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Wallbox von Garo (war Wallbox von Schneider)

Wozu wäre bei dem vernünftigen „einphasigem“ Vorhaben ein teurer (400 € statt 20 €) FI Typ B (vermutlich dreiphasig) vonnöten?

Dieser wird zwar auch gerne von bestimmten Elektrikern bei der Neuinstallation einer einphasigen Leitung zu einer Schuko-Dose zur Ladung eines Twizy verkauft (ja, dann ist nur eine der drei Phasen angeschlossen!), aber Renault sollte hier ja außen vor sein.

Was verstehst Du unter >> vernünftigen „einphasigem“ Vorhaben << ?
Typ 2 oder 230V 32A (CEE blau)?
Generell gilt, vor dem Typ 2 Stecker muß ein Typ B Fi liegen, bei einer Typ 2 Wandkiste entweder in der Kiste selbst oder der Installation,
bei einer CEE Steckdose dann eben zwischen der Steckdose und dem Wagen in dem Ladekabel (UMC).

Dann wäre es doch wahrscheinlich die einfachste Lösung, wenn SilentBlue mit seinem Vermieter abstimmt, dass lediglich eine blaue CEE32 montiert wird und er besorgt sich den Adapter bei Tesla, oder übersehe ich was?

Gruß Mathie

Ich finde bei einer Hausabsicherung von 3x50A 32A an einer einzigen Steckdose etwas grenzwertig,
allerdings verstehe ich auch nicht warum damit kein Drehstromanschluß möglich sein soll, ich hätte jedenfalls lieber 3x12A als auf einer Phase 32A.
Ich denke als Mieter sollte man für die Einrichtung einer Ladestelle, gleich welcher Art, dankbar sein und darauf vertrauen das der Elektriker weiß was er tut.

Und welchen zusätzlichen Schutz genau bietet ein FI Typ B bei einem einphasigem Anschluss welcher Art auch immer?

:arrow_right: goingelectric.de/forum/renau … ml#p273203

Hi,

@Mathie - das sehe ich auch so mit der CEE32, jedoch will der Elektriker das nicht machen, weil einer seiner vorigen Kunden damit nicht die volle Leistung bekommen hat. Sein Argument war dann bei meinem Vermieter das er deshalb eine Wallbox mit Typ2 Buchse anschließen will, was mich stutzig gemacht hat, da solch eine Erklärung selbst für mich als Leihen eher ein Erklärung für Inkompetenz darstellt. Daraufhin habe ich mit dem Vermieter gesprochen, da er ein Paketpreis bekommt und ihn um Spezifikationen gebeten.

@Montblanc Carrera - Ich bin froh drüber das mein Vermieter mir einen Stromplatz zur Verfügung stellen will (er hat jetzt sogar die Vorbereitung für seinen eigenen in Betracht gezogen - am Tesla für ihn arbeite ich noch :wink: ). Ich habe aber etwas dagegen, wenn durch Unsachverstand mein Vermieter zuviel bezahlt oder wir gemeinsam drunter Leiden müssen (Stromausfälle, Brandgefahr usw.) und da habe ich dann lieber keine Lademöglichkeit als irgentetwas halbwertiges. Bei 3,6kW lohnt der Aufwand nicht und da kann ich gleich 'ne Schukoverlängerung dranhängen und auf 10A begrenzen.

Mal ne Frage, wenn die 32A auf alle 3 Pins gelegt werden anstatt bloß auf L1, gäbe es dann Probleme mit anderen Fahrzeugen die dran Laden wollen oder mit dem Doppellader, falls ich mir den zulegen möchte?

Gruß,
Stephan.

Stephan,
wenn Du an der Kompetenz des von Deinem Vermieter beauftragten Elektrikers zweifelst, solltest Du Dir eine 2. Meinung einholen, evtl. die, wie von Tesla S85 vorgeschlagen von der Firma Sønnico und deren Aussage Deinem Vermieter dann vorschlagen. Eventuell ist der Elektriker ja sogar dankbar über Fachkompetenz die er ggf. selbst so nicht hat.

Einphasenlader wie BMW i3 oder solche mit Typ2 auf Typ1 Kabel sollten kein Problem damit haben. Der Doppellader auch nicht. Aber eine generelle Absolution für alle Zukunft und alle Automodelle kann man dieser Verschaltung nicht erteilen.

Hm, da habe ich wohl in ein Wespennest gestochen.

Antwort vom Eli (ich übersetze mal frei):

CEE32 ist ein standardmäßiger blauer Rundstiftstecker und der wird nicht zum Laden von elektrischen Autos empfohlen! Type 2 ist der Standard der gilt und der kan bis 32A liefern. Das Type2-Kabel wird oft mit dem Auto mitgeliefert oder man kann dies beim Händler kaufen.

Dann habe ich noch eine Tabelle und eine Broschüre von der norwegischen Elbilforening bekommen (kannte ich schon).

Und weiter: „Ich kan dir versichern, das viele Monteure inklusive mir selber mehrstündige Kurse bezüglich Laden von elektrischen Autos hatte. Wir haben kleine bis große Anlagen geliefert und haben gute Erfahrungen.“

Das heißt für mich wohl, das ich mir den Doppeltlader zulege … :mrgreen:

„Mehrstündige Kurse“ gegen die geballte jahrelange Erfahrung hier im Forum… was ist wohl mehr wert? :smiling_imp:

Die geballte Erfahrung was den Anschluss von Typ 2 Wallboxen in norwegischen TT-Netzen betrifft, halte ich im TFF Forum für überschaubar. Ich wiederhole mich ungern, aber mit einem „ich weiß es besser“ ist SilentBlue nicht gedient.

@SB ich möchte dir empfehlen, weiteren Rat im norwegischen Elbil Forum zu holen. Dieses spezielle Problem ist schließlich ein rein norwegisches.

Ich wollte damit nicht sagen, dass ich es besser weiß, sondern dass ich „mehrstündige Kurse“ nicht zwangsläufig für eine ausreichende Qualifikation betrachte, diese Frage optimal zu beantworten. Speziell wenn es dazu kein entsprechendes Praxiswissen gibt und auch noch ein Interessenkonflikt besteht: der Elektriker ist „leicht raus“ wenn er eine Lösung installiert, die zwar 100%ig funktioniert, aber nicht optimal für den Kunden ist. Für die „optimale“ Lösung müßte er ggf. noch mehr recherchieren und auf Erfahrungswerte zurückgreifen, was aber einen Zeitaufwand bedeutet den es eventuell zu vermeiden gilt.

Auch ich denke, dass es besser ist jemanden in Norwegen dazu zu befragen, ABER: Norwegen spezifisch ist eher das dortige IT-Netz (welches oft problematisch ist), hier geht es um TT und das gibt es u.a. auch in Frankreich, Spanien und Belgien.

Aber nochmal zu den Punkten (unabhängig von Norwegen!):

  1. ob man mit einem Single-Lader von einphasig 32A 3,7kW oder 7,4kW laden kann, hängt davon ab ob die eine Phase dem MS
  • auch nur als eine Phase präsentiert wird (das wird bei den meisten Typ2 Wallboxen so Standard sein) -> dann max 3,7kW
  • einfach an allen drei Phasen angelegt wird (was zB der UMC mit Adapter-Blau macht und anscheinend auch einige Wallboxen es nach Modifikation können) -> dann max 7,4kW
  1. Es ist durchaus so, dass es hier widersprüchliche Informationen sowohl im Forum als auch von Tesla gibt, deswegen ist es wohl nicht verkehrt, dass auch mal klarzustellen, da früher oder später die gleiche Frage aufkommen wird.

Einen „mehrstündigen Kurs“ hatte wohl auch der Elektriker in Zauchwitz gehabt. Der hatte eine Typ zwei Wallbox installiert und diese und den Kunden dann verlassen mit den Worten in: „Müsste jetzt funktionieren“.

@SilentBlue

Vielleicht kann dir jemand ein kurzes Kabel machen, bei dem Typ2 Stecker (Wallbox-Seite) L1 verbunden ist mit L1+L2+L3 in der Typ 2 Kupplung (Fahrzeug-Seite). Wenn du dann ein „TESLA ONLY“ Etikett darauf klebst, hast du eine unmodifzierte Wallbox und kannst das Model S mit Single Lader mit 7,4kW laden.

Vielleicht können andere einen Denkfehler von mir dabei finden helfen?

Edit: Erkennt das Model S dann einphasige Versorgung? Wenn nicht: Die Wallbox signalisiert 32A - ein Single Lader könnte 3x16A zu ziehen versuchen, und ein Model S mit Doppellader könnte 3x32A zu ziehen versuchen. Wäre ein Test für die Sicherung :astonished:

Laut Spezifikation wird über Typ2-PP die Stromstärke, aber nicht die Leistung signalisiert. Wenn also die Wallbox nicht „weiß“ dass man hinter ihr L1-L2-L3 brückt, bewirbt sie 32A, das MS wird dreiphasigen Input erkennen und das könnte dann wirklich dazu führen, dass das MS einem erlaubt bis zu 11kW (22kW DL) einzustellen, was irgendeinen Fehler auslösen wird.

@all, Ich muss erst mal was loswerden. Vielen Dank für die rege Beteiligung, nicht nur das ich immens was auf der Elektroseite dazulerne, ihr seit was Hilfsbereitschaft und Wissensvermittlung angeht einfach Spitze.

Ich werde mich im elbilforum mal umlesen und unabhängig davon den Doppellader bestellen. Ich werde dann nächstes Jahr berichten sobald ich umgezogen bin, wie sich die Box verhält.

VG, SB.

Oha, genau. Vielleicht muss man die Wallbox in dem Fall auf 10A limitieren.

Dein Elektriker hat Recht bezüglich der Limitierungen im TT Netz gegenüber TN, wie in Deutschland: http://www.park-charge.ch/documents/EV_infrastructure_strategy.pdf
Das hier habe ich gegoogelt. Ich war davon ausgegangen, dass auch TT dreiphasiges Laden zulässt. Aber man lernt nie aus…
Man kann das TT Netz auch zu TN umbauen, aber keine Ahnung wieviel Aufwand das ist: http://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-laden/erste-erfahrungen-t4946.html
Ich habe dennoch auch in Norwegen schon an CEE Steckdosen mit 11 oder 22kW geladen. Vielleicht waren das TN Netze. :unamused:

Hallo Karlchen.

Danke für die Links.

TN ist eigentlich Standard für Neubauten, jedoch ziehe ich auf eine Insel und da gelten wohl andere Gesetze. :wink:
Auf dem Festland ist sicherlich Kapazität für TN und damit für 3-phasigen Strom.

Mein zukünftiger Vermieter hatte ein Gespräch mit dem Elektriker und dieser garantiert, das ich mit meinem Tesla 7,4KW/h laden kann. Er sagte, wenn ich nicht 7,4KW/h laden kann, wird er dafür sorgen das ich diese bekomme. :mrgreen:

Also werde ich die Probe aufs Exempel machen und mit dem Einbau des Doppelladers warten. Mal scheuen, das wird spannend nächstes Jahr. :wink:

Viele Grüße,
SB.