Wallbox von Garo (war Wallbox von Schneider)

Silentblue,
Kannst Du Dir nicht eine blaue 32A Steckdose legen lassen? Dann kannst Du, übrigens auch mit Singlelader, mit dem UMC mit 32A laden. Ich weiß nicht, ob man diese Steckdosen nur in IT Netzen installieren darf.

Hallo Karlchen,

ich habe den Elektriker über meinen Vermieter anfragen lassen und er weigert sich. Hat wohl mit Sicherheit zu tun, er beharrt darauf das für sicheres Laden Type 2 nun die Norm ist (was ja eigentlich stimmt) und er will sicher keine Regressansprüche, wegen Fehlbenutzung (Abziehen des Steckers unter Strom).

Aber mir ist es egal. Er hat garantiert, das 7,4KW beim Laden ankommen und an diese Garantie werde ich ihn messen. Wenn weniger ankommt, dann muß er das Problem lösen und er kann mir ja zur Not den Doppellader finanzieren. :mrgreen:

Viele Grüße,
SB.

Moderator Note: Die Diskussion zur :arrow_right: Schuko-Steckdose in der Wallb-e Wallbox wird jetzt in einem separaten Thread weiter geführt.

Update:
Mein Vermieter will es nun mir überlassen, was ich als „Endgerät“ anbauen möchte was heißt, wenn ich umziehen sollte, darf ich dieses Teil dann mitnehmen.

Wie weiter oben schon geschrieben, stehen mir 230V 1-phasig mit 32A zur Verfügung (Achtung! TT-Netz). Ich warte nun auf ein Angebot des Elektrikers (die Schneiderbox ist wohl nicht mehr interessant für ihn, nebenbei bemerkt).

Welche Alternativen könntet ihr mir vorschlagen/empfehlen für

a) eine Wallbox für Type 2 die mit obengenannter Konfiguration läuft (max. 7,4kW)
b) eine Steckerlösung die abschaltbar und verriegelbar ist (und wahrscheinlich einen FI braucht) und IP67 hat (denn hier regnet es Hunde vom Himmel - wenn es regnet)

Edith meint, IP54 reicht auch. :blush:

Wie sehen die Preise in Deutschland für eure Empfehlungen aus (Preisspanne geht auch)?
Zusätzlich wäre es gut, wenn man das Ensemble in Norwegen kaufen könnte (ist aber kein muß). :wink:

Viele Grüße,
SB.

Um dieses „elendige“ Thema endgültig abzuschließen zu können, berichte ich nun über dessen Ausgang.

Ich habe eine Wallbox bekommen - nicht die von Schneider, sondern eine Garo. Und zwar genau so eine Wallbox, wie sie auch Bjørn Nyland in Bodø hat und wie er, lade ich nun genüßlich schieflastigen Strom mit 7,4 kW (240V, 32 A, einphasig im TT-Netz mit nur einem Lader im Tesla!). :mrgreen:

Hier noch mal der Link zu den Spezifikationen allerdings auf Norwegisch (da dort aber überwiegend technische Lingo vorhanden ist, dürfte das kein Problem für euch darstellen): [url]http://www.garo.no/index.php/hjemmelader-med-stikk-type2-mode3-ghl-st-t2-m3-3-7-22kw.html[/url]

Es besteht definitiv Schulungsbedarf bei einigen Teslaangestellten im Verkaufsbereich, da mir keiner 100% die Aussage geben konnte, ob ich die volle Leistung mit einem Single-Lader abgreifen kann, oder nicht. Man kann! :smiley:

Mein Auto zeigt folgende Ladewerte: 216 bis 230V, 32 A und 7kW. Bei den 216V war mir ein wenig mulmig (so niedrig?), schade eigentlich das Tesla beim Laden keine Kommateilung anzeigt und auf-/abrundet, wäre nämlich interessant zu sehen ob wirklich nur 7kW Leistung anliegen oder gar die Nennleistung (7,4 kW).

Viele Grüße,
SB.

32A bei 216V wären sogar nur 6,912kW.

Keine Sorge, der Tesla lädt auch mich 190V

[url]http://ralfwagner.de/tesla/event/2015_kroatien/2015-08-10%2021.37.37-1.jpg[/url]

Die Sorge war eigentlich nicht der Tesla, sondern das Netz und die Elektroinstallation. Ich dachte immer 230V müßten garantiert sein, mit so kleinen Abweichungen nach unten und oben +/- 5V. Das eine Hausinstallation so in den Keller geht war mir neu.

Die Frage ist, wo der Spannungsabfall auftritt. Geht wirklich der Hausanschluss in die Knie oder sind die Leitungen zur Wallbox so lang oder dünn, dass der Spannungsabfall dort herrührt?

Gruß Mathie

Hm, 6 Quadratmillimeter Leitung vom Sicherungskasten zur Wallbox in einem separatem Stromkreis mit Leistungsschalter und 2 FI’s (einen in der Hausinstallation und einer im Gerät selber wie laut Nek400 vorgeschrieben. Länge Si-Kasten - Wallbox: 1,5m, Länge Auto - Wallbox 7m, da Tesla T2 Standardkabel.
Daran dürfte es eigentlich nicht liegen…

216V sind aus meiner Sicht noch im Rahmen. Meines Wissens nach ist ein Spannungsabfalls von 3%-5% zwischen Hausanschluß und Verbraucher akzeptabel. Da wärst Du mit 216V knapp über den 5%, wenn denn 230V zu dem Zeitpunkt auf der Phase am Hausanschluß angelegen haben. In Europa ist die Netzspannung 230 V ±23 V. Allein mit der Netzspannungstoleranz könntest Du so auf die 216V kommen. Wenn ich mir z.B. die Spannungsmessung unserer USV ansehe hatten wir z.B. heute Spanungen zwischen 229V und 239V ohne das ein Tesla lädt. Und 32A auf einer Phase auf der noch andere Verbraucher hängen dürfte für einen durchschnittlichen Hausanschluß auch eine Menge sein.