viele Tage erlebt ohne SUC Netzwerk mit Roadster und MS dass ich einschätzen kann wie dein Verbrauch zustande kommt. Viele Menschen fahren sehr zurückhaltend und vorausschauend und zu denen scheinst Du ohne Zweifel zu gehören. Das finde ich echt gut!!
Ich gebe Dir mal ein Tipp. Lade Deinen Akku auf 100% auf und dann fahre ihn ganz normal bis zu unter 10% kommst (nicht auf Langstrecke) und dann schau mal was aus dem Akku zu entnehmen war.
Im Schnitt bei Spritmonitir liegt das MS bei >20kWh und das ist schon ein guter Wert am BC da kommt man dann auf so 25kWh aus dem Netz. (In der Regel sind die Leitungen Zuhause klein ausgelegt da können gleich mal 2% dazu kommen … ) aber das sei mal nicht betrachtet. Und dazu kommt dass Du wohl einen sehr günstigen Tarif für Deutschland hast. In der Regel fallen da >26ct an.
Ich habe ebenso neue Info zum Toyota:
Ein kompletter Tausch durch ein Neu-Aggregat ist nicht vorgesehen.
Empfohlen wird der Ausbau, die Überholung der Brennstoffzelle und der Wiedereinbau der überholten Zelle alle 70.000km.
Hierbei wird die Zelle zerlegt und es werden einige interne Komponenten ausgetauscht.
Was das Ganze kostet alle 70.000km weiß ich nicht.
So behandelt halte die Zelle 240.000km.
Die Frage wird sein wie viele Stunden gibt es Überkapazitäten und kann man damit eine H2 Maschine betreiben.
Ja, zwei Stück:
1.) Steuern ggf. vergessen? Eigenverbrauch ist Umsatzsteuerpflichtig. Die Umsatzsteuer wird auf den Bruttopreis des Bezugsstroms gerechnet. I.d.R. akzeptiert das Finanzamt 20ct Brutto / kWh. also 3,8 ct Steuern pro kWh. Und so werden aus 12,3 ct ganz schnell 16,1ct/kWh.
2.) Vampirr-Verluste und Wandlungsverluste eingerechnet? Je nachdem wieviel Klima, Heizung oder auch Sentry Mode lief habe ich zw. den Werten des Tesla und den Werten meines Go-e Chargers einen zw. 15% (min) und 30% (max) höheren Strombezug. Beim AC-Laden bin ich persönlich noch nie signifikant unter 20 kWh/100km gekommen…
Die Märchenstunde der Beführworter geht ja schon Stand heute von massiven EE-Überkapazitäten aus. Wenn man dann nachfragt heisst es, dass der negative Strompreis das beste Indiz ist.
Wenn man dann fragt ob das nicht an den dummen konventionellen Kraftwerken liegt heisst es, dass es ja schei**.-egal wäre wäre warum Überschusstrom da wäre.
Also Möglichkeiten sich die Realität schön zu lügen gibt es genug.
@OSE, @Dringi: es ist doch überhaupt nicht schwierig, auf 5€ oder weniger Stromkosten je 100 km zu kommen. Bei meinen 200 Wh/km Langzeitverbrauch lt. Bordcomputer nehme ich an, dass es nicht mehr als 250 Wh/km ab Stromzähler sind, also eine Viertel kWh je Kilometer. Jede kWh kostet mich einen Viertel Euro. Macht also ein 16tel € je km oder 6,25 € auf 100 Kilometer.
Allerdings lade ich öfter kostenlos bei Aldi, Kaufland etc., an Tesla DeC und SuC. Über alles gemittelt sind das bei mir geschätzt ca. 4 € je 100 Kilometer, vielleicht sogar weniger.
@Just Cruise
natürlich geht das. Natürlich ist das machbar, zumindest heute noch. Wenn man aber mal davon ausgeht dass nicht jeder zuhause mit 21 Ct laden kann sondern vielleicht auf die öffentlichen angewiesen ist so kommen schnell 29 oder gar 39ct zusammen (mit Grundgebühr)