Vertraut ihr dem Autopiloten?

Vertrauen, ich sage mal … jain, also it depends.

Auf einer leeren Autobahn oder wenn wenig Verkehr ist … läuft er meist recht gut,
also er hält die Spur, zieht auch Kurven stramm durch meist und den Abstand top.

ABER sobald es mal enger wird oder ein LKW zu nah erscheint oder eine Baustelle naht … eher leidlich, aus der Erfahrung von knapp 3 Jahren und 20tkm … fahre es da lieber selber.

Mittlerweile kann ich das Teil ganz gut einschätzen … was jedoch maximal nervt sind die immer noch vorkommenden Phantombremsungen aus dem Nichts und das Wirre Auf- und Abblenden gerade wenn Verkehr im Weg ist.
Wie soll so und ohne korrekte Schildererkennung das FSD in Europa jemals richtig funzen ?!?

Das macht er hier bei uns auch wenn eine Abbiegespur dazu kommt, trotz unterbrochenen Linien.
Das kann schon mal ein wildes ZickZack werden, wenn er wieder der durchgezogenen Linie folgen will, bis er dann merkt, dass er auf einmal auf einer gestrichelten Linie fährt.

Ich fahre aber auch insgesamt ca. 80 bis 90% mit Autopilot.
Man kennt die Strecken inzwischen und weiß genau wo er welche Fehler macht und wo er zuverlässig fährt.
Selbst Baustellen funktionieren gut, wenn nicht gerade Sperrflächen kommen, oder die Linien unterbrochen sind.
Die Priorität der gelben Linien kennt er aber nicht und sucht sich in Zweifel einfach eine Fahrbahn zwischen weißen und gelben Linien, wo er drauf passt.

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Nutze ihn fast nur in Skandinavien…in Deutschland nur bei freier Bahn (nachts) oder wenn ich mir ne Zigarette anzünde.

Wenn man ihn in Baustellen nutzt, muss man auf jeden Fall darauf achten, dass die gelben Linien nicht abgegangen sind. Sonst möchte der Wagen plötzlich mal ganz schnell in die „richtige“ Spur (die mit den weißen Linien) umschwenken.

Also im Zweifel das Lenkrad gut festhalten!

Bei breiten, gut markierten Straßen ist das hingehen ziemlich problemlos. Und wenn man mit Navi fährt wird sogar inzwischen (immer?) vor Kreisverkehren, Kurven und zum Abbiegen gebremst.

nein; habe die Frontkamera abgeklebt und alles deaktiviert. Schade, dass es keinen starren Tempomat gibt, das wäre in Baustellen hilfreich. fahren kann ich ansonsten selbst ganz gut

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Interessant das viele den AP nur benutzen wenn die Straßen frei sind.

Gerade wenn viel los ist empfinde ich den Autopilot als eine echte Entlastung :slight_smile:

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Kann ich bestätigen - M3P mit EAP von 09/2022 :blush: und noch ergänzen: selbst in Großstädten wie Berlin kann man AP nutzen - auf 2-/3-spurigen Straßen und der Stadtautobahn :sunglasses: und zwar ziemlich zuverlässig :blush::racing_car:

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Naja, also zunächst mal: man darf dem AP eigentlich nicht vertrauen, deswegen schreibt Tesla ja überall, man soll ständig aufpassen.

Ich persönlich „vertraue“ ihm insofern, dass ich keine Bedenken habe, ihn auf Straßen mit halbwegs übersichtlicher Verkehrssituation einzuschalten und ich habe da auch noch nicht viel dramatische Dinge erlebt, eigentlich kommt er da immer klar, auch auf Landstraßen.

Zugegebenermaßen verwende ich ihn aber auch nicht so wahnsinnig viel, ich fahre meist nur mit TACC. Der Grund ist, dass er mir auf Landstraßen zu ei geschränkt lenkt (das ist regulatorisch so vorgegeben), das fühlt sich für mich unsicher oder eher „falsch“ an, auch wenn es das objektiv wahrscheinlich nicht ist.
Und auf Autobahnen kommt er bei freier Bahn nicht in Frage, weil ich da selten nur 140 fahre, und in geschwindigkeitsbeschränkten Abschnitten ist oft so viel Verkehr, dass man viel Spurwechseln muss, da nervt er einfach nur (ich habe keinen EAP).

Womit man wirklich aufpassen muss, sind Baustellen. Er kommt mit gelben Markierungen überhaupt nicht klar. In Baustellen muss man auch generell immer sehr aufmerksam sein im Tesla, denn leider kommt auch der Notfall-Spurassi damit nicht klar und der hat schon ein paarmal versucht, mich umzubringen, obwohl der AP nicht an war. Inzwischen erkenne ich die Situationen rechtzeitig (bei Verschwenkungen über weiße Linien hinweg) und bin nicht mehr überrascht, dann ist es kein Problem. Beim ersten Mal war es schon ein kleiner Schreck, als das Lenkrad in den Laster neben mir reindrehen wollte.

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Ich vertraue der Kombination aus dem Autopiloten und mir. Will heißen ich fahre aktiv mit und hab den Umgang mit dem Autopiloten mittlerweile im Rückenmark wie in grauer Vorzeit das manuelle Schalten.
Auch mit dieser Technik will der Umgang gelernt sein …

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Nachdem mein m3 oft einfach random gebremst hat(schon ein paar Monate her), mit Verkehr hinter mir benutzt ich den AP eigentlich gar nicht mehr. Hab das Vertrauen verloren und keine Lust einen Auffahrunfall zu produzieren. Selten probiere ich es dann wieder mal, aber nie ohne den Fuß etwas auf dem Pedal zu haben um ein bremsen zu unterdrücken… ich denke das es aber primär einfach an mir liegt und nicht zwingend am Auto, ggf. Ist das Problem auch nicht mehr da.

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Auf BAB und Landstraße grundsätzlich mit AP Basic.
Innerstädtisch bei passenden Straßen.
In Baustelleneinfahrten ohne Lenkunterstützung wegen schraffierten Markierungen und teilweise wilder Linienführung.
Und immer aufmerksam, was so rechts und links passiert.

AP Basic ist mir ehrlich gesagt zu lästig, da man nach jedem Spurwechsel wieder einschalten muss, nutze nur den ACC.

Also mein AP1 :blush: kommt mit den gelben Baustellenbegrenzungen sehr gut zurecht. Nur das Einfahren in die Baustelle geht damit gar nicht.
Phantombremsungen hat er meistens bei LKWs, deshalb habe ich beim Überholen von denen das Strompedal immer ein bisschen gedrückt.

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Die falsch-positiven Bremsungen gibt es immer noch, aber wirklich starke habe ich sehr selten. Man lernt aber auch mit der Zeit, in welchen Situationen man mehr aufpassen sollte (Fuß über dem Pedal) bzw. den TACC lieber nicht benutzt. Das ist aus meiner Sicht insbesondere auf engen Spuren mit Autos neben dir oder im Gegenverkehr (z.B. Baustelle auf BAB, städtische Straßen). Auch bei Fußgängern und Fahrradfahrern ist der TACC eher übervorsichtig. Somit sind bei mir nicht antizipierte falsch-positive Bremsungen recht selten geworden. Der Lenkassistent funktioniert bei mir auf der BAB hervorragend (aber Vorsicht bei Baustellen!) und benutze ihn dort auch sehr viel.

Mit den genannten Einschränkungen vertraue ich dem AP also schon und er ist für mich als Pendler eine riesige Entlastung, insbesondere auch bei dichterem Verkehr. :slight_smile:

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Der AP ist immer noch in der Betaphase, richtig?
Das Benutzen in der Baustelle ist eigentlich nicht vorgesehen, oder habe ich da was verpasst?
Ich benutze den AP als Unterstützung, z.B. bei Starkregen, da sehen die Kameras einfach mehr als ein Paar Augen.

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Nö, nix verpasst.

Ich nutze den EAp sehr oft. Ich fahre knapp 50km einfacher Weg zur Arbeit. Viel Bundesstraße und Autobahn. Den Weg hin und zurück läuft knapp 70% der EAp. Ich hab mittlerweile gut raus, wo ich in vorher abschalten muss und selber wieder das Steuer übernehme. Und ich scheine Glück mit meinem zu haben, Phantombremsungen hatte ich bisher nur 2 mal. Für mich ist das fahren sehr entspannt. Waren im letzten Jahr nach Spanien gefahren, so entspannt 1100km hatte ich im Verbrenner nie.

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Mit EAP glaube ich das gerne :+1:

Man muss den AP kennen und einschätzen können, wo er ordentlich funktioniert, wo man sehr aufmerksam sein muss und wo man ihn besser deaktiviert. Das braucht ein wenig Erfahrung, aber dann klappt es sehr gut. Ich empfinde ihn als echte Erleichterung und nutze ihn extrem oft, auf längeren Strecken immer.

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Da muss ich dir zustimmen, diesen für mich fast wichtigsten Anwendungsfall habe ich vergessen zu erwähnen.

Genieße auch die Möglichkeit, bei RoadTrips den Blick schweifen lassen zu können und nicht immer stur auf die Fahrbahn blicken zu müssen.

Natürlich immer mit den Händen am Lenkrad und mit den Füßen bereit zu sein, bei einer Phantombremsung Strom geben zu können :wink: