ich wollte mal fragen, wie sehr ihr dem Autopiloten vertraut?
Nach ~3000 km mit meinem MY muss ich sagen, dass er echt richtig läuft. Abstand, Umgebungserkennung, alles super.
ABER, folgende Situation: Baustelle, verengte Fahrbahn gelbe Fahrbahnmarkierungen und auf der linken Seite diese schmalen Metalltrenner (30-40cm hoch) zur Gegenfahrbahn.
An sich fährt der AP ja immer mittig in der Spur, aber in diesen Situationen ist mir das echt zu nah an diesen Metalltrennern. Subjektiv würde ich mich näher an die rechte gelbe Linie orientieren.
Lasst ihr ihm da freie Hand? Gab es da schon mal Vorfälle?
Da wo der Autopilot laut Tesla benutzt werden darf (d.h. mehrspurige Schnellstraße oder Autobahn außerhalb von Baustellen) vertraue ich ihm recht gut, da hab ich meist auch nur eine Hand am Lenkrad.
In Baustellen oder auf kleinen Straßen darf man den offiziell eh nicht nutzen, von daher tue ich das dort in der Regel auch nicht. Da ist er so oder so häufig nicht zu gebrauchen.
Vertraue dem System nicht so wirklich und nutze ihn in etwa wie @Felixkruemel . Autobahn ab und an und auch nur wenn sie recht frei ist und ich es nicht eilig habe. In dichterem Verkehr nicht. Und in Baustellen schon dreimal nicht. Und auf Landstraßen lohnt er sich kaum da an sich immer wieder Stop/Go (wegen Ampeln). Bis dato finde ich es um einiges anstrengender mit AP zu fahren als ohne. Ist halt ein L2 System wo man doppelt und dreifach aufpassen muss.
momentan ist es ein gerade-aus assistent, es kennt keine kreuzungen, kreisverkehre, baustellen. Dennoch kann es schon mehr als andere, Baustellen sind nicht wirklich dabei. Da passe ich emens auf, lass den aber machen auch wenn manchmal ich eingreifen muss
Ich glaub die Frage ist wie man Vertrauen definiert. Ich würde niemals eine Grapefruit in das Lenkrad klemmen und den selbst fahren lassen. Das war aber auch niemals meine Erwartung. Ich schalte ihn in entsprechenden Situationen an und vertraue ihm dann auch, in anderen Situationen schalte ich ihn ganz bewusst ab und lasse es auch garnicht drauf ankommen. Wenn er aber läuft, dann schlägt er den Travel Assist aus meinem Tiguan um Längen.
Als jemand der wohl hardcore EAP fährt kann ich sagen das Baustellen zu recht nicht erlaubt sind. Ich mach das zwar oft aber immer 100% bereit sofort einzugreifen und trotz schmerzfreiheit muss ich ihn oft ausschalten bzw. Eingreifen.
Ich bin schon fast alles mit dem AP gefahren. Fast absolut sicher ist er auf Autobahnen ohne richtigen Baustelle. Relativ gerade Bundesstraßen und Schnellstraßen. Alles andere ist use on your own risk.
Ist VW da so schlecht? Dachte immer, das die mit Schwarmdaten echt gut sind und der dann auch dementsprechend lenkt.
Der Lenkassistent in meinem Ford Focus funktioniert auch in Baustellen top, wenn gelbe Markierungen da sind. Die Hand habe ich aber trotzdem immer am Lenkrad.
Alles eine Frage des Kurvenwinkels. Ist der super flach, kommt er durch. Sobald er einen Punkt überschreitet (und da braucht’s nicht viel), hörst du das Alarmsignal, er bricht aus der Kurve aus und fährt gradeaus - in der Regel wäre das dann voll in die Leitplanke. Lebensgefährlich ist das
Hab meine Meinung zum Travel Assist hier ausführlich geschrieben:
[Ironie] Das kann unmöglich so stimmen, wo doch überall behauptet wird (auch hier manchmal), dass die VW Assistenten viel besser sind als der Tesla AP.
[/Ironie]
Wenn man den AP kennt, weiß man relativ gut wie man ihn zu benutzen hat. Nutze ihn persönlich so oft wie möglich bzw. eigentlich immer auf AB oder vergleichbaren Straßen.
Ich benutze den AP in Italien auch in Baustellen. Gerade bei so schmalen Streifen hält der AP die Spur besser als ich (und die meisten Italiener ).
Allerdings nur deshalb, weil die Italiener die weissen Linien schwarz überpinseln und dann erst die gelben aufmalen, damit die Markierungen eindeutig sind. Vielleicht, weil in Italien Baustellen über Jahre bestehen bleiben. Oder weil die Italiener sonst noch krimineller fahren würden .
Aber das wäre auch in AT/DE eine gute Sache (das mit dem überpinseln).
Ich benutze den Autopilot eigentlich fast immer - sogar innerstädtisch.
Man muss sich einfach der Grenzen bewusst sein und dann dementsprechend NOCH wachsamer sein als sonst.
Wir haben bei uns eine Linksabbiegerspur die ohne Trennlinie zur geradeaus weiterführenden Spur beginnt.
Auto denkt: Straße breiter, „hüpft“ schön in die Straßenmitte (was aber genau auf der nicht existierenden Trennlinie ist).
Klar, hier dann ohne Autopilot.
Aber mir selbst liegt das Autopilot überwachen mehr und finde ich weniger anstrengend als Geschwindigkeit und Spur halten.
Solange eindeutige Linien auf der Straße sind, klappt das auch ganz gut.
Sogar die Gelb / Weiss Unterscheidung sollte klappen, das habe ich bisher aber nur auf dem Display verifiziert.
Sobald man mittig in die temporären Gelbmarkierungen gefahren ist, zeigt das Display die gelben Linien als erkannte Fahrbahn.
Wenn allerdings Gelb und Weiss wild durcheinander kommen - dann ist Ende.
Das nervigste ist, dass man den AP immer manuell aktivieren muss.
So bleibt er bei mir oftmals deaktiviert, und damit bin ich den größten Teil meine Fahrten ohne Lenkassistent unterwegs.
Ich setze ihn nur auf Strecken ein, die er schon einmal ohne Fehler gefahren ist. Da vertraue ich ihm auch. Allerdings nicht in der Stadt, einfach zu viele Unwägbarkeiten.
Klappt mittlerweile deutlich besser als noch 2020/2021.
Ansonsten kann ich mich dir nur anschließen, benutze ihn so oft es geht.
Ich habe das Gefühl, ohne dass ich es systematisch gemessen habe, dass er sich verbessert hat, seit ich vor fast 4 Jahren mit unserem M3 gestartet bin. Vielleicht ist es aber auch nur die Routine, die mich das glauben lässt.
Auf der Baustelle auf keinen Fall. Ansonsten ja, jedoch immer mit einem Fuß auf dem Gaspedal, um Phantombremsungen anzufangen. Sie kommen noch immer aufgrund falscher Kartendaten vor, speziell bei parallelen Aus- und Auffahrten an Autobahnkreuzen.
Das stimmt, ist was dran am Fleet-Learning immer die gleiche Strecke auf der Bundesstrasse scharfe Kurve mit 80 begrenzt, früher ist er da immer mit 80 durchgebrettert; jetzt geht er auf um die 70 km/h runter. Warum dort 80 km/h erlaubt sind mir ein Rätsel, dort sind schon viele auch tödliche Unfälle passiert.
Wo ihr auch mal aufpassen müsst, wenn eine einspurige Bundesstrasse von einer Spur in zwei übergeht, z. Bsp. B10 oder B10 mit den Überholabschnitten. Da passieren entweder eine halbe Vollbremsung oder was auch oft passiert, der Wagen lenkt ruckartig auf die zweite Spur nach links, das könnte einen Unfall provozieren falls jemand hinter einem überholen möchte.
Mit gelben Baustellenmarkierungen neben den weissen kommt er nur so halb klar, ist aber besser geworden, kurios war es früher den Brenner bei Morgensonne nach Süden zu fahren, da hat er oft den Schatten der doppelten Mittelleitplanke als Fahrbahnmarkierung erkannt und gemeckert, dabei ein Stück nach rechts gelenkt. Ob das noch heute nach den ganzen Updates so ist weiss ich leider nicht.