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Verunfallten/Totalschaden (USA) Model S kaufen?

Danke für die antworten bislang. Werde hotrodove sein projekt anschauen wenn ich von der arbeit daheim bin. Die totalschäden bandbreite ist enorm. Von achshälfte vorne rausgerissen und anzunehmendem krummen domen bis hin zu streifschüssen ist alles drin

Ich liebäugel gerade mit dem angebot im anhang. Vermutlich muss man die bsäule ziehen oder ersetzen, seitenwand aussenhaut instandsetzen( oder neu, je nachdem) und die hinterachse ist mit einem fragezeichen, ob die einen treffer bekommen hat.

der preis mit steuer und transport bis zu mir wären knapp 16 000.

2 Gebrauchte Türen kosten mich etwa 800 eur in litauen.

Leider Kann ich kein Litauisch aber einer der Jungs in der Werkstatt…

Heftige Arbeit… Aber wenn man es kann. Und der Preis klingt natürlich erstmal gut. Aber wenn das als Totalschaden gilt müssen ja die Ersatzteile + Arbeit annähernd so viel kosten wie der Zeitwert. Rechnet sich das wirklich, wenn man dann auch noch keine SuC benutzen kann?

ja, sowas ist nicht mal eben geschwind gerichtet. vorallendingen möchte ich in dem auto Überleben, sollte es nocheinmal getroffen werden. das braucht zeit

Arbeitszeit ist irrelevant, das mache ich dann in meiner Freizeit nach Feierabend. Stück für stück.
Ob es sich dann Trotzdem noch lohnt am ende, das versuche ich mit euch gemeinsam rauszufinden :slight_smile:

Genau, das war es worauf ich hinaus wollte. Sparen tut man dann so ungefähr die Arbeitszeit. Die Frage ist ob das dann nicht immernoch sehr teuer ist :smile:

Der amerikanische Youtuber Rich Rebuilds ist mit solchen Projekten berühmt geworden, hat aber aufgehört, u.a. weil die Preise für solche Schrott-Teslas zu stark gestiegen sind. Dass der so günstig ist, würde mich stutzig machen. Nachher kaufst Du ihn ungesehen und in Deutschland angekommmen stellt sich heraus, dass die Batterie fehlt oder kaputt ist oder was weiß ich. Klingt für mich wie ein verdammt riskantes Projekt, wenn man das nicht mit Spielgeld macht, auf das man auch notfalls verzichten kann.

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es muss ja nicht unbedingt DIESER sein. aber ja, riskant ist es. ohne Frage.

hier mal der link zu dem ganzen auto. wenn man die FIN in google wirft findet man bischen was raus über das auto. es wurde z.b. auf einem Marktplatz in den USA für ca 11 000 $ verkauft.

https://bidfax.info/tesla/model-s/4980539-tesla-model-s-2013-silver-u-vin-5yjsa1ag8dfp09306.html

DIe Billigsten Teslas die ich in Deutschland zum Kauf finde sind Model s baujahr um 2013, mit 350 000+ km auf der uhr für mindestens 29 000 €, tendenz eher mehr. der in Litauen hätte nur 175 000 km.

Hallo im Forum, ich hoffe Du findest die Antworten, die Du suchst.

Wenn ich den Schaden ansehe, dann ist es wohl ein Strukturschaden an der B Säule, aber das FZ müsste ja noch fahren (gut man sieht den Rest nicht). Wichtig wäre für mich ein Carfax Bericht, denn solche Fz werden von Tesla als tot deklariert und da geht nichts mehr over the air. Man kann offenbar fahren, aber alles was Conenctivity braucht ist tot. Ich habe aber schon Hinweise bekommen, dass man dies schon gehackt hat (nicht fürs Forum bestimmt).

Ich würde mir auf jeden Fall Bilder vom FZ schicken lassen, wo man sieht, dass der Akku lädt oder eine Zieleingabe über’s Navi funktioniert. Zudem auch Bilder vom Unterboden, z.B. ob das Battery Pack auf der Seite eingedrückt ist.

Wo ich mich noch schlau machen würde ist, was alles passiert bei einem Crash eines Tesla. Klar, Feuerwehr muss den Loop durchscheiden und ebenfalls noch Punkte an der Karrosserie. Wenn das nicht nötig war, sprich das Fz ev. von alleine vom Unfall wegfahren konnte (mein crash vor 20 Jahren sah auch so aus und ich bin in die Garge gefahren), dann hast Du sehr gute Chancen, das Teil wieder hinzukriegen.

Zu den Lampen, ich sehe bei den Headlights weder ein E noch ein SAE Zeichen drinn. Innen steht auf den Klebern SAE und/oder ECE. Bei den US Teilen sehe ich nur SAE. Hinten bei den Äusseren steht ebenfalls nur SAE drauf, während bei den Tailgates SAE und ECE draufsteht. Wegen der Nebellampe bin ich mir nicht sicher, ob die die Amis auch haben. Sonst hast Du zwei Rückfahrlichter und nicht eins wie wir.

Viel Erfolg :slight_smile:

Das halte ich für hochriskant…
Muas nur der Akku oder eine driveunit einen ab haben…
Dann war’s das mit „gespartem“ geld…
Da muss man schon sehr genau wissen was man tut…
Und hohe Laufleistung bei gebrauchten wagen sollten nicht zu sehr abschrecken.
Da kann es sein das die quasi schon „durchrepariert“ sind…
Bzw. Einfach nix haben.
Bis auf eventuelle hohe akkudegradation mit verbundenem langsameren schnelladen…

Nach einem Unfall mit ausgelösten Airbag ist das Auto unsupported. Du bekommst keine Ersatzteile, SuC ist automatisch gesperrt usw. Nächstes Problem wird das KBA sein wo du den Tausch des Airbag nachweisen mußt. (Rückruf)

Gruß
Luca.

Die vorderen Leuchteinheiten müssen bei US-Fahrzeugen grundsätzlich immer von synchroner (USA) auf asynchroner (EU) Beleuchtung umgerüstet werden. Da wird wohl eine Umprogrammierung nicht reichen, eher der Austausch des gesamten Gehäuses.

Zudem sparen sich die Amis…

  • vorne das Standlicht (wird bei denen von den gelben Blinkern übernommen)
  • hinten die Blinker (wird von den Bremsleuchten übernommen)

Zumindest war das bis vor 10 Jahren so.
Ob die Tesla Leuchteinheiten eierlegende Wollmilchkühe sind und das alles nur mit Umprogrammierung trotzdem können, kann ich leider nicht sagen.

Für alle ab 1991 neu zugelassene Fahrzeuge gilt zudem die Nebelrückleuchten-Pflicht. Da ist dann auch die Frage, ob die US-Rücklichter von Tesla die mit drin haben.
Ach ja, „normale“ Frontscheinwerfer mußten außerdem noch eine Höheneinstellung haben (falls der Kofferraum zu schwer beladen ist, und man dann den Gegenverkehr blendet), aber das betraf glaub ich nicht alle Typen.

Vor allem ohne Supercharger wäre so ein Auto nix für mich, für den lokalen Betrieb sicher fein, aber wenn du mal elektrisch gefahren bist, willst Du gerade im Urlaub nicht drauf verzichten.

Frage mich nur, ob man nicht eine Ladeelektronik von einem andren Wagen oder von Bosch einbauen kann und dann mit CCS halt weg von Tesla noch schnell laden kann. Hat aber auch RichRebuilds (YouTube) nicht gemacht.

Auch von mir herzlich willkommen im Forum.

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Ich habe aber schon lange nichts mehr vom User Marco2228 hier im Forum gelesen.

Gruß

Kurt

Ein MS aus USA hat eine komplett andere Ladebuchse, da paßt Typ2 erstmal garned rein. Umbauen geht, allerdings muß da ganz schön viel Kabelbaum umgestrickt werden. USA-Auto, ob Unfall oder nicht, genießt in Europa generell erstmal keine SuC- Nutzung, schon gar nicht frei.
Selbst wenn Du die Ladebuchse selber umbaust, muß die von Tesla oder Bodystore SW-mäßig eingepflegt werden. Das machen Dir evtl. auch diverse Anbieter mit Software aus dubioser Herkunft, da würde ich die Finger von lassen, Tesla macht das sicher nicht, Bodystores schon lang nicht…

Die MCU mußt Du natürlich auch auf eine hier funktionierende Karte bzw. Modem umbauen, damit Du Kartenunterstützung bzw. die anderen Annehmlichkeiten nutzen kannst, muß selbstredend auch hier Tesla seinen Seegen geben, halte ich für unwahrscheinlich (?).

Ach ja, US-Importe kriegen hier auch einen Akku oder DU niemals auf Garantie repariert - so billig kann so ein Unfall MS kaum sein, daß es sich wirklich lohnt - außer die Schrauberei ist Dein Hobby…

Nextmove hatte sich doch aus US z.B. ein erstes M3 geholt und m.W. einiges tun müssen, um es auf die Straße zu kriegen. Definitiv hatten die im Dez19 (da saß ich mal drin) noch immer keine OTA, kein Navi - sicher SIM-Themen oder Accountproblem. Vielleicht da mal nachfragen? Hätte ein US-Modell eine zulassungsfähige COC? Das ist alles m.E. viel zu risky - dann lieber in DE beschädigte Fz. suchen…

Siehe auch Youtube Kanal von Rich Rebuilds, er hat viel mit US Unfall Teslas gemacht, in def Zwischenzeit aber mit Tesla im Streit.

Ich denke, das Problem wird sein, dass der Antriebsstrag (Akku, Motoren und Steuerung sowie die Ladetechnik) einen großteil des Fahrzeugpreises ausmacht. Jedenfalls sehr viel mehr als bei einem Verbrenner. Damit wird selbst ein Unfallfahrzeug, bei dem die wesentlichen Komponenten noch funktionieren, einen hohen Restwert haben, da diese Teile entsprechend teuer auch als Ersatzteile verkauft werden können.

Ohne die zentralen Komponenten ist das Fahrzeug aber fast wertlos, da eine Reparatur bzw. auch Neuteile und die Zertifizierung sehr teuer sind.

€20.000 für die Antriebstechnik, €15.000 für den Fahrzeugrest als Unfallwagen. Ab etwas über €40.000 stehen gebrauchte in den Anzeigen.

Wenn Unfallfahrzeuge unter €25.000 angeboten werden, dann wäre ich auf jeden Fall hellhörig.

Ein Unfaller müsste schon deutlich günstiger sein, damit sich das lohnt. Hier gibt es einen für 29500 VHB in gutem Zustand. Zumindest soweit man das anhand der Anzeige beurteilen.

Hi @pinguin_freund,

vielleicht wäre das MS von @Micl2003 etwas?

(Das entsprechende Thema steht zwar im Owners-Bereich, aber vielleicht könnte ein Kontakt aufgenommen werden?)

ich finde unter dem user nur einen verkauf der 2019 abgeschlossen wurde. oder was meinst du?

Steht ja oben, ist im Owners-Bereich. Er hatte einen Unfall mit seinem P90D.
Gutachten liegt jetzt vor. Mehr kannst Du sicherlich von ihm erfahren, falls er verkaufen möchte (dazu hat er bislang nichts geschrieben).