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Was ist besser für den Akku: 11 kW oder 22 kW?

Hallo Zusammen

Ich habe eine Frage, macht eine Installation zu Hause mit 16 Ampere ueberhaupt Sinn? Ich habe gehoert, dies koennte zu Problemen mit der Batterie fuehren.

Nur eine Hausinstallation mit 32 A sei sinnvoll. Stimmt das?

Gruss Mike

Hast Du dafür eine Quelle? Wer behauptet sowas? Ich habe noch nie irgendetwas in der Richtung gehört. Ich tippe mal auf ein Missverständnis.

Wenn überhaupt, mag der Akku lieber langsamer geladen werden. Aus Sicht der großen Tesla-Akkus ist 11 kW und 22 kW aber beides langsam, das ist also völlig schnurz.

Ich weiss nicht mehr wo ich das gelesen habe. Aber aus meiner Sicht ist das Gegenteil der Fall, ein Akku sollte immer so schnell wie moeglich geladen werden.

Sagt wer? Warum?

Es spricht manches dafür, dass Du unterm Strich effizienter bist, wenn Du schneller lädst, denn dann bist Du schneller fertig und die Nebenaggregate, die für das Laden erforderlich sind – Elektronik, aber auch der Kühlkreislauf usw. – sind nicht so lange aktiv. Aber das hat nichts mit der Akku-Chemie zu tun. Du sprachst von „Problemen mit der Batterie“. Was genau meinst Du damit?

Das sagte ein Batterieforscher aus den USA. Schnell gekühlt laden sei besser als langsam und warm oder schnell und warm.

Puh… Dann müsste man jetzt aber sehr genau schauen, auf welche Chemie sich das bezog und ob das für Teslas Zellen überhaupt Gültigkeit hat. Es gibt nicht „die“ Lithium-Ion-Zelle…

(EDIT: Ich habe hier einen Absatz gelöscht. War mir selbst zu spekulativ.)

Für mich kann ich sagen, dass ich mir diesbezüglich keine Sorgen mache. Es gibt genug andere Themen in meinem Leben, über die es sich mehr lohnt, sich den Kopf zu zerbrechen, als die Frage, ob mein Akku lieber mit 11 kW oder lieber mit 22 kW geladen werden mag. Der Unterschied bei der benötigten Zeitdauer um einen bestimmten SoC zu erreichen ist für mich durchaus (manchmal) relevant. Die möglicherweise minimal unterschiedlichen Auswirkungen auf die Akku-Chemie habe ich bisher erfolgreich ignoriert. :slight_smile:

Die meisten die sich hier für eine höhere Ladeleistung entschieden haben taten das um die Ladezerit zu verkürzen.
Benötist Du Zuhause eine Ladeleistung von 22kW (oder jetzt 16,5kW :imp: ) ?
Dem Akku dürften 11kW oder 22kW (16,5kW) ziemlich egal sein.
Aber für Dich könnte etwas anderes von Bedeutung sein,
in der Regel decken die allgemeinen Anschluß Bedingungen für Privathaushalte nur Geräte bis 11kW ab, ein 22kW Ladepunkt muß beim Versorger vor der Instalation erst genehmigt werden.

[Ironie]
War da neulich nicht was, das der Akku sich beim Laden abkühlt?
[/ironie]

Hi !

Extrem abhängig vom Versorger und der konkreten Liegenschaft. Bei uns nicht nötig. >> Eigenheim mit 63A Absicherung.

Aber besser ist natürlich vorher fragen - da gebe ich Dir Recht…

:wink:

11 oder 22 kW sind Latte !

Man kann sich einen Kopf machen, wenn es darum geht 11 oder 110 kW - z.B. !

Es ist schon ein Unterschied, ob ich einen AKKU mit 11 kW AC oder 110 kW DC (täglich unter 10 %) lade - das macht schon etwas aus…

Grundsätzlich gibt es aber in der community auch die hardcore SuC extreme milage Fuzzies aus den US, die in California wohnen und da ist bei tlw. über 200.000km Laufleistung nicht wirklich ein Problem zu erkennen.

Die Tesla-AKKUs sind sehr gut gemanaged - gerade bei den thermischen Faktoren.

Mach’ was Dir gelegen ist in dem Bereich und zu Deinem Fahrprofile / Neigungen paßt. Den AKKU im Tesla interessiert das nicht…

Es sind leider einige katastrophale Gerüchte über Akkus im Umlauf

Unsinn Nummer 1: Ein Ladezyklus ist ein Ladezyklus ist ein Ladezyklus
Also egal ob 0 auf 100% oder 60 auf 80% geladen wird, alles zählt als ein vollständiger Ladezyklus

Bezüglich Ladetempo sind die Sorgen sonst meist andersrum, dass Schnellladen schadet.

Aber über 11 oder oder 22 kW bei einem 85 kWh Akku solltest Du Dir wirklich keine Sorgen machen.

Vielleicht müssen wir uns in 10 Jahren Sorgen machen, ob es wirklich der Lebensdauer nicht schadet, einen 150 kWh Akku in 6 Minuten schnell zu laden.

Angeblich hat der Akku aber mehr "Stress wenn er von 0/10% bis 90/100% geladen wird. (Zumindest beim Superchargen kann ich es mir persönlich schon vorstellen)
Ideal sollen 30% - 80% sein.

22kW ist schonender als 11 oder 3 kW, da die Ladezeit kürzer ist. Und Ladezeit ist einer der Stressfaktoren. Bei 22kW Ladestärke ist der Akku genauso wenig im Stressbereich, wie bei 11kW. Ich vermute jetzt aber, dass 11 oder 22kW auf die Lebenszeit wenig Einfluss hat.

Bei 100kW sieht das genau anders herum aus.
Gut: Wenig Stress durch verkürzte Ladezeit.
Schlecht :extrem hohe Ladestärke…und das ist der dominierende negative Punkt.

Falls Du für einen Tesla fragst dann sollte das ziemlich egal sein, es beeinflusst nur die Ladezeit um Faktor 1,5-2 (je nachdem ob Du den neuen oder alten Doppellader hast)

Für andere Fahrzeuge, speziell wenn nur einphasig geladen werden kann, kann das schon einen Unterschied ausmachen. Mit 16A ist man dann gerade mal 3,7kW, dass kann eine Weile dauern, je nach Akku-Größe.

Ist das schon geklärt ob sich das über die Selbstentladung nicht wieder ausgleicht?

Solange man während der Fahrt immer wieder lädt is es doch egal wie man zuHause lädt… jedes Mal vom Gas ist ejn Ladezyklus…

Die Aussage hiervon ist aber lediglich, dass es besser sei den Akku zu kühlen als ungekühlt zu laden
oder anders gesagt: der Wärmefaktor wiegt schwerer als die reine Ladegeschwindigkeit

Oder: Die Leistung ist völl egal, solange dabei nichts warm wird.
Hätte der Akku eine Temperatur von 80° C, würde er auch bei einer Ladeleistung von 0 kW leiden.

Scherze sollte man als solche kennzeichnen, ansonsten glaubt das noch ein neues Forenmitglied :slight_smile:

63 A ist wohl Standard in Deutschland, bei 380 V * 63 A entspricht dies rund 24 kW, ohne Verluste gerechnet und dann für das ganze Haus, auch das Kochfeld. Da ist 16,5 kW schon eine sinnvolle Erweiterung, oder abends im Dunkeln kalt essen wenn beide Tesla in der Doppelgarage laden :wink: